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Dinge auf später verschieben, uns am Glück oder dem Sex der anderen messen, die Welt in Gut und Böse einteilen – oft tun wir Dinge, weil wir sie schon immer so getan haben. Höchste Zeit, diesen ganzen Seelenmüll endlich zu entsorgen. Aufräumen, entrümpeln, weg mit allem, was uns das Herz so verdammt schwer machen kann. Aber natürlich ist das leichter gesagt als getan. Tommy und Jimmy plaudern über sich wandelnde Lebensziele, falsche Freundschaften und darüber, wie wichtig und guttuend es ist, hin und wieder alles und sich selbst zu hinterfragen. Denn: Sonst, so Tommy, wird aus zu vielen Irgendwanns irgendwann ein Nie.
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Das Experiment: Tommy und Jimmy wagen ein Sex-Ritual. Doch so manches läuft nicht rund. Statt zum versprochenen kosmischen Orgasmus zu gelangen, gehen die beiden fast in Flammen auf, um sich schließlich vor lauter Lachen nicht mehr einzukriegen. Zwischendurch philosophieren die Jungs über die Flüchtigkeit der Zeit, erörtern das Pro und Contra von Volle-Kanne-Zunge-bis-ans-Zäpfchen und malen sich den pseudo-gehypten Nackig-Sonntag aus. Freunde, es wird gewagt, es wird nachdenklich, und es wird verdammt lustig!
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Wieso Tommy kein DILF sein will. Warum mehr Vielfalt und Diversität in den Medien nötig ist. Weswegen der Pornobalken ein Ding urbaner Hipster ist. Und weitere Phänomene zwischen Alltagsblödelei und Sensibilisierung für Rollenvielfalt.
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Eine offene Beziehung ist nichts für Weicheier. Eifersucht, Verlustängste und Zweifel können einem ganz schön zusetzen.
Tommy und Jimmy sprechen über spirituelle Sex-Workshops, Orgasmus-Tagebücher, Polyamorie und Steinzeit-Kerle, die nichts als die Verteilung ihres Samens im Sinn haben. Nur, um am Ende zu der hoffentlich doch stimmigen Erkenntnis zu gelangen: „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir für immer.“
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Hören auf eigenes Risiko: Mit einem Augenzwinkern schauen Tommy und Jimmy heute auf jene Dinge des Alltags und des Sex, die unter der Kategorie „Leben am Limit“ zu verbuchen sind. Es wird also recht krass, denn es geht um die kleinen Abenteuer des Lebens und des Liebens, die die großen Gefühle in uns auslösen. Achtung, mögliche Trigger: horny Disco-Pumper, kalte Muschis, Samstage im IKEA, Sperma-Stolz, ZDF-Fernsehgärten, Date-Onanie – und die Konfrontation mit den eigenen Gedanken, Ängsten, Sehnsüchten.
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Stell dir vor, du bist ein Junge, Alter 10, 12, 14 oder 16, und du sehnst dich danach, Freunde – Kumpels – zu haben. Damit du dich weniger alleine fühlt. Doch sie meiden, verspotten, treten dich.Nicht einmal. Immer wieder.Mal geschieht es offensiv, herausfordernd, zur Unterhaltung einer Gruppe, mal hinter vorgehaltener Hand. Ständig: „Du bist nicht normal.“Dabei weißt du nicht mal selbst, wohin mit dir. Fühlst dich oft verloren. Falsch hier, wo dir so früh schon alles so beschissen hart erscheint.Wie sollst du’s jemals schaffen, nicht mehr Kind, weniger angreifbar, zu sein?Ein Gott-sei-dank-gibt-es-die-Mädchen!Doch auch die verlieren irgendwann, du kannst das sogar nachvollziehen, das Interesse. Was dich noch verlorener fühlen lässt.Okay, du schaffst dir deine eigene Welt. Hörst „I Will Survive“ und andere Überlebenshymnen, Hymen auf das Anderssein. Doch ändern tut sich nichts – nur das in dir. Du kämpfst, wirst stark, verbietest dir, ein weiteres Mal vor anderen zu heulen.So geht das, bis du es geschafft hast und ein junger Mann bist, fortziehst, irgendwie ein bisschen fliehst.Mit 18 dann, zum ersten Mal ein „anderer“ wie du.Mit 18.18 Jahre Introjektion: „Du bist nicht normal.“Und ganz ein Ende nimmt es nie. Die Homophobie, mit der wir heute kämpfen, kommt in anderem Gewand daher. „Ich hab nichts gegen Schwule oder Lesben, aber …“Mal ist es der Arzt, der dich nicht berühren will. Mal der nach außen hin tolerante Nachbarn, der dir ein „Schwuchtel“ an den Kopf haut. Mal das Unternehmen, für das du arbeitest und das dir an deiner Hochzeit den Urlaubstag nicht geben will.Das ist verletzend, schmerzt.Auch heute noch.Deshalb hab ich mich entschieden, die Momente, in denen ich in der neuen Podcast-Folge von „Hart aber Herzsprung“ um Fassung ringe, drinnen zu lassen. Nicht rauszuschneiden.Homophobie kann so viel kaputt machen. Menschen, Seelen. Nicht jeder bringt die Kraft auf, mit seiner eigenen Entwicklung und mit anderen zu kämpfen.Also, ihr Lieben, wenn ihr es könnt: Macht den Mund auf. Bleibt nicht stumm.Und hier die Folge „Schwule Sau – Homophobie heute“. Bitte anhören – so wichtig. Nur: Viel Spaß kann ich da dieses Mal wünschen …

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Wenn einem das Lachen im Hals stecken bleibt: Tommy und Jimmy versuchen sich als „Das Literarische Duo“ und geben die erotische Kurzgeschichte „Oma Gerdas Kaffeesperma“ zum Besten, als sie sich plötzlich mit persönlichen Verletzungen konfrontiert sehen. Was bedeutet Homophobie heute? Wie fühlt es sich an, ausgegrenzt zu werden? Machen uns Kränkungen und LGBTQ-Anfeindungen wirklich stark?
Die etwas andere Folge. Euch erwarten: herrlich überzeichnete Ejakulationsgelüste, „I will survive“-Überlebenshymnen, Erinnerungen, die man – weil sie ewig schmerzen – gern verdrängt und Tommys (hoffentlich) bewegendes Plädoyer für die Vielfalt und das Miteinander.
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Trau dich! Mach den ultimativen Gay-Test! Doch Vorsicht: Du wirst mit fruchtigem Sperma, der Wassermelone aus „Dirty Dancing“, Spiegelbild-Onanie, Ravels Bolero, müffelndem Darm-Orchester, dem Warzenschwein Pumbaa, knastschwulen Kerlen, Walter aus dem „Frauenknast“ und dem neuen Mr. Grey, dem sich einseifenden Tommy Herzsprung, konfrontiert. Zu Risiken und Nebenwirkungen … na, du weißt schon!
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Wisst ihr, was ich lustig finde? Wenn ein Kerl seinen Piephahn großspurig als Kolben ankündigt, sich das Teil aber, wenn die Fakten auf den Tisch kommen – bitte nicht wörtlich nehmen; Willis gehören nun wirklich nicht auf Tische, denn in der Regel stellen Dödel keine schöne Deko dar –, als Schrumpelgürkchen rausstellt und für große Augen sorgt (wenigstens etwas, das man nicht mit der Lupe suchen muss). Man sollte wirklich aufpassen, welche Begrifflichkeiten man im Zuge eines Stelldicheins verwendet.
Und auch das Wo und Wann gilt es abzuwägen. Ich meine, da kann so schnell so vieles völlig falsch verstanden werden. Beim ersten Rendezvous im Restaurant zum Beispiel geht das viel zitierte Dirty Talken meist nach hinten los. „Deine Eier sehen richtig lecker aus“ wird ruck, zuck ganz falsch verstanden, wenn der dazugehörige Blick den italienischen Salat verfehlt und schnurstracks zwischen die Beine wandert. Also bitte Vorsicht, Freunde!
Jimmy muss sich da zum Glück keine Gedanken machen. Der Kleine ist, was schmutziges Gequatsche angeht, stumm wie ein Fisch. Und auch all meine Versuche, ihn das obszöne Sprechen in der Tommy-Schule beizubringen, waren bislang kaum von Erfolg gekrönt. Neulich hatte Jimmy seine Abschlussprüfung. Also gab ich den strengen Lehrer: „Los, hau mal richtig was Verdorbenes raus! Zeig, was du gelernt hast! Sag was Dreckiges.“ Und was kam von Jimmy?
„Küche.“ Alter Witz, ich weiß, aber Jimmys krass schlimmer Dirty-Talk-Versuch (er sagte: „Hallo, Ferkelchen“) wollte ich euch nicht zumuten. Da reicht es, wenn ihr die neue Podcast-Folge von „Hart aber Herzsprung“ hört. Ich schwöre euch, ihr werdet euch verschiffen. Wir haben uns beim Quatschen übers Dirty Talken jedenfalls köstlich amüsiert. In diesem Sinn: Ich wünsch euch einen sauberen Start in die neue Woche.
Euer Tommy

Link zur Podcast-Folge

https://podcasts.apple.com/de/podcast/spritz-ab-du-luder-dirty-talk-f%C3%BCr-schwule-sch%C3%B6n-obsz%C3%B6n/id1505377396?i=1000487569585

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Wieso ihr alle (ja, auch du) eine Herren-Ficke habt, warum man nicht vom „Gürkchen“ sprechen sollte, wenn der Schwanz gemeint ist, und weshalb Jimmy Nachhilfe in Sachen Schön-obszön-Sein von Tommy bekommt.
Freunde, schließt die Fenster, sonst bekommen eure Nachbarn rote Ohren (oder einen Ständer). Dieses Mal dreht sich alles um Dirty Talk. Was geht, was sind Abturner, wo sind die Grenzen zur Lächerlichkeit, wann ist’s ein Griff in die unterste Schublade? Und what the hell hat der Handlauf einer Rolltreppe mit einer Sperma-Schlampe gemeinsam?
Die etwas anderen Paardialoge – viel Spaß!
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Lecken, lutschten, schlucken: Während wir uns beim Sex kaum ekeln, tun wir (ja, ihr auch!) im Alltag häufig Dinge, die für andere verstörend wirken. Wie ist das mit dem Ekel und der Scham?, fragen wir uns und euch. Wieso haben wir, wenn wir horny sind, kein Problem damit, sämtliche Körperflüssigkeiten auszutauschen, während wir ohne Erregung schnell das Kotzen bekommen? Tommy und Jimmy erzählen – typisch für ihre Paardialoge – von geilen bis ekeligen Erlebnissen im schwulen Dampfbad, unter der Dusche, über der Toilettenschüssel und davon, was es heißt, für den anderen da zu sein, auch wenn die Rotze nur so läuft.
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Jimmy will es gar nicht hören, Tommy aber outet sich dennoch – als Freund von Dingen, wo die Säfte nur so fließen und die Zunge was zum Sabbern hat. Tommys Devise: lieber derb und feucht als anständig und trocken. Doch die beiden Jungs wären nicht sie, wenn sie trotz sexueller Differenzen nicht trotzdem herzlich lachen würden. Denn Sex ist, wenn du trotzdem kicherst!
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Huhu, schon mal zum Vormerken: Jimmy und ich sind mit unserem schwulen Podcast “Hart aber Herzsprung” demnächst im Radio. Zu hören gibt’s ein Interview, das der Dieter von der Schwulen Welle (https://www.schwulewelle.de/) mit uns geführt hat. Das Quatschen hat uns mega Spaß gemacht, der Dieter war voll nett – und das Ergebnis ist, denke ich, absolut hörenswert. Also nicht verpassen.

Termin:

06.08.2020 von 19:30 – 21:00 Uhr

Wiederholung. Freitag, 07.08.2020 von 13.00 – 15:00

Link zur Sendung:
https://rdl.de/programmhinweis/oh-happy-gay-show-mit-hart-aber-herzsprung-und-leon-gegen-homophopbie

Link zum Radiosender “Schwule Welle”:
www.schwulewelle.de

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Also außer gewöhnlich: Die schnelle Nummer auf dem Klo, schwuler Sex im Zugabteil, ein spontaner Quickie im Gebüsch … Jimmy und Tommy gestehen sich gegenseitig die abgefahrensten Orte, an denen sie bislang Sex hatten. Doch wo Geständnisse, da sind auch Überraschungen: Während Jimmy einst den Messdienern gerne unter das Gewand gesehen hätte, interessierte Tommy sich in einer Ausstellung mehr für einen sexy Kerl als für die Bilder an der Wand … Es erwarten euch Lach- und Lustgeschichten über Gruppen-Wichsen, MHC und vieles, was unter die Rubrik moderne Sex-Mythen zu zählen ist.
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Huhu, ihr seid die Besten! Nachdem mein “Rescue Me” ja bereits am Erstveröffentlichungstag das Bestseller-Fähnchen hatte, hat Amazon nun auch dem Hörbuch die Besteller-Auszeichnung gegeben.
Also Zeit für ein phattes Danke!
Danke fürs viele Lesen und Hören.
Ich knutsch euch … und da ich meinen Ruf durch unseren Sex-und-Liebe-Podcast “Hart aber Herzsprung” ja mittlerweile eh schon weg hab – Vorsicht, hin und wieder knutsch ich euch auch mit Zunge. Also schön in Acht nehmen! Hiiiilfe, der Tommy kommt! 😂🤣
Scherzchen müssen sein.
Habt euch wohl; ich hab euch lieb.
Und wer “Rescue Me” hören oder lesen will: Die Links stehen hier (auch der zu den Zungenküssen; also zum Podcast; grins).
Euer Tommy

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Hach, was ein Wetterchen! Sommer, Sonne, Badezeit. Aber jetzt mal Butter (Vorsicht, schmilzt bei diesen Temperaturen!) bei die Fische: Taucht ihr gerne ab ins kühle Nass, um auf Tuchfühlung mit Schatzi oder anderen zu gehen?
Hmm, also ich kann dem Wasserkuscheln ja nicht wirklich etwas abgewinnen. Denn mal ehrlich, in der Wanne endet doch jeglicher Versuch, sich wirklich nah zu kommen, mir nichts, dir nichts mit ’nem Kreislaufkollaps. Oder einem Hexenschuss. Und dann die Sache mit dem Absaufen. Und dem Abfluss zwischen den Beinen. Und dem Schaum, der in den Augen brennt wie Hölle.
Nee, nee, ausnahmsweise nix für mich. Genauso wenig wie ein spontanes Stelldichein im See. Ey, da ist man so am Knutschen und ganz konzentriert darauf, den Alltag auszublenden, plötzlich pickt einen etwas am Popöchen.
Gut, erst denkt man vielleicht: „Ganz schön der forsch, der Liebe.“ Doch Pustekuchen! Also mich das letzte Mal am See etwas am Allerwertesten gekitzelt hat, war es eine Ente. Boah, ich schwöre euch, so schnell war ich noch nie am anderen Ufer.
In dem Sinne, habt euch wohl, ich hab euch lieb. Genießt den Hammer-Sonnentag, und wenn ihr noch etwas zum Abschalten, Lachen und Entspannen sucht – in der neuen Folge unseres „Hart aber Herzsprung“-Podcasts quatsche ich mit Jimmy exakt über dieses Thema: „Spaß im Wasser“.
Euer Tommy
Spotify (Gratis-App reicht zum Hören)
https://open.spotify.com/episode/7uSbZc3d6YWLUpLbaJS14P…
iTunes
https://podcasts.apple.com/de/podcast/id1505377396…

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Alles Porno: Tommy und Jimmy zeigen sich gegenseitig ihre liebsten Gay-Sexfilme, reden über den perfekten Sex, den idealen Schwanz und landen schließlich beim Thema: Das Diktat des Perfekten. Ob beim Vögeln, in der Liebe, in Sachen (schwuler) Körperkult und Jugendwahn, bei Musik oder Netflix-Serien: Das Streben nach dem Perfekten ist zur Normalität geworden. Aber ist es auch das, was uns zufrieden, glücklich macht? Stressen wir nicht unnötig, wenn wir vom Gedanken ausgehen, dass es stets noch besser geht? Hintern hoch, ihr Lieben, raus aus der Komfortzone! Begleitet Tommy und Jimmy auf einer Reise, die ganz anders endet, als vielleicht erwartet.
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Huhu, geht’s euch gut? Hey, heute gibt’s ja Sommer, Sonne, Sonnenschein satt. Perfekt, um in der noch aktuellen Podcast-Folge von “Hart aber Herzsprung” ein bisschen zu quatschen übers Nacktsein … in der Sauna, im Bett und am See, im Wald und im Auto (!). Wo und wann ist es befreiend, die Klamotten wegzuwerfen? Wieso schämen sich so viele für ihren nackten Körper, wo doch alle unsere Körper auf ihre ganz eigene Weise schön sind. Und weshalb gehen wir nicht ein wenig lockerer mit unserer Sexualität um? Wieso tun wir gerne so, als wäre sie ein entfernter Bekannter, der nur ab und zu völlig verunsichert bei uns vorbeischaut? Schöner wäre doch, sie als guten Freund anzunehmen, der immer für uns da ist.Also ich für meinen Teil schäme mich ja wirklich selten; meist nur dann, wenn ich etwas getan habe, das ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann oder das ungerecht gewesen ist. Aber was meine Sexualität betrifft – hey, es ist ja schließlich mein (!) Leben. Ich und Jimmy – müssen damit happy sein, sonst niemand; es sei denn, er ist beteiligt 🙂

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Erinnert ihr euch an euer erstes Mal?
Hmm, ich sehr gut. Der Typ war echt der Burner. Er hatte die schönsten Augen, die ich in meinen jungen Jahren sah; er war charmant, genau richtig behaart … aber psst, nicht meinem lieben Jimmy sagen!
Genauso wenig wie die Tatsache, dass der Kerl, der mich zum Mann machte (klingt wie ’ne Zeile aus ’nem alten Peter-Maffay-Lied!) zwar göttlich aussah, aber wenn er kochte … Boah, mir kommt’s ja heut noch hoch, nur wenn ich dran denke.
Jimmys erstes Mal hingegen war, hat er mir ganz im Vertrauen ins Ohr geflüstert, durchweg eine Katastrophe.
Das wiederum kann ich auch von Jimmys Unterwäsche sagen, die er bei unserem ersten Stelldichein getragen hat.
Aber ich fang schon wieder an zu labern. Dabei wollte ich euch nur ganz schnell sagen, dass sie online ist, die neue Folge unseres Podcast „Hart aber Herzsprung“.
Thema: „Erste Male“.
Es geht ums erste Mal, aber auch um erste Liebes-Krisen, um meine ersten Meet-and-Greets als Autor auf der Buchmesse und um vieles mehr.
Außerdem gibt’s eine XL-Leseprobe von „Rescue Me“. Denn tatata! – audible hat nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mein neues Hörbuch freigeschaltet.
Hurra! Es ist da! Fast 9 Stunden Hörzeit!
Spannende, sinnliche Momente mit Jace und Reed und Trinity!
Jetzt auf audible und amazon. Oder für 9,99 Euro mit Hör-Widmung direkt bei mir. Einfach melden; hier oder per Privatnachricht.
Viel Spaß beim Erleben neuer „Erster Male“ (ihr wisst ja, jedem Anfang liegt ein Zauber inne!) und beim Lauschen des Podcasts und meines Hörbuchs.
Euer Tommy

Link zum neuen Hörbuch “Rescue Me”
https://amzn.to/3eIPKYc
Podcast-Folge auf iTunes (schwuler / Gay Podcast)
https://podcasts.apple.com/…/erste-male-der-e…/id1505377396…
Podcast-Folge auf Spotify ( (schwuler / Gay Podcast)
https://open.spotify.com/episode/4V1Fkwkco1Jca1sCR53m6S…

Euer Tommy

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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne: Tommy und Jimmy nehmen euch noch einmal mit auf eine (lustvolle) Reise voller Abenteuer. Sie plaudern über Samenergüsse, vorsichtiges Händchenhalten, Sex im schwulen Pornokino, aber auch über die Endlichkeit des Lebens und über Hundefürze, die von jetzt auf gleich alles verändern können.
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Zu Beginn, als die Krise – seltsam surreal und doch so wahr – uns den Boden unter den Füßen wegzog, sah ich Kinder, so wie in meinen jungen Tagen, wieder draußen toben, spielen, lachen.
Ich sah Familien, die mit Federball, Frisbee und Geschichten, die sie sich erzählten, ihre Zeit zu nutzen wussten.
Ich sah junge Pärchen Hand in Hand im Park; Holzbänke mit Menschen, die in Büchern vertieft waren.
Ich sah Strände, einsam und doch – oder vielmehr deswegen – wunderschön.
Ich sah trotz aller Angst, die ich nicht leugnen konnte, Zeichen, die ich mochte.
Nun, da sich die Lage zu entspannen scheint, glaube ich, das alte Bild wieder zu sehen.
Schreiende Stimmen.
Versuche, Hoffnungen auf was auch immer in Einkaufstüten packen zu können.
Noch mehr Plastik, noch mehr gelbe Säcke.
Flugreisen statt Reisen zu uns selbst.
Das Wir macht wieder Platz fürs Ich.
Fuck, ja, das alles scheine ich zu sehen. Aber hey, wisst ihr was? Ich glaube weiter fest daran, dass wir uns und unsere Welt und wie wir mit beidem umgehen wollen, irgendwie verändern können. Ja, das glaube ich.
Denn erst wenn niemand mehr von uns dazu bereit ist, an das, was eigentlich so naheliegt, zu glauben, rückt es in Weiten, die nicht mehr erreichbar sind.
Euer Tommy

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Mehr als nur „Das erste schwule Mal“: Tommy & Jimmy nehmen euch mit in ins Sex-Apartment eines Arztes, in einen Gay-Erotikshop, in die Premiere einer Liebes-Krise. Außerdem erfahrt ihr, wieso Jimmy sich wie eine Schlampe fühlt und warum Tommy einen Dreier mit einem heißen Kerl und Tina Turner hatte.
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Ich will mich mal wieder bei euch bedanken.
* “Lovelybooks Leserpreis 2018 in Bronze” für “Fight To Love Again”
* “Lovelybooks Leserpreis 2019 in Gold” für “Forever”
* Bereits am Tag der Veröffentlichung “Besteller”-Auszeichung für “Rescue Me”

dazu sooooo viele wundervolle Rezensionen und Bewertungen –
und das für Gay-Romane, die es noch immer nicht ganz leicht haben, Beachtung zu finden.
Wirklich, da geht mein Herz auf. Das alles verdanke ich nur euch.

Danke! Euer Tommy

Lesen?

Fight To Love Again
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Forever
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Recue Me
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Ihr könnt euch schon mal ausziehen! Denn Tommy und Jimmy nehmen euch mit in ihre Badewanne und stellen sich die Frage: Wie spritzig ist Sex im Wasser wirklich? Zudem plaudern sie über Experimente am Strand, im Whirlpool einer Gay-Sauna und im städtischen Hallenbad. Geheimnis-Lüften und nachträgliche Eifersucht inklusive. Eine Frage aber bleibt: Was zum Teufel haben Buttermilch, Kleopatra und Zucker-spar-Löffel mit dem Thema zu tun?

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Zu Beginn, als die Krise – seltsam surreal und doch so wahr – uns den Boden unter den Füßen wegzog, sah ich Kinder, so wie in meinen jungen Tagen, wieder draußen toben, spielen, lachen.
Ich sah Familien, die mit Federball, Frisbee und Geschichten, die sie sich erzählten, ihre Zeit zu nutzen wussten.
Ich sah junge Pärchen Hand in Hand im Park; Holzbänke mit Menschen, die in Büchern vertieft waren.
Ich sah Strände, einsam und doch – oder vielmehr deswegen – wunderschön.
Ich sah trotz aller Angst, die ich nicht leugnen konnte, Zeichen, die ich mochte.
Nun, da sich die Lage zu entspannen scheint, glaube ich, das alte Bild wieder zu sehen.
Schreiende Stimmen.
Versuche, Hoffnungen auf was auch immer in Einkaufstüten packen zu können.
Noch mehr Plastik, noch mehr gelbe Säcke.
Flugreisen statt Reisen zu uns selbst.
Das Wir macht wieder Platz fürs Ich.
Fuck, ja, das alles scheine ich zu sehen. Aber hey, wisst ihr was? Ich glaube weiter fest daran, dass wir uns und unsere Welt und wie wir mit beidem umgehen wollen, irgendwie verändern können. Ja, das glaube ich.
Denn erst wenn niemand mehr von uns dazu bereit ist, an das, was eigentlich so naheliegt, zu glauben, rückt es in Weiten, die nicht mehr erreichbar sind.
Euer Tommy
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Wo gibt’s die heißesten Männer: im Gartencenter, Sportgeschäft oder Baumarkt? Tommy und Jimmy machen den Gay-Test. Nur, um sich anschließend über Hintern und Analsex auszutauschen. Wie macht’s am meisten Spaß? Warum ist Analsex immer noch so tabuisiert? Und wieso wollen so wenig schwule Kerle eigentlich aktiv sein? Vorsicht: Gute Laune inklusive!
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Huhu, geht’s euch gut? Hey, heute gibt’s ja Sommer, Sonne, Sonnenschein satt. Perfekt, um in der noch aktuellen Podcast-Folge von “Hart aber Herzsprung” ein bisschen zu quatschen übers Nacktsein … in der Sauna, im Bett und am See, im Wald und im Auto (!).
Wo und wann ist es befreiend, die Klamotten wegzuwerfen? Wieso schämen sich so viele für ihren nackten Körper, wo doch alle unsere Körper auf ihre ganz eigene Weise schön sind. Und weshalb gehen wir nicht ein wenig lockerer mit unserer Sexualität um? Wieso tun wir gerne so, als wäre sie ein entfernter Bekannter, der nur ab und zu völlig verunsichert bei uns vorbeischaut? Schöner wäre doch, sie als guten Freund anzunehmen, der immer für uns da ist.
Also ich für meinen Teil schäme mich ja wirklich selten; meist nur dann, wenn ich etwas getan habe, das ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann oder das ungerecht gewesen ist. Aber was meine Sexualität betrifft – hey, es ist ja schließlich mein (!) Leben. Ich und Jimmy – müssen damit happy sein, sonst niemand; es sei denn, er ist beteiligt 🙂
Das Leben ist zu kurz, um nicht hin und wieder einfach mal ein bisschen Spaß zu haben. Finde ich. Aber auch da ticken wir alle anders, was okay und gut ist, solange wir von innen strahlen. Denn jedes Strahlen macht die Welt, kein Scheiß, ein wenig schöner, freundlicher.
Eine gute Zeit jedenfalls mit der neuen Podcast-Folge, in der Jimmy mal wieder toll beweist, dass man nicht immer einer Meinung sein muss, um sich lieb zu haben und um zusammen glücklich und erfüllt zu sein. Oder habt ihr sie bereits gehört? Am Sonntag kommt dann schon die neue Folge.
Doch jetzt erst mal: einen wundervollen Sonnentag!
Knuddel euch, euer Tommy
Spotify (Gratis-App reicht zum Hören)
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Oder ihr taucht einfach in eines meiner Bücher ab, z.B. in „Rescue Me“; das lege ich euch ganz besonders ans Herz
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Tommy zieht sich während der Folge – bis auf die Socken – aus! Gut, dass ihr das nicht sehen könnt. Aber auch sonst fallen in dieser Folge sämtliche Hüllen. Denn es geht ums Nacktsein … in der Sauna, im Bett und am See, im Wald und im Auto (!). Wo und wann ist es befreiend, wenn das beste Stück ein wenig Luft bekommt? Wieso schämen sich so viele für ihren nackten Körper? Und warum wird Jimmy schlecht, als Tommy eine Geschichte von früher rauskramt? Zudem gibt es als Bonus eine vorgelesene heiße Nummer auf die Ohren.
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Heute ist der neue Gay-Roman von Jimmy Herz, meinem Mann erschienen. “Dark Selection” heißt er, und ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch sage, dass Jimmy zu recht stolz sein kann. Der Roman ist richtig spannend, sehr actionreich und mega hot. Mann, Mann, Mann, Jimmy hat mich mit seinen Erotikszenen wirklich überrascht. Was da so alles in ihm, dem Kleinen, schlummert … Ich sag ja immer: Stille Wasser sind tief, Jimmy ist tiefer. Lol. Jedenfalls lege ich euch die „Dark Selection“ voll ans Herz. Und hier der Klappentext – viel Spaß beim Lesen, doch Vorsicht: heiß!

»Wenn du an der Dark Selection teilnimmst, verkaufst du deine Seele.«

In der Gay-Szene von San Francisco munkelt man, dass Jeffery Duncan, millionenschwerer Konzernchef von Antraz Inc., eine Dark Selection durchführt. Es heißt, er biete zehn jungen Männern die Chance, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und über Nacht reich zu werden. Die wildesten Spekulationen sind im Umlauf, welche Gegenleistung der undurchsichtige Multimillionär dafür erwartet.
Trotzdem nimmt der schüchterne Devin Jenkins an der Auswahl teil. Am nächsten Tag findet er sich zusammen mit anderen jungen Männern auf New Elysium, dem streng bewachten Anwesen von Jeffery Duncan, wieder. Geblendet von Drogen, Partys, Geld und Sex, verliert Devin sich in einer Welt aus Lust und Luxus. Doch als er Gefühle für Wade Rusk, den toughen Sicherheitschef von Antraz Inc., entwickelt und sich die beiden gegensätzlichen Männer näherkommen, geschehen Dinge, die nicht nur ihre frische Liebe auf die Probe stellen, sondern auch ihrer beider Leben in Gefahr bringen …

Link zum heißen Glück: https://amzn.to/30eIA9B

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Mit meinem Mum saß ich im Kräuterbeet und verlor mich in alten Geschichten und im Duft der Zitronenmelisse.
Mit meinem Vater spielte ich Federball und lachte über den Wind, der uns luftige Streiche spielte.
Mit Herrn König, meinem Vierbeiner, lag ich Bauch an Bauch und atmete die Sonne, die seine funkelschönen Augen und sein weiches Fell küsste.
Mit Jimmy teilte ich mir Limonaden und verboten süße Süßigkeiten.
Gott, was sind wir alle reich beschenkt, wenn wir Orte und vor allem Menschen haben, die uns durch diese besondere Zeit tragen, und uns das bewusst ist.
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Wir sind dauergeil, rammeln wie die Karnickel und können oder wollen nicht monogam sein. Wahr oder och nee: Was ist dran an dem Klischee? Jimmy und Tommy plaudern über Masturbationssocken, Muschis, Monogamie und den Mut, ab und zu den Paradiesvogel heraushängen zu lassen.
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Jimmy bezirzt Tommy mit einem Brusthaartoupet, Tommy trifft auf einen Haarfetischisten mit ganz speziellen Vorlieben, und gemeinsam lachen die beiden über den Abraham-Lincoln-Effekt. Was? Den kennt ihr nicht? Dann lernt ihr ihn jetzt kennen. Vorsicht: Ihr verschifft euch! Doch Tommy wäre nicht Tommy, wenn er nicht auch Fragen stellen würde, die es sich zu fragen lohnt. Was ist Schönheit? Woher kommt der Trend zum vermeintlich schmuddelfreien, sauberen Sex? Und: Müssen wir wirklich jede Mode mitmachen?
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Erinnert ihr euch, als wir jung waren? So 17, 18? Und wir es nicht abwarten konnten, dass unsere Lieblingsband ein neues Album rausbringt? Hibbelig sind wir in den Platten- und CD-Laden. Auf der Busfahrt heim haben wir das Cover und die Hülle angesehen; uns die abgedruckten Texte durchgelesen. Dann, zu Hause, eingeschlossen in unserem Zimmer; Eltern raus!; erstes Lied, zweites Lied; noch mal die ganze Scheibe. Dabei träumen; glauben, dass die Welt uns offen steht; dass wir alles schaffen, unbesiegbar sind.
So ging es mir immer mit den Eurythmics und den Einstürzenden Neubauten. Und heute kommt von Letzteren das neue Album.
Psst, ihr Lieben, ich verrat euch was: Ich bin noch immer tief im Herzen er: der kleine Junge, der dem ersten Song entgegenfiebert. Der träumt und weiß, dass alles gut wird.
Euer Tommy
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Wieso Jimmy Wäscheklammern zweckentfremdet, warum Tommy immer einen Vorrat an Kerzen hat und was ein Kinderbuch-Klassiker mit Tommys Vorliebe für wilden Sex zu tun hat … In dieser Folge plaudern die beiden über die Lust am Schmerz, Au-weh- und Grenzfahrungen im Bett, beim Sport und während des Auf und Abs des Lebens
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Jimmy schluckt nicht gern; das fängt beim Salat an und hört beim Sperma auf. Tommy hingegen lässt sich das eine oder andere schmecken – auch wenn er anschließend unter nächtlichen Dauer-Erektionen leidet. 
In der heutigen Folge nehmen die zwei Jungs kein (Salat)-Blatt vor den Mund. Ganz nach dem Motto: Immer, wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
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Von „Oh Gott, ist der groß!“ bis „Ist er schon drin?“ Tommy und Jimmy erzählen von Riesenüberraschungen und kleinen Enttäuschungen. Sie fragen sich, ob sich heutzutage noch jemand einen ganzen Pornofilm am Stück ansieht, stellen Zusammenhänge zwischen Dirty Talk und Erdbeerkuchen her, und sie kichern über Herrn König, ihren Hund, der im Brillenladen  freimütig sein bestes Stück ausfuhr und die Optikerin so aus allen Wolken fallen ließ.
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Jimmy will von Tommy wissen, ob er mit Freunden in den Darkroom gehen würde. Womit die beiden schnell beim eigentlichen Thema sind: Freundschaft. Wieso läuft es bei Treffen unter schwulen Männern am Ende doch so oft auf Sex hinaus? Wann und wie werden aus Bekannten echte Freunde? Wie kommt man über Verletzungen, Enttäuschungen hinweg? Und wie wichtig ist es, jemanden zu haben, dem man sein Herz ausschütten kann?

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Tommy überredet Jimmy, sich am Baggersee zum Cruisen probehalber einmal ins Gebüsch zu schlagen. Doch Jimmy ist natürlich viel zu schüchtern, um die Signale der gut aussehenden Jungs richtig zu deuten und zu nutzen. Panisch flüchtet er vor Kerlen, die wie irre mit dem Schwanz wedeln, und vor aufdringlichen Stechmücken. Nicht, dass die Blutsauger ihm am Ende in den hüllenlosen Lümmel stechen!
Tommy ist da etwas mutiger. Mit einem schiefen Grinsen disst er Dating-Apps und plädiert fürs schwule Schleichen um des steifen Willis willens.

Jetzt online: “Cruising”, die Folge 3 unseres Podcasts
“Hart aber Herzsprung”

Wie immer gratis hier:

iTunes /Apple
https://podcasts.apple.com/…/hart-aber-herzspr…/id1505377396

Spotify
https://open.spotify.com/show/52N9qxdANfRQIhEzbomXUr?si=RlV7-OLbQ7C7fmMDW9ic_g

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Tommy überredet Jimmy, sich am Baggersee zum Cruisen probehalber einmal ins Gebüsch zu schlagen. Doch Jimmy ist natürlich viel zu schüchtern, um die Signale der gut aussehenden Jungs richtig zu deuten und zu nutzen. Panisch flüchtet er vor Kerlen, die wie irre mit dem Schwanz wedeln, und vor aufdringlichen Stechmücken. Nicht, dass die Blutsauger ihm am Ende in den hüllenlosen Lümmel stechen!
Tommy ist da etwas mutiger. Mit einem schiefen Grinsen disst er Dating-Apps und plädiert fürs schwule Schleichen um des steifen Willis willens.
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Folge 2  unseres Podcasts ist seit Sonntag online.
Wieso kann Tommy dem Poolboy auf Gran Canaria nichts abgewinnen? Warum hat Jimmy im Elsass dicke Klöten? Und weswegen sitzen die beiden während ihrer Rundreise durch Dänemark nachts halbnackt im Auto? In der zweiten Podcast-Folge von “Hart aber Herzsprung” suchen Tommy und Jimmy das (Urlaubs-)Abenteuer. Sie tasten sich in den Toilettenräumen eines Campingplatzes gegenseitig ab, werden als Letzte aus einem Gay-Club gefegt und gehen immer wieder neue Wege, Stolperfallen inklusive.
“Sex im Zelt und andere Urlaubsabenteuer”: jetzt online

Ab jetzt jeden Sonntag eine neue Folge (am besten abonnieren / folgen!).
Hier die aktuelle Folge
– wie immer gratis, voll schwul und frei von der Leber.

iTunes / Apple:
https://podcasts.apple.com/…/hart-aber-herzspr…/id1505377396

Spotify:

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Wieso kann Tommy dem Poolboy auf Gran Canaria nichts abgewinnen? Warum hat Jimmy im Elsass dicke Eier? Und weswegen sitzen die beiden während ihrer Rundreise durch Dänemark nachts halbnackt im Auto? In dieser Folge suchen Tommy und Jimmy das (Urlaubs-)Abenteuer. Sie tasten sich in den Toilettenräumen eines Campingplatzes gegenseitig ab, werden als Letzte aus einem Gay-Club gefegt und gehen immer wieder neue Wege, Stolperfallen inklusive.
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Wie bereits angekündigt, ist die erste Folge von “Hart aber Herzsprung – der voll schwule Podcast” online.
Thema: Mach’s dir selbst.
Und hier die Beschreibung dazu: Sich einen von der Palme wedeln, Homefitness und Playsi spielen – jetzt, wo Saunen, Clubs, Muckibuden und Co. geschlossen haben, befassen wir uns viel und häufig mit uns selbst. Oder, wenn er ebenfalls zu Hause ist, notgedrungen mit dem Partner. Doch wie viel Privatsphäre ist wichtig? Und was stellt Jimmy mit dem Geodreieck zwischen seinen Beinen an? Tommy und Jimmy plaudern über Zeitvertreibe, über die man sonst nicht plaudert, nur, um am Ende zu der alles entscheidenden Frage zu gelangen:
Wieso nicht einfach einmal nichts tun?
Warum nicht einfach mal nur sein?

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Jetzt ist es offiziell. Der schwule Podcast mit Jimmy und mir geht an den Start.
Lust auf die Beschreibung? Voilà:
Wir intim! Autor Tommy Herzsprung und sein Ehemann Jimmy Herz reden über schwulen Sex und schwulen Alltag. Offen und ehrlich stellen sie sich den Höhen und Tiefen ihrer mehr als 25-jährigen Partnerschaft. Sie reden über Naked-Sex-Partys und Tantrakurse, Sinn- und Lebenskrisen, Gruppenduschen auf dem Campingplatz und Hunde, die kein Kind-Ersatz sein sollten und es dennoch ist. Stets im Hinterkopf die Frage: Wie können die Liebe und das Lachen all die gemeinsamen Jahre überstehen? Egal ob unzensiert, nachdenklich, voll schwul oder albern – eines sind die Episoden der Herz-und-Herzsprung-Ehe immer: liebevoll und voller Herzenswärme.

Wer reinzuhören und / oder uns abonnieren (beides kostenlos) will:
Apple / iTunes:
https://podcasts.apple.com/…/hart-aber-herzspr…/id1505377396
Spotify:
https://open.spotify.com/show/52N9qxdANfRQIhEzbomXUr

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Sich einen von der Palme wedeln, Homefitness und Playsi spielen – jetzt, wo Saunen, Clubs, Muckibuden und Co. geschlossen haben, befassen wir uns viel und häufig mit uns selbst. Oder, wenn er ebenfalls zu Hause ist, notgedrungen mit dem Partner. Doch wie viel Privatsphäre ist wichtig? Und was stellt Jimmy mit dem Geodreieck zwischen seinen Beinen an? Tommy und Jimmy plaudern über Zeitvertreibe, über die man sonst nicht plaudert, nur, um am Ende zu der alles entscheidenden Frage zu gelangen: Wieso nicht einfach einmal nichts tun? Warum nicht einfach mal nur sein?
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Gestern und heute war’s im Fitnessstudio hormongeladen wie im Swingerclub oder der Gay-Sauna. Kein Scheiß, man sah die Testosterone und Östrogene förmlich Samba tanzen. An allen Geräten wurde geflirtet und gebaggert; hier ein T-Shirt das – upps! – ein Stück nach oben rutschte, da ein Ausschnitt, der mehr zeigte als dass er verbarg. Es war, um es auf den Punkt zu bringen, bumsvoll. Was ja auch wohl auch das passende Adjektiv für die Karnevalstage ist. Da ist so mancher Laden, mancher Club zum Brechen voll; zudem werden hier und da in sternhageldichtem Zustand Körperflüssigkeiten ausgetauscht. Bumsvoll – sag ich doch!
Wobei, mein Ding ist das ja nicht.
Probiert hab ich’s, ja. Doch mein Sex-Anbandel-Versuch – ich ging als grüner Dache oder Ähnliches – war nicht sonderlich erfolgreich. Wir beide – er wie ich mit Sabberzunge, nur in Rot statt Grün – hingen, statt übereinander herzufallen, groggy auf ’ner Parkbank ab und sangen Abba-Lieder.
Karneval und Sex und ich – nee, wir passen nicht zusammen.
Euch aber, falls ihr heute noch mal einen drauf macht, ganz viel Spaß.
Have fun, aber passt schön auf euch auf!
Euer Tommy
PS: Sind eure “Rescue Me”-Taschenbücher angekommen? Gebt mal Bescheid; ich bin sooo gespannt!
Wer den Roman noch nicht kennt (tss, tss, tss) – ein besseres Anti-Kater-Mittel gibt es nicht. Zumal in der Story sogar gekuschelt und geliebt wird… nix mit Parkbank-Chillen
Tommy-Link zum Glück: https://amzn.to/39UO8b0

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Darf man über Pupse sprechen? Also, wenn’s die vom eigenen Hund sind, schon. Und der Herr König ist ja mein Hund, also darf ich. Nun ja, eigentlich duften seine kleinen Winde ja nach Veilchen und Lavendel, schließlich ist er ein König, ein Adliger. Selten, aber durchaus manchmal allerdings gibt’s ’nen Ausreißer in Richtung Gas-Alarm. Neulich beispielsweise. Ich führe meine Mum fein zum Essen aus. Kleines Restaurant, sie und ich und der Herr König in einem schnuckeligen Séparée, als das geliebte Pelzvieh einen ziehen lässt, dass es uns vom Stuhl haut. Tja, und was passiert? Just in diesem Müffel-Augenblick tritt die Kellnerin in unser Séparée, um die Bestellung aufzunehmen. Ich, entschuldigend: „Der Hund war’s!“ Aber am Gesichtsausdruck der Bedienung sah ich, dass es ihr pupsegal war, wem das Lüftchen entschlüpft ist – sie wollte nur eines: sich schleunigst wieder ver-duften.
Apropos, ich noch ’ne dazu passende, lustige Szene aus „Rescue me – Bis wir uns verzeihen“. Genau wie das Leben mal traurig, mal spannend, mal lustig ist, kommen auch in meinen Romanen alle Emotionen vor. Aber das wisst ihr ja längst.
Also, los geht’s: Pupsen, Vol. 2.:
„Die Wäscherei lief auf Hochtouren. Frauen und Männer wuselten wild durcheinander, beluden Waschmaschinen oder entnahmen ihnen saubere Wäsche. Verschlafen folgte ich dem Treiben in der Lagerhalle, in der wie immer eine feuchte Schwüle herrschte, während ich mechanisch in die Metallbox neben mir griff und ihr eine Hose in Tarnfarben entnahm, auf deren Bein ein großer undefinierbarer Fleck prangte.
»Sie nimmt immer noch Maismehl. Ich glaube, das tut sie nur, um mich zu ärgern. Dabei weiß sie doch, dass Maismehl direkt wieder aus meinen Schläuchen läuft«, rief Donna, die mit mir die Wäsche vorsortierte.
»Was?«, fragte ich.
»Meine Mutter«, sagte Donna. »Wo bist du nur mit deinen Gedanken? Gestern war ich doch zum Essen bei ihr, und schon wieder hat sie die Tortillas mit Maismehl zubereitet. Dabei habe ich ihr bestimmt schon hundert Mal eingebläut, dass Maismehl bei mir für durchschlagende Erfolge sorgt. Ich habe die halbe Nacht auf dem Keramikthron gesessen und …«
»Oh bitte, erspar mir die Details«, sagte ich.
»Und wo hast du gestern gesessen? Du siehst auch aus, als hättest du nicht viel Schlaf bekommen«, stellte Donna fest, ohne die Arbeit zu unterbrechen. Rasend schnell sortierte sie die Wäsche, während sie mir Dinge erzählte, die ich nicht hören wollte. Mir wurde ganz schwindelig, wenn ich ihr zusah.
»Ich war bei Laci und Patrick zum Barbecue eingeladen.«
»Wie schön. Ich hoffe, es gab keine Tortillas aus Maismehl«, sagte sie in ihrer etwas einfältigen, aber charmanten Art. Donna mochte nicht die Hellste sein, trotzdem arbeitete ich gern mit ihr zusammen. Sie hatte ein großes Herz.
»Kein Maismehl«, antwortete ich.
Dafür aber Informationen über einen gewissen Ex-Marine. Informationen, die mir keine Ruhe lassen.
___

Sehr lustig und dazu obercool finde ich ja auch Colleen aus “Rescue me” (also gegen Ende des Buches, nach ihrer Entwicklung). Ich liiiiebe diese Szene. Sie ist lustig und sie steckt auch voller Liebe (das schnallt man aber erst, wenn man sie ganz liest und im Kontext versteht):
Von hinten schlangen sich zwei Arme um mich. »Grübelst du?«, fragte Jace und legte seinen Kopf an meine Schulter.
»Nein, ich überlege nur, ob wir es wie einen Unfall aussehen lassen können, wenn wir meine rauchende Mutter aus dem offenen Fenster werfen«, scherzte ich und wischte mir dabei unauffällig mit dem Unterarm über die Augen.
»Da wäre ich vorsichtig«, sagte Mom. Ihr raues Lachen erklang. »Die Leiche ist nicht das Problem, aber Zigarettenkippen auf den Boden zu werfen, kann in dieser Stadt verdammt teuer werden.«
___

So nun sind wir aber wieder ernst, oder? Und mal ganz im Ernst – das Lesen (sag ich mal so frech) von „Rescue me“ lohnt sich!
Link zum Buch:
https://amzn.to/2tBp3lQ

Euer Tommy; und gell – pupst nicht so viel, gell? Hi hi!

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Warum ich auf dem Foto so skeptisch aussehe, um nicht zu sagen, dumm aus der Wäsche gucke?
Weil es in diesem schottischen „Café“ nur Tee gab.
Aber ich hab’s drauf ankommen lassen und geguckt, ob die heiße Plörre meinem geliebten Käffchen das Wasser reichen kann. Mein damaliges, spontanes Fazit: reicht lange nicht an den Stoff ran, den ich mir sonst so reinpfeife.
Aber: Mittlerweile trink ich gern mal ein Teechen. Ich hab mich „eingetrunken“ und weiß die Feinheiten echt zu schätzen. Außerdem erinner ich mich super gern an diesen Tee-Tag in Schottland; an diesen Tag, an dem Jimmy und ich so viel gelacht haben (als wir wieder draußen waren).
Das ist recht typisch für uns, denke ich. Wir bewegen uns in unserem Kreis. Fühlen uns mit dem Gewohnten sicher, geborgen. Aber wer nie seinen Radius erweitert, verpasst was. Und genau deshalb erzähle ich euch das.
Weil ich mich freuen würde, wenn einige von euch, die bislang keinen Tommy-Roman in der Hand hatten oder „Recue Me“ noch nicht gelesen haben, sich rantrauen würden.
Ich kann euch nicht versprechen, dass ihr die Geschichte lieben werdet. Wie auch? Aber ich bin recht zuversichtlich. „Rescue Me“ ist voller Emotionen, voller Szenen, die zum Nachdenken anregen, voller Spannung, voller überraschender Wendungen, dazu Drama, Humor, Erotik, Sozialkritik – irgendwas Wertvolles könnt ihr sicher rausziehen. Und sei es nur, etwas Neues versucht zu haben.
Glaubt mir, das bringt euch weiter.
Nicht nur beim Lesen.
Ach, ja, ich hab da noch ein paar wundervolle Rezis anderer Über-ihren-Schatten-Springer:

• „Ich bin kein Fan von Liebesromanen. Aber ich war Feuer und Flamme. So etwas nennt man wohl Pageturner. RECUE ME ist nicht nur eine Love-Story, sondern auch Familienroman, Krimi – und Selbstfindung. Die Geschichte hat mich vollständig vereinahmt.“

• „Ich weiß nicht, wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll. Fantastisch, emotional, treifgründig … und ich könnte die Liste ewig fortsetzen.“

• „Verluste, Ängste, Wut, Trauer, Liebe – alles habe ich durchlebt.“

• „Das Buch hat mich glücklich gemacht.“

• „Ein Roman, der Hoffnung macht. Hoffnung, dass solche Geschichte wirklich passieren.“

• „Eine wundervolle Geschichte. Zwischen Liebesroman und Thriller. Eine Geschichte, die dich nachdenken, weinen und lachen lässt. Und eine Geschichte mit kritischem Blick auf die Gesellschaft.“

• „Danke für Spannung und Leidenschaft, für Hoffen und Verzweifeln, danke für Protagonisten, die mir so ans Herz gewachsen sind, dass es mir schwer fiel, sie gehen zu lassen.“

• „Unglaublich! Mein Herz brach entzwei. Schon jetzt mein Buch des Jahres 2020.”

• „Sensationell geschrieben.“

• „Ich habe mitgeheult, mitgelacht, mitgelitten.“

• “Am Ende war ich traurig, dass es schon vorbei ist.”

• “Jetzt beim Schreiben dieser Worte füllen sich meine Augen nochmals mit Tränen.”

• Eine fesselnde, spannende, unvorhersehbare, wendungsreiche, atemberaubende, aber auch emotional berührende und sozialkritische Story – so lebendig verpackt, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, diese live mitzuerleben.”

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Je ein Taschenbuch „Rescue Me“

Yvonne Künzler
basti_.r
Markus Barten
Frauke Porsche
Kai Seibert

Je ein Tommy-Herzsprung-Hörbuch (MP3-Download) nach Wahl

berndplusberlin
Sasha Carpenter
Udo Hensche
annaschmidt

Je ein Tommy-Lesezeichen für den E-Reader

anjarau7
Yv La Roche
Anke Erika Mißbach

Je ein Tommy-Postkarten-Set

engelsrose3000
wilkbea
lady_luicfa
tanjademirel
t.issin

Alle Gewinner bitte bei mir melden. Damit ich euch den Gewinn zukommen lassen kann. Danke. Herzlichen Glückwunsch

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Ich freue mich wie Bolle. “Rescue Me – Bis wir uns verzeihen” ist schon am Veröffentlichungstag ein Besteller geworden. Zudem “Aufsteiger des Tages”. Und direkt rein in die “Top 30” aller Bücher. Das verdanke ich nur euch. 1000 Dank fürs Lesen! Ihr seid die Besten.

Hier übrigens noch der Klappentext: Nach dem College will Jason Ward nur eins: Texas hinter sich lassen und in New York neu anfangen. Doch der Autounfall seines Bruders, den Jason hätte verhindern können, lässt seine Träume platzen. Geplagt von Schuldgefühlen, vertritt Jason seinen Bruder in dessen Wäscherei, als eines Tages der traurig wirkende Landon Reed einen Aushilfsjob in dem maroden Familienbetrieb annimmt. Schnell fühlt Jason sich zu dem ebenso attraktiven wie verschlossenen Landon hingezogen. Doch obwohl Landon diese Gefühle teilt, setzt er alles daran, Jason auf Abstand zu halten. Denn Landon hat ein Geheimnis – und er weiß, dass es Jason mit in den Abgrund zieht, wenn er ihn zu nah an sich heranlässt …

Lesen wollen? Hier der Link:
https://amzn.to/2tfbIzp

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Ihr Lieben, es ist da. Mein neues Buch
“Rescue Me – Bis wir uns verzeihen”.
Ich höre ja immer auf mein Herz,
und mein Herz sagte mir gestern:
“Lass es los! Gib es frei! Es ist an der Zeit.”

Womit wir beim Thema sind.
Wir klammern uns oft an Dinge.
Auch an den Schmerz.
Weil er vielleicht das Einzige ist, was uns geblieben ist.
Ich kenne das.
Aber ich habe gelernt,
dass es irgendwann an der Zeit ist,
loszulassen,
Denn Loslassen, Abschied nehmen,
Trauern und neu beginnen
gehen oft Hand in Hand.
In Liebe.

Ja, davon erzählt “Rescue me – Bis wir uns verzeihen.”
Davon und vom Mut, wieder aufzustehen.
Davon zu uns selbst zu finden.
Davon, der Mensch zu werden,
der wir tief im Inneren sein wollen.

Ich wünsche euch dafür alles Gute, ihr packt das.
Genauso wie meine Figuren.
Der trauernde, allein gelassene Reed,
die verletzte, vergessene Trinity,
der getretene Jace,
die verstoßene Colleen.
Gute Lese-Zeit euch. Und danke für Lesen!
Ich hab euch lieb.
Link zum Buch?

Hier: https://amzn.to/2t5Ty30

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Letzte Wocje war ich mal wieder bei einem meiner besten Freunde und beim Tätowieren. Und danach, als ich darauf wartete, dass Jimmy mich mit Herrn König abholte, habe ich mich, weil es draußen so arschkalt gewesen ist, im Einkaufszentrum auf eine Bank gesetzt.
Wartend saß ich da, in einem Himmel voller Lichter.
Über, unter, neben mir, überall glänzte und funkelte es.
Und fast schien es mir, als wäre ich in einer Kathedrale.
Doch der Schein trügte. Natürlich tat er das.
Denn statt Einkehr – In-sich-kehren – herrschte weihnachtliche Hektik. Tüten wurden wie Schutzschilder vor sich hergeschoben, Weihnachtslieder klangen wie Kampfansagen gegen die Stille, und von leuchtenden Kinderaugen fehlte jede Spur.
Nee, das ist – auch wenn wir uns dran gewöhnen sollen – nicht das, was mich zu mir und dem Wesentlichen kommen lässt, nicht das, was mich am Ende eines Jahres zur vielleicht authentischsten Version meiner Selbst werden lässt.
Und ich mach da auch nicht mit. Lieber ziehe ich den Stecker, suche – noch mehr als sonst – die Ruhe und das Zusammensein mit denen, die mir guttun. Zu Hause, in einem Café, das mich auffängt, vielleicht bei einem guten Essen, guten Wein, einem Buch, das erst mit meiner Fantasie lebendig wird, mit Musik, die etwas mit mir tut. Einfach mit allem, was da menschelt, echt ist.
Ich wünsche euch schöne Weihnachten. Euer Tommy

 

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Wahnsinn! Boah, ich kann‘s nicht glauben. Mein Roman „Forever – Solange wir uns halten“ hat den „LovelyBooks Leserpreis 2019 in Gold“ gewonnen. Mein Herzchen steht kurz vorm Kollaps, unser Fußboden ist vor Freude durchgetanzt, meine Nachbarn denken wegen meiner Schreie sicher, hier würde jemand abgestochen („Dass der Tommy einen an der Klatsche hat, haben wir immer schon gewusst!“) … ach, ich glaub‘s noch gar nicht. Erotischer Roman des Jahres. Nee, oder???
Danke LovelyBooks – Der Treffpunkt für Leser, Autoren und Verlage und meeeega danke an euch. Das hab ich logo nur euch zu verdanken. Juhuuuuu!

❤️😘✌️👏 Euer Durchdreh-Tommy

( und hier noch der Link zum Buch
https://amzn.to/2OsArYT )

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Fallende Blätter faszinieren mich. Ich kann mich nicht an ihnen satt sehen.
Niemand, außer sie selbst, kann wissen, welchen Weg sie nahmen,
an wen und was sie sich geklammert haben, wenn die Zeit der Stürme kam.
Alt und verschrumpelt sehen viele aus,
das, was sie erlebt, gesehen haben, hat sichtlich Spuren hinterlassen,
dennoch schillern sie in Farben, zeigen sich in Formen,
die nur ihnen eigen sind, sie auf ihre Weise einzigartig machen.
Frei und leicht und, wie mir scheint, mit einem Lächeln,
fallen sie zu Boden, gehen, nehmen Abschied.
Ja, das will ich eines Tages auch,
und das ist, so glaube ich, auch keineswegs etwas, das sich unseren Einflüssen entzieht.
Wir müssen nur so leben wie ein Blatt, das fällt.
Frei und leicht, was zugegebenermaßen manchmal schwer erscheint
– wenn wir uns dessen nicht bewusst werden,
dass der Wind oder die Liebe derer, die an unserer Seite sind, uns trägt.

Euer Tommy

Bild könnte enthalten: im Freien und Natur
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Mein Roman „Forever – Solange wir uns halten“ steht in der Auswahl zum „LovelyBooks Leserpreis 2019″. Und zwar neben E.L. James, Louise Bay und Co – in der Kategorie „Erotik“.

Also, ihr Lieben, wenn ihr mein Buch gerne gelesen habt und mir helfen wollt, „Forever“ auf die Shortlist 2019 zu bringen, dann könnt ihr das jetzt tun.

Und zwar so: Auf LOVELYBOOKS zur Kategorie „Erotik“ gehen

https://www.lovelybooks.de/…/nominierungen/erotische-romane/

Dort auf den blauen Button „Buch nominieren“ klicken. Dann ins Suchfeld „Forever Solange“ oder „Forever Tommy“ eingeben und mein Buch in der Trefferliste anklicken.

Alternativ könnte ich euch auch durch alle nominierten Bücher scrollen. Dazu müsst ihr, bis „Forever“ kommt, aber einige Male auf „weitere Bücher laden” klicken.

Ach ja, und das Hörbuch von “Forever” ist auch nominiert – also auch da dürft ihr gerne voten.

In jedem Fall danke ich euch schon mal. Wäre klasse, wenn ihr mich unterstützen würdet, indem für „Forever“ stimmt. Ich weiß eure Mühe und die Zeit, die ich mir damit schenkt, zu schätzen. Darauf könnt ihr einen lassen, äh, ich wollte natürlich sagen: Dessen könnt ihr euch gewiss sein.
Danke, euer Tommy

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Also der Sommer ist mit Sicherheit die Jahreszeit, in der ich am wenigstens zu bremsen bin. Sobald die ersten T-Shirt- oder noch besser Mach-dich-nackig-Tage da sind, vernachlässige ich das Schreiben.
Stattdessen ziehe ich mit meinem Camper und meinen beiden Männern durch die Lande, und wenn ich doch mal hier zu Hause bin, hält mich auch nur selten was am Rechner. Stattdessen flitze ich zum See, schwimme, bis ich außer Puste bin, lese, flirte mit den Jungs, liebe meine Triebe, grabe meine Hände in die Erde unseres Gartens, trinke zu viel Wein beim Grillen, hänge mit meinen Kumpels und gefühlten tausend anderen in der so wundervoll abgefuckten Südstadt rum, wo Jung und Alt und die Nationen eins sind, schwitze beim Joggen durch den Wald, tanze mal lächelnd, mal weinend auf meinen geliebten Metal-Festivals und suche den Kontakt zu anderen.
Ich liebe das. Alles.
Aber so langsam geht nicht nur dem Sommer, sondern auch mir die Puste aus. Und ich geb’s zu, einige Tage lässt mich das teils panisch, teils melancholisch werden.
Denn wieder neigt sich ein Jahresabschnitt seinem Ende zu, wieder liegt ein weiterer Sommer unwiderruflich hinter mir.
Dann aber, und in der Phase bin ich jetzt, freu ich mich. Denn Mensch, Tommy, was hast du in den letzten Monaten viel Hammerzeug erlebt.
Okay, nicht alles, was ich gemacht, ausprobiert, geliebt habe, hat sich hinterher als gut bewiesen.
Aber dafür lebe ich.
Um immer wieder Neues zu erkunden. Nur so weiß ich, was ich mag und was ich will und was meine Sehnsucht nach dem Leben und der Liebe stillt.
Und das Zeugs, die Sachen, die so völlig für’n Arsch gewesen sind?
Hmm, ich glaub, an denen wachse ich. Denn ich denke noch einmal drüber nach – jetzt, wo der Herbst sich so langsam, aber sicher anschickt, an die Tür zu klopfen. Und wisst ihr was? Ich lass ihn, genauso wie den Spätsommer, echt gerne ein. Denn wenn er erst mal da ist, ziehe ich mich wieder mehr und mehr in mich zurück. Gucke, was meine Wurzeln machen. Schaue, ob es neue Äste gibt. Und ob Verwelktes darauf wartet, entfernt, entsorgt zu werden. Denn nur dann ist, sofern es das Leben mit uns gut meint, wieder Platz für Neues.
Euer Tommy

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Habt ihr amazon prime?
Wir ja. Also bis kurzem hatten Jimmy und ich sogar „nur“ amazon prime. Kein Netflix.
Doch als ich auf der Frankfurter Buchmesse den Skoutz-Award verliehen bekommen habe, haben wir Saskia und Marie kennen- und lieben gelernt. Das sind zwei Kolleginnen, die Jimmy und ich auf der Stelle geheiratet hätten.
Na ja, blöderweise hatten die beiden charmanten Sahneschnitten bereits Partner – ging also nicht. Dafür haben sie Jimmy einen Floh ins Ohr gesetzt.
Was ihr habt nur amazon prime? Kein Netflix? Jungs, das geht ja mal gar nicht! Ihr Armen!”, haben sie gemeint – halb im Ernst, halb ironisch.
Köstlich!
Also was soll ich sagen? Jimmy hat sich’s geholt, dieses Netflix. Und seitdem quält er mich nicht nur mit Harry Styles, Shawn Mendes und anderen singenden Jungs, sondern auch mit „Riverdale“. Weil: Auch da spielen viele Jungs mit.
Boah, ich krieg die Krise, wenn er bei „Riverdale“ vor Freude in die Hände klatscht. Denn ich fasse euch den Inhalt der Serie mal geschwind zusammen: Die Mädchen haben, als wären sie einer L’Oréal-Werbung entsprungen, schöne Haare. Und: Die Jungs sind gern oben ohne, und wenn sie schwul sind und sich nachts zum Cruisen im übercolorierten Wald rumtreiben, treffen sie auf andere muskulöse, liebe Jungs. Okay, okay böse Jungs („Oh Gott, der raucht!“) gibt es schon auch … Alkohol nicht: Die Clique trifft sich ständig zum Milchshake-Trinken in einem zuckersüßen Diner. Und wenn es Probleme (oder Mörder!) gibt, machen die Jungs und Mädchen knallhart auf TKKG und gehen die Sache an. Ätzend sind nur die Erwachsenen; die verhalten sich nämlich vooooll naiv; also müssen die Jungs und Mädchen ihnen sagen, wie das Leben funktioniert.
Das ist „Riverdale“, und ich fürchte, davon gibt’s noch ein paar Staffeln.
Aber zurück zum Thema: Habt ihr amazon prime? Ja? Dann könnt ihr meinen Roman „Forever – Solange wir uns halten“ jetzt gratis laden und lesen. Amazon hat das Buch nämlich (hurra!) in sein Prime-Programm aufgenommen. Cool, oder? Und genauso lang gibt’s das Buch für alle, die kein prime haben, noch für schnäppchenhafte 4,99 Euro.
So, ihr Lieben, ich muss jetzt aber los, hab was vor: In der neuen Folge von „Riverdale“ zieht der Hauptdarsteller nämlich kurz sein Shirt aus – das muss ich sehen … sagt Jimmy.
Euer Tommy
PS: Den Link zum Buch findet ihr hier
https://amzn.to/2Zu60ZC

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Totgesagte leben länger, sagt man, und das stimmt. Verdammte Hacke, war ich gestern überrascht, als etwas gegen unsere Haustür flog (die Briefträgerin war wohl übel drauf und übte sich im Weitwurf) und ich wenig später den neuen IKEA-Katalog durchblätterte. Krasser Scheiß, heiliger Strohsack, ich traute meine Augen nicht. Doch tatsächlich. Die Schweden haben doch wieder Bücher in ihren Regalen. Also echte Bücher mit Cover, Farbe, Titel und so. Im letzten Katalog hatten sie ja angefangen, Bücher aus ihren Möbeln zu verbannen. Quasi als Symbol des Vormarsch des Digitalen. Wenn im letzten Katalog welche zu sehen gewesen waren, hatte es sich zumeist um schwarze oder weiße, coverlose Einzelstücke gehandelt. Einige hatten sogar bereits den IKEA-Tod des Buches vorhergesagt. Jetzt aber gibt es zumindest wieder ansatzweise so was wie ein offenes Bücherregal – im Kinderzimmer, aber immerhin. Und auch in einem Wohnzimmer hab ich 18 Bücher entdeckt. So richtig trauen sich die Schweden nicht, aber wenigstens haben sie das Buch nicht ganz vergessen. Sie geben ihm noch eine Chance. Ey, Leute, und das feier ich. Ich liebe Bücher. Ich liebe es, durch Buchhandlungen zu gehen. Ich liebe Büchereien. Und ich liebe den Moment, wenn ich ein Buch erstmalig aufschlage. Ich tue das meistens fast ein wenig ehrfürchtig, fühle das Papier, rieche, spüre meinen Finger auf dem Blatt, während ich es halte. Und dann der erste Satz. Wieder und wieder lese ich ihn, denke drüber nach. Bis ich schließlich eintauche in die Geschichte. Ja, ich weiß, dass E-Books praktisch sind; Jimmy liest fast ausschließlich digital. Ich aber finde: Ein Raum mit Büchern ist wie ein Treffen mit alten, guten Freunden. Ich weiß, dass sie immer für mich da sind. Und ihre Nähe tut mir einfach gut.
Sicher kennt ihr das. Ihr habt noch Bücher offen rumstehen. Oder etwa nicht?
Euer Tommy

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Fast jeder von uns hat wohl etwas, dem er nicht widerstehen kann. Sei es im Kino die Popcorntüte oder im Zoo das Streicheln der Ziegen und Schafe.
Bei mir ist es das Meer. Ich liebe es, und ich kann ihm nicht widerstehen. Wenn ich höre, wie sich die Wellen brechen und an den Strand schlagen; wenn ich die Weite sehe, wenn mich die schiere Unendlichkeit in ihre Arme nehmen will, ist es um mich geschehen. Ich muss ins Wasser. Egal, wie kalt es ist. So auch hier in Schottland. Sachen ausziehen, Luft anhalten, reinspringen. Fast ist es ein wenig magisch. Kaum tauche ich ab, verschwindet alles, was ich sonst so mit mir rumtrage. Und so schwimme ich und schwimme und vergesse mich, vergesse alles, spüre nur noch eine Kraft, die Wellen, Wind und mich in einem diffusen Etwas aufgehen lässt.
Eine gefühlte Ewigkeit später steige ich aus dem Wasser. Meine Beine zittern, mein Blick verliert sich irgendwo im Nichts. Bis ich sie da liegen sehe auf der rot-orange karierten Decke. Aufmerksam folgen Jimmy und Herr König jedem meiner Schritte. Und irgendwie sehen sie zufrieden, glücklich aus. Und genauso fühle ich mich plötzlich. Denn mit einem Schlag bin ich wieder hier im Jetzt. Wahlweise könnte ich einen Salto schlagen oder vor Rührung brüllen, da mir bewusst wird, dass da jemand ist, der auf mich wartet, der froh ist, wenn ich, nachdem ich weg war, wiederkomme. Sofort geht mir das Herz auf, laufe grinsend durch den Sand und werfe mich mit einem Sprung zu ihnen auf die Decke. Jimmy schreit belustigt, weil ich ihm einen Kälteschock versetze; Herr König bellt, wie es sich für eine Majestät gehört, empört, eher er sich knuffig schüttelt. Dann rücken wir zusammen. Knuddeln. Schlafen ein. Und als ich wach werde, weiß ich, dass ich, egal, wo ich gerade bin, ob zu Hause oder Tausende Kilometer entfernt, immer längst angekommen bin. Bei mir und allem, was mir wichtig ist.
Wünsche euch eine wundervolle Woche, ihre Lieben. Taucht ab, taucht ein, fühlt das Leben, lasst es nicht ausschließlich wie einen langen, ruhigen Fluss an euch vorbeiziehen.
Euer Tommy

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Es gibt ja Dinge, über die freuen wir uns, obwohl sie im Grunde nichts Besonderes sind. Ich zum Beispiel freue mich, wenn ich morgens ausnahmsweise mal auf Anhieb zwei passende Socken in der Schublade finde, denn ja, ich geb’s ganz offen zu, ich bin eine Sockenschlampe.
Wenn meine Socken gewaschen und getrocknet sind, werfe ich sie, ohne sie zu Paaren zusammenzulegen oder zusammenzuknüllen in den Schrank (ab dafür; Chaos; selbst schuld, ich weiß!).
Ebenso freu ich mich, wenn sich das kleine türkisblaue 1-Euro-Windrand in meinem Garten dreht; ich finde das irgendwie total beruhigend.
Oder eben im Wald. Da kam mir eine Frau entgegen, in sich gekehrt wie ich, und erst wollten wir beide einfach so aneinander vorbeigehen, doch dann hoben wir unseren Blick und lächelten uns beiläufig an. Das war warm und schön.
Ach ja, und dann hab ich gerade noch was, was mich als Tommy, der Autor, freut. Mein Buch „Forever – Solange wir uns halten“ gibt’s jetzt auch im Buchhandel vor Ort, also in eurer Buchhandlung um die Ecke. Und wenn es mal vergriffen ist – was bei dem Run auf „Forever“ absolut realistisch ist, schließlich war es in Trinidad and Tobago Platz 1 der deutschsprachigen Tommy-Büchercharts (zwinker, zwinker), könnt ihr den Buchhändler anhauen und ihn es bestellen lassen.
Oder ihr meldet euch per Privatnachricht bei mir. Von mir kriegt ihr ja ebenfalls jedes Tommy-Buch – signiert und mit Widmung und ganz persönlich und so.
So, nun aber genug der Neuigkeiten. Ich schreibe gleich mal an Tommy #7 weiter und schaue zwischendurch sicher immer mal wieder aufs kleine türkisblaue Windrand, das mir so leicht und frei und easy vorkommt.
Wünsche euch einen großartigen Tag, und sagt doch mal, falls ihr Lust habt, über was ihr euch denn gerade freut. Was gibt’s bei euch Schönes?
Euer Heute-barfuß-also-nix-mit-Sockensuche-Tommy

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Man sieht nur, was man weiß.
Das steht auf dem Einschlag des Reiseführers, den ich mir am Tag unserer Abreise nach Schottland unter den Arm geklemmt hab. Und bei vielem, was wir hier unterwegs so treiben, stimmt das auch. Bei Führungen durch Burgen und Schlösser beispielsweise werde ich – wenn mich nicht gerade die Müdigkeit überkommt; upps – in der Tat erst auf vieles aufmerksam, wenn mich der Guide darauf hinweist.
Manchmal aber will ich mir nicht sagen lassen, was ich sehen, was ich wissen soll.
Manchmal will ich lieber fühlen. Lieber träumen, fantasieren. Lieber einfach so draufloslaufen und mich überraschen lassen. Von der Natur, von der Örtlichkeiten und in erster Linie von den Menschen.
Echt, ich liebe das; auch wenn ich mir dafür manchmal wegen meiner Bequemlichkeit selber in den Hintern treten muss.
Ja, wirklich, das erfüllt mich. Denn sobald ich mich von den Vorstellungen, die ich hab, befreie; sobald ich versuche, keine Erwartungen, keine Pläne zu haben, mache ich Erfahrungen, die zu bleibenden Erinnerungen werden. Schwupps lande ich an Orten, wo mein Herz ganz leicht und jung und frei wird und an denen ich mich endlich wieder ganz fühle; ruck, zuck bin ich mit wundervollen Menschen im Gespräch, die plötzlich Sam oder Margaret oder Donna statt irgendwelche Fremde sind.
Es ist wahr – etwas zu wissen, eröffnet uns Horizonte.
Aber fühlen, frei sein, lieben – das tun wir, wenn wir bereit sind, uns auf Neues, Anderes, Fremdes – und Fremde – einzulassen. Nicht nur auf Reisen.
Euer Tommy
Wünsche euch eine spannende, erfüllende Reise durch die kommenden Tage

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Manchmal müssen wir in die Ferne schauen,
um zu sehen, wie wertvoll jenes ist,
was wir direkt vor uns haben.
Manchmal ist ein feuchtes Zelt
der schönste Ort der Welt.
Und manchmal, ja manchmal, viel zu selten,
reicht ein Teller Erbsensuppe,
eine Dose Bier und eine Hand, die sich auf unsre Schulter legt,
um wunschlos, selig in den Schlaf zu gleiten.

Liebe Grüße aus der Ferne.
Wünsche euch einen wundervollen Tag!
Euer Tommy

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Huhu, ein kleines Lebenszeichen. Jimmy, Herr König und ich haben hier in Schottland ‘ne echt gute Zeit. Ich hab schon gefühlte 178.490 Stunden Schlaf aufgeholt, ich hab unbesteigbare Berge („Da kann man nicht rauf“, sagte Jimmy; dann erst recht!) erlaufen … und ich hab‘ gestern bei der Morgentoilette auf dem Campingplatz zu energisch am Klopapier gezogen, woraufhin die Mechanik des Klopapiergeräts mal gepflegt auf Cocooning gemacht hat. Soll heißen: Das Papier hat sich zurückgezogen und mich sprichwörtlich sitzen lassen. So’n Mist aber auch – gemütlich war das Klo nämlich nicht. Doch ich hab‘s ganz easy mit ganz mittelmäßigem, verrostetem Englisch gelöst: „Dear Big-Business-Nachbar, kannst du reach me some Klo-Paper, please?“
Also so ungefähr. Ich habe schon die feine englische Art gewährt, keine Sorge. Aber very exciting and interesting war‘s trotzdem. Denn so ist‘s halt. Manchmal schwindet das Klopapier. Und manchmal der Glaube daran, dass das, was wir tun, das Richtige ist. Doch immer, immer hilft der Blick nach nebenan. Zum Toilettennachbarn, zum Menschen, der ein Stück unseres Weges mit uns geht, vielleicht auch ein Blick zum Himmel. In die Weite.
So, und jetzt verkrümel ich mich wieder in unser Buschen (beschissenes Wort, die Verniedlichung von Bus, oder? Ich lese immer Buschen statt Bus-chen).
Habt euch wohl; ich hab euch lieb.
Und please, don‘t wundert euch, that diesmal i don‘t answer sofort auf your answer. I have first to knuddel und knutsch my Jimmy and my Herrn König. And to go on travelling. Aber seid euch for sure: Ich lese irgendwann all of your lovely Zeugs. Und zwar gern.
Euer Tommy

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Ladies and gentlemen, also ich war ja noch nie der Vernünfte. Fragt mal meine Mum, die sich wegen meiner Spontanaktionen früher regelmäßig ihre Mähne rupfen musste. Statt mich nach dem Abi um meinen Studienplatz zu kümmern, hab ich in Spanien mit Sade und Depeche Mode auf den Ohren an den Stränden abgehängen. Das ist zwar lange her, aber so ticke ich noch heute.
Oh Mann, ich müsste echt an Tommy#7 weiterschreiben, aber manchmal brauchen wir eine Auszeit, damit wir unserer Seele hinterherreisen können. Oder um’s mit Tommyworten zu sagen: Wenn der Kackehaufen des Alltags über uns hereinbricht, hilft nur: Kopf aus der Scheiße ziehen und frische Luft atmen.
Ich mach das jetzt. Boah, nach dem Tod unseres Freundes, der OP in der Family … ich muss mal wieder Freiheit spüren. Und deshalb hab ich mir Jimmy und Herrn König geschnappt, hab unseren Hippie-Metal-Bus startklar gemacht – ab ging’s, yeah, nach Schottland. Dort werde ich dem Ungeheuer von Loch Ness (wir sind ja Kumpels) die Eier kraulen, auf Klippen kraxeln, zur Abwechslung ungesundes Zeugs essen (ich hab sogar widerliche Dosenravioli dabei), Whiskey trinken (hicks), mit sexy behaarten Ginger-Kerlen flirten, Harry Potter gestehen, dass ich ihn nie gelesen habe, mit Jogginghosen abgammeln, biken, Musik hören, lesen… halt, was man so tut, wenn man gut drauf ist. Und danach will ich weiter nach Tschechien.
Ja, ja, falsche Richtung. Ja, ja, unvernünftig. Ich weiß. Ätschibätschi, so bin ich, so bleib ich.
Ach ja, typisch-Tommy-mäßig war‘s auch schon. An der französich-englischen Grenze guckte der französische Grenzdrache ewig abwechselnd auf meinen Pass und mich. Ich also so: „Oui, c‘est moi!“ – „ja, ich bin‘s, das Faltenbiest im Auto ist dasselbe Kerlchen wie auf dem Foto”. Sie aber laberte ernst weiter; ich nix kapier; Jimmy: Schweißausbrüche („Wird der Tommy jetzt schon länderübergreifend gesucht?“). Dann: Sie kommt aus dem Grenzhäuschen. Zu mir. Tommyherzchen, schlag. Sie: zeigt mir meinen Ausweis… Es war mein Führerschein. Autsch.
Nun ja, jetzt bin ich drin in Schottland – und es ist great. Ich lebe, ich liebe … und endlich, endlich lache ich auch wieder.
Bis denne. Melde mich sicher mal; habt einen weiterhin so wundervollen Sommer!
Euer Tommy

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Ich höre auf mein Herz.
Eben aber hörte ich es. Schlagen.
Es war schön,
und es war strange.
Befremdlich.
Schwupps,
eines Tages – klar, ich bin ja nicht naiv –
schlägt es nicht mehr.
Und was letztendlich gut zu wissen ist.
Denn deswegen trau ich mich.
Ich springe,
ich schwimme,
ich lebe.
Viel zu selten. Noch.

Euer Tommy;
schönes Wochenende – macht was Schönes!

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Sollte ich meine letzten Tage, wie die meisten der Menschen, die ich begleite, allein oder noch schlimmer allein gelassen in einem Pflegeheim verbringen müssen, wünsche ich mir ein Radio. Ein Radio, das den Soundtrack meines Lebens spielt. Die Lieder, zu denen ich geweint, getanzt, aber vor allem geliebt und Jimmy in den Armen gehalten habe.
Heute ist Welttag des Radios. Und das feier ich. Zwar bin ja nicht von gestern, ich habe Spotify, meine Playlists, meine eigene Musikbibliotheken, aber ein Leben ohne Radio kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Radio ist Leben. Nur das Radio schafft es, mich wie heute Morgen, als beim Drücken auf die On-Taste „I Saved The World Today“ von den Eurythmics lief, innerhalb von Sekunden aus meiner Ich-bin-ein-schlecht-gelaunter-Zombie-und-das-wird-sich-auch-niemals-wieder-ändern-Stimmung zu holen.
„Hey, hey, I saved the world today. Everybody’s happy now, the bad things gone away.“
Radio ist das Hier und Jetzt. Doch Radio, das sind auch meine Erinnerungen an die Kindheit, an Abende mit meinen Eltern auf dem kleinen Balkon, der für mich das Größte war. An meine Jugend, an Hitpardenhören, an Piratensender-Spielen, ans Träumen, wie mein Leben eines Tages sein würde.
Ich liebe das Radio. Es verknüpft mich mit dem Sein. Keine Ahnung, wieso das so ist. Denn natürlich gibt es auch Momente, in denen ich das olle Drecksding, weil mich die unauthentischen, künstlich gut gelaunten Moderatoren nerven oder weil zum zehnten Mal an diesem Tag Pink oder sonst wer läuft, an die Wand schmeißen könnte. Aber das könnte ich den Jimmy auch. Und doch ist es eine Liebe, die niemals enden wird.
Auf das Radio! Und aufs Leben, das wir vielleicht just dann, wenn wir es verstehen, zu Ende geht
„Hello, hello, turn your radio on;
Is there anybody out there?
Help me sing my song.
La, la, la, life is a strange thing.
Just when you think you learned how to use it,
It’s gone.“
Euer Tommy

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Ja, Freunde, Freaks und Fans, es gibt ja die verrücktesten Jubel-Tage. Den Tag des Schnitzels (9.9.), den Tag der Putzfrau (8.11.) und sogar den Steak-und-Blowjob-Tag (14.3). Kein Scheiß, er ist das Pendant zum Valentinstag und soll Frauen den Möglichkeit bieten, ihrem Liebsten zu zeigen, wie viel er ihnen bedeutet. Bescheuert, oder? Dagegen ist der heutige Mitfeiertag – der Try-Tommy-Tag – geradezu höchst notwenig. Und vor allem weniger chauvinistisch.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Heute am weltweit ersten, am one and only Try-Tommy-Tag (anlässlich drei Monaten in der Top 100 der Charts-Rubrik) gibt’s meinen aktuellen Roman „Forever – Solange wir uns halten“ zum Ich-dreh-am-Rad-und-klemm-mir-vor-Freude-die-Beine-hinter-den-Kopf-Sonderpreis von 2,99 Euro (Ebook, auf amazon).

Link: https://amzn.to/2Dl0eM2

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OH MEIN GOTT! Ich fasse es nicht. Sprachlos (trotzdem bitte Ton anstellen). Mein Roman „Fight to Love Again“ ist Preisträger des „Lovelybooks Leserpreis“. Zusammen mit Sebastian Fitzek, Mona Kasten, Jojo Moyes, Laura Kneidel und, ja, der „Shades of Grey“-Autorin. Dritter Platz – Bronze – der besten „Erotischen Romane“ des Jahres. Ich knuddel gerade mit E L James, die links neben mir sitzt
Ich bin meeega happy, meeega stolz. Und meeega dankbar. Ich danke euch. Von Herzen! Fühlt euch alle mal ganz feste umarmt, aber seid drauf gefasst, ich atme gerade ziemlich schwer.
Und wie ich’s im Video ja sage, als spontanes Dankeschön gibt’s das ausgezeichnete Buch „Fight To Love Again“ jetzt kurze Zeit für 2,99 Euro statt 4,99 Euro.
Luftsprung. Cheerleader-Sprung. Salto rückwärts.
Daaaaanke!
Hier der Link zum …. Trommelwirbel, Tommy-Herzschlag-Alarm … ausgezeichneten Buch!
https://amzn.to/2zwRdy1

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Manchmal, wenn ich in der Nacht keinen Schlaf mehr finde, senkt sich die Decke wie eine schwarze Wolke, die mich zu verschlucken droht, auf mich hinab. Früher, als ich jünger war, sprang ich auf, um auf den Lichtschalter zu drücken. Heute hingegen bleibe ich liegen und zwinge mich, hinzusehen. Denn ich glaube, gelernt zu haben, dass Ängste, Zweifel, sich verdrängen lassen, aber nicht verschwinden, wenn wir es vermeiden, uns ihnen zu stellen und sie als Trugbild unserer Gedanken zu entlarven. Denn es sind ja bekanntlich nicht die Dinge wie das Älterwerden, die Arbeit, das Sinnsuchen und die Schnelllebigkeit der Welt, die uns beunruhigen, sondern unsere Worst-Case-Sicht auf diese Dinge. Unsere Ängste haben meistens nichts oder nur sehr wenig mit der Wirklichkeit zu tun, sie sind letztendlich lediglich ein Szenario, eine imaginäre Situation, die wir als bedrohlich einschätzen. Deshalb sehe ich nachts hin, wenn sich die Dunkelheit auf meine Seele legt. Und wisst ihr was? Zu wissen, dass meine Gedanken nicht den Tatsachen entsprechen, hilft. Es hilft mir, wieder klarzusehen und zu erkennen, dass uns Ängste, von denen keiner von uns frei ist, etwas sagen wollen, dass sie uns sogar behilflich sind, der Mensch zu werden, der wir sein wollen. Denn Leben ist, auch wenn uns das manchmal beschissen unbequem erscheint, Veränderung – auch an uns selbst.
Eine schöne, möglichst unbeschwerte Restwoche wünscht euch euer Tommy

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Jimmy versprach mir gestern Abend Soulfood. „Specialburger“, sagte er, „mit grünen Pommes“.
War letztlich Linsenzeug mit Bohnen.
Trotzdem Soulfood.
Weil ich wusste, dass da jemand ist, der mich nach einem verheulten Scheißtag auffängt.
Und der mir zuprostet: „Auf uns. Und aufs Leben!”

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Ja, ja, es ist ja gerade die Zeit der guten Vorsätze. Endlich wieder mit dem Rauchen anfangen und am besten gleich noch dazu ab und an ’ne Runde kiffen, sich im Supermarkt öfter an der Kasse vordrängeln, die Zeugen Jehova beim nächsten Klingeln zu ’ner Runde Dirty Talk aufs Sofa bitten …
Was? Nee? Ihr habt euch andere Sachen vorgenommen? Stimmt, sorry, ich war gerade auf dem falschen Dampfer. Und es ist ja auch klasse, wenn man ein besserer Mensch werden will. Gerade im Fall des eigenen Partners. Jimmy zum Beispiel hat sich vorgenommen, mich dieses Jahr tagtäglich auf Händen zu tragen, und er hat auch schon damit begonnen.
Gestern rief er mich mit liebreizender Ich-verlieb-mich-stets-aufs-Neue-in-dich-Stimme zu sich, und es klang extrem nach einer tollen Überraschung.
Hula Hopp auf Hawaii?
Tantra in Tunesien?
Oder unsere zweite Hochzeit und danach die Flitterwochen auf den Fidschis?
Ich flitze also aufgeregt zu ihm ins Zimmer, wo ich ihn vor dem Computer sitzen sehe.
Aha, denke ich, er hat die Hochzeitsreise schon gebucht oder die Ringe bereits ausgesucht. Doch noch ehe mein Gehirn registriert, was meine Augen auf dem Bildschirm sehen, strahlt mich Jimmy happy an: „Guck mal, mein neues Lieblings-Pornomodel.“
Ich schwör’s euch, bis über beide Ohren grinste er debil. „Ist der nicht der Hammer? Schau mal, was der alles kann!“ Und in der Tat, der Gute konnte sogar im Handstand alle gefühlten tausend Männer glücklich machen. Und 20 Jahre jünger als ich war er auch. Und gelenkig wie ’ne Schlangenfrau im Zirkus.
Nun ja, jedenfalls ist Jimmy diesem Typen echt verfallen. Er „followt“ ihm auf Insta, hat seinen Newsletter abonniert und klickt sich ständig durch die künstlerischen Machenschaften dieses sexuellen Überfliegers.
Eine Reise hat er trotzdem für uns zwei geplant. Immerhin.
Jimmy will mit mir nach Bratislava. In ein schnuckeliges 1-Sterne-Hotel am Stadtrand – gegenüber dem Plattenbau, in dem sein Pornotyp mit anderen Jungs die Lovely-Gay-WG betreibt. Videoübertragung plus Meet-and-Greet natürlich inbegriffen.
Hmm, ich merke schon: Das neue Jahr geht romantikmäßig weiter, wie das letzte aufgehört hat: immer wieder überraschend! Doch ich muss jetzt wirklich Schluss machen, Jimmy ruft. Er will mir wieder etwas zeigen, und wenn ich ehrlich bin, könnte ich ihn auch dafür herzlich knuddeln. Schließlich steckt in Jimmy stets ein Schelm. Ein Schelm, der nicht alles bitterernst meint und der mir stets ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Ob hier in Karlsruhe, auf den Fidschis oder wenn es sein muss, mir soll’s recht sein, auch in Bratislava.
Ich wünsche euch ‘ne gute Restwoche
Euer Tommy, der jetzt auch die Handstandnummer übt und sich mit Nacktbildern von Inge Meysel, Gott hab sie selig, bei seinem Jimmy räch

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Guckt (und hört!) mal, was in der Post war. Der “Lovelybooks Leserpreis” für meinen Roman “Fight To Love Again”. Mein Gewinn, also wobei eher euer Gewinn – denn ihr habt das ja erst möglich gemacht.
Herr König lässt das kalt. Er ist ganz gechillt und guckt nur nach der Nachbarskatze; die hat er nämlich zum Fressen gern. Ich aber freu mich wie Wutz. Und möchte euch und LovelyBooks – Der Treffpunkt für Leser, Autoren und Verlage noch einmal herzlich danke sagen. Schönes Wochenende!
Euer Tommy

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Mensch, ihr Lieben, ihr seid mir ja welche! Da schick ich euch ein süßes Klämmerchen als Dankeschön fürs Lesen meiner „Forever“-Taschenbücher mit, und was macht ihr? Benutzt das knuffige Dekoteilchen als Nippelzwickerli. Freunde, Freunde, so geht das nicht. Ich muss wirklich mit euch schimpfen. Pfui, pfui, pfui und noch mal pfui, Dekoklammern sind doch zum Dekorieren da. Nicht zum Dranklammern an irgendwelche Körperteilchen. Wobei mir diese Zweckentfremdung ja noch einigermaßen recht ist. Im Gegensatz zur Verwendung als Nasenklammer. „Guck mal, Tommy, die trage ich jetzt nachts immer ganz demonstrativ im Ehebett. Weil Wolfgang* (*Name ebenso wie Wahrheitsgehalt von der Tommy-Redaktion geändert) immer so pupsen muss, sobald er in den Schlaf fällt“, hat mich eine begeisterte Leser-Nachricht ereilt.
Hmm, was soll ich dazu sagen? Ihr Süßen macht mich sprachlos. Ach, macht einfach, was ihr nicht lassen könnt. Hauptsache, ihr habt Spaß und einen guten Schlaf!
Euer Tommy, der sich gerade köstlich amüsiert

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Also ich kenn ja „The Wall“ von Pink Floyd, „The Wall of Death“ (das Aufeinanderzurennen und Gegeneinanderprallen auf Metal-Konzerten), und jetzt kenn ich auch „The Wall of Tommy“. Eure Taschenbücher sind – juhu! – da. Und ich muss sagen, dass ich, wenn ich die „Forever“-Ansammlung vor mir sehe (ein Teil ist sogar noch eingepackt), ganz schön happy bin, dass ihr in so großer Zahl Lust auf mein Buch und Freude mit meiner Geschichte habt.
Ich mach mich dann mal ans Einpacken, ans Dankeschön-Goodies-Basteln, ans Verzieren und ans Signieren, wobei mich die Masse an Was-da-zu-tun-Ist eben kurz nervös gemacht hat.
Oft, wenn ich einen Berg vor mir sehe, habe ich nämlich Angst, es nicht zu schaffen. Nicht schnell genug zu sein. Aber das will ich nicht. Gerade – aber nicht nur – bei angenehmen, schönen Dingen sollte man sich Zeit nehmen. Sie bewusst tun.
Und das mache ich jetzt. Ich freue mich, dass ich es tun darf. Dass „Forever“ so gut bei euch ankommt. Dass ihr mich unterstützt. Und dass ich, dadurch dass wir uns hier so regelmäßig schreiben, beim Einpacken weiß, wer ihr seid und zu welchen Menschen meine Bücher gehen. Das ist cool und was Besonderes!
Ich wünsche euch einen tollen Tag. Macht was Schönes, und wenn jemand noch ein Taschenbuch (oder eine Stofftasche) will, einfach melden. Ich habe einige mehr bestellt, als geordert wurden, und somit noch ein paar hier.

Euer Tommy, der jetzt erst mal abtaucht … in die Versandstation und in seine (hoffentlich anhaltende) innere Ruhe (Om! … Om!)

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Sicher seid ihr an einem Sonntagabend schon mal am (Bus-)Bahnhof oder Flughafen gewesen. Und sicher habt ihr da gesehen, wie sich Verliebte voneinander verabschieden.
Ich kenne das Gefühl, wenn einem Tränen in den Augen stehen, weil man weiß, dass gleich dieser kurze, aber doch so schwere Satz fallen wird: „Tschüss, Liebling, wir sehen uns in zwei Wochen!“
Bis es so weit ist, wächst die Sehnsucht, den anderen wieder in die Arme schließen, berühren, halten zu können. Und, leider, wächst auch oft die emotionale Distanz. Immer wieder aufs Neue. So jedenfalls war es, als ich eine Zeit lang in Frankfurt gearbeitet, Jimmy aber weiter in Münster studiert hat.
Es mag Ausnahmen geben. Paare, die sich gut aufgehoben fühlen in einer Fernbeziehung. Denn ja, sie hat auch Vorteile. Es gibt keine Routine, die das Besondere entzaubert. Doch letztendlich bestimmt die Endlichkeit das Zusammensein.
Auf Dauer ist das anstrengend, zermürbend. Und irgendwann gelangt man zu dem Punkt, an dem man das Gefühl hat, sich entscheiden zu müssen. Für das Weitersuchen, das Opferbringen für den Job, das Sich-Offenhalten-aller-Möglichkeiten. Oder für die Liebe und die Chance, gemeinsame Wurzeln auszubilden.
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und immer den Blick für das, was – für euch – zählt im Leben
Euer Tommy

„Wir würden zusammen sein.
Das war das Einzige, was zählte.
Wo, das war auch mir egal.
Schließlich gab uns nicht der Ort,
an dem wir lebten, Halt,
sondern der Mensch, der nur unsere Hand nehmen musste,
um uns tief im Herzen zu berühren.“

Aus:
„Forever – Solange wir uns halten“
https://amzn.to/2An0yrU

PS: Laut Sendungsverfolgung kommen eure Taschenbücher heute hier an.

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Moooorgen! Ich dreh am Rad! Ihr seid unfassbar, ihr habt mich auf die Shortlist des Leserpreis von „Lovelybooks“ gewählt. In der Kategorie „Erotik“. Mal im Ernst, das ist der Oberhammer. Egal, wie’s ausgeht. Denn jetzt steh ich da in der Endrunde zusammen mit der „Fifty Shades of Grey“-Autorin. Ich meine, das kann was, oder? So – und jetzt will ich’s natürlich wissen. Schlachtruf! Wer hat die besseren, wer hat die geileren, wer hat die pornöseren, wer hat die knuddeligeren Fans? Die Shades-Tante oder der Tommy-Onkel? Kommt schon, ready, steady, go – zeigt der Welt, dass Liebe viele Facetten hat. Auch schwule oder sonst was. Und das nicht nur „Schlag mich“-Nummern eine Senkrechtnummer sein können! Ich freue mich über jede Stimme! Auch über die eurer Oma, die sicher schon immer mal wissen wollte, was LoveIsLove bedeutet. Und verzeiht mir meine überspitzte Anheizer-Nummer. Aber ich trage gerade ein Cheerleader-Kostüm – mir war grad danach; ich sollte weniger Kaffee trinken 🙂
Bis einschließlich Mittwoch 27.11. habt ihr Zeit. Also noch eine Woche!
Go, go, go …
Hier der Link zum Tommy-Glück. PS: Teilen aber so was von erwünscht
www.lovelybooks.de/leserpreis/2018/abstimmungen/erotische-romane/

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Vieles im Leben nehmen wir als selbstverständlich hin. Doch nichts ist selbstverständlich. Meist wird uns das erst bewusst, wenn das, was für uns wegen der Routine nichts Besonderes mehr darstellte, plötzlich fehlt. Deshalb versuche ich – es gelingt nicht immer –, auch in den kleinen Momenten das Große zu sehen. Für mich als Autor z.B. ist es natürlich erst mal ein Riesenerfolg, wenn mein Buch in den Charts gut platziert ist. Aber genauso dankbar und glücklich bin ich, vielleicht sogar noch glücklicher, wenn das Buch auch bei euch ankommt. Wenn es euch berührt. Euch mitnimmt. Und ihr mir ein Dankeschön schenkt. Denn nichts anderes sind eure liebevollen Rezensionen, Postings und privaten Nachrichten zum Buch. Sie schreiben sich nicht einfach so runter, sie nehmen wertvolle Lebenszeit in Anspruch, und – das ist, was ich euch sagen wollte – sie sind nicht selbstverständlich für mich. Ich helfen mir, weiter als Autor tätig sein zu können, ich freue mich sehr darüber, und manche treiben mir sogar Pipi in die Augen. Danke (auch dem Jimmy, der mir mal so eben nebenbei die Musik gezaubert hat; musikalisch is’ er ja echt, der Kleine)!
Schönes Wochenende, und überlegt mal, was in eurem Alltag immer mal wieder passiert – und für das ihr dankbar sein könnt. Die von Schatzi hingestellte Kaffeetasse am Morgen, die Nachbarin, die eure Pakete annimmt, der Kollege, der seinen Kuchen mit euch teilt … Es gibt soooo viel!
Euer Tommy

… der danke sagt für:

„Mein Herz! Diese Geschichte hat eine unglaubliche Tiefe.“ Laura

„Für dieses Buch lassen sich nur schwer Worte finden. Ich könnte ewig in die Welten des Autors abtauchen, und ich bin jedes Mal wieder traurig, wenn ich eines seiner Bücher fertig gelesen habe.“ Maria H.

„Ein echter Tommy Herzsprung – das ist inzwischen ein Gütesiegel. Ein Roman voller Gefühl und Herz, Protagonisten die scheinbar einen Stempel auf der Stirn tragen und dann doch immer durch ihre Handlungen überraschen, Menschen mit denen man gerne befreundet wäre.“
Susanne S.

„Ich hab geschmunzelt und geheult. Ich hätte ewig weiterlesen können. Großartig!“ Ingo Z.

„Ein Buch, das mich am Abend kaum einschlafen lässt, mich morgens vor dem Wecker ruft, damit es weitergelesen wird und ich alles um mich herum vergesse.“ Alexandra K.

„Hatte viel Spaß beim Lesen, war sexuell erregt, und einmal hab ich feuchte Augen gehabt.“ M.

„Ein absoluter Lesegenuss!“ RedSun

„Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint, alles ist viel komplexer“ www.lesenimdunkeln.de

„Viel mehr als nur eine Love Story. Es geht um Außenseiter, Familientragödien, Rockerbanden, psychische Probleme, und mir sind die Protas, bis zu den Nebenfiguren ans Herz gewachsen.“ Karin G.

„Beim Lesen dieses Buches ist mein Herz mehrfach gesprungen, sei es aus überschäumenden Glücksgefühlen, atemlosen Staunen oder auch aus purer Angst.“ aris.buecherauszeit

„Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt, geschrieben mit viel Herz und Gefühl.“ Gertrud D.

„Ich habe schon die anderen Bücher des Autors gelesen und fand sie toll, bei diesem hat er noch mal eine Schippe draufgelegt.“ Scoti

„Eine absolute Leseempfehlung“ Sabine H.

„Spannend. Die Geschichte ist ergreifend, und man fiebert mit.“ Micha

„Einfach gut“. Marion

„Forever end ever möchte ich Bücher von Tommy Herzsprung lesen. Der Autor schafft es immer wieder, mich von der ersten bis zur letzten Seite total zu fesseln. Seine Geschichten sind keine Friede-Freude-Eierkuchen-Bücher, sondern überraschen den Leser mit unvorhersehbaren Wendungen ,die mich jedesmal am Ende dazu bringen, dass Buch neu von vorne zu beginnen, weil ich mich von den Jungs nicht trennen will.“ Amazon-Kunde

„Ich habe mitgefiebert und mir den Nagel abgebrochen, weil ich vor Spannung drauf herumgekaut habe. Sehr romantisch, wild, heiß, aber auch lustig und unterhaltsam.“ Jenefer

„Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.“ KA

„Die Figuren wachsen miteinander, setzen sich gegen Ungerechtigkeiten ein, und man liebt jeden einzelnen.“ Kerstin W.

„Einfach nur WOW! Eine ganz tiefgründige und emotionale Geschichte.“ Beccas Bücherwelt

„Ich war vom ersten Satz gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen!“ Silvia

„TOLL! Die Charaktere sind so toll beschrieben, dass ich es schade fand, sie am Ende gehen lassen zu müssen.“ Heike

„Tommy lässt einen eintauchen: in jeden einzelnen Charakter, in jeden beschriebenen Raum und jede Emotion. Herrlich dieses Kopfkino. Aber bitte lest selber! Jeder wird in diesem Buch seinen eigenen Liebling ausfindig machen, Parallelen zum eigenen Leben finden und hinterfragen.“ Susanne R.Z.

„Viel mehr als eine Lovestory. Nichts ist, wie es scheint, und verhasste Charaktere werden zu Sympathieträgern, wenn man erstmal zum Blick hinter ihre Fassade aufgefordert wird.“ Wolpy

„Tommy hat seine Protagonisten so lebendig geschildert, dass man meint, sie persönlich zu kennen. Eine Geschichte voller Gefühl, Mut, Respekt, Toleranz, Hoffnung, Angst, Wut, Liebe – da ist von allem etwas, und dennoch wirkt es kein bisschen kitschig oder unglaubwürdig.“ Missi

„Ein wirklich toller, spannender und tiefgründiger Roman, der mich sehr überzeugen konnte! 6 von 5 möglichen Sternen!“ Rocky 2007

„Ein geniales Buch mit tollen Menschen und außergewöhnlichen Hintergründen.“ Heidi Sp

„Ein Roman, der mich sehr berührt hat. Tommy bringt mir mit seinem Schreiben immer ein warmes und tolles Gefühl in den Bauch.“ Franziska

„Mal eine ganz andere Lovestory. Und doch hält sie so viele Facetten des Lebens bereit.
Veränderungen, die nötig werden und doch irgendwie Angst machen.“ Beate U.

„Danke für die Bilder, die beim Lesen in meinem Kopf entstanden, für die Playlist, die viele Erinnerungen weckte und für das Vergessen der Zeit während des Lesens. GHH

„Wer die Bücher des Autors kennt, weiß, dass diese immer mehrere tiefgründige Themen in einer rasanten, spannenden, ereignisreichen und wendungsreichen Handlung enthalten. Dieses ist auch hier der Fall. Wow!“

„Ich kannte bisher noch kein Buch von Tommy Herzsprung und bin erst durch die sozialen Medien auf den Autor aufmerksam geworden und habe das Buch sehr spontan gekauft.
Aus dem „mal eben reinschnuppern“ wurde dann ein „Ich kann das Buch nicht aus der Hand legen“. Diana E.

„Gefühle ohne Kitsch!“ Norina Hesse

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Mein Buch “Fight To Love Again” ist für den Lovelybooks Leserpreis 2018 nominiert.  In der Kategorie “Erotische Romane”. Ich freue mich über jede Stimme? Bekomme ich eure? Wäre klasse. Danke euch. Ihr müsst zum Buch scrollen oder ihr könnt es oben beim Button Buch nominieren” eingeben.

Hier der Link
https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2018/nominierungen/erotische-romane/

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Guckt doch mal (vorbei)! Ich mache am 1.12. in Karlsruhe in einem wirklich coolen, sympathischen Pop-up-Buchladen eine Lesung. Unterstützt von Jimmy – er spielt Gitarre und singt ein paar Lieder aus meinem aktuellen Buch “Forever”.
Das Beste in dem Video finde ich übrigens Jimmys Songtext am Ende: “Wir trinken sieben Schnitzel!”
Äh, na klar. Sinnfrei geht auch. Ich bewerbe uns dann schon mal am Ballermann. Wenn nix mehr geht mit Büchern, treten Jimmy und ich mit unserem “Sieben Schnitzel”-Hit beim lustigen Sangria-Saufen auf Mallorca auf.
Aber vorher würde ich mich hammermäßig freuen, wenn sich jemand zur Lesung im Bücherbüffet Club verirren würde. Jimmy und ich werden alles geben (nein, nicht unsere Schlüpfer), und das Team vom Buchladen, der so genial fernab vom Mainstream ist, auch.

Was?
Ein Abend mit Tommy und Jimmy.
Lesung (“Forever – Solange wir uns halten”)
mit musikalischer Begleitung
(Soundtrack zum Buch).

Wann?
Samstag 1. Dezember. 18.30 Uhr
Wo?
Bücherbüffet-Pop-Up-Laden
Kaiserstrasse 58-60 (mitten in der Fußgängerzone)
76133 Karlsruhe

Eintritt frei!

Infos:
https://www.buecherbueffet-blog.de/termine/
Bücherbüffet Club
(Über Likes, spontane Besuche etc. freut sich das Team vom Bücherbüffet natürlich. Kann ich echt empfehlen, den etwas anderen Buchladen. Gemütliche Atmosphäre, individuelle Sache(n), Herzblut, anders, schön!

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»Zunächst wusste ich nicht, was los war,
doch dann verstand ich,
dass ich eine unsichtbare Grenze überschritten hatte.
Im Jetzt konnten wir uns alles geben,
doch ein gemeinsames Morgen gab es für ihn nicht.«

Hey, ihr vielleicht Brückentag-Glücklichen. Ich habe euch für heute ja noch ’n bisschen Futter zu meinem kommenden Roman versprochen. Schwierig. Was soll ich sagen, ohne zu viel zu verraten? Er spielt in New York und Skandinavien, hat mehr als 400 Seiten, hat ein Happy End, ist aber weiß Gott kein Alles-ist-super-alles-ist-so-schön-Roman, eher wie das Leben halt mit seinen Höhen wie mit seinen Tiefen. Es geht um Schuld und Fehler, die wir alle machen. Aber auch darum, Fehler zu verzeihen. Die von anderen und die eigenen. Es geht um Wurzeln, die uns halten, um falsche Freunde, um Wege, die wir gehen müssen, um am Ende hoffentlich irgendwann bei uns selbst anzukommen. Es geht ums Kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben genauso wie um ein selbstbestimmtes Sterben. Und um den Mut, (unbequeme) Entscheidungen zu treffen.
Ich denke, jeder wird den Schwerpunkt meines Romans in einem anderen Punkt sehen. Weil wir alle anders ticken und meine Geschichte den Raum dafür lässt. Ich bin gespannt, welcher Punkt euch am meisten berühren wird.

Nun ja, was kann ich euch noch verraten? Wer mich nun schon ein bisschen kennt, weiß, wie wichtig mir Musik ist. Sie hält mich aufrecht, sie ist meine Zufluchtsort, mein Halt. Und sie inspiriert mich beim Schreiben. Sieben Monate liefen ca. 50 Songs in der Endlosschleife hier bei uns (der arme Jimmy!). Sie ließen mich nicht los und fanden teils direkten Einzug ins Buch. Ich hab’ euch einen Soundtrack mit 25 Liedern dazu gebastelt. Ihr könnt euch die Videos auf YouTube anhören und ansehen oder, wenn ihr Spotify habt, direkt die Playlist anhören.

You Tube
https://www.youtube.com/playlist…

Spotify
https://open.spotify.com/…/5oq5zcagui4ex3hpdth42z3vi/playli…

Ich schwör’s euch: Wenn ihr euch die Zeit nehmt, euch in die Stimmung fallen zu lassen, werdet ihr mit Gefühlen satt konfrontiert. Allein die Videos – Wahnsinn. Wenn die Vögel in „Arrival of the Birds“ zur Landung ansetzen, setzt mein Herz aus, so schön sind die Bilder zur Musik. „Henry Lee“ und „Murder Song“ – zwei so düstere Songs mit so viel Tiefe und Schwermut … puh! Die Innigkeit zwischen RY X und der Frau im Video, wunderschön; es treibt mir Tränen in die Augen, wenn ich es sehe. Dann das schwule, authentische Pärchen in „Two Men in Love“ – ich könnte das Video knutschen. Und wer bei „The Book of Love“ kein Pippi in die Augen bekommt … keine Ahnung. Anderseits die so geil krasse Wut von Sinead O´Connor – Hammer. Genauso wie das tobende, schreiende „I Don’t Dance“ (Achtung, Hörsturz-Gefahr!) …

Ihr seht, ich schwanke da zwischen zwischen voller Leben, Liebe, Wut und dem Blick aufs unweigerliche Ende. Es gibt halt nicht nur „Schwarz oder Weiß“. Die Wahrheit, das Leben, liegt meisten irgendwo dazwischen. Und so ist auch das Buch. Hoffe ich.
Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende … ach ja, und danke für euer Interesse, gell? Und für eure Unterstützung.
Euer Tommy

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»Der gehörnte Totenschädel ist das Zeichen der Riders.
Er soll mich daran erinnern,
dass man alle Entscheidungen im Leben mit Bedacht fällen sollte.
Denn mit Entscheidungen verhält es sich wie mit Tattoos.
Einmal getroffen, wirst du sie nie wieder los.
Nicht die guten, aber vor allem nicht die schlechten.
Sie verfolgen dich ein Leben lang.«

Ich kann’s selbst fast nicht glauben, aber er ist tatsächlich fast fertig. Mein neuer Roman. Wenn ich das jetzt so schreibe, wird’s mir fast ein wenig komisch ums Herz. Ist aber auch kein Wunder, irgendwie. Gut sieben Monate habe ich jeden Tag dran gesessen, fast 1.500 Stunden. Krass, oder? Man könnte auch sagen: bekloppt. Aber war so, und jetzt kann ich sagen: bin stolz drauf. Und ich verspreche euch ’ne ganz besondere Geschichte. Mit einem atmosphärischen Cover (wartet’s ab; ich mag den Typen), erotischen Momenten, Fingernägel-kau-Alarm, traurigen und bewegenden, aber auch lustigen Handlungssträngen … und, was mir immer wichtig ist, reichlich, reichlich Stoff zum Nachdenken.

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Ich hab’s euch versprochen; also mach ich’s auch. Hab auf der Frankfurter Buchmesse 20 Schaf-Karten für euch zur Seite gelegt – die verlose ich jetzt hier. Unter allen, die sich für meinen Newsletter anmelden. Teilnahmeschluss: 15.11.2o18.

Eine Auszahlung des Gewinns in bar, in Sachwerten, dessen Tausch oder Übertragung auf andere Personen ist nicht möglich.
Die Benachrichtigung über den Gewinn erfolgt per Mail.
Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften geschützt.

 

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Huhu, ich habe zwar eigentlich nix mit dem Amrun-Verlag zu tun, aber gerne mache ich euch drauf aufmerksam. Alsoooo, der Amrun-Verlag hat einen LGBT & Fanfiktion-Schreibwettwerb am Start. Und der 1. Preis ist ein Verlagsvertrag für die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einer LGBTIQ+ Anthologie, die als eBook und Print im ersten Halbjahr 2019 erscheinen wird. Vielleicht ist das ja was für euch; informiert euch doch mal; im Link stehen alle Infos.

Alle  Infos

(Der Schreibwettbewerb steht in keiner Verbindung zu mir und wird auch nicht von mir gesponsert oder organisiert oder so Gedöns; bei Fragen meldet ihr euch einfach beim Verlag)

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Franie Leopold, eine liebe Kollegin, geht gerade durch schwere Zeiten, denn im September ist ihr Sohn gestorben. Im Moment überlegt sie, einen Blog für verwaiste Eltern einzurichten, und ich finde die Idee wirklich wundervoll. Denn Trauerbewältigung ist ein wichtiges Thema. Bis sie ihren Blog hat, verfasst sie auf ihrer Facebook-Seite wundervolle Texte, die ich sehr mag. Lesen lohnt sich. Hier der Link zu ihrem Profil.
https://www.facebook.com/FranieLeopold

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Schon zum dritten Mal musste Dr. Psycho-Onkel Herzsprung, weil es das falsche Geschenk gab, Herzen einer Heteroliebe retten. Ich mach’s gerne, wirklich, denn für die Liebe lohnt es sich immer zu kämpfen. Aber lasst euch eines gesagt sein: Lasst es! Tut es auf keinen Fall! Wünscht euch niemals, aber wirklich niemals von eurem Schnuckelchen „schöne Unterwäsche“. Es endet im Streit. In den drei Fällen, in denen ich den SOS-Amor spielen durfte, war das immer so. Und immer fing es mit einem harmlosen Satz von ihr an: „Du, Schatzi, zum Geburtstag (oder wahlweise Weihnachten) wünsch’ ich mir schöne Unterwäsche von dir.“
Fatal. Ganz fatal. Denn wenn sie von „schöner Unterwäsche“ spricht, hat sie exklusive, stilvolle Dessous von La Perla oder Prima Donna im Sinn, bei ihm aber brennen bei „schöner Unterwäsche“ sofort alle Hirnleitungen durch. Sabbernd rennt er in den nächsten Erotikshop und holt Schätzchen „mal was riiiiichtig Geiles“ (Originalzitat). In allen drei Fällen hätte sich meine Freundin damit an die Straße stellen können. Ohne Witz. Einpackt war jedes Mal ein Ich-hab’s-echt-nötig-Fummel aus Ich-kratz-mich-wund-und-blutig-Stoff.
Jungs, das geht gar nicht. Das ist, als würdet ich euch euer Lieblingsessen von ihr wünschen und sie euch ’ne gedünstete Babykarotte auf ’nem Bett aus Roter Bete hinstellt.
Sie will sich in den Dessous nicht wie eine abgewrackte Bordschwalbe, sondern wie die schönste Frau der Welt fühlen. Und seien wir mal ehrlich – genau das ist sie doch auch. Egal, ob die Zeichen der Zeit an ihr – wie an uns allen – nagen. Hammersex ist toll, und nichts gegen neue Impulse im Schlafzimmer, aber das schönste der Welt ist ein „Ich hab dich lieb“ aus dem Mund des Menschen, der uns durch die Stürme unseres Lebens hilft … und der uns wirklich (!) zuhört, wenn wir uns etwas wünschen.
Euer Tommy

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Neulich, auf dem Rückweg von der Buchmesse, sitze ich bei meinen Eltern und suche in meinem ehemaligen Kinderzimmer nach ein bisschen Ruhe, als mein Blick auf den großen Holzschrank neben dem Fenster fällt. Dort stehen einige wenige Sachen, die an meine Kindheit erinnern. Ein nostalgischer kleiner Bus zum Aufziehen, mit dem ich sicherlich zweimal um die ganze Welt gefahren bin; ein echt ganz drolliger Igel, für den mir der Lehrer, obwohl ich das Ton-Tierchen mit so viel Liebe getöpfert hatte, eine Vier gegeben hat; und dort steht auch dieser E.T.
Tage-, nein wochenlang konnte ich schlecht schlafen, weil ich mich so auf Weihnachten gefreut hatte – darauf, dass er, dieser E.T., endlich mir gehört. Und hey, es war ein großes Geschenk, ein für damalige und für unsere familiären Verhältnisse teures Geschenk. Merch war offensichtlich schon immer überteuert. Jedenfalls war ich unfassbar stolz, als ich ihn mein nennen konnte. Oben auf den Schrank ist er gekommen, und keiner durfte mit ihm spielen, so kostbar war er für mich. Meine Freunde durften nicht mit ihm spielen, und auch ich selbst habe es mir untersagt, mit ihm zu spielen.
Heute steht er noch immer da. Und ich bin sehr, sehr, froh, dass ich ihn noch habe. Denn wenn ich ihn ansehe – auch er ist in die Jahre gekommen, Zeit macht vor nichts und niemandem hat – … fühle ich nichts. Ich bekomme kein weiches Herz, es spulen sich kaum Bilder aus meiner Kindheit ab, nichts. Dieser E.T. erinnert mich daran, dass Gegenstände, dass Besitztümer – nur um des Besitzes willen – selten ein warmes Gefühl schenken, von einem gewissen Sicherheitsgefühl, das in mancher Hinsicht auch ein Trugschluss ist, mal abgesehen.
Erst wenn wir Momente der Freude, der Freundschaft oder der Liebe mit Dingen verbinden, schaffen diese es, uns zu berühren. Denn letztendlich ist es nicht die Sache, nicht das Haben, das uns einhüllt, sondern die Menschen, denen wir begegnen und die es schaffen, irgendwas mit uns zu tun.
Ich wünsche uns allen ein super Wochenende mit genauso super Menschen … und die Achtsamkeit, wirklich wertvolle Momente als auch solche wahrnehmen zu können.
Euer Tommy

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Bin mit dem Award zurück aus Frankfurt.
Was meine Highlight waren?

• Geilstes Kompliment: „Tommy, in echt siehst du gar nicht so abgerissen aus wie auf Facebook!“

• Bester „Ich hab schon 1,5 Wein getrunken, aber noch nix gegessen“-Tommy-Spruch zu Laura Gambrinus: „Dann üben wir uns halt im eloquenten Sitzen!“

• Special-Dank an: J.M. Cornerman („Ich ess auch Leberwurst!“), Franziska Erhard fürs Wagen (So schön, dass du da warst), Jasmin B-l Mair für alles und fürs Händchenhalten, Saskia Schalawijk, Marie Weißdorn, Anna Jane Green und Anett Schmid für unseren “Flotten Sechser” auf der Skoutz-Party. Fast hätten wir euch gefragt, ob ihr eine platonische Sechser-plus-Hund-Ehe mit uns und Herrn König eingehen wollt. Auf unserer Hochzeitsfete hätte es Gin, Tequilla und ’ne Roland-Kaiser-Coverband gegeben. „Dich zu lieben, dich zu spüren, dein Verlangen …“ Felt in Love!

• Beste Halle: 4. Dort waren die Stände aus Korea, Taiwan und Was-weiß-Ich. War immer total leer dort. So leer, dass Jimmy mit mir durch die Gänge joggen konnte (ich war nervös, irgendwie muss man sein Lampenfieber ja loswerden!)

• Unschlagbarste Truppe: Alle von Skoutz – Finde Dein Buch! Ich dreh ’ne TV-Serie mit euch. Titel: „Ein Hammer-Team mit Humor, Herbert und Holla die Waldfee!“

• Letztes Danke: Danke euch allen für Lesen, Unterstützen und Mitfreuen, ihr seid die Besten.

… und jetzt bin ich happy, wieder bei Herrn König zu sein. Unfassbar, nach zwei Tagen vermiss ich ihn schon arg.
Tolle Woche euch allen.
Euer Tommy

PS:
• Bester Jimmy-Spruch: „So langsam geht mir dieser Ferrero-Sommer auf den Sack. Als ob der Sommer nie zu Ende geht …“

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Morgen! Nach einer kurzen Nacht mit einem Glas Wein zu viel (aua, mein Köpfchen) sowie mindestens zehn Stunden zu wenig Schlaf (ich heute = Zombie on legs; zusätzlich zum Wein hab ich vergessen, meine Kontaktlinsen rauszumachen) kann ich euch erst mal nur eines sagen. Das aber von hammermega Herzen. Danke. Trommelwirbel … The Skoutz Award “Erotik” 2018 goes to das Tommy. Echt, kein Scheiß. Am Ende wurde das Schaf-Cover von “Crazy Boys” an die Wand geworfen – und ich war platt wie ne Flunder. Ich erzähl euch Montag, wenn ich wieder so richtig bei Gaga-Verstand bin, mehr drüber. Jetzt erst mal: Danke, das habe ich nur euch – und ner offenen, seeeehr netten Jury – zu verdanken! Ihr seid der Burner. Schön, dass ich euch an meiner Seite hab. Schön, dass es euch gibt. Euer Tommy

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Was ich gerade mache? Ich bereite mich auf die Buchmesse vor. Also als Erstes hab’ ich Tommy-Karten unterschrieben, 500 Stück, wovon wahrscheinlich am Ende wahrscheinlich nur 5 wegggehen, aber gut …. Also ich hab meinen Namen draufgesetzt, neben das „Crazy Boys“-Schaf. Es sieht jetzt als, als sei ich das Schaf. Mäh! Passt. Immerhin ist es kein schwarzes Schaf. Mäh! Mäh! Mäh!
Und wisst ihr was? Ich bin jetzt high. Drauf. Auf Schnüffel. Boah echt, der Stift hatte es in sich. Schwank, tanz.
Vergesst Gras, werft eure Pilze weg, unterschreibt Karten – das zieht voll rein (die letzten Karten hab ich aus Versehen mit Hommy Terzsprung unterschrieben, und statt nem Herzen hab ich nen Schniedel druntergesetzt).
Und sonst? Hab ich mal einen Blick in meinen Kleiderschrank gewagt. Äh, also was Schickes hab ich nicht. Erwartet bitte keinen schnieken Tommy. Und Bücher hab ich auch keine dabei; ich habe keine mehr (verkaufstechnisch bin ich also echt ne Niete; da komme auf die Buchmesse und hab nicht ein einziges Buch zum Verticken mit, gegen Kopf schlag).
Nun ja? Was muss ich noch machen? Mein Brusthaar-Toupet frisieren, meine Plateauschuhe raussuchen (damit ich Tommy, der Große bin) und … ach, wisst ihr was? Ich lass es einfach mal auf mich zukommen.
Nur am Stift schnüffel ich vorher nicht noch mal; bin ja so schon durchgeknallt genug.
Freu mich auf euch; und der Jimmy auch; der ist schon ganz hibbelig.
Euch allen schon mal ein schönes Wochenende, ob in Frankfurt oder in Berlin oder sonst wo. Macht was Schönes!
Euer Tommy

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Na, ihr, genießt ihr den zweiten Spätsommer? Ich war noch mal am See und sogar im Wasser. Und wie immer, wenn ich ohne Badebuchse schwimme, musste ich an den Penisfisch denken. Um ehrlich zu sein, hab’ ich richtiggehend eine Penisfisch-Phobie. Wirklich. Seit ich mal gelesen habe, dass es das Tierchen gibt, hab’ ich beim Schwimmen immer Schiss um meinen Willy. Schließlich ist der Penisfisch nicht ohne. Der Vandellia oder Harnröhrenwels, wie das 15 Zentimeter lange Tier richtig heißt, schwimmt nämlich in die Harnröhre des Mannes, und dann beginnt das Schniedeldrama. Da der Fisch Widerhaken hat, die ihm den Rückzug aus der Harnblase unmöglich machen, muss er operativ entfernt werden. Fies, gell? Jetzt versteht ihr sicher, wieso ich im See immer nur mit einem Arm schwimme und mit dem anderen meinen Lümmelmann beschütze. Ist echt mühsam, so mit einem Arm zu kraulen, aber sicher ist sicher.
Gut, zugegeben, vielleicht reagiere ich da etwas über. Schließlich ist der Penisfisch eigentlich im Amazonasbecken zu Hause. Aber man(n) weiß ja nie. Jedenfalls ging die Geschichte folgendermaßen weiter: Einarmig schwimme ich im arschkalten See (der Vandellia hätte Probleme gehabt, meinen kleinen Freund überhaupt zu finden), als eine Schlange an mir vorbeiflitzt und aufs Böschungsufer kriecht. Boah, hab’ ich mich voll erschreckt! Ich schwör’s euch, einen Meter war die Schlange sicher lang. Mindestens.
Als hätt’ ich einen Geist gesehen, bin ich plötzlich schneller geschwommen, als Speedy Gonzales rennen kann. Bis mir eine Campingplatzbewohnerin vom Ufer aus zugerufen hat: „Junger Mann, das war nur unsere Wasserschlange. Die tut nix.“
Aus dem Wasser bin ich trotzdem geschwind gegangen; wie gesagt, sicher ist sicher … Und was lernen wir daraus, ihr Lieben?

Hast du Schiss vor bösen, bösen Penisfischen,
kommt eine Wasserschlange angeschlichen.
Drum lass das Angst-vor-ungelegten-Eiern-Haben sein,
dafür ist das Leben nämlich viel zu fein!

Wünsche euch eine tolle Woche, Euer Tommy Herzsprung

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Morgen, ihr Herbstmützen, also ich wurde jetzt ’n paar Mal nominiert, fünf Fakten über mich zu posten. Voll schwer ist das, weil ich ja ohnehin schon jeden Flotten Heinrich mit euch teile. Aber gut. Mir ist eine Handvoll Gedöns eingefallen. Und um es gleich vorwegzunehmen: Fakt fünf ist der, der (vielleicht) von Interesse ist.
1)
Gesten beim Essen meinte ich zu Jimmy: „Geil isser ja, der Zac Efron. Aber woher kennt man den denn eigentlich? War das der Harry Potter?“ … So viel zum Thema „Ich kenn mich aus!“
2)
Ich hab’ ein paar Puma-Sneaker, die sicher sieben oder acht Jahre alt sind. Völlig unhip mittlerweile, abgewrackt mit Löchern im Stoffteil, aber ich liebe sie. Denn: Ich kann einfach so reinschlüpfen, ohne die Schnürsenkel aufzumachen. Gerade morgens, wenn ich noch ’ne Tommy-Lusche bin und jeder Handgriff einer zu viel ist, so was von praktisch!
3)
Mein erstes Auto war eine alte Blechschüssel und hatte noch einen Choke. Bevor ich losfahren konnte, musste ich einen Knopf herausziehen und warten, bis der Motor warm war, danach musste ich den Knopf wieder reindrücken, dann erst konnte ich lostuckern (im Winter die Hölle). Mann, das war ein schrottreifes Teil. Bin ich mal ’nen kleinen Stadthügel hochgefahren, ist die Kiste abgesoffen. Dass ich nicht noch wie Fred Feuerstein treten musste, um von der Stelle zu kommen, war ein Wunder! Aber das Wichtigste hat funktioniert: der Kassettenrekorder. „Cure! Geil, dreh mal lauter, Karin!“
4)
Von Kräuterzahnpasta krieg ich das Kotzen. Der Geschmack lässt mich auf der Stelle würgen und außerdem an den Dentagart-Werbe-Biber denken, der die armen Bäume durchgenagt hat.
5)
Ich komme zur Buchmesse. Ähm, ehrlich gesagt, kann ich’s selbst noch nicht glauben, dass ich ja gesagt hab. Aber hab ich. Lange, lange hab ich mich gedrückt, weil mir so viele Menschen nicht immer guttun. Aber ich mach’s jetzt einfach mal. Und freu mich drauf. Freu mich auf euch. Am Freitag, den 12.10. bin ich um 16.30 Uhr am Stand von Skoutz. Halle 3.1, Stand D96. Zu einem Meet-and-Greet. Ihr könnt mich also (wenn ihr freitags reinkommt) meeten und sogar auch greeten. Lol! Soll heißen, ich halte gern ’nen Schnack mit euch, ich lass euch Jimmy knutschen (ja, der kommt auch), und ansonsten warte ich mal ab, was so geht. Und ob überhaupt jemand kommt. Ich hab ja – unter anderem – geträumt, dass ’ne Meute angerannt kommt und dann ganz enttäuscht dreinguckt. „Du? Tommy? Scheiße, was machst du denn hier? Ist heute nicht Poppy J. Anderson dran? … Was? Die kommt erst morgen an den Skoutz-Stand? Fuck, voll verwechselt! Dann mal tschüssi!“ Wie auch immer. Werde da sein und meine Haare für euch schwingen.
Dasselbe dann noch mal am Freitagabend. Fast dasselbe. Dann werde ich mit meinem Anstands-Wauwau und persönlichem Bodyguard Jimmy (Nein, ich werde nicht als Überraschung „I Will Always Love You“ singen) auf der „Skoutz Gala-Nacht“ sein und gucken, was mit meinen nominierten „Crazy Boys“ passiert. Die Gala findet um 19 Uhr im „Walden“ statt, und Tickets gibt’s hier:
https://skoutz.de/p…/ticket-fuer-die-3-skoutz-gala-ffm-2018/

So, jetzt halte ich die Klappe.
Fast. Im Ernst: Freu mich auf euch!
Euer Tommy
PS: Wegen der Nachfragen; ja, freitags auf die Messe kommt man wohl nur mit Fach-Ausweis, also als Blogger oder so. Oder wenn ihr nen Blogger kennt. Die Party abends aber ist öffentlich, ganz normal. Die Tickets kann jeder kaufen.

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Huhu, ihr Lieben, heute verrat ich euch mal was, das ihr euch merken solltet. Könnte euch vielleicht ganz nützlich sein. Eine Tommy-Lektion fürs Leben quasi.
Also: Woran merkt ihr, dass euer Partner – heimlich oder offen – schwul ist? Nun, ganz einfach: Daran, dass er es Jimmy gleichtut und euch beim Essenschnippeln das Gemüse aus der Küche klaut. Den Rettich, um genau zu sein.
Also der Jimmy hat mir gestern Abend jedenfalls das Teil vom Schneidebrettchen stibitzt und einen rituellen Fruchtbarkeitstanz damit veranstaltet. Boah, der Kleine hat den armen Rettich hin und her geschwungen, dagegen ist John Travolta der reinste Taubenschiss. Und zwar – das ist ein weiteres untrügliches Zeichen dafür, dass euer Partner schwule Tendenzen hat – zu Chers neuem Abba-Album. „Rettich, gimme ’nen man after midnight“, hat er, das Gemüse schwingend, mitgesungen. Ich schwör’s euch, ich habe Tränen gelacht, und das lag nicht an der Zwiebel, die ich schneiden musste.
Dann aber, als wir aßen, spürte ich, wie mir ganz schwer ums Herzchen wurde. Was, wenn ich Jimmy in meinem Schreibwahn der letzten Wochen, nein, der letzten Monate, als Mann vernachlässigt hatte? Was, wenn der Gute libidomäßig von mir zu kurzgehalten wurde und völlig ausgetrocknet war?
Lange wägte ich, den nun nicht mehr phallischen Rettich kauend, die Verhältnismäßigkeit des Opfers, das ich würde bringen müssen, ab. Soll ich, soll ich nicht? Am Ende habe ich mich dazu durchgerungen, lieb zu sein und Jimmy etwas Gutes zu tun. Ich sagte, so als entspräche es der Wahrheit:
„Du, Jimmy, ich glaub, ich hätt’ mal wieder Bock auf Sex.“
Wisst ihr, was der Frechdachs – gähnend! – geantwortet hat?
„Sex? Mach doch! Solang ich nicht dabei sein muss …“
In diesem Sinn, ich wünsch euch ein rettichscharfes Wochenende!
Ich geh heut Abend moshen, ohne Rettich, ohne Abba und erst recht ohne Cher … und ohne Jimmy sowieso, ätsch!
Euer Tommy

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Mir haften zurzeit viele Titel an. Jimmy ruft mich manchmal liebevoll „Arsch mit Ohren“. Eine meiner Omis, die ich im Altenheim besuche, nennt mich „Herr Langhaar“ … und außerdem habe ich jetzt beim Skoutz-Award die Chance auf den Titel „Buch des Jahres“ in der Kategorie „Erotik“.
Das habe ich euch (und einer coolen Jury) zu verdanken.
Und nur ihr könnt jetzt für mich und mein Buch „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“ abstimmen. Den Link zum Voting findet ihr hier:

https://docs.google.com/…/1FAIpQLSf34_SEyspbxTJ9SD…/viewform

Und wisst ihr was? Ganz ehrlich, wenn „Crazy Boys“ es schaffen würde, wäre das der Hammer. Klar, auch weil es ’ne Ehre für mich wäre, aber mehr noch, weil die Botschaft meines Buches weiter die Runde machen würde. Eine Botschaft, die heute wichtiger denn je ist.

Denn, so hatte ich euch das auch damals zur Veröffentlichung geschrieben, „Crazy Boys“ ist mehr als eine schräge Romantik-Komödie. Es ist eine Geschichte, die sich auf die Seite der Schwachen und der Aus-der-Reihe-Tanzenden – der Schwulen und Lesben, der Dicken und Dünnen, der Arbeitslosen und Bildungsschwachen – schlägt. Es ist ein Appell gegen Schubladendenken und Konformismus. Eine Hymne ans Anderssein, denn ich glaube fest daran, dass es sich lohnt, man selbst zu sein, nicht derjenige, den die anderen in uns sehen wollen.
Vielfalt macht uns Menschen aus. Und dazu gehört auch, Brücken auf- statt abzubauen. Andere, die ebenfalls anders sind, anders sein zu lassen.
Doch Toleranz sollte man nicht nur fordern, sondern auch fördern – und das beginnt bei uns selbst, indem wir unseren Weg gehen, statt den der bequemen Masse. Und indem wir uns selbst achten.
Lasst euch von niemandem sagen, wen ihr lieben sollt, wie ihr auszusehen habt und vor allem nicht, dass ihr schlechter seid als andere. Wir alle kämpfen. Um unsere Jobs oder damit, keinen zu haben. Damit, dass unsere Ideen kein Gehör finden. Wir alle kennen sie, die Arschtritte des Lebens. Und wir alle sehnen uns danach, zu lieben und geliebt zu werden. Wir alle sind einzigartig und wertvoll. Wir haben alle unsere individuellen Talente und Stärken, aber auch unsere Schwächen. Wir alle sind einfach nur Menschen.
Nennt mich einen Träumer! Gerne. Ich lade euch sogar ein, mitzuträumen. Denn ich glaube fest daran, dass der Weg des Miteinanders und der Toleranz zum Ziel, zu einem lebenswerten Leben für uns alle, führt.

Dass ich es mit „Crazy Boys“ so weit geschafft habe, ist echt der Wahnsinn, denn es ist neben der Anerkennung meiner Bücher ebenso ein Zeichen der Toleranz. Von euch und von der Jury des Awards, der mir echt sympathisch ist. Denn er bringt Großverlage, Kleinverlage und Self-Publisher zusammen, zeigt, dass auch auf dem Buchmarkt ein Miteinander, Toleranz, möglich ist. Ein Miteinander, das ich auch unter Kollegen schätze. Und deshalb wünsche ich ihnen Glück. Verlierer gibt es ohnehin keine, dabeisein ist schon Gewinn genug.
Und das Wichtigste: Gewinnen ist nicht der Himmel, Verlieren nicht die Hölle.
Möge es ein spannendes Voting werden – und vor allem Spaß bringen!
Euer Tommy, der sich freuen würde, wenn ihr euch Zeit zum Abstimmen nehmen würdet.

https://docs.google.com/…/1FAIpQLSf34_SEyspbxTJ9SD…/viewform

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Wie viele Freunde habt ihr?
Freunde, die euch zuhören, wenn ihr ihnen sagt, dass ihr zurzeit des Lebens müde seid?
Die euch, ohne dass ihr euch rechtfertigen oder schämen müsst, zum Arzt begleiten, weil ihr euch untenrum was eingefangen habt (Nein, hab ich nicht, ist nur so ein Beispiel).
Die es euch nicht krummnehmen, wenn euch längere Zeit die Kraft fehlt, sich bei ihnen zu melden?
Die euch, wenn ihr arbeitslos oder hilflos seid, nicht als den Arbeits- oder Hilflosen sehen, sondern als den Menschen, der ihr seid?
Ich habe nicht viele solcher Freunde. Nur einige wenige. Sehr wenige. Aber für die bin ich aus tiefstem Herzen dankbar.
Joey ist ein solcher Freund.
Wir haben uns in der Schule gegenseitig Spickzettel zugeschoben. Haben die Bundesjugendspiele gemeinsam boykottiert und eine Sechs dafür kassiert und waren stolz drauf. Wir haben unseren ersten Liebeskummer geteilt. Wir haben seine Eltern zu Grab getragen – und einmal beinahe mich.
Heute leben wir zwei getrennte Leben.
Er hat eine wundervolle Frau und zwei ebenso tolle Kinder; ich bin dankbar, dass ich Jimmy und Herrn König an meiner Seite habe. Er verbringt viel Zeit zu Hause; ich bin der Vagabund, der von Festival zu Festival zieht.
Doch trotz aller Unterschiede – der Faden, der uns verbindet, hält. Und neulich haben wir uns einen Männertag in meinem Campingbus gegönnt. Irgendwo am See. Nur er und ich. Ein paar Dosenbier, zwei Würstchen vom Grill. Und die Songs, die uns an früher erinnern und uns – hoffentlich für immer – zusammenschweißen.
Nein, viele solcher Freunde hab ich nicht. Aber einige wenige. Aber diese sind ein Teil meines Herzen und meiner Seele.
Euer Tommy, der euch auch einen solchen Freund an eurer Seite wünscht!

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Es gibt große, lange Dinger, und es gibt kurze Dinger. Und nicht immer sind die langen Teile zwangsläufig auch diejenigen, die besonders gut sind.
Deshalb fasse ich mich heute, für Tommy-Verhältnisse, mal recht kurz, ihr Lieben.
Mir ist gerade etwas aufgefallen: Herr König, mein geliebter Freund auf vier Pfoten, hat es sich vor einiger Zeit zur Gewohnheit gemacht, beim Laufen im Wald immer ein paar Meter hinter mir zu gehen. Vielleicht, weil er mal für ein paar Minuten meine Visage nicht sehen will. Vielleicht, weil er denkt: Soll der Tommy doch erst mal die Lage checken; man weiß ja nie, was da im finsteren Wald auf einen zukommt …
Wie auch immer: Er denkt gar nicht daran, neben mir zu laufen. Und echt, Leute, manchmal könnte ich ihm dafür in seinen süßen Hintern treten oder ihm die so knuffig behaarten Hammelhundebeine langziehen. Ständig glaube ich, mich nach ihm umdrehen zu müssen. Ständig nervt es mich, dass er hinter statt neben mir läuft.
Dabei ist auch das – das kam mir gerade beim gemeinsamen Laufen in den Sinn, nee, ins Herzchen – etwas Besonderes. Ich muss Herrn König gar nicht sehen, um zu wissen, um zu fühlen, dass er da ist. Dass er für mich da ist.
Ich muss nicht ständig bei ihm sein, um Gewissheit zu haben, dass er, sobald Not am Tommy-Mann ist, mir zur Seite springt.
Ich kann darauf vertrauen, dass wir zueinander halten.
Und dieses Vertrauen, dieses Wissen um die gegenseitige Liebe und das Füreinandereinstehen, ist tausendfach wertvoller, als jedes einfach so dahergesagte Hallo von der Seite … von Hunden – und von Menschen.
Genießt den wundervollen Spätsommertag, und habt euch wohl, ich hab ich lieb.
Euer Tommy

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Was ich mache, wenn ich mal beim Schreiben unkonzentriert bin?
Oft tue ich dann so – Achtung, Tommy-Logik! –, als würde ich arbeiten. Damit ich kein schlechtes Gewissen bekomme … was natürlich voll bescheuert ist; ich sollte die wertvolle Zeit anderweitig für was Schönes nutzen. Manchmal klick ich mich aber auch durch die neuen Kino-Trailer („Kindeswohl“ mit Emma Thompson spricht mich diese Woche totaaaal an; sagt mir mal Bescheid, wenn ihr den Film gesehen habt, ob mein Bauchgefühl stimmt). Und manchmal freu ich mich mit meinen Kolleginnen über ihre neuen Bücher und über ihre begeisterten Leser und / oder Vorbesteller. Heute zum Beispiel! Hier meine 8 Richtige – ohne Gewähr, ohne Zusatzzahl … und vor allem ohne Fernseh-Sommerpausen-Verdummungsgefahr.

“Von Muthasen, Fellnasen und dem ganz normalen Wahnsinn mit der Liebe“ von Franziska Erhard – Autorin ist so wunderbar aus dem Leben gegriffen, humorvoll und doch mit Inhalt.
https://amzn.to/2LGVdzc

Wo die Liebe hinfällt: Busfahrer Christoph verguckt sich auf dem „Christopher Street Day“ in eine Dragqueen. Gibt’s ab Montag und jetzt schon zum Vorbestellen bei Chris P. Rolls- Autorin bzw. beim großen A.
https://amzn.to/2PQsz1W

„Lässig in Love“ geht’s bei Greta Schneider zu. Eine charmante Story mit Henry, Herz und Humor (hach, ich liebe Alliterationen!)
https://amzn.to/2PPIeyA

„Pummelhummeln im Bauch“ ist, wie Doris Lösel – Kay Monroe, witzig schreibt, kein Kinderbuch. Witzig ist’s sicher trotzdem. Ab Samstag und jetzt bereits zum Vorbestellen.
https://amzn.to/2PRCHaH

Rührend, humorvoll und so romantisch, wie’s das Cover vermuten lässt, geht’s mit Jo Berger in Schottland zu. Jetzt zum Einführungspreis von 0,99 Euro!
https://amzn.to/2PVwsD0

In „OPPOSITES 2“ lässt unsere urlaubserholte Nele Betra die Leidenschaft gegen die Vernunft kämpfen. Wir sind gespannt. Ab morgen, Freitag, könnt ihr zuschlagen.
https://amzn.to/2oqWeCh

Anja Saskia Beyer – Autorin nimmt uns in ihrer Geschichte „Träume der Provence“ mit in die … na logo … Provence. Was Schönes zum Träumen und Schwelgen!
https://amzn.to/2PR4LLC

Keine Kollegin, die ich kenne (schön wär’s!) – aber kann was: Nach „Das Lied der Krähen“ endlich Teil 2: „Das Gold der Krähen“. Tiefgründige Fantasy.
https://amzn.to/2LFmH8D

Viel Spaß beim Lesen!
Euer Tommy, der seine Vogel-Bildunterschrift übrigens echt “lustisch” findet und sich deswegen schlapp und scheckig lacht.

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Hach, ich könnte mich über das Bild, das ich gebaut habe, verschiffen. Also verömmeln. Sieht aus (wenn man sich die Buchcover wegdenkt) wie das Filmplakat zu einem Retro-Horrorfilm: „Klein Tommy und der Angriff der weißen Liebestöter.“ Oder: „Tommys Heimsuchung – Gayfangen in der Schlüpferhölle.“
Gar, gar, gar keine Liebestöter sind hingegen die Bücher meiner netten Kolleginnen und Kollegen, die ich euch ans Herz legen möchte. Sehr gute, sehr prickelnde Storys (Gay und hetero … Aber: wie das klingt, voll doof – ich würde einfach sagen: Wunderbare Liebesgeschichten!) sind vor allem dabei, aber auch magische Fantasy und was Historisches. Und ’n wundervolles Buch zum Entschleunigen.

Guckt euch doch mal das eine oder andere Buch an – lohnt sich! Und meine „Schreibfreunde“ würden sich freuen!

Nele Betra hat ’nen Floristen und ’nen Anwalt – und ’n echt guten Auftakt zu ihrer neuen Reihe hingelegt. Da kann Teil 2 gern bald kommen.
https://amzn.to/2N2C9gx

Miamo Zesi – „Nils“ ist durchaus harter Tobak, aber dennoch einfühlsam, realistisch und mit Tiefe. Schwule BDSM mal nicht platt; sehr schön!
https://amzn.to/2OQtIoR

Rose Snow: 13 – Magisch, fantasievoll, wunderbar erzählt und dazu noch von einem echt netten Duo geschrieben. Wer noch nix von den beiden kennt – hallo? Höchste Zeit … Ehrlich!
https://amzn.to/2N2uRcC

Svea Lundberg nimmt uns mit nach Island und erzählt nicht nur von der tollen Landschaft, sie erzählt auch ’ne tolle Geschichte
https://amzn.to/2PmX1Rd

Jessica Koch hat mit „Wenn das Meer leuchtet“ nicht nur einen wundervollen Titel am Start, die Story packt einen auch total. Es menschelt darin so schön, und es ist nicht alles „heile Welt“. Authentisch und nicht 0815.
https://amzn.to/2Bu00EF

Ella Gold – Im wahrsten Sinn des Wortes fesselnd … Erotik mit Sinn und Verstand, und auch wenn der Sex zwischen ihm und ihr hart ist, so kommen dennoch die Gefühle nicht zu kurz

Tharah Meester – Völlig eigener Schreibstil, den mag ich! Auch die gelungene, historische Atmosphäre, die das Buch atmet.
https://amzn.to/2Pm8j8e

Sarah Saxx – Spannung, Drama, ’ne Prise Humor. Ich finde: Super Reihe, schon auf „Thug“ gespannt!
https://amzn.to/2N0pnil

Kay Monroe – Kleiner, feiner Quickie von Doris! Super für ’nen netten Leseabend – Klotze aus, Doris an!
https://amzn.to/2Ppyb36

Minelle Chevalier – Lasst euch vom romantischen Cover nicht täuschen – die Geschichte ist alles andere als seicht. Bewegend und dazu noch spannend
https://amzn.to/2BsHoVl

Sara Pearson – Hammer Cover, super Story, nette Kollegin. Drei gute Gründe, um es zu lesen!
https://amzn.to/2N2dCYK

Jo Berger – wie immer bei Jo so richtig was fürs Herz, perfekt für den Urlaub!
https://amzn.to/2MIJYea

Tristan Thomas – freue mich, ’nen neuen Kollegen in der Runde zu haben. Ganz druckfrisch. Und ich finde: Klingt nach einer spannenden, sexy Männer-Story.

Lana Stone – „Dominanz, Intrigen und Leidenschaft“, schreibt Lana selbst – und die Beschreibung passt. Geht heiß her, echt lesenswert (aber nicht gay) und zurzeit kostenlos.
https://amzn.to/2N6XENm

Und dann noch was außer der Reihe, das ich gaaanz klasse fand:

Alice Huth: Das große Buch der Achtsamkeit.
Wundervolle Texte, die einen erden. Wer bisschen innere Ruhe sucht – echt super!

https://amzn.to/2vXb4os

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Huhu, ihr da draußen,
Wenn ihr Bock habt, guckt doch heute mal auf Reading Friends-Live your Books vorbei. Dort ist heute Debut-Tag. Mit mir. Ich erzähle, wie’s zu meinem Erstling kam. Außerdem gibt’s Schnipsel und Trailer und so ‘n Zeug. Den ganzen Tag lang “Tommy bis zum Abwinken” (falls euch schlecht von der Tommy-Dröhnung wird, einfach mal einen Schnaps trinken; lol!).
Ist ‘ne tolle Seite, gemacht von netten Leuten.
Außerdem läuft – bis, glaube ich, Samstag – auf Buch SUCHT Blog gerade eine Versteigerung zu einem guten Zweck (Wuff!) – auch mit meiner Wenigkeit. Ihr könnt was Gutes tun, indem ihr eines meiner Hörbucher (“Fight To Love Again” oder war’s “Crazy Boys”? Weiß es nicht mehr; guckt einfach!) ersteigert. Auch da bin ich gern dabei.
Euer Tommy

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Hey, Madonna, altes Haus. Ich hab gedacht, ich melde mich mal wieder. Jetzt, wo du heute 60 wirst. Die Zeit rast, Freundin, und wir hinken hinterher.
Weißt du noch, unser erstes Treffen?
Wenn Blicke töten könnten! Ich fand dich Plastik, künstlich, irgendwie zu „amerikanisch“.
Das Schlimmste aber war dein „Like a Virgin“. Jungfrau – das hat mir richtig Schiss gemacht. Ich hab gedacht, ich müsste es. Wollte mich dazu zwingen. Doch mit einem Mädchen intim zu werden, fühlte sich befremdlich an. Ich konnte es nicht, und dein Lied war der Radiogeist, der mich Tag für Tag daran erinnert hat, dass ich anders, „nicht normal“ war. Dass ich vielleicht nie lieben, immer einsam bleiben würde.
Du und ich, wir beide haben uns gehasst. Und das von ganzem Herzen.
Dann, Jahre später, aber passiert es. „Like a Prayer“. Du hattest im Video blutende Stigmata an den Händen, hast eine Heiligenfigur weinen lassen, die nicht nur an Jesus erinnerte, sondern die auch noch farbig war. Damit hattest du mich. Ein – wenn auch dem Markennamen Madonna geschuldeter – Aufruf gegen Rassismus, gegen Religionswahn. Und dann noch fröhliche Ausgelassenheit in einer Kirche. Mann, das waren reichlich Tabus. Aber manchmal muss man sie halt brechen, um etwas in Gang zu setzen.
Denkst du auch noch oft daran, wie wir uns zu dieser Zeit zaghaft angenähert haben? Du, die Sexbombe, ich, der düstere Freak, die „Schwuchtel“, die auf dem Schulhof, auf dem Heimweg und ja, sogar einmal im rappelvollen Bus vor allen Leuten verkloppt wurde? Nur weil das Gerücht die Runde machte, dass ich Jungs mochte? Gott, was hasste ich es, darauf reduziert zu werden. Ich war doch so viel mehr als das. Ich war doch der Tommy!
Arschlöcher, echt!
Du aber hast mich genommen, wie ich war. Vor allem hast du mir in Videos gezeigt, dass schwule und lesbische Liebe nicht hässlich ist. Dass sie schön, normal, ästhetisch ist.
Und Mensch, was hab’n wir beide dann zusammen abgefeiert! Weißt du noch, wie wir nach der Blue-Curaçao-Orgie gemeinsam über der Schüssel gehangen und unsere Hand gehalten haben? Oder wie wir uns in „Grüne Tomaten“ gegenseitig die Taschentücher reichten? Oder wie ich dich mit in meine Black-Metal-Disco genommen habe und du in deinem Blumenkleid auf der Box gemosht hast?
Schon komisch, das mit uns.
Wir sind grundverschieden. Und nicht alles, was du machst, kann ich gutheißen. Aber vielleicht ist genau das, was eine Freundschaft ausmacht.
Den anderen als den Menschen zu akzeptieren, der er ist.
Verstehen, dass es auch mal Zeiten gibt, in denen man sich selten meldet.
Zu wissen, dass man, um sich zu mögen, nicht immer einer Meinung sein muss.
Ach ja, Süße, unsere Freundschaft ist schon strange.
Wir sind strange. Beide.
Aber es funktioniert. Schon so lange.
Es ist ein leises Wir. Aber ein Wir von Dauer. Was leider viel zu selten ist im Leben.
60? Ehrlich, Schnucki – das ist scheißenalt. Irgendwie. Und ich muss nur mit dem Finger schnippen, dann bin’s auch – alt (Fuck, bald ist schon wieder dieses verdammte Weihnachten!). Andererseits: Wer lässt sich schon von einer Zahl sagen, wie er zu sein, wie er zu leben hat?
Wir nicht, gell?
In diesem Sinn, lass dich drücken, Süße!
Happy Birthday, Madonna!
Hab dich lieb … irgendwie.
Dein Tommy

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Seltsam, wie sich Sichtweisen ändern. Als ich ein Teenie war, gab es für mich nichts Schöneres, als in einer versifften und verwaisten Weltschmerz-Disco (ich sagte noch Disco!) schweigend neben meinem Kumpel in einem der zum Inventar umfunktionierten Kinosessel abzuhängen und „The Cure“ zu hören. Ich schwör’s euch, dieser abgefuckte Kinosessel war damals wie eine Therapeutencouch für mich. Nie dagegen wäre ich auf die Idee gekommen, eine Bank klasse zu finden. Das taten, fand ich, nur Rentner mit einem fröhlichen Nachkriegs-Wanderliedchen auf den Lippen und ’ner Leberwurststulle in den Händen.
Eine Bank war ein No go.
Doch stopp! Nicht dass ihr jetzt denkt, ich hätte eine andere Bank, also ein Geldinstitut, im Sinn. Äh, da fällt mir ein: Seid ihr als Kind auch bei einer Kreis- oder Stadtsparkasse mit ihren hyperbescheuerten Knax-Heftchen gewesen? Ey, mal so ganz unter uns: Gibt es auf dieser großen weiten Welt auch nur einen Menschen, der diese Sparen-ist-so-geil–Heftchen mochte? Ich fand diese Geldpornos für Kinder unterirdisch. In den Storys ging es immer nur ums olle Sparschwein statt um Leute oder echte Schweinchen, die man hätte süß finden können.
Aber ich schweife ab. Ich wollte euch doch was über Bänke erzählen. Euch sagen, dass ich heute viele der Einladungen annehme, die von Bänken ausgehen.
Auf meiner Waldrunde mit Herrn König z.B.
Gott, was liebe ich es, mich ein paar Minuten auf diese grüne, halb zerfallene Holzbank zu setzen und den Stecker zu ziehen. Ich höre dann nur das gelegentliche Rascheln im Dickicht, fühle meinen Herzschlag sowie den meines Hundes, der zusammen mit dem von Jimmy die schönste Bewegung auf der ganzen Welt ist.
Oft stelle ich mich dann auch meinen Ängsten, meinen Sorgen, die, wenn ich so dasitze und mich plötzlich klein, aber als Teil der Natur wahrnehme, plötzlich gar nicht mehr so übermächtig scheinen.
Und sehr oft denke ich auch darüber nach, wer bereits alles auf dieser Bank gesessen hat.
Wer verliebt war, wer gelacht hat, wer verzweifelt war, wer geweint hat. Und: Wer später, am Ende seines Lebens, sich rückblickend an die Zeiten erinnert hat, in denen er sich – auf einer Holzbank sitzend – Gedanken über Dinge gemacht hat, die im Grunde vielleicht völlig nichtig waren.
Ich wünsche euch ’nen schicken Tag!
Euer Tommy

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Eigentlich wollte ich mich nicht mehr melden, aber was raus muss, muss raus.
Also, was soll ich schreiben: die Tommy-Pizza-Wahrheit, die halbe Tommy-Pizza-Wahrheit oder das, was ihr hören wollt?
Stopp, ich starte keine Umfrage, ihr kriegt die volle Tommy-Pizza-Wahrheit. Auch wenn ihr sie nicht hören wollt, ihr seid doch keine Weicheier – wobei unsere Klöten (ich spreche zu den Herren in der Runde!) bei der Dauerhitze ja schon mal ab und an gepflegt ’ne Runde abhängen, wenn mal gerade mannmäßig nichts geht.
Aber: Wo waren wir? Stimmt, bei der Wahrheit. Und die ist erst mal, dass ich Essen wertschätze.
Scheiße, ich esse für mein Leben gern.
Aber gerade weil ich – was ’n Weinchen betrifft oder ’n Bierchen oder sonstige Dinge, die ich hier nicht schreiben darf, weil man sie ja nicht tut – kein Priester bin, achte ich schon auf meine Ernährung.
Und zugegeben, auch auf meine Figur.
Ich wiege mich nicht.
Nö (fi** dich, Waage!). Und ein paar Kilo mehr oder weniger machen mir nix aus. Hauptsache, ich fühl mich wohl. Und auch sonst hab’ ich lieber ’nen stämmigen Kerl mit Haaren am Arsch als ein halbes Kleiderhaken-Hähnchen mit nachgezogenen Augenbrauen (wen’s happy macht, aber nur zu; zum Glück ist jeder frei).
Die Sache ist aber, dass ich in letzter Zeit ordentlich oft ordentlich fiese Würstchen auf Grillfeten gestopft habe (PS: Ich liebe Grillwürstchen im Brötchen; schäm, lyncht mich!). Und noch mal genau: Deshalb und weil ich mich nicht mehr richtig wohlfühlte und weil Jimmy zurzeit ständig mit seinem Zauberstab (ich meine seinen Willy) ’nen Staffellauf veranstaltet und mich auch noch mit seinem Männer-Nachlaufen ansteckt, wollte er mir gestern Abend was Gutes tun.
Was?
Er hat ’ne Low-Carb-Zucchini-Pizza gemacht. Eine bei der der Teig nur aus Zucchini und Eiern (ja, da sind wir wieder bei den Klöten!) bestand.
Ich erst so: Okay, dann pfeif ich mir vorher mal schnell einen oder zwei Wein rein. Damit ich das Teil runterkriege, also schlucken kann. Aber boah, ich schwör’s euch – das Ding war Bombe (Foto davon ist unten in den Kommentaren, wen’s interessiert). Hammerlecker. Sex aus’m Ofen. Genau wie die fette, sahnige Mousse au Chocolat, die es im Anschluss gab.
Und was will ich damit eigentlich sagen?
Weiß ich auch nicht.
Doch: Dass Kochen etwas Geiles ist. Und dass man sich nicht immer unter Kontrolle haben muss (hiks!)
Vor allem aber: Dass es Wichtigeres gibt als die Figur – nämlich das Gefühl zu leben!
Euer Tommy Herzsprung

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Mein Tag ist jetzt schon gerettet. Leute, ich bin verliebt. Aber so was von! Boah, Tommy felt in love with a Müllmann.
Also während ich meine Hoffnung, dass eines Tages ein geiler, sexy, schwuler Postbote hier klingt und mir eindeutig zweideutig grinsend seinen Paket entgegenhält („Kannst du das mal fix entgegennehmen?“), begraben habe, kann ich jetzt nur sagen: Müllmann, ich liebe dich!
Dabei wollte ich eben, nach dem Gassigehen, nur fix in meine Garage fahren, die von einem Müllwagen zugeparkt gewesen ist. Ich hatte schon innerlich fluchen wollen, als ich IHN sah. Die neonorangen Hosen locker auf der Hüfte, das Shirt spannte über seinen Brustmuskeln, die Arme konnten zupacken, der Hintern hätte Kokosnüsse zum Knacken gebracht. Fuck, was für ein Mann. Und dann geschah es: Es sah zu mir herüber, und es legte sich ein schelmisches Grinsen in sein bärtiges Gesicht.
Kurz darauf noch mal. Er packte eine Mülltonne, hob sie schwungvoll auf den Wagen – und wieder lächelte er mich neckisch an. Ein schwuler Tag. Eine schwule Offenbarung. Ein schwuler optischer Samenerguss.
Einen Moment lang drehte ich mich um, ob er nicht mich, sondern meinen Hund, Herrn König, auf der Rückbank meinte, doch der Gute lag flach wie eine Flunder unten. Der muskelbepackte „Sex on legs“ musste, musste, ja musste mich gemeint haben.
Meine Hormone tanzten Samba, und plötzlich war auch der etwas süßliche Müllgeruch, der in der stickigen Sommerluft lag, verschwunden und machte einem erotisch aufgeladenen Etwas Platz.
Ich wollte das Fenster runtergleiten lassen, rufen: „Herr sexy Müllmann, lass mich deine Mülltonne sein! Heb mich, schüttel mich, entleere mich!“, doch da musste der Kerl auch schon weiterfahren.
Scheiße, das Leben ist nicht fair. Nö.
Enttäuscht hab ich dem Typen zum Abschied gewunken. Dann mach’s mal gut, Honey, vielleicht in einem anderen Leben!
Schön war’s trotzdem.
Euch einen tollen Tag, ob mit oder ohne schwule Bartmännern auf Rädern!
Tommy

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Wisst ihr, was ich mich zurzeit frage? Ich verrat’s euch – ob ihr Frauen bei der Hitze, die gerade herrscht, auch so aufgeladen seid wie wir schwulen Männer. So wuschig. Und rallig..
Ähm, also bei mir geht’s ja noch. Abgesehen davon, dass ich mich hin und wieder dabei ertappe, wie ich – natürlich rein zu Recherche-Zwecken für mein neues Buch – hin und wieder während des Schreibens in einen dieser hirnverbrannten, aber dienlichen schwulen Pimperclips im Netz klicke. Mein absoluter Favorit zurzeit: einer, in dem es anspruchsvolle Dialoge gibt („Guten Tag, der schwule Herr, Sie wünschen?“, „Einen Döner. Und was Knackiges dazu. Warte Sie, Herr Döner-Fachverkäufer, was ist denn das da unten in der Jeans? Könnte ich das mal sehen?“). Doch wie gesagt; bei mir geht’s noch. Bei Jimmy aber ist es echt ziemlich übel. Seit es so heiß ist, schielt er den Jungs nicht mehr hinterher, nein, er sabbert förmlich wie mein Hund, Herr König, morgens bei der 30-Grad-Gassirunde.
Ich meine, mir soll’s recht sein. Solange wir mitteljung oder mittelalt (je nach Betrachtung) sind, tut so ein gelegentlicher Hormon-Arschtritt nicht schlecht. Aber wenigstens bitte ich darum, auf Qualität zu achten. Ein bisschen Anstand und Niveau schaden schließlich auch beim Kopfkino-Pimpern nicht.
Doch denkste! Jimmy stolpert wie ferngesteuert jedem “gay – len” Typen hinterher, der beim nächsten Abba-Lied im Radio (und es kommt ständig eines auf unserem Sender) nicht auf den Bäumen oder hinter den Büschen ist. Gestern z.B. kriegt er Stilaugen bei einem Typen, der bei genauem Hinsehen bzw. nach einer 180-Grad-Pirouette, so behaart auf dem Rücken war, dass wir uns den Kerl nackt hätten auf den Boden legen können (ich wollte schon immer mal ’nen Flokati-Teppich haben).
Oder vorhin. Guckt Jimmy doch glatt einem Männerwesen nach, das verdächtig nach Zwerg Nase ausgesehen hat. Echt, ich habe gar nix gegen Zwerge (bin ja selbst kein Herkules), und Nasen an sich sind auch nicht zu verachten (ohne Nase wär’s schon doof), aber der Riecher von dem Gnom hatte Ausmaße … ich sag’s euch. Nun ja, wahrscheinlich dachte Jimmy an den Spruch: An der Nase des Mannes … ihr wisst schon.
Kurz hatte ich sogar Sorge, dass mir mein Männlein irgendwie abhanden kommt. Schließlich reagierte er nicht mal mehr mit einem Wimpernzucken drauf, als ich gestern bei der Affenhitze zum Shirtless Writer mutiert bin. Da war ich schon perplex. Mal ehrlich, wer weiß, was für ’ne Hormonkrankheit er sich da eingefangen hat. Zum Glück habe ich jetzt aber eine Vermutung, was die Ursache seiner Männer-hinterherlauf-Krankheit sein könnte: Er hat die ersten Liebesszenen meines nächsten Tommy-Herzsprung-Romans korrekturgelesen (heftig mit dem Auge zwinker).
So, ihr Lieben, ich muss dann mal! Wie gesagt, bei mir geht’s noch. Ich bin am See mit meinen Jungs zum gegenseitigen Rücken-Eincremen verabredet; an die Stellen auf dem Rücken kommt man ja so schlecht …
Wünsche einen wundervollen Tag, und passt auf euch (und noch mehr auf eure Männer!) auf!
Euer Tommy

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Hallo, ihr Hasenfürze!
Ähm, das sollte jetzt keineswegs beleidigend sein. Nee, ganz im Gegenteil, schließlich mag ich Hasen. Aber so was von dolle! Und was die Fürze betrifft – jo mei, sie entfleuchen einem halt ab und an mal. Wobei es da schon Unterschiede gibt, gell? Es gibt harmlose, aber auch gemeingefährliche Fürze, heimtückische. Solche, die sich wie der Krawattenmörder in einem Edgar-Wallace-Film von hinten heranschleichen und einem die Kehle zuschnüren.
Mist, vom Thema abgekommen. Wie so oft.
Denn eigentlich wollte ich mich nicht mit euch über Fürze austauschen. Ich wollte schlichtweg danke sagen. Und zwar aus tiefstem Herzen.
Upps, da ist mir doch gerade vor Rührung ein Püpschen entwichen. Gut, dass es noch keine Geruchspostings gibt.
Aber auf zum Pudels Kern: Ich stecke ja nicht in euch drin (dieses war, obwohl ich Liebesromane schreibe, echt nicht anzüglich gemeint, ihr Lieben) … aber: Ob Leser oder Jury, wer auch immer für mein Buch „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“ gestimmt hat – danke!
Der Roman ist beim „Skoutz Award“ weiter.
Finale!
Oh oh!
Finale!
(Fußballstadion-sauf-Gesinge)
„Crazy Boys“ ist auf der Short List 2018 gelandet, also unter den besten oder letzten Drei! Krass, so als schwuler Roman, als Gay Romance, unter den anderen Erotikromanen. Weiter geht’s, glaube ich, im Spätsommer mit der Wahl zum Erotikbuch des Jahres. Waaaahnsinn! Stellt euch mal vor – ein Gay Buch unter den letzten Drei …
Bis dahin: Danke.
Ich bin mega dankbar, bisschen aufgeregt, wie es weitergeht. Ich freue mich wie Sau und spendiere zur Feier des Tages eine Runde Hasenfürze. Jeder darf mal schnüffeln!
Euer Tommy

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Stolz -:) Dieses Mal war es was Besonderes. Obwohl es schon das dritte Mal gewesen ist, dass Jimmy meinen Figuren seine Stimme geliehen hat. Aber: „Rebellen lieben leidenschaftlich“ ist ja mein Roman-Erstling gewesen – und deshalb fühlte es sich echt spitze an, dass es eine Hörbuch-Produktion gab.
Heißt: Ab sofort könnt ihr Ben und Jordan nach London und auf die Malediven begleiten.
Erhältlich ist das Hörbuch, das eine Spielzeit von über 7 Stunden hat, bei Amazon, Audible und iTunes. Und bei mir direkt. Hier. Für, wie immer 9,99 Euro, mit gesprochener, persönlicher Tommy-Widmung.
Wer will, einfach „hier!“ schreien.
Wünsche euch einen schönen sonnigen Dienstag; und Sonnencreme nicht vergessen, gell?
Euer Tommy

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Wisst ihr, worauf ich gar nicht fliege? Auf Scheißhausfliegen. Okay, die haben sicher auch ihre Existenzberechtigung – aber bitte nicht in meiner Küche. Doch dieses Jahr kennen die Biester keine Gnade. Hey, hab ich alle Schmeißfliegen dieser Welt eingeladen, ihre Sommerferien bei uns im Haus zu verbringen? Nö, hab ich nicht! Aber das juckt die Dinger nicht die Bohne. Und so fies das auch ist – es gibt größere Probleme.
Zum Beispiel, wie ich jetzt ’ne Überleitung von der Scheißhausfliege zu meiner Wenigkeit hinbekomme.
Die Stimmen, die da draußen rufen, „Ist doch ein und dasselbe, Tommy“, überhöre ich jetzt einfach mal. Und verkünde mit stolzer Brust: Ich bin weiter im Rennen um den Skoutz-Award 2018 für das beste Erotik-Buch.
Geil, oder? „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“ kann es auf die Shortlist schaffen. Wenn ihr es denn wollt. Und wenn ich genügend Stimmen bekomme. Also, ihr Lieben, wenn ihr findet, dass der Tommy gar nicht wirklich eine Scheißhausfliege ist und vor allem wenn ihr findet, dass er schreiben kann (denn nur darum geht’s), dann könnt ihr das jetzt in der Abstimmung zum Ausdruck bringen.
Den Link zur Wahl findet ihr unten, mich und mein Buch “Crazy Boys” findet ihr in der Kategorie „Erotik“. Zusammen mit acht tollen, netten Kolleginnen.
Guckt doch einfach mal, wer davon euer Favorit ist. Ich wünsche allen viel Glück, eine faire Abstimmung, und wenn ich eine Runde weiter käme, wäre das natürlich Booooombe. Dann würde ich zur Feier des Tages vielleicht sogar eine Riesenparty schmeißen und alle Schmeißhausfliegen herzlich dazu einladen.
Euer Tommy
Hier der Link:

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Hey, ihr Helden! Heute hab ich weniger eine Geschichte als einen Bombentipp für euch. Quasi den ultimativen Shopping-Tipp.
Wir kaufen ja vieles, was wir gar nicht brauchen. Heute aber, haltet euch fest, könnt ihr euch was schießen, von dem ihr, wenn ihr es denn einmal euer Eigen nennt, nie mehr Abschied nehmen wollt. Das Schwimmbad Münsingen bringt alles unter den Hammer, was nicht niet- und nagelfest ist.
Also ich überlege ja, ob ich mir den Sprungturm kaufe. Wenn Jimmy das nächste Mal übers Essen motzt, schick ich ihn da hoch und lasse ihn so lange oben versauern, bis er wieder artig ist. Geil wär auch die 60-Meter-Wasserrutsche: Morgens einfach so aus dem Bett in den Tag sausen und während der Fahrt ein bisschen Duschgel auf den Body klatschen – zack, fertig, startklar.
Zugeschlagen hab ich auch schon. Beim Bademeister. Den halte ich mir als Toyboy, aber psst, nicht dem Jimmy sagen!
Ach ja, und für euch hab ich auch ’ne echt steile Idee. Schlagt doch bei den Umkleidekabinenwänden zu. Also ich rate euch zu so einer quasi für alle Freibäder obligatorischen Wand mit Loch. Stellt das Ding bei euch zu Hause im Bad auf. Und dann geht’s ab: Ihr zieht euch um, und Schatzi spielt für euch den Spanner. Das macht sicher mega Fun. Und nein, ihr könnt euch nicht damit rausreden, dass ihr darauf keinen Bock habt, weil das anschließende Duschen ja so nervig und so anstrengend ist … Nix duschen, Mensch, muss ich euch denn alles sagen? Könnt ihr nicht mal selbst denken? Tse, tse, tse, ihr Dummerchen, ihr springt doch einfach ins 20-Meter-Becken, das ihr euch heute ebenfalls unter den Nagel reißt.
So, ich muss dann auch, will mir noch ’nen Startblock kaufen. Euch schon mal ein feines Wochenende!
Euer Tommy

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Der freie Wille macht uns zu dem, was wir sind. Zu einem Menschen. In unseren Entscheidungen sind wir, das lässt sich nicht leugnen, freier als andere Lebewesen. Freier als Einzeller wie Pantoffeltierchen oder Kieselalgen. Dennoch gilt es als gesichert, dass wir unsere Entscheidungen – zumindest im absoluten Sinn – bereits gefällt haben, ehe unser Bewusstsein davon Kenntnis nimmt. Pointiert formuliert: Wir denken nicht unsere Gedanken, sondern werden gedacht.
Einige rufen jetzt sicher: „Boah, voll der komplizierte Stoff am frühen Morgen, Tommy! Geht’s noch?“ Also will ich euch ’ne Nachbarschaftsgeschichte aufs Auge drücken.
Also das war so: Der Tommy und der Jimmy, die haben Nachbarn. Viele. Denn sie leben dicht an dicht in einer Wohnhaussiedlung. Und eines Tages kaufte sich der erste dieser Nachbarn eine Gartendusche. Voll happy war er mit dem Teil, und mit seiner Euphorie steckte er den zweiten Nachbarn an, der sich wenig später ebenfalls eine Gartendusche zulegte.
Am dritten Tage hatte auch der dritte Nachbar eine – na, was wohl? – Gartendusche. Stolz beugte er sich über den Gartenzaun von Tommy und Jimmy und sagte: „Guckt mal, Tommy und Jimmy, wir haben eine Gartendusche! Ihr habt keine, oder? Also, wie ihr das aushaltet, so ohne Gartendusche, ist mir ein Rätsel. Ohne Gartendusche würde ich den Sommer nicht überstehen können.“
Der Tommy und der Jimmy guckten sich nur fragend an. Denn weder der Tommy noch der Jimmy verstand, wofür man in einem kleinen Reihenhaus zwingend eine Gartendusche brauchte. Und erst recht nicht wollte Herr König, der Hund der beiden, das verstehen. Wuffend legte er mit verschmierter Schnauze, die er gestrichen voll hatte, Protest ein.
Der Gartenduschen-Virus aber war nicht aufzuhalten. Ein Monat zog ins Land, und mit einem Mal hatte jeder Nachbar – außer die beiden Jungs, die armen Knöpfe! – eine Gartendusche. Und erst duschten die stolzen Besitzer auch fleißig in ihrem Garten. Doch schon nach wenigen Wochen weinten die Gartenduschen, denn sie standen einsam und verlassen in der Gegend herum und kamen sich überflüssig und vergessen vor.
Und so tropfen sie noch heute deprimiert und auf sich zurückgeworfen vor sich hin, denn die Gartenbesitzer haben sich von einem neuen Virus anstecken lassen, der jeden befällt, der nicht achtsam dafür ist, dass nicht jeder Wunsch der eigene Wunsch sein muss.
In diesem Sinn, meine lieben Freunde, seid achtsam! Überlegt, wann ihr etwas wirklich befürwortet und wann ihr Gefahr lauft, den Gedanken der Masse für euren eigenen zu halten.
Im Falle einer Gartendusche mag Letzteres nicht weiter tragisch sein, im Falle von Menschenrechten, Demokratie und Grundfreiheiten ist es das aber sehr wohl.
Habt euch wohl, ich hab’ euch lieb
Euer Tommy, der jetzt erst mal duschen geht. Oben, ganz stinknormal, im Badezimmer.

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Ich mache, zugegeben, selten bei diesen Challenges mit. Aber ich wurde nun mehrfach von euch nominiert, unter anderem von Anne Felix, bei diesem Musikding teilzunehmen. Und weil mir Musik so wichtig ist und man mich mit Musik fast immer kriegt, hier meine “7 Songs, die mir was bedeuten”. Ich habe sie in ein Posting gesteckt, weil ich euch nicht noch mehr auf den Keks gehen will, als ich es ohnehin schon hier auf FB tue.

D.A.F.: Alle gegen alle

Kontrollierte, reflektierte Wut über Ungerechtigkeiten ist aus meiner Sicht der Dinge wichtig, um nicht abzustumpfen. Um nicht alles, als gegeben hinzunehmen. Liebe ist, was mich lenkt, im Leben. Aber schon immer spürte ich auch den Drang, nicht wegzusehen, wenn man nicht wegsehen sollte. Außerdem musste ich als kleiner, schmächtiger schwuler Junge sehr viel kämpfen. Mich verteidigen. In der – im Übrigen ideologiefreien – Musik von „D.A.F.“ fand ich die nötige Kraft dazu. Außerdem habe ich durch „D.A.F.“ viel darüber nachgedacht, inwieweit Provokation ein geeignetes Mittel ist, um Missstände sichtbar zu machen.

Sangre De Muerdago: Medianoite

Ich liebe den Wald. Die Tiere. Die Natur. Und ich begreife mich als Teil eines Kosmos, der von Liebe gespeist wird. Manchmal vergesse ich das. Und dann verliere ich mich in unwichtigen Dingen, die nur kostbare Lebenszeit rauben. Traurig macht mich das, doch kaum begebe ich mich in die Stille, in den Wald, kaum sehe ich in die Augen von Herrn König, meinem Hund, oder in die von Jimmy oder meinen Eltern, sehe ich wieder klar. Diese Band sieht das ähnlich.

Propaganda: Dr. Mabuse

„Propaganda“ – die Band kam aus Düsseldorf – waren so düster, so kühl, und sie eckten an mit ihrer Ästhetik. Für mich war das wie der Eintritt in eine Welt, in der ich mich verstanden fühlte. Ich weiß, das ist schwer nachzuvollziehen, und ich kann es auch schlecht erklären, aber zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass auch andere da draußen ein schweres Herz haben und die Welt, wie sie ist, nicht immer verstehen. Und dass mich die Suche nach Antworten ein Leben lang begleiten wird.

Dead Can Dance: Persephone

Es gibt keine andere Sängerin, deren Stimme mich so ergreift wie die von Lisa Gerrard. Mehrmals habe ich „Dead Can Dance“ live in Opern- und Konzerthäusern gesehen, und jedes Mal musste ich weinen. Eine Stimme, die allein ob ihres Klangs Geschichten erzählt. Songs, die mein Herz öffnen und ganz, ganz weit machen. Nur: Ich kann sie nicht so oft hören. Erstens weil mich das zu sehr aufwühlt. Und zweitens weil die Nachbarn immer klingen, weil ich „Dead Can Dance“ einfach extrem laut hören muss.

Eurythmics: Sweet Dreams

Auch die „Eurythmics“ waren für mich nicht bloß eine gute Band – die beiden kamen mir wie eine Offenbarung vor. Der coole Klang, die melodische Härte. Und vor allem Annie Lennox. Eine Frau, die nicht dem klassischen Frauenbild entsprach. Mehr noch: Sie spielte mit den Geschlechtsrollen. Mal war sie in den Videos ein Jungs verschlingender Vamp, mal ein Mann, mal irgendwas dazwischen. Ich fand das mutig, fand das sexy und es zeigte mir, dass man sein kann, wie man will. Annie Lennox und die „Eurythmics“ haben mich – das ist, glaube ich, nicht übertrieben – stark geprägt.

Anne Clark: Our Darkness

Ein Song von Anne Clark trägt den Titel “Weltschmerz”. Treffender kann man ihre Musik nicht charakterisieren. Wobei es im Grunde eher vertonte, melancholische Gedichte sind. Spoken Words. Poesie. Und ich liebe Poesie. Ich liebe Worte, ich liebe die Sprache, und ich liebe die Kraft, die von Sätzen ausgehen kann.

Wolves In The Throne Room: Born From The Serpent’s Eye

Aus der EBM-Szene bin ich vor Jahren in die (Black-)Metal-Szene gekommen. Und ich bin echt dankbar, dass sich diese Tür für mich geöffnet hat. Ich habe durch die Musik wunderbare Menschen kennengelernt, die ähnlich denken, mich teilweise verstehen. Das ist ein gutes Gefühl. Denn wenn man nichts sagen muss und doch spürt, dass der andere weiß, was in einem vorgeht, ist das ein Geschenk. „Wolves In The Throne Room“ mag ich besonders. Ihre Musik. Und ich mag auch, dass die Mitglieder auf einer naturverbundenen Kommunen-ähnlichen Farm in Olympia leben.

So, ich hoffe, eure Ohren haben meine Songs überlebt.
Eine gute Restwoche wünsche ich und schon mal ein schönes Wochenende!
Euer Tommy … Ach ja, und wer ebenfalls Songs posten und was dazu sagen will, nur zu. Jeder darf, wie er will.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
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Die „Rocky Horror Show“ feierte diese Woche ihren 45. Geburtstag.
Ich selbst habe kaum bewegende Erinnerungen an das Musical oder den Film; beides sollte nie zu einem Puzzleteil meines Lebens werden.
Dafür aber weiß ich noch, als wäre es gestern gewesen, wie meine Eltern, damals als der Film nachts in den Programmkinos lief und für Aufsehen sorgte, vom Ausgehen zurückkamen und beide völlig begeistert, ja geradezu geflasht gewesen sind. Vor allem meine Mutter schwärmte von diesem Strapse tragenden, trans- und bisexuellen Frank’n’Furter, der wie sie sagte, verdammt sexy war.
Und ich wiederum war verdammt stolz auf meine Mutter. Sie war so offen, so modern. Und wie Frank’n’Furter ging sie ihren Weg. Immer in halsbrecherischen Pumps und mit wenig bzw. luftigem Stoff am Körper, weil sie die Freiheit auf der Haut spüren wollte.
Ich fand das immer mega cool. Fand sie cool. Sie hatte stets ein Faible für die Kaputten, die Verletzten und die schrägen Vögel. Sie liebte abgefahrene Musik. Liebte den dicken Meat Loaf, die wilden Aerosmith und die punkigen Sigue Sigue Sputnik. Nahm jeden, wie er war. Und vor allem war sie sich selbst treu. Versuchte immer, ihren Weg zu gehen.
Heute – damals ist schon lange her und die Zeit ist echt gerast – trägt sie keine Stöckelschuhe mehr, weil’s ihr Körper nicht mehr zulässt. Und auch Musik hört sie nicht mehr wirklich. Manchmal kommt sie mir auch traurig und gebrochen und zerbrechlich vor.
Doch dann, an manchen Tagen, steht sie wieder wie damals vor mir. Stolz und mutig, freiheitsliebend und unbeirrt ihren Weg gehend. Wie Frank’n’Furter, der über jede Moral erhaben, den Mut vorlebt, zu sein, wie auch immer er gerade sein möchte.
Die „Rocky Horror Show“ ist jetzt 45. Die schrillen Figuren sind mittlerweile 45 Jahre alt.
Die Moral aber, sie hat sich nicht geändert. Weder für meine Mutter noch für uns alle: „Don’t dream it, be it!“
Euer Tommy, der sich brennend wie die gefakte Fluppe in seinem Mund, für eure Rocky-Horror-Storys interessiert und euch wünscht, dass ihr euren eigenen Weg, ja, euch selbst, nie aus den Augen verliert!

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Neulich stand Jimmy halb sich schämend und halb freudig grinsend wie ein Honigkuchenpferd vor mir, und ich wusste auf der Stelle: Jetzt kommt was.
Und es kam was. Was Neues ins Haus.
Stolz hielt er die Packung hoch, und ich sah sofort, dass es ein Gerät war. Doch die Abbildung sagte mir nix. Also las ich, um zu verstehen, um was für eine total notwendige, unverzichtbare Errungenschaft es sich dabei denn wohl handelte.
Es war ein … ta ta ta ta … Hochen-Taster.
Ich wusste absolut nix damit anzufangen.
Also fragte ich: „Hochen-Taster? Für was braucht man das?“
Jimmy lachte. Weil das Teil kein Hochen-Taster, sondern ein Hoch-Entaster war. Ich hatte das Wort nur falsch gelesen. Die zusammengehörigen Silben oder so vertauscht.
So wie bei Disco-Unterpreise, was eigentlich Discounter-Preise heißt. Aber manchmal hat man so einen Lese-Dreher.
Auch gut: „Er schlief in seiner Wachs-Tube“, dabei pennte der Gute in seiner Wach-Stube.
Aber was ich eigentlich erzählen wollte, ist, dass dieser Hochentaster so ein typisches Jimmy-war-im-Baumarkt-Produkt ist.
Stolz holte Jimmy sein Teil am Wochenende raus, ließ es zur vollen Größe ausfahren und stand dann schließlich mit dem Riesending vor mir: „Sag mir, Tommy, was ich damit machen soll, und ich mache es.“
Einsatz in Manhattan.
Bzw. Rambo im Garten.
„Ähm“, antwortete ich, „da an dem Strauch stehen ein paar Blättchen ab. Die kannste abschneiden.“
Tja, und dann stand Jimmy also da mit diesem Lulatsch-Ding und schnippelte die Blätter ab, die man auch mit einer Nagelschere hätte schneiden können.
„Und der Baum? Für den habe ich das Teil doch geholt. Der muss radikal gekürzt werden“, urteilte er fachmännisch.
Ich schüttelte den Kopf. Denn erstens lassen es sich darin gerade viele Tierchen gutgehen, und zweitens ist das unser Sichtschutz vor den Nachbarn. Und drittens sollte man Bäume nach Möglichkeit erst im Herbst wieder schneiden.
Nun ja, jedenfalls war Jimmy echt geknickt. Enttäuscht stand er mit seinem XXL-Teil da, das eigentlich gar nicht gebraucht wurde.
Und die Moral von der Geschicht? Männer, überschätzt euch mit der Größe nicht!
PS: Nicht traurig sein, der Jimmy ist es auch nicht mehr. Ich habe ihm versprochen, dass wir im nächsten Frühling das Teil gemeinsam rausholen, bis zum Anschlag ausfahren und dann mal so richtig die Garten-wir-machen-alles-klein-Sau rauslassen. Und bis es so weit ist, fallen uns wohl täglich weitere Worte wie Hochentaster ein. Jimmy und ich kamen heute beim Frühstück gerade noch auf Hinsterbender, Mietzentrum und Glasengel.
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende … und kauft bloß nix, was Jimmy sich nicht auch kaufen würde
Euer Tommy

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“Wir beide spüren doch, dass wir mehr wollen.
Es ist, als hätten wir uns nicht gesucht
und doch gefunden.
Ich wollte das nicht.
Ich wollte nicht gefunden werden,
und ich war nicht auf der Suche.
Aber jetzt stehen wir uns mal hier…”

Wochenende! Genießt es. Bin schon voll in Urlaubsmodus; eben erst aufgestanden -:)
Und Jimmy ist gar nicht mehr wach zu kriegen. Nun ja, jetzt erst mal in die Dixi-Dusche 🙀🤣🙂🙃 … sind auf nem Festival gelandet … als erste Station.
Euer Tommy

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Hmm, soll ich? Soll ich nicht? Grübel, grübel.. auf Ziele oder Sachen oder so, die man erreicht hat, hinzuweisen, hat immer ein bisschen was von Selbstbeweihräucherung (ich weiß). Und darum geht’s mir nicht. Nö – das brauche ich nicht. Ich versuche, mich zu mögen, unabhängig von Buchsachen. Und ich habe mir sicherheitshalber, wenn das jemand anders denken sollte, schon mal einen Sicherheitshelm angezogen (voll hip und trendy, oder?).
ABER: Ich bin, und das sage ich ehrlich, sau-sau-sau verdammt stolz auf dieses Buch. Auf „Fight to Love Again“.
Yepp, ich habe fast 7 Monate jeden Tag bis zu 7 Stunden dran gearbeitet und gelitten und geflennt und und und. Echt, wie ein Wahnsinniger. Normal war das nicht.
Aber jetzt ist’s draußen … und es gefällt euch. Nein, ihr liebt es. Und das macht mich so was von happy. Danke.

„Das Buch war der Hammer. Und am Ende habe ich ohne Ende geheult.“

„Ich habe schon ganz viele tolle Geschichten gelesen. Aber diese Geschichte ist nicht toll, sie ist wundervoll.“

„Diese Geschichte geht richtig unter die Haut.“

„Ich habe geweint, gelacht, mich aufgeregt und war betroffen.“

„Starke Protas, eine durchdachte Story, Herzschmerz, Erotik und Humor. Wie üblich habe ich auch dieses Buch von Tommy verschlungen.“

„Ich hatte Herzklopfen vor Aufregung, und mir liefen so manches Mal einfach die Tränen.“

„Absolut genial! Ich bin immer noch hin und weg.“

„Das Buch ist soooo toll, ich kann es kaum aus der Hand legen.“

„Die Protas gingen mir unter die Haut.“

„Oh mein Gott, ich liebe dieses Buch!

„Ich kann es nur weiterempfehlen, wer es nicht liest, hat was verpasst.“

„Wirklich sehr spannungsreich, aktuell, witzig, tiefsinnig, ein großes Lesevergnügen.“

„Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!“

„Wann ist ein Buch 5 Sterne wert? Wenn beim Lesen das Kopfkino einsetzt und die Protagonisten vor den Augen den Seiten entsteigen und sie mich mitnehmen.Viele Autoren unterhalten. Tommy Herzsprung nimmt mich mit in die Geschichte.“

„ … eine gebündelte Wucht an Gefühlen!“

„Wow, wow, wow!“

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“Zudem bitte ich, zu Protokoll zu geben,
dass ich Hoden hässlich finde.
Der Schwanz ist schön. Aber die Eier?
Meistens sehen die Teile
wie eine gerupfte Wachtel aus,
die an Gänsehaut gestorben ist.“

Hi, ihr Lieben. Heute hab‘ ich mal ein Zitat aus „Fight to Love Again“ für euch, das aus dem Rahmen fällt und untypisch für das Buch ist. Ein lustiges Zitat. Dabei ist die Geschichte ja eher düster und traurig. Aber nicht nur. Denn: Es gibt auch Licht, wo Schatten ist. Wie im Leben. Nie ist alles verloren; nie alles dunkel, traurig.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und sende liebe Urlaubsgrüße vom windigen, stürmischen Meer, bevor ich das Handy wieder in Auszeit-Modus fahre.
Ab ans Wasser; ich gehe jetzt mit mir, mit meinen Lieben und meinen Gedanken am Strand spazieren. Und vielleicht nimmt das Meer ja einiges mit, das ich nicht mehr mit mir herumtragen möchte …
Pass auf euch auf, und guckt auch mal nach eurem Ballast.
Reinigendes Wasser gibt es überall …
Euer Tommy
PS: Der Beitrag ist von heute Morgen, aber ich hab kein Surfvolumen mehr, daher dauerte das Posten den ganzen Tag. Zu viele Metal-Videos auf YouTube angeguckt -:)

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Wenn man junge Männer vom Stall lässt, stellen sie die unmöglichsten Sachen an. Noch schlimmer aber sind die der Clerasil-Phase längst entwachsenen Typen. Also ihr glaubt gar nicht, was man beim Gemüse-Schneiden im Campingbus nicht alles unters Messer kriegt, wenn man Tommy heißt und auf ’nen Festival ist: Gurken und Möhren, aber auch Socken (Upps!), Bier- (zum Wohl!) sowie Ravioli-Dosen (Pfui, Teufel!) – und den eigenen Finger. Schwupps war er ab. Also zumindest die Fingerkuppe. Sie hing gerade noch an einem Fetzen. Boah, das Teil hat geblutet wie im Splatter-Horrorfilm. Aber da ich die nächste Band gucken wollte, hab ich auf den Festival-Sanitäter gepfiffen und mir das rote Etwas einfach selbst wieder in die Hand gedrückt, Pflaster drüber, fertig.
Dann, paar Stunden später, schwinge ich mich auf einen Holzstapel (müde Beine), und ramme mir drei (!) fette Holzsplitter in die (andere) Hand. Sanitäter? Ach, was?
Doch mit der Hand bekam ich das Holzzeugs nicht heraus, also hab ich sie mir „professionell rausgebissen“; so wie ein obercooler Westernheld die Kugel, habt ihr sicher schon mal gesehen.
Nun ja, ihr könnt euch vorstellen, dass beide Hände danach wie abgestochen aussahen.
Selbst schuld, ich weiß.
Aber ein bisschen Mitleid bräuchte ich dennoch, denn ihr glaubt nicht, wie mit zwei verletzten Händen plötzlich die alltäglichsten Alltagstätigkeiten zu den unmöglichsten Herausforderungen werden.
Der große Toilettengang zum Beispiel. Also schon unter normalen Voraussetzungen ist der auf dem Campingplatz (dort waren wir nach dem Festival) ja nicht gerade ein Highlight, sondern eher eine Heimsuchung. Aber mit zwei abgestochenen Händen? Doch was muss, das muss. Und zum Glück war auch nie was los (ich habe extra gewartet), ich konnte mir aus 20 freien Kabinen eine aussuchen.
Bis ich saß, war das stille Örtchen in der Tat ein müffelndes, überhitztes, aber stilles Örtchen. Dann aber ging die Tür auf … und was glaubt ihr, wohin gingen die Schritte? In welche der noch 19 freien Kabinen? Genau! Direkt in meine Nachbarkabine.
Also ich mag ja Besuch und Nähe und so. Aber ein nachbarschaftliches Verrichten der Dinge? Nee, das geht zu weit. Ich hätte mir vor lauter Scham (deutliche Geräusche von nebenan) beinahe in die Hand gebissen.
Jetzt bin ich ja wieder zu Hause. Und die Wunden heilen auch schon, die Fingerkuppe wächst nach, mein stilles Örtchen ist wieder ein stilles Örtchen, ich ernähre mich wieder gesund, alles gut. Nur vernünftig, ich glaub, vernünftig werd ich nie.
Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ich mir nach der selbst zugefügten Blutschlacht erst mal geschwind eine Tetanus-Impfung holen musste, die so reinschlug, dass ich eine ganze Woche lang vor Schmerzen kaum noch laufen konnte.
Aber wie sagt man so schön? Nur die Harten kommen in den Garten.
Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche; macht was draus und beißt euch nicht! Aber mal im Ernst … auf eine so bescheuerte Idee würde ja euch kein Mensch kommen Never ever.
Euer Westernheld Tommy

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Ich erzähl euch sicher nix Neues, wenn ich euch sage, dass es nicht so easy ist, reich und berühmt zu sein. Da steht man morgens – noch nass und nackt vom Duschen – vor der Haustür und will nur eben kurz mal gucken, wo die gute Miley Cyrus mit den Low-Carb-Brötchen, die sie zum Frühstück mitbringen wollte, denn nur bleibt – schon drücken die Paparazzi auf ihre Kameras. Klick, klick, klick … Oder abends im Garten, wenn man sich wie Sau auf sein fettiges Grillwürstchen mit Senf freut. Schon krass, wie sehr man da aufpassen muss, statt ins Würstchen in eine der vielen Mikrofone zu beißen, die einem heimlich unter die Nase gehalten werden.
Aber da ich weder reich noch berühmt bin und auch die Vorstellung, dass Miley Cyrus zum Frühstück vorbeischneit, wenig verlockend finde und ich sie nicht mal erkennen, sondern sicher verwechseln würde („Ah, Sie kommen vom Zirkus? Nee, sorry, dafür spende ich nix.“) – muss ich mir um solche Probleme Gott sei Dank keine Gedanken machen.
Vor meiner Tür stehen keine Medienfuzzis. Wenn es mal klingelt, ist’s entweder die Nachbarin („Also, Herr Herzsprung, wenn Sie noch einmal so laut Musik hören, versohle ich Ihnen den Poppes oder gebe Ihnen einen Zungenkuss!“ … Frau Luschenmeyer, wenn Sie das jetzt lesen: Ich nehme die Poppesschläge, bitte keeeeinen Kuss!“), oder es ist der Typ von der Klärpump-Druckentwässerungsfirma („Guten Morgen, Herr Herzsprung, Ihre Kacke ist am Dampfen! Wir müssen da mal ran!“).
Neulich aber hatte ich wirklich ein Interview. Eeeehrlich!
Ich bin ja für den diesjährigen Skoutz-Award nominiert (obwohl es ein schwuler Roman ist; eine Gay Romance) und mittlerweile auf der Midlist gelandet („Bestes Erotik-Teil“ oder „-Buch“ oder so). Mit „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“. Und die Guten von Skoutz – Finde Dein Buch! klappern unter dem Motto „Zu Besuch bei“ alle nominierten Autoren ab. Mich halt auch. Und echt, Leute, das war mal ein cooles Interview. Tolle Gesprächspartnerin (danke, liebe Jasmin!) mit einem süßen Skoutzi (Maskottchen oder so)! Und richtig gelöchert wurde ich mit Fragen – Holla, die bekiffte Waldfee, ich tropfe heute noch aus allen Öffnungen!
Also ich von meiner Seite kann sagen, dass ich voll den Spaß hatte. Ich meine, wann habe ich schon mal die Gelegenheit zu sagen, dass ich Feen-Weibchen disse, trägen Musen in den Hintern trete und überhaupt finde: Man sollte nicht immer alles so bierernst nehmen.
Wenn ihr Bock habt, könnt ihr ja mal reinlesen, ins Interview. Den Link zum Skoutz-Award-Special findet ihr unten. Ansonsten muss ich jetzt mal Schluss machen und mich verstecken. Nicht dass doch noch Miley Cyrus oder die Frau Luschenmeyer hier vorbeikommt …
Ich wünsche euch ein zuckerfeines Wochenende, das Wetter ist jetzt schon hummelfreudentanzhammer!
Euer Tommy Herzsprung

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Moinse! Ich hab grade was festgestellt, was ich euch dringend, dringend, dringend mitteilen möchte – obwohl ich heute eigentlich nix posten wollte. Denn meine Eltern sind im Anmarsch, und meine Vorfreude ist bereits ins Ziel gesprintet. Aber was muss, das muss: Wisst ihr, was geil ist? Kindisch sein. Ab und zu ist das einfach Hammer. Wir, also wir vom Tommy-Stern, sind gerade total kindisch. Haben uns mega hässliche, mega fiese Polyester-Schals (fieser Gänsehaut-Nippel-Alarm!), mit denen ich eigentlich unsere Bäume schmücke, umgebunden. Wir hören „The Mamas and the Papas“, „Let the Sunshine in“ und Co. und ärgern die Nachbarn mit unserer guten Laune. Die war einfach da, die gute Laune. Und wenn sie da ist, sollte man sie doch willkommen heißen, oder?
Ich hatte eine sehr traurige, bewegende Woche. Wusstet ihr, dass jeden Tag Menschen sterben, Menschen verzweifelt sind, Menschen trauern, Menschen Abschied nehmen? Für immer?
Ja, wusstet ihr. Aber wenn man es vor Augen hat, dann erst wird es real.
Umso schöner, dass es auch diese anderen Momente gibt. Diese wertvollen „All You Need Is Love“-Momente.
So, ihr Süßen, ich muss, ich will dann auch mal wieder.
„Jimmy, leg noch mal die ‚Mamas and the Papas‘ auf … und sag mal, wo ist eigentlich unser Hula-Hoop-Reifen? Und wieso haben wir kein Hubba Bubba zu Haus?“
Lebt! Und habt euch wohl; ich hab euch lieb!
Euer Tommy, der euch ein schönes Wochenende wünscht.
PS: Peace and Love … ob schwul oder hetero … in welcher Form auch immer.

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Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir rubbel die Katz immer neue Gründe finden, schlecht gelaunt in einen Tag zu starten?
„Das Wetter ist nicht mehr normal. So affenheiß im Juni? Wo soll das denn noch hinführen? Da stecken doch sicherlich die Deoroller-Lobbyisten oder die Russen dahinter …“
„Diese gottverdammte Ampel. Immer rot … wenn nicht gerade grün ist.“
„Wenn die Nachbarin bei 25 Grad noch einmal morgens um 8 Uhr ihren Pups-Müffel-Kohl kocht, muss ich die Gute wohl doch noch eines Tages in ihren Schnellkochtopf stecken und um die Ecke bringen!“
Aber wisst ihr was? Es gibt eigentlich viel mehr Gründe, happy in den Tag zu starten. Selbst, wenn’s ein Montag ist.
Mir sind eben beim Gassigehen im Wald so viele Gründe eingefallen, dass ich mit einem Mal jungenhaft gehüpft statt krückstockmäßig getrottet bin. Nun ja, zumindest gedanklich.
Also …
1.)
Ich hab im Wald ’nen Kuckuck gehört. Erst hab ich gedacht, Tommy, du spinnst. Kuckucke machen doch nur nachts kuckuck. Aber dann fiel mir ein, dass das die Eulen sind. Und dass die jedoch nicht kuckuck machen. Und dass ich mich mit Federvieh zu wenig auskenne. Und dass ich auch ohne Eule und Kuckuck manchmal strange Gedankengänge habe … und das gut finde.
2.)
Ich mache heute Drittel-FKK. Ich trage Shorts. Yeah. Freiheit für die Tommy-Beine! Zeigt der Welt, was weiße Stelzen sind!
3.)
Meine körperlichen Schmerzen, die halt mit den Jährchen kommen, halten sich heute mal in Grenzen. Drei Mal klopf auf Holz („Jimmy, ich muss mal eben schnell auf deine Rübe klopfen!“).
4.)
Es gab zum Frühstück Erdbeeren. Und Melone. Und der Kaffee schmeckte.
5.)
Ich weiß, dass ich heute etwas Gutes tun, mich engagieren werde.
6.)
Herr König hat mir, als wir im Wald auf der Bank saßen, einen Nass-Zungen-Nasen-Knutsch gegeben.
7.)
Es ist Super-dubi-Reggae-Schwimmbad-Wetter. Nicht, dass ich Reggae mag oder ins Freibad gehe, aber das Feeling ist doch (Arsch-)Bombe. Und schwül ist’s auch nicht. Perfekt!
8.)
Ich überlege, wie ich meinen Feierabend heut gestalten werde. Bierchen im Garten? Vorher bisschen biken? Dann was Feines grillen, Musik hören und was Dummes labern?
9.)
Ich hab die Haare schön. Oft sind die Dinger ja strohig wie Osternestgras oder horrormäßig wie bei der Kleinen aus „The Ring“. Aber heute? Ich sehe auf dem Kopf, glaub ich, aus wie eine Mischung aus Curt Kobain, Jared Leto, Krystle Carrington aus „Denver Clan“ und Vicky Leandros. Also wie ein toter Rocker auf Hipster-Hippie-Urlaub, umgeben von Weichzeichnern und angepustet von einer Schlager-Windmaschine.
10.)
Es ist der 4. Juni. Genau wie jeder andere Tag ein guter Tag, um den Tag zu nutzen.
So, und jetzt hüpfe ich rein in die neue Woche.
Anlauf hol … spring, Tommy, spring … Arschbombe und mach was draus!
Und genau das – sowie 124.131.552.233.344 Gründe, gut gelaunt zu sein (wehe, euch fallen nicht mindestens 113 ein) – wünsche ich euch auch!
Euer Tommy Herzsprung

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Ach, beinahe hätte ich euch einen brennend heißen Schwank aus meinem Leben vorenthalten. Aber nur beinahe.
Also … wir gehen noch mal zurück in meinen Urlaub. Ihr wisst schon: Ich = zwei lädierte Hände, aber sonst gut drauf. Schließlich sind wir an der Nordsee, und die Sonne scheint sogar. Nur arschkalt ist’s, und der Wind hat einen Affenzahn drauf … Ich sag’s euch, ich hatte schon Gänsehautnippelchen, so kalt war’s beim Spazieren am Strand. Aber dann die Fata Mogana: ein windgeschütztes Café – mit Feuerstellen am Tisch.
Saugeil! Mensch, wie kuschelig, wie angenehm!
Aber nur kurz. Dann war Schluss mit kuschelig und mit angenehm erst recht. Ich sag’s euch, diese kleine Feuerstelle, die auf Lendenhöhe war, hatte es in sich. Boah, in Null-Komma-Nix wurde mir so heiß zwischen meinen Beinen, ich hab gedacht, da wollte einer Eier kochen. Und zwar hart gekochte.
Also ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, dass mein Lörres quasi unter Feuer stand. Normalerweise soll die HodenHolla-Wohlfühl-Temperatur ja 33 bis 35 Grad betragen; dort, im „Burn, Baby, Burn“-Café lag meine bei mindestens 66 Grad. Ich brannte förmlich, und die Frau vom Nachbartisch kam sogar zu uns herüber und fragte mich, ob sie ihre Zigarette zwischen meinen Beinen anzünden dürfe, sie habe ihr Feuerzeug vergessen.
Das nenn ich mal echt ’ne echte Fehlkonstruktion, dieses Tischfeuer. Nur gut, dass ich Bier zum Löschen da hatte. Meine Klöten und deren schwimmende Bewohner danken es dem Pils noch heute.
Wünsche euch einen zauberhaften Tag … und verbrennt euch nicht!
PS: Ohrwurm gefällig? Klingelingeling, klingelingeling, ihr kommt der Eiermann …
Oder wir wär’s mit „Zu nah am Feuer“ von Alice und Stefan Waggershausen?
Euer Tommy Herzsprung

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Zwei Sachen gleich vorweg. Ich schreibe nicht nur schwule Gay Romance Bücher. Ich bin auch ein Garten-Experte. Und ich ein spitzen Koch. Also ein guter Koch, kein spitzer Koch, nicht dass ihr das falsch versteht. Beim Gemüseschnippeln und Brutzeln tendiert meine Leidenschaft in Richtung tote Hose. Anders bei einem ehemals – von Beginn an halbherzig – befreundeten Pärchen. Bei dem waren wir mal zum Essen eingeladen, und als wir so an ihrem Esstisch saßen, meinte der eine Typ freiweg von der Leber, seinem Liebsten einen Kussmund zuwerfend: „Während des Kochens überkommt es uns oft. Ich koche oft nackt, und nicht selten passiert es dann in der Küche …“ Boah, ich sag’s euch, die danach servierte Pasta Carbonara habe ich mit ganz anderen Augen gegessen. Bzw. runtergewürgt.
Aber zurück zum Thema. In Sachen Natur und Kochen kann mir so schnell keiner etwas vormachen, und neulich hatte ich plötzlich tierisch Bock auf einen Löwenzahnsalat. Fragt mich nicht, wieso. War so. „Das schmeckt voll geil“, sagte ich jedenfalls zu Jimmy, der als Salatallergie-Vortäuscher natürlich wenig begeistert war, sich aber in sein Schicksal fügte, als ich mich in unserem Garten ans Sammeln der Löwenzahnblätter machte.
Was soll ich sagen? Hat mir Spaß gemacht, und ich hab damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Unkraut weg, Essen her!
Ich also: rausrupf, rauszupf, und weil so ein Löwenzahn ja auch roh gut schmeckt, zwischendurch schon mal fleißig davon gegessen.
Dass die Blätter hart wie noch was und auch stachelig waren, hätte mir zwar zu Denken geben sollen. Hat es aber nicht. Und so landeten die grünen Dinger schließlich auf dem Teller. Bis Jimmy sagte: „Nee, Tommy, ich mach ja viel von deinem Grünfraßattacken mit. Aber Distel-Salat? No way. Nicht mir mir.“
Ich schwör’s euch, kein Scheiß, ich hatte Disteln statt Löwenzahn gepflückt. Und ich weiß bis heute nicht, wie mir das passieren konnte. Wahrscheinlich war ich total übermüdet vom vielen Schreiben und den ganzen Erotikszenen oder so. Unachtsam. Und echt unytpisch für mich, gerade im Garten. Aber ist passiert.
Natürlich bin ich sofort ins Internet, um zu gucken, ob ich mich vergiftet hatte. Ich meine: Disteln – zur Hölle, sind die, wenn man sie gegessen hat, gefährlich?
Sind sie nicht. Ich lebe noch. Und wie ich recherchiert habe, sind Disteln (Knospen, Stängel und Blätter) … Achtung, Überschrift aus dem Internet, „Eine Delikatesse vom Wegesrand“.
Äh, glaubt’s mir – ist total gelogen. Keine Delikatesse. Nö. Keine, keine, wirklich keine Delikatesse. Also wenn ich euch einen Tipp geben darf: Bleibt bei Chips und Salzstangen, wenn ihr was knabbern wollt. Distelblätter jedenfalls sind keine Alternative.
Aber wieso ich euch das überhaupt erzähle: Immer schön achtsam sein. Und glaubt nicht jedem Experten jeden Scheiß!
Euer Tommy; schönes Wochenende wünsche ich!
PS: Ich muss dann auch mal los, heute Abend gibt’s Distel-Auflauf

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Das Bild, das sie sah, war so erschütternd, dass ihr Verstand sich weigerte, es als real anzusehen. Das Leben konnte zwar durchaus grausam sein – das hatte sie schon als Mädchen lernen müssen –, aber das hier … Nein, sie musste, musste, musste träumen. Einen Alptraum haben. Doch noch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, waren ihre beiden Geschwister – vier und neun Jahre – tot. Erstickt, nachdem ihre Körper großflächig im Feuer zu brennen begonnen hatten. Sie konnte nichts mehr tun. Also versuchte sie zu fliehen, aus dem brennenden Haus zu rennen. In der Diele aber brach sie zusammen und starb an einem Hitzeschock.
Ihre große Schwester kam weiter: Sie schaffte es, aus einem Fenster im Dachgeschoss zu springen, schlug jedoch auf der Kante eines Betonschachts auf und brach sich das Genick. Bei der Obduktion sollte man später feststellen, dass sie, als sie sprang, bereits schwerste Brandmerkmale auf dem Rücken hatte. Hinter ihr hatte das Feuer nach ihr gegriffen, vor sich hatte sie den Abgrund und den Tod gesehen … Nur ihre dreijährige Tochter, die sie kurz vorher in der Hoffnung fallen ließ, dass sie jemand fangen würde, überlebte den Aufprall …
Shocking, oder? Und es ist keine Stelle aus meinem nächsten Buch. Kein Thriller.
Sondern das, was vor 25 Jahren geschah, als Rechtsextremisten ein Haus in Solingen in Brand steckten.
Denkt mal drüber nach.
Lohnt sich.
Denn jeder kann etwas bewegen. Etwas ändern.
Damals wie heute.
Euer Tommy Herzsprung

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Guten Morgen, ihr Lieben!
Kennt ihr noch diese bescheuerten Shopping-Sender im Fernsehen, in denen irgendwelche schlecht synchronisierten Ami-Verkäufer irgendwelche total bekloppten Sachen an den Mann oder die Frau bringen wollen?
„Oh, my God! Es sind nur noch drei phosphoreszierende Stützstrumpfhalter aus 100 Prozent Polyester da. Jetzt heißt es schnell sein, werte Damen und Herren! Moment … Die Redaktion verrät mir gerade über den Kopfhörer: Wer jetzt bestellt, da bekommt noch diese nach Quadratlatschen stinkende Leberwurst-Großpackung gratis dazu. Oh, my God, ich mach mir vor Aufregung ins Höschen, liebe Fernsehzuschauer.“
Also, eines kann ich euch versprechen – ins Höschen mach ich mir nicht. Frühestens in ein paar Jährchen, wenn mich die Altersblasenschwäche ereilt und ich auf der Kaffeefahrt nach dem Käffchentrinken ständig auf die Bustoilette muss. Und ’ne Leberwurst hab ich auch nicht im Angebot. Dafür aber hätte ich wieder Taschenbücher von „Fight to Love Again“ hier. Eben angekommen. Dieses Mal ohne überforderten Paketboten und ohne Holzpalette.
Der Rest ist wie beim ersten Mal: kostet inklusive Porto und persönlicher Widmung (wenn ihr eine Widmung wollt) 14,99 Euro. Einfach kurz Bescheid geben als Privatnachricht oder einfach hier.
Ansonsten wünsche ich euch ’ne feine Woche. Mädels, Männer – es wird heiß. Boah, ich schwitze jetzt schon, und das obwohl ich natürlich bereits nackedeinackig bin. Klingt wie Japanisch oder so, meine Wortschöpfung „nackedeinackig“; allein das Lesen und Verstehen ist am Montagmorgen ’ne echte Herausforderung, gell? Und ist das eigentlich ein Stilmittel? Eine Tautologie? So wie „tote Leiche“ oder „weiße Milch“? Und schreib ich meine Liebesromane wirklich in FKK-Montur? Fragen über Fragen. Und die letzte beantworte ich lieber direkt, bevor morgen irgendwo auf FB steht: „Igitt! Der Tommy Herzsprung schreibt seine schwulen Liebesszenen nackt“: NEIN! Allein die Vorstellung, mit meinen Pobacken am Stuhl festzukleben, bereitet mir ein spürbares Unbehagen … und einen akuten Lachflash kriegt ich bei der Vorstellung auch. Bäh! Schüttel! Aber um auf den Pudels Kern zurückzukommen: Ihr könnt wieder „Fight to Love Again“-Taschenbücher (Gay Romance) bei mir bestellen.
Euer Laber-Tommy;
genießt den tollen Tag! Macht was draus.

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Er ist da, mein neuer Roman: „Fight to Love Again“

Ich bin verdammt aufgeregt und freudig und happy … und hoffe, dass er euch gefällt. Klasse Lese-Momente wünsche ich euch.
Und jetzt: Ab mit euch zu meinen Jungs nach Los Angeles! Würde seeeehr mich freuen (Link zum Buch am Ende).
Euer Tommy

Klappentext:

»Die Zeit heilt alle Wunden, sagen sie.
Doch das ist Bullshit.
Narben bleiben, solange wir nicht lieben.
Aber das musste ich erst lernen
– und zwar auf die harte Tour …«

Ich kam gut alleine klar. Ich brauchte niemanden. Schließlich war ich Profiboxer und ein harter Kerl, unerschrocken, unbesiegbar. Bis zu jenem Tag, an dem ich Kaleb Dixon traf.
Natürlich hätte ich ahnen können, dass der Kerl Probleme macht. Man lässt sich nicht auf einen Typen ein, den man auf einer illegalen Party kennenlernt und dessen Tattoos so mysteriös sind, wie er selbst. Doch das Düstere, das ihn umgab, war mein Verhängnis. Oder meine Rettung. Denn ich sah in Kalebs Augen meinen eigenen Schmerz – den einzigen Gegner, den ich bisher nicht besiegen konnte …

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„Oh Gott, er zitterte. 
Seine Lippen, selbst sie zitterten. 
Kalebs Fassade bröckelte, 
nein, sie brach in sich zusammen.
Hilflos schlang er seine Arme um mich. 
Erst unsicher, dann fest, fast schmerzhaft,
ganz so,
als könne ihn nur diese Umarmung vor dem Ertrinken retten.“

Das war das zweite Zitate aus meinem kommenden Buch. Und ich lasse das jetzt einfach mal so stehen.
Und keine Sorge – das war’s für heute vom Tommy Herzsprung. Jetzt kommt nix mehr. Ich bin gerade eh voll mit euren Augen (und dem Leben darin) beschäftigt.

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Huhuhallöchen, wisst ihr, was ich mag? Augen.
Nun ja, hier auf Facebook sehen wir nur selten Augen. Draußen aber gibt es Augen. Und das ist wunderschön. Mir ist das diese Tage mal wieder aufgefallen. Sie erzählen so viel.
Ich kann in den Augen von Herrn König alles lesen. Den Schmerz beim Gassigehen und den Willen dennoch zu gehen, die Freude beim Spielen, die Liebe, die er mir schenkt, den Spaß am Postboten-Anbellen …
Dasselbe gilt für Jimmy.
Nein, er bellt keine Postboten an (außer sie sind nackt, und das sind sie nie ….zum Glück; die jetzigen sind nicht gerade eine Augenweide), aber auch seine Augen erzählen so viel.
Manchmal traue ich mich aber nicht, hinzusehen, denn gelegentlich ist da auch Schmerz, sind da Ängste, und davor verschließen wir unsere Augen gerne. Für einen Augenblick ist das auch okay, aber ständig wegzusehen, bringt’s nicht. Denn dann entgehen uns auch die wundervollen Momente. Die liebevollen, vertrauten, zufriedenden.
Seit mir das wieder bewusst ist, sehe ich wieder viel genauer hin. Denn irgendwie ist es doch ein großes Geschenk, jemanden an seiner Seite zu haben, der uns in die Augen blicken lässt.
Ich wünsche euch einen tollen Tag mit tollen, achtsamen Momenten!
Und PS: Auch sich selbst, im Spiegel, in die Augen zu sehen, kann sehr aufschlussreich sein. Macht das mal wieder bei Gelegenheit … also, wenn ich wollt. Ich will euch nix aufzwängen.
Habt euch wohl, ich hab euch lieb
Euer Tommy, der gerade fleißig an seinem neuen Gay Romance Buch schreibt

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Aufs Neue zog mich sein Anblick in den Bann. 
Noch immer umgab ihn etwas Düsteres, Finsteres. 
Dieser tiefe Schmerz, er blieb.
Mehr und mehr entdeckte ich an ihm aber auch eine Seite, die mir neu war.“

Kuckuck, guten Morgen! Jaaa, ich traue mich! Das erste Zitat aus meinem nächsten Buch, das bald erscheint. Mal gucken, wann. Ich höre da immer auf mein Bauchgefühl, und ganz fertig ist’s noch nicht. Aber fast. Nach sechs Monaten (krass, oder?), in denen ich jeden Tag dran geschrieben und gefeilt habe, bin ich zufrieden – nein, happy bin ich damit. Anders würde ich es nicht in die Welt lassen.
Ich habe sogar schon eine Cover-Spur (eine sehr konkrete; lasst euch überraschen!).
Jedenfalls wollte ich euch fragen, ob jemand, wenn das Buch rauskommt, ein personalisiertes Cover mit seinem Namen fürs Profilbild möchte (einige haben mich ja auch schon persönlich gefragt). Diese, eure Cover würde ich dann im Zuge des Cover-Fertigstellens gleich mitbauen.
Aber ihr Lieben Gay-Romance-Bücher-Leser: Nur wenn ihr es wollt. Wirklich! Ich mag niemanden mehr oder weniger, nur weil er eines will oder eben nicht. Ich biete es nur mal an, und wer Spaß dran hat, ruft.
In jedem Fall: Vielleicht freut ihr euch ja mit mir auf meinen fünften Roman. Ich finde: Er hat’s in sich und wird euch (hoffentlich) im Verlauf der Geschichte mehrmals überraschen – auch und gerade emotional.
Werde euch ab sofort auf dem Laufenden halten, was das Buch betrifft. Und im besten Fall neugierig machen Schelmisch grins.
So, wünsche euch eine tolle kurze Woche, und wer beim Erscheinen ein Profilbild mit seinem Namen möchte, einfach hier oder per PN melden.
Euer Tommy

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Guten Morgen, ihr lesenden Osterhasen!
Habt ihr’s mitbekommen? Ich wurde aus einer Abstimmung rausgenommen, weil eine Leserin – ohne dass ich etwas damit zu tun hatte – Werbung für mich gemacht hat.
Hmm, also eigentlich wollte ich mich gar nicht dazu äußern. Weil es mir nicht wichtig ist.
Aber: Wenn ihr euch darüber Gedanken macht, dann will ich doch sagen, wie ich darüber denke. Zunächst mal musste ich gestern, als mich zwei Nachrichten diesbezüglich erreichten, nachgucken, um was es überhaupt geht, denn ich verfolge diese Abstimmungen selten, es sei denn, man markiert mich und FB weist mich darauf hin. Und meine erste Reaktion war: ganz gechillt. Mittlerweile bin ich … na? Immer noch ganz gechillt 
Klar, ich habe mir meine Meinung dazu gebildet.
Aber es beschäftigt mich null. Beziehungsweise es tangiert mich, sagen wir mal, wenig.
Ich verrate euch jetzt mal, was mich zurzeit beschäftigt.
Mich beschäftigt, dass ich meine geliebten Eltern diese Ostern nicht sehen werde.
Mich beschäftigt, dass Herr König, seit es wärmer wird, wieder Mühe hat, unsere Waldrunde zu gehen.
Mich beschäftigt, dass Jimmy und ich unsere Patientenverfügung neu aufsetzen müssen, denn so wie sie zurzeit ist, können wir zum Spielball der Ärzte werden.
Und mich beschäftigt, dass die Sträucher und Bäume in unserem Garten noch geschnitten werden müssen, wir aber keinen Häcksler haben – nachdem Jimmy letztes Jahr die Aktion mit dem Mini-Häcksler abgezogen hat.
Ach, und eines noch, was ganz wichtig ist: Der Leser/die Leserin, der/die das Posting gemacht hat, ist ’n netter, wertvoller Mensch, und dieser Mensch hatte keine schlechten Absichten, und er hatte Bauchweh wegen der Konsequenzen. Das, ja, das, finde ich in der Tat ein bisschen traurig. Ein Mensch, der unnötig Bauchweh hat, ist einer zu viel.
Ich kann nur sagen: Menschen sind wichtiger als Zahlen, als Abstimmungsergebnisse, als Rankings. Denkt daran: Hinter jedem Leser steckt ein Mensch, hinter jedem Autor (auch hinter denen, die in der Abstimmung kaum Beachtung finden) steckt ein Mensch, der fühlt. Der sich womöglich abgeschlagen fühlt, da ja auch die letzten Plätze öffentlich gezeigt werden. Ich als Mensch und auch als Autor kann nur sagen: Denkt ans Miteinander!
Und ich sage euch euch, was ich jetzt mache: den Computer aus.
Ich schnappe mir jetzt meine Lieben, gehe in den Garten oder sonst was, das irgendwie von Bedeutung ist.
Ich wünsche euch fröhliche Ostern, ihr Hoppelhäschen!
Herzliche Grüße,
Euer Tommy

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Was seht ihr auf dem Foto?
Genau, ’nen mittelalten Gouda … äh, nee, einen mittelalten Mann, der Gay Romance Bücher schreibt. Und da wären wir schon beim Thema. Dem heutigen Geburtstagskind, der Viagra-Pille, die heute 20 wird. Happy Birthday vom Tommy, Kumpel, gell?
Stopp! Ich nehme kein Viagra. Noch nicht. Aber ich bin ein Mann. Und das ist der Zusammenhang.
Viagra hat viel verändert und das Leben vieler Männer verbessert. Auch das von jüngeren. Wenn es nicht klappt, hat das nämlich nicht immer was mit dem Alter zu tun.
Und Viagra hat auch Hemmungen genommen. 20 Jahre später trauen sich mehr Männer zum Arzt. Das ist gut.
Doch die wertvolle und hilfreiche Steh-auf-Männchen-Pille hat auch der Bild, das wir Männer von uns haben, verändert.
Wir tendieren ja ohnehin zur Leistung. Mit Viagra können wir die Leistung halten bis ins hohe Alter.
60 ist das neue 20.
Nicht dass ich uns keinen Spaß im Alter gönne. Nicht falsch verstehen. Aber wenn man sich mal in Gay-Saunen oder auch Hetero-Puffs umguckt (wir haben beinahe einen um Ecke), dann hat man manchmal das Gefühl, das Altenheim hätte eine Evakuierung vorgenommen. Die Opis rammeln heutzutage bis zum Herzinfarkt.
Und auch das sei ihnen wirklich gegönnt. Was ich aber finde: Alles (nicht nur Sex) hat seine Zeit. Ich – und ich kann nur für mich sprechen – muss heute nicht mehr wie mit 18 mit einer Dauerdurchblutung (iiih, was für ein ekeliges Wort, aber ich will das Kind hier nicht beim Namen nennen) in der Disco stehen. Dafür hat das Leben andere Qualitäten.
Zeiten ändern sich, und ich finde es schön, mich mit zu ändern. Ich freue mich auf das, was noch alles kommt. Und wenn ich mit 60 mal Bock auf ’ne Mörderkeule habe, schmeißt ich mir auch ’ne Pille rein. Logo. Warum nicht?
Aber: Immer funktionieren – nee, das ist auch nicht des Älterwerdens Lösung. Menschen funktionieren nicht immer. Weder im Bett noch im Alltag und Beruf. Und auch nicht als Freund oder Partner.
Wünsche euch einen entspannten Tag.
Wenn ihr Bock habt, habt Bock. Und wenn nicht – püh, dann halt nicht …
Euer Tommy

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Nur ganz kurz: möchte euch mal wieder kurz danke sagen. Für eure großartigen Nachrichten, die mich täglich erreichen, und für eure wundervollen Rezis zu meinen Gay Romace Büchern.

Besonders klasse fand ich neulich Folgendes von “Waldgeist Farn”:
„Tommy, du schreibst keine Sexbücher, sondern Bücher mit tollen Geschichten. Sie sind mal lustig, mal ernster und ja auch mal mit etwas Erotik.“

Und auch auf Skoutz.de habe ich was ganz Tolles über mich lesen dürfen. Den Link findet ihr unten. Jedenfalls danke an alle!

Hier der Link zu Skoutz:

Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich – Gay-Erotik von Tommy Herzsprung

Zitat: “Heiß… Lustig … Heiß … Spannend … Heiß … für’s Herz. Ja, so geht es einem, wenn er unverhofft, in ein Herzsprung-Buch geschubst wird. Im vorliegenden Fall folgten wir dem hinreißenden Jamie in eine Liverpool-Story, die – man glaubt es kaum – tatsächlich ohne Millionäre auskommt und zeigt, dass auch Loser und Freaks spannende und lesenswerte Geschichten erleben. Jawohl! Wir jedenfalls haben uns königlich amüsiert, mit den Schafen gefiebert und uns über ein Buch gefreut, dass zwar nicht unser Leben auf den Kopf gestellt hat, uns aber glücklich zurückgelassen hat. Wer Tommy Herzsprung noch nicht kennt, sollte ihn sich merken!”

Erotik-Jurorin J.M. Cornerman meint: Das fand ich super, weil es Gay ist und es zeigt, dass auch hier Erotik möglich ist. Und das Wortspiel im Titel ist für sich eine Nominierung wert.

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Ich wollte gestern endlich mal wieder früh ins Bett und dachte mir vorher: Tommy, guck doch mal kurz, was die lieben Kollegen und Kolleginnen Neues am Start haben.
Wahnsinn! Ihr macht mich fertig! Soooo viel neue schwule Gay Romance Bücher; ich hätte die halbe Nacht noch stöbern können.
Hier nur eine kleine Auswahl (als ich vor Müdigkeit wie ein Zombie aussah, bin ich dann doch ins Bett). Sicher ist aber was für euch dabei.
Und wenn was fehlt oder ihr einen weiteren Lesetipp habt – einfach in den Kommentaren hinzufügen! Viel Spaß beim Lesen und schönes Wochenende; ich ziehe mich mit Jimmy und Herrn König bis nächste Woche in mein rollendes Schneckenhaus, dem Campingbus, zurück.
Bis denne!
Euer Tommy (muss jetzt erst mal durch die Wohnung flitzen und mich schüttel und shaken, denn so ne Collage zu machen, ist gar nicht mein’s; diese Friemelarbeit. Boah, das hat mir damals in der Schule im Kunstunterricht schon Hummeln in den Arsch gemacht; am besten noch mit Uhu kleben … Nervös schrei! )

Louisa C. Kamps ist nicht nur ’ne echt nette Kollegin, ihre neue Polizisten-Story ist auch echt lesenswert. Und der Typ rechts auf dem Cover, der gehört mir, klar? Also Finger weg

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Madison Clark sprengt in „Destiny Chains 2“ alle Ketten. So weit reichen meinen Englischkenntnisse noch; auch dass „Destiny“ auf dt. Schicksal heißt, weiß ich. Ebenso, dass ich es euch ans Herz lege.

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Chrissy Pirols drittes „Blinded Date“ muss ich euch nicht mehr vorstellen, oder? Ich tue es dennoch. Spielt vor den Ereignissen der ersten beiden Bände und ist … typisch Chrissy, hot!

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Ich verrate euch nicht zu viel, wenn ich sage, dass ich Martina Stopp (M.S. Kelts) mag. Und ihre „Escort Dreams“ stecken voller Gefühle.

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Wie Obiges noch was Neues aus dem Cursed Verlag: Jessica Martin packt viele Gefühle in ihre neue Geschichte „Weil er zu uns gehört“.

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Aller gute Dinge sind drei. Noch mal was vom „Cursed“: Karo Stein holt die Liebe aus dem Darkroom.

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Angekündigt hatte ich es schon, jetzt ist es da. Jona Dreyers Neues. Muss ich mehr sagen? Mach ich: Guuut!

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Wirklich bezaubernd, der Chaot von Doris Lösel – Kay Monroe. So sweet, so lesenswert! Hach … Und das Cover … und das Französisch … Schmacht.

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Nicole Hensers Tiefschläge stehen entgegen des Titels hoch im Kurs.

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Sandra Busch erzählt von Todesengeln und hat einen echt geilen Titel gefunden: „Angelus Mortifer“.

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Valerie le Fiery und Frank Böhm holen uns in den „Salon für Daniel“

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Lena M. Brand und ihre Kollegin Elisa Schwarz stellen uns Kilian und Nico vor.

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Sydney Stafford lässt den Kommandeur zurückkommen. Welcome back, Hottie!

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Und Neues gibt es auch von Akira Arenth.

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Und falls es jemanden interessiert – ich schreibe und schreibe und schreibe … Also irgendwann kommt auch was Neues von mir, euer Tommy Herzsprung
https://www.facebook.com/TommyHerzsprungAutor/

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Krass! Krass! Krass! Mein Gay-Romance-Buch „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“ ist für den Skoutz-Award nominiert.
Aus über 5.000 vorgeschlagenen Titeln ist es mit nur 8 anderen auf der “Midlist Erotik 2018” gelandet. Ich kann’s gar nicht glauben. Denn jetzt stehe ich mit meinem Gay Roman in einer Reihe mit richtig klasse Autorinnen. Tommy, voll der schwule Underdog, coooool! Also ich hab’s eigentlich nicht so mit dem Wort Ehre. Aber in dem Fall fühle ich mich echt geehrt. Ich darf wundervollen Kolleginnen, die großartige Romane schreiben, die Hand reichen.
Danke an alle, die mir und meinem Buch, obwohl es „voll schwul ist, Alter!“, eine Chance gegeben haben. Und danke auch für das Zeichen der Toleranz. „Crazy Boys“ ist, wenn ich keine Tomaten auf den Augen habe, das erste Gay Buch, das in diese engere Auswahl gekommen ist. Yeah! Womit wir bei der Botschaft meines Buches sind: Wir sind alle gleich. Egal, ob schwul oder hetero, ob alt oder jung, dick oder dünn. Alle gleich wertvoll. Und alle gleich gut … Ich drücke allen, die mit mir im Rennen sind, das Tommy-Däumchen für die nächste Jury-und-Voting-Runde, die im Sommer startet.
Und jetzt mache ich ’nen Handstand … wenn das meine alten Knochen noch zulassen 🙂 Euer Tommy Herzsprung – das Herz macht echt gerade ’nen Sprung… 

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Hallo zusammen,

wer gerne deutsche Gay Romance Bücher liest und gerne in “schwulen Büchern” stöbert, wird jetzt fündig. Tolle Idee für alle Gay Romance Fans, tolle Leute, die dahinterstecken (danke!), und tolle Kollegen, die mitmachen. Unter anderem
Chris P. Rolls
Leann Porter
Akira Arenth
Jona Dreyer
Ashan Delan
Tina Filsak
Elian Mayes
B.W. Winter
Sydney Stafford
Dima von Seelenburg
Neschka Angel
A.C. Lelis
Elena Losian
Kay Monroe
Mary R. Smith
Marc Weiherhof
Alice Camden
Kaiden Emerald
Das Autorenduo (Valery le Fiery + Frank Böhm)
Sara Pearson
Leona I Read
und viele tolle andere!

… und moi:
Tommy Herzsprung
sowie meine bessere Hälfte
Jimmy Herz

Hier der Link zu der Gay Romance Bücher-Messe für Daheimgebliebene. Unbedingt mal reingucken!
https://www.facebook.com/Polychrom-2032729773420436/

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Tatatataaa! Willkommen zu DEM schwulen “Gay Romance Bücher Event”. Der rote Teppich ist ausgerollt, die Haare sind hochgestreckt, die Brust ist hochgebunden (uups, wo ist sie denn? Ich sollte meinen Fitnessvertrag kündigen).
Wir schreiten zur KBMG (Kidneybohnenmumugedicht)-Preisverleihung, dem wichtigsten Lyrik-Preis des gegenwärtigen Tommy Herzsprung. Viel Spaß, ihr Gay Romance Bücher Schnuckis 🙂 Und nicht traurig sein, wenn ihr den hoch dotierten Preis – lach! – nicht gewonnen habt. Immerhin seid ihr alle unter den Finalisten gewesen.
And the winner is … Applaus, Applaus, Applaus!
PS: Achtet auch mal auf Herrn König. Der ist mal wieder die Härte. Voll aufgeregt, der Süße. Übersprungs-Gähnen inklusive 

Euer Tommy Herzsprung mit Grüßen von Jimmy Herz

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Kuckuck! Ihr glaubt, ihr würdet niemals einen wichtigen Tag verpassen? Äh, sorry, wenn ich euch da enttäuschen muss, aber mitnichten behaltet ihr die Kontrolle über wichtige Ereignisse.
Gestern zum Beispiel ist ein verdammt, extrem, giga wichtiger Tag an euch vorbeigegangen. Ja, jetzt guckt ihr dumm aus der Wäsche, was?
Nein, gestern war nicht Gay Romance Tag, kein Buch der “Schwulen Bücher”. Aber das wäre mal eine Idee. Yepp, irgendwann führe ich den mal ein und verdonnere alle zum Lesen von deutschen Gay Romance Romanen. Kicher.
Nein, gestern war Internationaler Tag der Tiefkühlkost. Eingeführt vom ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagon. Typisch irgendwie.
Nun ja, hey, ohne Scheiß, ich hatte vor Vorfreude auf diesen Tag tagelang Verstopfung.
Gut – das Problem erledigte sich von selbst, als ich dann gestern in Tiefkühlfeierlaune mir ein TK-Fertiggericht reingeschaufelt habe. Ich hatte auf der Stelle Dünnpfiff. Was natürlich gelogen ist, denn erstens habe ich erst heute erfahren, dass ich diesen alles entscheidenden Tag versäumt habe, und zweitens esse ich kaum TK-Zeug. Jedenfalls keine Fertiggerichte.
Aber im Grunde geht’s da auch gar nicht drum. Vielmehr wollte ich ein Posting machen, dass daran erinnert, dass wir – und da schließt sich der Tommy-Gedankenkreis – niemals die Kontrolle behalten. Wir können unser Bestes tun, achtsam sein, bewusst handeln, aber alles kontrollieren? Nee, keine Chance. Mir wurde das diese Woche wieder mal schmerzhaft bewusst. Erst hatte unser Campingbus, während wir unterwegs waren, einen Motorschaden, der zum Glück kein Unglück nach sich zog. Und dann habe ich etwas verloren, auf das ich beinahe Zeit meines Lebens mit all meinem Herz und meiner Seele und mit Argusaugen Acht gegeben habe. Weil es mir so wichtig war und mir so viel bedeutet hat.
Jetzt ist es weg, und ich habe ihm in den letzten Tagen viel nachgeweint.
Nun, so ist es. Dinge verschwinden. Manchmal verschwinden auch Freunde oder Träume. Oder andere Sachen, die uns wichtig waren.
Zeit, sie verschwindet.
Aber, und das ist das Gute, es gibt auch immer die Zeit, die noch vor uns liegt.
Auf dass wir sie gut nutzen. Und neiiiin, damit meine ich natürlich nicht das „Einsparen von Zeit“, indem wir TK-Sachen essen.
Ich wünsche euch einen schönen Tag!
Euer Tommy Herzsprung
… der übrigens endlich den Gewinner meines Kidneybohnenmumugedichtcontests (kurz: KBMGC) gezogen hat. Shit, ich mach’s echt spannend, gell? Aber hey, so einen Bombengewinn verlost mal halt nicht zwischen Tür und Tiefkühlpizza. Die Tage findet die offizielle Preisverleihung statt; dem oder der Gewinnerin gehen Ehrenkarten zu. Also holt schon mal euren edlen Gala-Fummel raus – darf auch ruhig “voll schwul” aussehen, ihr Lieben. Ich mache dann auch schon mal die Playlist der Musik: Abba, Eurythmics, Donna Summer und was sonst so “voll schwul” ist und zu Gay Romance Büchern passt 🙂

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Also ich bin ja nicht der größter Putzfan, ich geb’s zu. Dreckig darf’s nicht sein, das nicht, aber bevor ich auf die Idee komme, die Wohnung geleckt zu haben, setze ich mich lieber aufs Sofa und lecke an ’ner Zuckerstange.
Gut, manche Sachen mache ich gerne. Aufräumen zum Beispiel. Oder pömpeln. Ohhhh ja, das liebe ich. Vielleicht, weil pömpeln wie pimpern klingt. Oder weil der Pömpel, also diese Gummi-Saugglocke, schon ein bisschen phallisch anmutet. Vielleicht aber auch, weil Herr König sich jedes Mal so köstlich aufregt, wenn ich sauge, dass das sich das Abflussrohr biegt (sicher tut er das, weil er wie ich überzeugter Pazifist ist und ihn das Ding an Schlagstöcke erinnert).
Sei’s drum, saugen mag ich, ja, aber putzen an sich? Püh.
Und soll ich euch was sagen? Bevor ihr heute wie eine Irre oder ein Verrückter den Putzlappen schwingt und den Boden schrubbt, als würde man am Abend im Kreis der Lieben mit den Fingern davon essen – lasst es! Denn: Es ist tödlich. Das zumindest will eine neue Studie herausgefunden haben. Die besagt, dass Putzen das neue Rauchen ist.
Ich will euch nicht mit den Einzelheiten quälen, aber unterm Strich ist’s so: Wer seinen Rüssel ständig in die Scheuermilch hält und nach jedem Pinkeln mit der WC-Ente flirtet, schadet seiner Lunge mehr als ein Raucher, der sich täglich 20 Zigaretten reinzieht, sagen die Anti-Saubermänner vom Institut. Und hey, wisst ihr, was das für euch bedeutet? Erstens, dass ihr ohne schlechtes Gewissen eure Füße hochlegen dürft. Meister Propperglatzkopf kann euch mal! Und zweitens, dass ihr, falls ihr Raucher seid und es nicht schafft, aufzuhören, stattdessen einfach mit dem Putzen aufhören könnt. Hat laut Studie ja denselben Effekt.
Wobei wir mal wieder beim Denken sind. Denn diese Schlussfolgerung legt die Studie nahe. Aber nicht immer ist das, was man uns erzählen will oder was wir lesen wollen, auch richtig.
Und jetzt ab mit euch ins Wochenende. Egal, ob schrubbelnd vor der Schüssel oder in aller Ruhe ein schwules Gay Romance Buch (von Tommy Herzsprung ? 🙂 ) lesend auf der Schüssel.
Macht’s mal gut,
Euer Tommy, der wieder an seinem nächsten Gay Romance Buch schreibt. Es wird … und wird!

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Freunde, ihr Lieben, ich erzähl euch nix Neues, wenn ich euch sage, dass es Zeug gibt, das pädagogisch besonders wertvoll hast. Und ich meine damit nicht schwule Gay Romance Bücher. Und eher den Stempel der gekünstelten “Nein, wir spielen nicht mit Kindern, deren Eltern keine studierten Hipster sind”-Mentalität als den tatsächlichen pädagogischen Nutzen.
Ähm, lasst mich überlegen. Sätze wie „Brezel ist bäh! Aus, sofort aus! Hier ist deine Dinkelstange, Sophie-Marie“.
Oder selbst gebaute Drachen.
Oder Hulahoop-Reifen, die man nach Gebrauch im Kreise der Lieben essen kann.
Doch natürlich ist das Ganze, zumindest aus dem Leben eines Tommys, keine Erfindung der Neuzeit. Das kenne ich schon aus meiner Kindheit, und tja, was soll ich sagen, eines dieser „Prädikat besonders wertvoll“-Sachen wird diese Woche 70 Jahre alt.
Jawoll, die Augsburger Puppenkiste. Die feiert Geburtstag, und das weckt böse Erinnerungen bei dem Tommy.
Also ich war fünf oder sechs, vielleicht auch sieben, keine Ahnung, und damals mochte ich es noch, Geschenke zu bekommen, und es war Weihnachten. Boah, ich saß mit mindestens zwei Packungen Dominosteinen im Bauch auf der Couch und drehte Däumchen. Noch so unendlich viele Stunden bis zur Bescherung!
Und was tat man, also ich, damals, um die Zeit totzuschlagen? Genau! In die Glotze gucken. Und was kam da? Nochmal genau! Die Augsburger Puppenkiste.
Heiliges Ofenrohr, ich schwör’s euch, ich hätte das „Urmel aus dem Eis“ erwürgen können. Gähnende Langweile hat Bruce-Willis-Thrill dagegen. Ich hätte diesem debil dreinschauenden Dinosaurier die verdammten Marionettenstricke um den dünnen Hals wickeln können. Schließlich wartete meine erste Abba-Platte unter dem Baum auf mich. Aber wenn ihr denkt, das Viech hätte sich beeilt, zum Ende zu kommen, dann irrt ihr euch gewaltig. Nee, das olle Urmel urmelte so unerträglich lange in der Glotze ‘rum, dass ich so aggro war, wie es Sido nicht zu seiner Zeit beim Plattenlabel „Aggro Berlin“ gewesen ist.
Heute bin ich friedvoller, Ehrenwort, und ich entschuldige mich beim Urmel für meine Mordgedanken. Aber eines ist – auch wenn die Geschichten so wunderbar aus der Zeit gefallen sind – bis heute gleich geblieben: Die Augsburger Puppenkiste und ich – nee, wir werden keine Freunde.
Habt einen wundervollen Tag!
Euer Tommy, der gerade einen Alptraum hat – und zwar von einer Insel mit zwei Bergen und dem tiefen, weiten Meer mit vier Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr … dädädädä, dädädädä, dädädädädä, dädädädä; dädädädädä, dädädädä, dädädädädedäääh!
Ach so und bevor ich es vergesse: Ich hab eure Kidneybohnenmumugedichte nicht vergessen. Beim nächsten Mal verrate ich euch, wer gewonnen hat.
So, jetzt muss ich aber mal wieder. Denn da ist eine Insel, eine Insel … dädädädä, dädädädä, dädädädädä, dädädädä; dädädädädä, dädädädä, dädädädädedäääh!
Ich schreibe dann mal weiter an meinem fünften Tommy-Buch. Was es wird? Eines steht fest: eine schwule Gay Romance Geschichte. Mehr wird nicht verraten; außer dass das Schwulsein wie immer nicht allein im Vordergrund stehen wird.

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Hmm, also manche Sachen ärgern mich trotz Übung in Verständnis schon. Der ESC zum Beispiel. Bzw der Vorentscheid. Zur Musik will ich mich gar nicht äußern. Musik ist Geschmackssache. Und das ist gut so. Aber wenn ich einen Beitrag sehen muss, in dem sich eine Frau – den singenden Mann anhimmelnd und anbiedernd – ohne jede Spur von Ironie auf einem Klavier räkelt und darauf rumturnt, als gäbe es für jedes Rad, das sie schlägt, einen Kuss vom Sänger, dann kotze ich am Strahl. Sieht so das Frauenbild (und damit auch das Männerbild) 2018 aus? Na, vielen Dank auch.

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Morgen! Erinnert ihr euch an meine Kidneybohnenmumu?
Klar, tut ihr das. Ist ja gerade mal ein paar Tägelchen her. Wenn nicht – trotzdem nicht gleich in den Drogeriemarkt flitzen! Die Pillchen gegen Vergesslichkeit helfen in erster Linie einem: der Wirtschaft.
Aber worauf wollte ich eigentlich zu sprechen kommen? Ach ja, auf meine Zeichnung. Die hing neulich heimlich kurzzeitig im Museum (lach!) und ist mir heute Morgen beim Frühstück noch mal zwischen die Finger gekommen. Und irgendwie hat sie mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, und so bin ich auf ’ne Idee gekommen: Der Tommy, also ich, verlost auf Facebook das Kunstwerk.
Schon klar, das Ding ist ungefähr so viel Wert wie ein Barthaar von Herrn König – nix. Aber genau das, finde ich, ist das Gute an der Idee. Natürlich könnte ich auch ein Duschbad, eine Schoki oder sonst was verlosen, tu ich aber nicht. Es gibt auch nix dazu, nur das Bild und einen lieben Gruß. Und – das ist das Geile – jetzt, sofort, wenn ihr mitmacht, gibt’s jede Menge Spaß. Hoffe ich zumindest. Ein Späßchen am Morgen vertreibt … na, ihr wisst schon. Ich habe mich jedenfalls schon köstlich amüsiert. Beim Dichten und Reimen und Albernsein. Ich habe einen Sechszeiler über meine Kidneybohnenmumu geschrieben. Hier ist er:

Halt ich über Kidneybohnen meinen Rüssel,
komm ich nicht mehr runter von der Schüssel.
Zeigt mir eine Lady ihre Mumu beim Saunieren,
fang ich augenblicklich an, mich zu genieren.
Denn Mumus, hey, das sind doch Schnurrekätzchen,
Tiere, die in Thermen echt sind fehl am Plätzchen.

So, und jetzt seid ihr dran. Gebt’s mir!
Gebt mir eure Reime (vielleicht schafft ihr ja sogar einen Sechszeiler). Müssen keinen Sinn, nur Freude machen. Unter allen, die sich trauen, kreativ und albern zu sein, verlose ich das einzigartige, aufsehenerregende, atemberaubende Meisterwerk „Kidneybohnenmumu“.

Und wenn keiner mitmacht? Dann schenke ich’s einem Wutbürger. Vielleicht hat der dann ja mal endlich ein bisschen Spaß und fängt an, das Leben und die Welt zu lieben!

Ich selbst tauche jetzt ab und lasse euch (erst mal) mit euren Ergüssen allein. Hab’ ne komplizierte Szene zu schreiben. Und in der kommt (versprochen) keine Kidneybohne und auch kein Kätzchen vor!

Ach so – muss das Folgende auch bei einem Kritzekratzelbild? Schon, denke ich: Das Gewinnspiel läuft bis Di., 27.2, 22 Uhr. Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinn nicht tauschbar, keine Barauszahlung (wie geil, was wäre denn da der Gegenwert, 1 Cent fürs Papier?). Und: Facebook hat nix damit zu tun; FB ist nicht der Veranstalter dieses Hyper-Mega-Gewinnspiels; ist nur auf meinen Mist gewachsen.

Habt euch wohl, ich hab euch lieb!
Euer Tommy

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Hallo, zusammen!
Auf dem Blog “Dream of Books” geht’s in dieser Woche um meine Bücher und meine Hirnwendungen. Und die Bloggerin (die echt nett ist) hat sogar was für euch. Guckt doch mal bei ihr vorbei, sie und ich würden uns freuen.
Eine gute Woche wünscht euch euer Tommy
(teilnehmen und so unter dem Originalposting; nicht hier)

Hier der Link zum Blog
https://www.facebook.com/Dream-Of-Books-2018805271730439/

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Übrigens … Tommy #5, mein neuer Roman, er wird. Also, ich bin dran. Aber so was von dran. Seit Oktober. Mit Herz und Seele und jeder Menge anderem Zeug. Und eines kann euch ich jetzt schon verraten: Er hat’s in sich.
Wollte ich nur schon mal gesagt haben.
Dauert aber noch.
Ich will mich nicht stressen (nein, tue ich nie! Hüstel, hüstel).
Mehr dazu erzähl ich euch, sobald ich mir sicher bin, dass ich es euch erzählen will (hach, was kompliziert ich doch manchmal bin). Und vor allem sobald ich mir sicher bin, dass ich mich traue, die Geschichte wirklich (!) zu erzählen.
So, neugierig genug gemacht? Dann ist ja gut.
Euer Tommy

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Zwei Fragen hab ich: Erstens, wieso sieht meine Zeichnung nach ’ner Kidneybohne aus, obwohl es was ganz anderes darstellen soll?
Und zweitens: Was machen hundert Mumus morgens um 7 Uhr in der Stadt?
Sie warten, dass der Schlecker aufmacht!
Ich fand den Witz immer total knuffig. Weil ich mir die Mumus bildlich vorm Schlecker wartend vorgestellt habe – mit Peeptoes und ’nem Handtäschchen.
Übrigens, ich plane einen Comic: „Tommy und der Mumu Bling Ring“.
Aber zurück zum Thema: Das mit dem Warten ist ja jetzt passe´, Geschichte. Den Schlecker gibt’s nicht mehr. Und heute würden die hundert Mumus auch – Piepvogel – nicht mehr vor dem Schlecker stehen („behaltet eure doofe Scheuermilch!“). Zeiten ändern sich. Heute stehen die Guten nicht mehr vor dem Putzmittelgeschäft, sondern vor dem Kino.
Boah, ich sag euch, gestern im Cineperplex war die Hölle los. Hundert, nein, tausend Frauen. Und alle aufgedreht wie Minnie Mouse nach ’nem Stromschlag sowie dropsig wie eine Packung Lutschbonbons. Und das alles nur wegen „50 Zeugs of Knübbel-Mich“.
Wie gesagt, Zeiten ändern sich. Statt zu Ata oder Meister Proper gibt es heute vor dem Kino eine Runde Ladys-Night-Sekt. Und das ist gut so. Mädels, macht, worauf ihr Bock habt, gönnt euch euren Spaß! Die Frage, wie emanzipatorisch die 50-autsch-aua-weh-Filmchen wirklich sind, lasse ich, der sich schon immer als Frauenrechtler (oder Menschenrechtler) gesehen hat, jetzt einfach mal unter den Tisch fallen. Nicht alles muss pädagogisch wertvoll sein. Manchmal reicht es auch, wenn der Drops gelutscht wird.
Aber ich schweife schon wieder ab. Denn eigentlich wollte ich meine Sauna-Trilogie beenden, und der letzte finale Teil schließt nämlich den Sauna-Kino-Kreis. Irgendwie zumindest.
Also wisst ihr, was ich mich neulich gefragt habe, als die Therme wieder mal bis nachts um 3 Uhr in der Nacht geöffnet hatte: Wieso um Himmels Willen hat sie bis um 3 Uhr offen? Was zum Teufel macht man zu dieser Uhrzeit in der Sauna? Außer pennen?
Also mich braucht ihr ja schon mittags nach dem ersten Saunagang nur kurz auf die Liege zu legen und ich ratze und schnarche mir was weg. Aber nachts? Äh, ich glaube, die Saunabetreiber müssten mich nach Ladenschluss mit dem Schubkarren nach draußen bringen. Und selbst das würde ich nicht merken.
Was in aller Welt also machten diese ganzen Leute (es waren viiiiiele!) in der Sauna, als wir gegangen sind?
Checken, ob was gehen könnte. Ihr kennt doch diese „Fisch sucht Fahrrad“-Partys … so was in der Art. So lautete meine wage Vermutung. Doch dagegen sprach, dass es dort gar keine Kabinen oder dunkle Ecken und auch keinen Whirlpool gab.
Sherlock Tommy tappte im Dunkeln.
Doch dann waren Jimmy und ich neulich bei sehr, sehr guten Freunden (einem Heteropärchen in den 50ern) eingeladen, die, ich muss ihr tolles Wesen hier leider verkürzen, einen unkonventionellen Lebensstil pflegen – auch liebesmäßig – und ebenfalls oft in die Sauna gehen. Also hab ich die beiden beim Essen einfach mal gefragt, ob es beim Nachtsaunieren in erster Linie um das Eine geht.
Jetzt bin ich schlauer. Doch viel interessanter als die Antwort und des Rätsels Lösung war mein Jimmy. Das Kerlchen ist rot angelaufen wie eine Tomate. Dabei ist er bei Gott kein Klosterschüler oder so. Trotzdem stand seine Birne kurz vorm Platzen, als ich mit meinen Freunden ein bisschen über verräterische Flecken, Lutschbonbons und Relaxliegen für zwei, so genannte Wellnessmuscheln, geplaudert habe.
Versteht mich nicht falsch, ich plädiere nicht dafür, jedem seinen Intimkram aufs Auge zu drücken. Ich käme nie auf die Idee, zu einer Kellnerin zu sagen: „Einen Kaffee bitte und übrigens ich bin schwul“. Und um ehrlich zu sein, glaube ich sogar, dass eine Überpräsens an sexuellen Reizen kontraproduktiv ist. Aber ein etwas coolerer Umgang mit dem Thema wäre nicht schlecht. Wenn wir uns auf der Leinwand die extravagantesten Praktiken bei einer Portion Popcorn angucken, aber selbst mit unseren Freunden nicht mehr über Verhütung oder Ähnliches sprechen können, ist da eine Diskrepranz. Vielleicht sogar ’ne Doppelmoral – und Doppelmoral ist scheiße. Immer.
Jedenfalls ist und bleibt das Thema tabubehaftet. Und da ändert auch kein 50-Kram-of-Irgendetwas dran.
Ach ja, bevor ich euch aus meinem Gedankenstrudel entlasse, übrigens: Mein schwules Comic-Buch „Tommy und der Mumu Bling Ring“ ist, genau wie der Schlecker, schon Geschichte. Zu heikel für die großen Firmen. Ich werde also wohl weiter “schwule Bücher” schreiben. Gay Romance, ich verlass dich nicht 🙂
Wünsche euch ein wundervolles Wochenende.
Lasst euch nicht ärgern, und guckt und macht, was ihr wollt! Oder lasst es bleiben, wenn es nicht euer Ding ist. Nicht jeder muss beim Kochen einen Knüppel im Mund haben und beim Spaziergehen Liebeskugeln mit sich führen …
Euer Tommy mit herzlichen Grüßen von Jimmy, der süß verschämt grinsenden Tomate!

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Hey, ho, let’s go! (Kennt das jemand? Ist ’n alter Punkrocksong von den Ramones). Ich wollte, nee, ich will kurz danke sagen. Für eure Tattoowünsche, und ohne Scheiß, das ist mir wichtiger als die zum Geburtstag.
War toll heute; hab’ mit meinem „geliebten Stecher“ (lol! + „Echt, 12 Jahre schon ein Herz und eine Seele?“) viel gequatscht, viel Kraft getankt, alte Wunder geschlossen. Nein, keine Tattoos, Verletzungen, die tiefer sitzen. Zu reden hilft – ob mit einem guten Freund, dem Tätowierer, dem Psychotherapeuten oder wegen mir auch mit dem, an den (oder an was) ihr glaubt – kotzt euch aus! Und ich hab’ neue Wunden provoziert (es ist, ihr kennt mich, schwarz und vermeintlich düster, und hat Frauennippel). Irgendwann seht ihr es sicher mal, aber präsentieren will ich’s nicht, weil ich das, was das Tattoo mit meiner Seele anstellt, viel wichtiger und schöner finde, als das, was auf meiner Haut zu sehen ist.
Schlaft gut, ihr Lieben.
Und: Ich hoffe, dass auch eure Wunden eines Tages heilen.
Euer Tommy

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Moooorgen! Ich kann euch mit stolzer Brust etwas verkünden.
Ich schreibe gerade an meiner erster Trilogie.
Leider nicht in Romanform, nee, keine schwulen Bücher, keine Gay Romance, nur hier bei meinen schwulen Geschichten aus dem Leben eines Tommys.
Neulich hatte ich euch doch schon mit in die Sauna genommen, und heute geht die Story – Applaus, Applaus, Applaus – mit Teil 2 weiter.
Also wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, dem In-die-Flucht-Schlagen der Pizzafresse. Also, um euch wieder auf Stand zu bringen, das war so: Ich – I’m too sexy for my rosa Bademantel – schlappe in den Ruheraum und freue mich, dass noch ’n paar Liegen frei sind. Aber dort reinzukommen in die Liege, war ein echtes Kunststück, denn die Holzdinger schaukelten wie die Sau. Es reichte, dass ich meinen Willi von vorne zurück auf den Bauch klappte oder die Haare hinter mich warf, um in böse Schieflage zu geraten. Aber ich hab’s gemeistert und mich entspannt meinem schwulen Buch gewidmet. Ja, auch ich lese Gay Romane, schwule Bücher also. Nicht immer, aber immer öfter.
Plötzlich geht die Tür auf. Nein, sie wird aufgerissen. Stellt euch einen Western vor, in dem der Schurke schwer bewaffnet in den Saloon kommt und alle Augen auf ihn gerichtet sind und alle denken: Nein, bitte nicht ich. Lass mich am Leben, lieber Schurke! Nur, dass es in diesem Fall kein Schurke, sondern eine Matronen-Elfe war. Grimmig dreinschauend, leicht schwankend (passend zum Western; da war sicher schon ein Whisky im Spiel) und alles andere als leicht(füßig). Suchend sieht sie sich um – und natürlich (!) schießt sie sich auf mich ein. Beziehungsweise auf die Liege, die neben mir noch frei ist.
Puh, puh, mein Herz raste wie bekloppt, als sie auf mich zuschritt. Und dann passierte es. Rückwärts ließ sie sich auf die Schaukel fallen. Wirklich fallen, nicht im Sinne des in Romanen verwendeten „fallen lassen“.
Scheiße, der ganze Ruheraum hatte einen kleinen Herzinfakt. Und ich ’nen großen. Die Matronen-Elfe machte nämlich einen Kopfstand, der sich gewaschen hatte. Krasser Scheiß! Und natürlich rutschte dazu noch ihr Bademantel über ihre Hüften nach unten bis über ihren Kopf, was nicht mal das Schlimmste war. Schlimmer war, dass wir so eng nebeneinander lagen, dass ich ihre werte Jadehöhle (so umschriebt man das doch!?), also ihre Mumu, direkt vor der Nase hatte. Ich meine, ich liebe Frauen. Wirklich. Aber nicht auf diese Weise. Nö, nö und noch mal nö.
Aber weil ich ja ein Lieber bin, rette ich sie trotzdem (ganz im Gegensatz zu allen anderen, die verstohlen wegguckten). Ich also: aufsteh, hinstell. Dann klappe mit Ach und Krach die Liege wieder nach vorn.
Und wisst ihr, was dann kam? Neeein, kein Danke. Die Elfe pflaumte mich voll an: „Hey, ich will das so.“
Empört rappelt sie sich auf und lässt sich wieder in die Liege fallen. Wieder klappt sie kopfüber um, wieder segelt ihr Bademantel zu Boden, wieder gucken alle ganz verstört. Und ich auch. Echt, da macht die Elfe in einem Ruheraum irgendwelchen Übungen, mit denen sie selbst beim Cirque des Soleil nicht hätte landen können.
Eine Zeitlang habe ich versucht, es zu ignorieren und in mein “Gay Romance”-Buch zu starren. Aber als die Elfe mir auch fünf Minuten später noch die Mumu hingestreckt hat und ihr Kopf rot wie ‘ne Tomate war, hab ich zu viel bekommen und hab das Weite gesucht.
Und was lernen wir daraus? Der Tommy zieht die seltsamsten Vögel an (kein Wunder; er ist ja auch selbst einer).
Und:
Es kann der frömmste Tommy nicht in Frieden ruhen oder Gay Romance lesen, wenn es dem irren Nachbar nicht gefällt.
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!
Euer Tommy, der sich diese Woche – versprochen – ganz dem Schreiben seiner neuen “Gay Romance”-Geschichte widmet und sich nicht auf Elfensuche begibt
PS: Habe GERADE EBEN erfahren, dass ich JETZT nen Tattoo-Termin habe. Werde also erst morgen auf euch reagieren können. Aber wisst ihr was? In dem Fall, dem Tattoofall, freue ich mich drüber Grins… Tschüssi!
PPS: Bevor ihr fragt, nein, es wird kein “Gay Romance”-Motiv! Und auch nicht der Tommy Herszprung Schriftzug. Wäre ja noch schöner. Schüttel.

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Liebe Freunde, gebt fein acht, ich hab’ euch etwas mitgebracht. Viele andere deutsche Gay-Romance-Bücher (ich hasse diese Einsortierung eigentlich; ich sage immer eher: Bücher mit Figuren, die schwul, bi, lesbisch oder sonst was sind) von Kollegen und Kolleginnen. Wieder echt gut, wieder alles dabei. Guckt doch mal rein. So vielfältig ist unser Genre, so vielfältig ist halt nun auch mal das Leben.
Und wenn ich was Interessantes übersehen haben sollte, ein neues gutes „Gay-Buch“, sorry, keine Absicht. Gern dürft ihr eure aktuellen schwulen Romane oder Kurzgeschichten als Kommentar einfügen. Oder die der Autoren, die euch begeistert haben.
Denn ihr wisst ja: Miteinander statt gegeneinander, gelle?
Viel Spaß beim Lesen, ihr Lieben!

Fantasy, die nicht an der Oberfläche bleibt, von Akira Arenth.
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Viel Romantik, bisschen Action, bisschen Humor – Bianca Nias und Susann Julieva haben das Mischen drauf!
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Nicht alle Erinnerungen sind schön. Schön geschrieben aber hat Alexandra Lorenz
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Spannende Story mit einer überraschenden Wendung von Sydney Stafford
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Ganz schön düster, Chrissy Pirols! Ich mag düster …
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Auch Kurzgeschichten können was erzählen. Zeigt uns Caro Sodar.
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Bei Doris Lösel – Kay Monroe lass sogar ich mich liebend gerne auf ’ne Runde Französisch ein (kicher).
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Eine Kurzgeschichte, aus dem „Café Cinnamon“. Da will man gleich mehr, Alice Camden
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Spannend und gefühlvoll und kein 0815. Aber was anderes erwarten wir von Nele Betraa ja auch nicht!
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Und … (bis auf eine Ausnahme) kein Gay und vor allem Sachbücher, aber gut. So gut, dass ich es euch empfehlen muss:

Wenn man seine toten Eltern noch mal sehen könnte … davon erzählt dieser tolle Roman von Jochen Siemens. Ist unterhaltsam, aber regt auch zum Nachdenken an.
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Wer die Ursprünge des Nationalsozialismus verstehen will (sollte man verstehen). „Am Anfang war Gewalt“ stellt es klasse dar.
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Wie wir unsere Individualität leben können. Hier fand ich tolle Anregungen und Hinweise.
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… und dann hab’ ich da noch eine nette Kollegin gefunden. Und schreiben kann sie auch noch! Ich sag nur: Klasse Auftakt, Charlene Vienne.
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Ach ja, fast vergessen, weil noch nicht da (aber schon erwartet). Jona Dreyer kommt sicher bald mit ihrem Konig der Silion Gasse, oder? Drängel.

Und last but not least: Eine zauberhafte Geschichte eines Außenseiters (ich liebe Außenseiter-Geschichten). Ich war ganz gerührt! “Das Leben ist manchmal wonander”
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Ich schicke euch ganz herzliche Grüße!
PS: Wahrscheinlich schreibe ich meinen Roman doch nicht weiter. Ich werde jetzt Buchblogger
Euer Tommy

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Manchmal ergeben sich im Leben Dinge, die man nie für möglich gehalten hat. Stellt euch vor, Jimmy und ich durften in der lang erwarteten Fortsetzung von „Schweine im Weltall“ mitspielen. Ich bekam sogar die Rolle der Miss Piggy. Name des Streifens: „Schweine in der Sauna“.
Ich konnte mein Glück kaum fassen. Und zu verdanken hatte ich es – wieder mal – dem Jimmy. Also das war so: Wir waren wie so oft in der Sauna unterwegs. Nein, nicht in der Gay-Sauna – wir hatten Lust auf eine entspannte Runde Abhängen, nicht auf eine erregte Runde Stehen. Und schön war’s. Der Schweiß lief mir in Strömen über meinen zuvor gestählten Körper (so würde es zumindest in einem Buch stehen), und ich war ganz gechillt nach dem ersten Saunagang sowie der kalten Dusche. Doch dann die Überraschung. Als ich in meinen Bademantel schlüpfte, schlüpfte ich zugleich in die Rolle der Miss Piggy.
What the hell …?
Ein Blick in Jimmys Gesicht – und ich wusste, was er diesmal angestellt hatte. Der Gute hatte unsre weißen Bademäntel zu Hause zusammen mit ’nem orangeroten Handtuch in die Wäsche gesteckt, und jetzt trugen wir ein zartes, nostalgisches Rosa auf unserer martialischen Männerhaut.
Scheiße, hat das scheiße ausgesehen.
Zwei Kerle in rosa Bademänteln zwischen gefühlten hundert Augen in weißen Bademänteln.
Plötzlich kam mir sogar die blaue IKEA-Tasche, in der ich mein Buch und mein Wasser und meine Badehosen hatte, rosa vor. Tatütata, mein Täschchen brennt … Hallo, Klischee! Schön, dass du dich blicken lässt!
Und: Plötzlich nahmen viele der anderen Typen in der Sauna ihre Freundin demonstrativ an der Hand. Um zu zeigen, dass sie im Gegensatz zu mir NICHT schwul waren.
Hallo? Geht’s noch? Als würde ich jedem, der eine Schniedewutz zwischen seinen Beinen bommeln hat, an die Wäsche wollen. Na klar, rettet sich wer kann. Wir Schwulen treiben’s ja mit jedem – selbst mit dir, du unsympathische Pizzafresse!
Und wisst ihr, was ich dann gemacht hab? Ich habe das Rosa mit Stolz getragen.
Ätsch!
Und der ollen Pizzafresse habe ich, als seine Freundin duschen war, einen kecken, lächelnden Blick zugeworfen.
Ich sag’s euch, der Typ ist geflüchtet, als wäre vor ‘ner Hornisse auf der Flucht, die ihm in den Popo (der im Übrigen auch nicht schön war) stechen will.
Zu gut war das.
Fleckenentferner für die Waschmaschine hab ich mir gestern aber trotzdem besorgt …
Habt euch wohl, ich hab euch lieb, und kommt gut ins Wochenende morgen!
Euer Tommy

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Mensch, Mensch, Mensch, wie spät ist es? Bald 23 Uhr. Puh, ich glaube, so spät hab’ ich noch nie etwas gepostet (außer, ich hatte einen gebechert, was ich natürlich niemals tue, neeein!). Doch es ist wie bei ’ner Runde geilem Sex – irgendwann muss es einfach raus.
Ihr habt’s schon mitbekommen, oder? Ich meine, den Medien kann man heutzutage ja kaum entfliehen. Selbst ich, da ich sie bewusst einschränke (mit FB könnt ihr mir aber einen Spiegel vorhalten, klar!), hab’s mitbekommen: Heute ist Zirkeltag. 28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage teilte die Mauer unser Land. Und genau so lange ist sie nun schon weg.
Zirkeltag. Allein bei dem Wort bekam ich heut’ die Krise. What the fuck? Wieso müssen immer so aufmerksamkeitserhaschende Namen her? Ich plädiere für einen Leck-mich-am-Arsch-Tag – und selbst der würde aufgegriffen werden.
Dennoch ist da die ganze Zeit schon was in mir drin. Gefühle, die ich nie vergessen werde.
Mein Papa – ihr seht ihn auf dem Bild – hatte seinen Papa, also meinen Opa, in der DDR. Seine Familie wurde durch die Grenze entzweit. Meine Familie. Und ab und zu sind wir rüber in den Osten.
Ich weiß das noch, obwohl ich ein Kind war damals. Ich weiß noch, wie das Auto voller Angst war, als wir an die Grenze kamen und durchsucht wurden. Okay, meine Eltern waren Hippies und so, aber clever genug, keinen Joint dabei zu haben. Trotzdem war’s, gerade für mich als Kind, die Hölle. Mein Teddybär wurde mir abgenommen, wir mussten ewig wie Verbrecher in der Kälte stehen, und die beiden LP’s von Peter Maffay und Fleetwood Mac, die meine Eltern für unsere Family im Osten als Schmuggelware dabei hatten, lugten drohend aus ihrem Versteck hervor. Einmal hatten wir uns verfahren – und wurden gewaltsam gestoppt. Ich hatte mir vor Schiss fast in die Hose gemacht … und vielleicht hab ich das sogar.
Und dann die Besuche selbst. Mein Opa und seine Kinder und deren Kinder (also meine Cousinen) – glücklich waren die schon (ich bin der Letzte, der heute, aus meiner Sicht, sagen würde, dass dort alles kacke war). Also glücklich waren sie schon irgendwie. Aber nicht frei. Scheiße, was freuten sich mein Papa und die anderen, sich zu sehen, dennoch hieß es ständig: Vorsicht! Leise sein! Nicht laut reden! Nicht dorthin gucken! Nix sagen! Nicht aus dem Fenster sehen! Nicht lachen!
Es war, wenn Westbesuch da war, das habe selbst ich als Kind mitbekommen, beklemmend. So habe ich es jedenfalls empfunden. Und Tränen sind jedes Mal geflossen, wenn wir wieder gefahren sind.
Heute ist mein Opa schon lange tot, und den Rest, auch meine Cousinen, „aus dem Osten“ sehe ich selten. Aber dennoch ist mir eines stets bewusst: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Scheiße, nein. Demokratie ist NICHT selbstverständlich. Und die Mauer ist auch NICHT gefallen. Das klingt so easy, so selbstverständlich. Es waren Menschen, die ihre Stimme erhoben haben. Menschen haben die Mauer einstürzen lassen. Und deswegen sitze ich – viel zu spät – hier und schreibe den Text. Demokratie ist nicht selbstverständlich. Und Mauern stürzen nicht von selbst ein. Jeder von uns hat eine Stimme – nicht nur bei der Wahl. Jeden Tag. Und ich fänd’s toll, wenn viele sie achtsam nutzen würden.
Schlaf gut, ihr Lieben!
Ich gehe jetzt gleich pennen und träume hoffentlich nicht vom beklemmenden Gefühl, das ich damals an der Grenze hatte.
Bis morgen, da melde ich mich (da wir in einer Demokratie leben, kann ich mir da, sofern ich heute Nacht nicht abnippel, sicher sein)
Euer Tommy

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Was ich heute so gemacht habe … wo Jimmy und ich wegen des Gay Romance Hörbuchs doch wieder für einen Zwischenstopp zu Hause gelandet sind? Ich habe mich gefreut, wenn es jemand haben wollte, das Hörbuch von CRAZY BOYS – eine schwule Liebesgeschichte.
Und dann hab ich mir gedacht: Kannst ja mal wieder schnell gucken, Tommy, was deine lieben Kollegen so Neues am Start haben …
Fuuuuuuck, Mensch, seid ihr fleißig gewesen. Fuuuuuck im Sinn von „Fuuuuuuck, wie gut“
Nun ja, jetzt hatte ich echt nur allerhand zu tun. Die ganzen schönen Cover eurer Gay-Romance-Bücher zusammenzustellen, war gar nicht so einfach. Aber ich hab’s gepackt. Okay, ich habe heute vor Tüftelei nix gegessen, nix getrunken, nicht geatmet; ich glaube, ich habe mich nicht mal angezogen … kurz nachguck – doch, nackiiisch bin ich nicht mehr
Aber das Jammern ist nur ’n Joke. Ich freue mich, dass unser Gay-Romance-Genre so vielseitig ist. Und wenn ich mir die ganzen Cover und Autor(inn)en so nebeneinander ansehe, finde ich das supi. Ist doch klasse, oder? Schwule Bücher (und lesbische) sind cool!
Viel Spaß beim Lesen den Geschichten! Ich wette: Da ist für jeden was dabei … und wenn nicht, guckt euch doch einfach mal selbst um in unserem Genre. Zu entdecken gibt’s da fast so viel wie an Ostern im haarigen Nest, äh, im Stroh …
Euer Tommy

Regina Mars hat Teil 4 ihrer „Ebenau-Reihe“. Schade, dass es der letzte Teil ist!
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Celia Jansson lässt nicht nur Gefühle tanzen …
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Mary R. Smith wärmt das Herz mit einer weihnachtlichen Kurzgeschichte …
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Mit klasse Kurzgeschichten aus Micahs Rudel erfreut uns Tina Filsak
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Minelle Chevalier Autorin lädt zurzeit gratis zum Tanz auf dem Eis
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B. H. Bartsch – Autorin erzählt Neues vom Jasper-Rudel – eine nicht alltägliche Liebesgeschichte
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Karo Stein erzählt von einem Märchenkönig
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Gabriele Oscuro schreibt gefühlvoll über Narben, das Anderssein und die Kraft der Liebe
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Eine „Zusammenarbeit“ gibt’s von Nicole Henser und Sydney Stafford
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Neues von „Devils and Mermen“ berichtet in Band 5 Akira Arenth
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Gruselig ist’s bei Cat T. Mad
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Wach ich oder träum ich, fragen sich Sandra Busch und Sandra Gernt
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„Die Eiszeit“ herrscht bei Nathan Jaeger – Autor/Writer
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Ich weiß, ich weiß, ich wollte schon längst am Meer oder zumindest am Chiemsee oder so sein und beim Blick aufs Wasser mit den Nixen flirten. Äh, war wohl nix. Unterwegs waren wir schon. Doch wisst ihr, wo wir gerade sind? Tatsächlich am Wasser. Aber nix Meer, nix See – ich stehe vor der Regenpfütze vor unserem Haus. Lach.
Nun ja, manchmal muss man halt spontan sein. Zum Beispiel, wenn der Partner was ausgeheckt hat und …
Also das war so: Als ihr Jimmy fürs Vorlesen aus „Crazy Boys“ Honig um sein Schleckermäulchen geschmiert habt, hat sich der Kleine so gefreut, dass er plötzlich ein fettes Grinsen im Gesicht hatte. Und dann ließ er sich nicht mehr stoppen. Ich sag’s euch, so engagiert und mit so viel Freude hab ich ihn schon lange nix mehr machen sehen.
Unermüdlich hat er mein Gay-Romance-Buch eingesprochen. Und als es nach vielen, vielen Wochen fertig war, hieß es: Einschicken und gucken, ob’s genommen wird. Wieder vergingen Wochen, und echt, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie enttäuscht Jimmy die letzte Zeit war, weil keine Antwort kam. Weil nix passierte. Dabei war er doch so stolz auf sich. Schnief. Jedenfalls hatte er sein Baby schon abgeschrieben, doch jetzt … tatatata, ist es da. Er hat’s geschafft. Und glaubt’s mir – Jimmy freut sich wie Bolle. Und ich mich auch. Erstens, weil sich Jimmy so freut. Und zweitens, weil ich stolz auf ihn bin … und drittens, weil er’s richtig gut gemacht hat. Klar, dass wir da noch mal umgedreht sind, um das Hörbuch willkommen zu heißen.
Viel Spaß beim Angucken des Videos und Anhören des Hörbuchs. Und wenn ihr wollt, dass euch Jimmy abends im Bett eine sexy Geschichte ins Ohr haucht … oder sich zu euch aufs Sofa kuschelt und euch was vorliest: Das Gay-Romance-Hörbuch gibt’s bei Audible (also bei Amazon) und iTunes. Oder ihr könnt es – wie unsere Taschenbücher – in MP3-Form für 9,99 Euro mit gesprochener, persönlicher Widmung auch direkt von uns bekommen. Und dann gehört der Jimmy euch. Dann könnt ihr mit ihm machen, was ihr wollt. Kicher.
Wünsch euch was, ihr Lieben! Lasst euch nicht stressen, die Tage!
Euer Tommy

Das ungekürzte Gay-Romance-Hörbuch gibt es hier:
Amazon
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Audible
https://www.audible.de/pd/Romane/Crazy-Boys-Hoerbuch/B078JC5QVV/ref=a_search_c4_1_1_srTtl?qid=1513934900&sr=1-1

iTunes
https://itunes.apple.com/de/audiobook/crazy-boys-total-scha-r-f-auf-dich-unabridged/id1327982492

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Huhu, guten Morgen, ihr Lieben!
ER IST DA – Jubel –, mein neuer” Gay Romance Roman” ist bei Amazon erhältlich. Und ich verspreche euch: Das Lesen lohnt sich.
CRAZY BOYS – TOTAL SCHA(R)F AUF DICH ist eine verrückte schwule Komödie mit liebenswerten Figuren, und wer meinen Humor mag, wird sich vor Lachen ins Höschen machen. Versprochen! Die Story ist so schrill und so abgefahren; ich würde sagen Höschenpuller-Alarm!
Aber nicht nur: Ich verrate euch was – nicht nur die Schafe hatten beim Lesen steife … Ohren. Mein Jimmy meinte: “Ui jui jui” und ging danach ab wie Zäpfchen. Also warnt schon mal euren Mann vor, dass er euch, wenn ihr CRAZY BOYS lest, nicht mehr wiedererkennt. Und um auf Nummer sicher zu gehen, klingelt ihr am besten auch noch bei den Nachbarn: “Es könnte etwas lauter werden. Also wenn ihr’s lachen und knattern hört … Und wenn’s zu laut wird, kommt doch einfach rüber und lest ein bisschen mit uns mit!”
Hier der Link zum Liebes-und-Gute-Laune-Glück – würde mich supi freuen, wenn ihr “Lust” drauf hättet Viel Spaß mit der Gay Romance Geschichte (Vorsicht: schwules Buch, lol!) 

[Buch hier ansehen]

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Huhu, ihr Lieben,
noch ist mein vierter Roman nicht erhältlich, aber bald. Yeah, Wunder geschehen (ich wollte ihn ja schon in Norwegen fertig haben).
Und – typisch Tommy irgendwie – habe ich heute als Appetizer nicht den Klappentext und auch keinen Auszug, sondern das Nachwort für euch. Ja, das Nachwort. Das drängte mich die letzten Nächte nämlich dazu, geschrieben zu werden (Mensch, Nachwort, lieb ist das nicht von dir – ich will schlafen, nicht über dich nachdenken!).
Lange Rede, kurzer Sinn. Voilà, das Nachwort:

Nicht immer geht es mir so, aber dieses Mal fiel es mir, als ich den Roman zu Ende geschrieben hatte, schwer, die Figuren ziehen zu lassen. Vielleicht weil ich sie ganz dolle mag, Jamie, den ewigen Loser, und Cord, den Hafenarbeiter. Vor allem aber die herrlich schräge, lesbische Doris, die das Herz am rechten Fleck hat. Betty mit ihrem unkonventionellen Laden. Linda Jones und ihre überdrehte Art. Marvin, das Muskelpaket. Rupert, der böse, böse Junge …
Ich hoffe, dass euch die schrägen Charaktere und die skurrilen Situationen, in die sie geraten, beim Lesen genauso viel Spaß gemacht haben, wie mir beim Schreiben.
„Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“ ist eine wirklich schräge Romantik-Komödie.
Aber mehr noch, so hoffe ich zumindest. Es ist eine verrückte Geschichte, die sich auf die Seite der Schwachen und der Aus-der-Reihe-Tanzenden – der Schwulen und Lesben, der Dicken und Dünnen, der Arbeitslosen und Bildungsschwachen – schlägt. Es ist ein Appell gegen Schubladendenken und Konformismus. Eine Hymne ans Anderssein, denn ich glaube fest daran, dass es sich lohnt, man selbst zu sein, nicht derjenige, den die anderen in uns sehen wollen.
Vielfalt macht uns Menschen aus. Und dazu gehört auch, Brücken auf- statt abzubauen. Andere, die ebenfalls anders sind, anders sein zu lassen.
Doch Toleranz sollte man nicht nur fordern, sondern auch fördern – und das beginnt bei uns selbst, indem wir unseren Weg gehen, statt den der bequemen Masse. Und indem wir uns selbst achten.
Lasst euch von niemandem sagen, wen ihr lieben sollt, wie ihr auszusehen habt und vor allem nicht, dass ihr schlechter seid als andere. Wir alle kämpfen. Um unsere Jobs oder damit, keinen zu haben. Damit, dass unsere Ideen kein Gehör finden. Wir alle kennen sie, die Arschtritte des Lebens. Und wir alle sehnen uns danach, zu lieben und geliebt zu werden. Wir alle sind einzigartig und wertvoll. Wir haben alle unsere individuellen Talente und Stärken, aber auch unsere Schwächen. Wir alle sind einfach nur Menschen.
Nennt mich einen Träumer! Gerne. Ich lade euch sogar ein, mitzuträumen. Denn ich glaube fest daran, dass der Weg des Miteinanders und der Toleranz zum Ziel, zu einem lebenswerten Leben für uns alle, führt. Und genau das erzählt meine Geschichte. „Bist du nett zu mir, bin ich nett zu dir“, bringt es eine Nebenfigur des Romans auf den Punkt.
Vielleicht lest ihr die Geschichte, irgendwann, wenn ihr Zeit und Lust habt, noch einmal und achtet darauf. Und wenn nicht – auch okay. Dann ist „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“ eben einfach das, was draufsteht: eine total verrückte Lovestory aus Liverpool.

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Hallo zusammen,
mein neuer Roman VERLIEBT IN DIE FREIHEIT ist Aufsteiger des Tages bei Amazon. Vielen Dank – das habe ich nur euch zu verdanken. Ihr seid die Besten!
Link zu Amazon:
https://www.amazon.de/Verliebt-die-Freiheit-Francisco-M%C3%A4nnerherzen-ebook/dp/B07215JZLD/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1497017923&sr=8-4&keywords=tommy+herzsprung

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Gute Nachrichten! Mein drittes Buch ist draußen: VERLIEBT IN DIE FREIHEIT – SAN FRANCISCO LOVE.
Würde mich sehr freuen, wenn ihr euch mit mir und meinen beiden Jungs in die Freiheit verlieben würdet!
Euer Tommy
Hier der Link zum neuen Buch:

https://www.amazon.de/dp/B07215JZLD/ref=sr_1_2…

Hier mal der Klappentext zum neuen Buch:
Der schüchterne Kyle geht Veränderungen aus dem Weg. Um sich vor Enttäuschungen zu schützen, hat er hohe Mauern um sich herum aufgebaut. Als jedoch eines Tages der freiheitsliebende Menschenrechtsaktivist Brandon vor seinem Büro auftaucht, um gegen Kyles Arbeitgeber zu protestieren, ändert sich alles. Kyle verliebt sich Hals über Kopf in den aufrührerischen, attraktiven Surfer, und ehe er es sich versieht, kämpft er an Brandons Seite.
Für die beiden ungleichen jungen Männer beginnt ein rasantes Abenteuer, das sie von San Francisco über die Wüste Nevadas bis nach Sausalito bringt. Doch der Trip führt sie nicht nur durch Amerikas Westen, sondern auch an ihre eigenen Grenzen.
Kyle muss erkennen, dass sich das Glück nicht hinter Mauern einsperren lässt, während Brandon erfahren muss, dass Liebe kein Geheimnis kennt.
Sind die beiden bereit, den Weg der Liebe zu gehen und der Freiheit zu folgen?

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Hi ihr Lieben, heute möchte ich euch mit einem kurzen Textauszug aus meinem Buch “Weil du mir die Sterne zeigst” überraschen. Viel Spaß damit, euer Tommy!

»Sie müssen Nils sein«, hörte ich die fröhliche Stimme, die ich schon vom Telefon kannte, hinter mir. »Sie sind früh dran, aber das macht nichts. Kommen Sie herein.«
In der Tür, unter dem hölzernen Praxisschild, stand eine kleine, etwas rundliche Frau in einem Rockabilly-Kleid. Erstaunt riss ich die Augen auf, denn das Outfit war ein Feuerwerk an Farben. Sowohl das figurbetonte, tief dekolletierte Oberteil als auch der weit schwingende Rock, unter dem ein Petticoat hervorlugte, waren apfelgrün und bunt bedruckt mit Blumen und Totenköpfen. Nein, wenn das Dr. Heise war, dann stapfte sie ganz sicher nicht zum Eierholen über die Alm.
Oder etwa doch? In den derben Dr.-Martens-Boots, die sie trug, würde sie zweifelsohne einen strammen Marsch über die Berge hinlegen können.

Ich hoffe, es gefällt euch … aber die meisten kennen das Buch ja bereits 🙂

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Obwohl ich mir vorgenommen hatte, mich am Wochenende aus allen Alltagssachen rauszunehmen, war ich Samstagmorgen schon wieder mitten drin im üblichen Trott. Und so stand ich morgens an der Kasse des Supermarkts, mit runterhängenden Mundwinkeln und merkte, wie sich eine Unzufriedenheit in mir ausbreitete.
„Mensch, Tommy, es ist geilstes Frühlingswetter. Du hast keine Termine. Niemand ist krank. Und es ist Wochenende“, flüsterte mir mein leichtes Ich ins Ohr. Und stellt euch vor – ich habe ihm Gehör geschenkt.
Ruck, zuck bin ich nach Hause geflitzt, hab’ die Einkäufe ausgeräumt, hab’ mir meinen Jimmy, meinen Hund und ein paar wenige Sachen, die in eine kleine Tasche passten plus ein Zelt und die Räder geschnappt. Und keine 40 Minuten später waren wir unterwegs.
Jimmy ist gefahren, und als ich meinen müden Augen im Beifahrerspiegel begegnete, fragte ich mich ein weiteres Mal, warum wir – in unserer freien Zeit – so viel Zeit darauf verschwenden, jeder möglich und unmöglichen Art der Ablenkung nachzugehen, statt uns der Frage zu stellen, was uns wirklich erfüllt. Was uns innere Ruhe und Zufriedenheit, vielleicht auch kurze Momente des Glücks schenkt.
Nun, lange konnte ich nicht darüber nachdenken, denn bereits nach rund einer Stunde kamen wir an. An einem kleinen See in der Pfalz. Wir wollten nicht so lange unterwegs sein – es ging uns ja ums Ankommen.
Picknickdecke rausgeholt, Klamotten ausgezogen, wuselnde Gedanken abgestellt, Blick auf den See – und schon war mir wieder klar: Die schönsten und wertvollsten Dinge im Leben kann man für kein Geld der Welt kaufen. Und die zweitschönsten Dinge kosten nicht die Welt. Zwei Tage haben wir von ’ner Packung Schwarzbrot sowie Aldi-Kuchen, etwas Käse, 5 Konserven, bisschen Obst, bisschen Wein, einer Cola, selbstgebrautem Käffchen und einem Bierchen, das wir uns am Seekiosk gekauft haben, gelebt.
Nachts war’s arschkalt, und wir haben echt gefroren. Uns fehlten Gewürze, Sonnencreme, Shampoo, je eine frische Unterhose und noch so einiges anderes. Aber vermisst haben wir nix. Und weil’s so schön, so ruhig, so erdend und erfüllend war, sind wir noch ’ne Nacht länger geblieben.
Gerade eben erst bin ich die Tür zu Hause reingekommen. Und? Geht auch! Ach was, geht auch!? Was schreibe ich denn da? Das geht sogar noch besser als sich so tief in den Alltagstrott und die 0815-Sachen des Lebens reinzumanövrieren, dass man sich am Ende selbst verliert.
Jippie! Es war supercalifragilisticexpialigetisch! Und jetzt kann sie kommen, die neue Woche – ich freue mich drauf!
Hoffe, euer Wochenende war ebenfalls schön, und wünsche euch natürlich einen wundervollen Tag!
Euer Tommy

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Na endlich. Dass wir das noch erleben dürfen. Unser schwuler James Bond ist bei uns zu Gast. Beziehungsweise die beiden Taschenbuch-Ausgaben von VOLLE LADUNG LIEBE sind da. „Harte Kerle küssen besser“ und „Gefühle in Gefahr“. Jubel! Strahl!
Und natürlich haben wir uns passend zum schwulen Agenten-Thriller für euch in die typische Action-Pose geworfen. Mit Bananenpistole. Und ich finde, sieht doch echt gefährlich aus, oder? Dagegen können Bruce Willis und Jason Statham einpacken. Unsere Nachbarn haben jedenfalls recht neugierig geguckt bei unseren brandgefährlichen Fotoaufnahmen – wir haben nämlich keine Vorhänge und haben alle Stunts selbst gemacht. Unter Einsatz unseres Lebens, versteht sich …
Aber was ich eigentlich sagen wollte: Wer eines oder beide der Taschenbücher sein Eigen nennen will (natürlich gerne auch mit Widmung von meinem Jimmy Herz und mir), kann jetzt also zugreifen. Jedes Buch kostet 10,99 plus Versand.
So, und jetzt ballern Jimmy und ich noch ein bisschen um uns. Natürlich mit Liebe statt mit Kugeln. Schließlich sind wir eure „Jungs“ mit Herz(sprung) 🙂
Ach ja, und einen duften Dienstag wünsche ich euch auch noch!
Euer Tommy
PS: Gut, dass mir der Rechtschreibfehler auf dem Foto noch vor dem Posten aufgefallen ist. Ich hatte erst geschrieben: „Hände hoch oder wir scheißen!“ … Lach. Nein. Hatte ich nicht. Aber wäre lustig gewesen

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Neulich, als ich mit meinen Eltern und Jimmy unterwegs war und wir ’ne Nacht in einem Waldhotel übernachtet haben, überkam mich die Lust, spätabends, als es schon dunkel war, zu joggen. Und zwar um den See, an dem unser Haus lag. Die Ruhe des Wassers. Die warmen verschwommenen Lichter am anderen Seeufer. Die Aussicht, für eine Zeit lang einfach nur für mich zu sein. Doch ich wusste weder, wie viele Kilometer es um den See waren, noch kannte ich die Laufrunde, die zum Teil durch waldige Abschnitte zu führen schien; zudem war es bitterkalt. Aber mir war’s egal. Ich wollte um den See joggen.
Doch als ich meine Schuhe schnürte und den anderen erzählte, was ich vorhatte, waren sie da, die Bedenken.
„Spinnst du?“, „Was da alles passieren kann!“, „Mach’s dir doch lieber hier gemütlich!“, „Musst du immer unsere Nerven belasten? Kannst du nicht einmal wie ein normaler Mensch abends auf den Sofa liegen?“
Und ruck zuck hatte auch ich Bedenken. Ein bisschen unvernünftig war’s ja schon … und kalt … und sicher weit, die Strecke. Und ja, ein bisschen Schiss hatte ich plötzlich auch. Allein; nachts in der Natur; in einer fremden Gegend; wer und was sich hier wohl alles in der Dunkelheit so rumtreibt ….
Aber wisst ihr was? Meine Eltern und mein Jimmy kennen mich schon: Gerade wenn ich spüre, dass mich meine Ängste packen, um mich von etwas abzuhalten oder – was in unser aller Leben viel häufiger der Fall ist – dass ich die Ängste anderer aufnehme, tue ich das, was ich tun will, erst recht.
Nicht falsch verstehen: Ich bin nicht unvernünftig. Ich wäge die ins Feld geworfenen Bedenken wirklich ab; gucke, wie viele reale Gefahren in den Ängsten stecken – ich bin ja nicht lebensmüde; ich lebe gern. Und nein; ich verhalte mich auch nicht egoistisch, was oft behauptet wird, wenn man etwas tut, das den anderen nicht passt. Niemals würde ich wichtige, grundlegende Entscheidungen ohne die Zustimmung meiner Lieben treffen. Sie sind schließlich mein Leben; mein Ein und Alles.
Aber ich will nicht, dass die Angst bestimmt, was ich tun oder lassen soll. Die, die mir am Herzen liegen – wenn sie denn wirklich bei sich selbst sind – dürfen über mich mitbestimmen. Aber nicht deren destruktive Ängste. Und auch nicht die meinen.
Denn wenn wir uns von Ängsten und/oder von anderen Menschen kontrollieren lassen, verliert unser Leben an Leichtigkeit.
Klar, es gibt es immer Zwänge, in denen man steckt. Wir haben Familie, einen Beruf, eine Verantwortung. Aber wir sind keine Kinder mehr. In der Regel wissen wir, was wir tun oder tun wollen und können. Und was fern jeder Vernunft ist.
Ich versuche tagtäglich, mich nicht kontrollieren zu lassen. Denn wenn ich andere über mich bestimmen lasse, versinke ich, so empfinde ich das, in Melancholie und Konformismus. Ich unterdrücke dann mein wahres Ich und lasse zu, dass ein Schein-Ich an seine Stelle tritt. Kurz mag das gutgehen, aber nicht auf Dauer. Denn niemand kann auf lange Sicht nicht er selbst sein, ohne zum fremdgesteuerten Zombie zu werden, der nur die Erwartungen anderer erfüllt.
Soll heißen: Ich habe mit meinen Eltern und mit Jimmy gesprochen – und auch mit meinen durch sie aufgekommenen Ängsten. Ich habe versucht, die Situation realistisch einzuschätzen und bin dann um den See gejoggt.
Ehrlich: Es war großartig. Mit jedem Schritt, den ich lief, erfüllte mich eine innere Zufriedenheit, wie ich sie lange nicht gespürt habe. Eine Ruhe. Ein Glückseligkeit. Und auch ein Hauch von Stolz, weil ich ich war. Und wisst ihr was? Ich war auch gar nicht der Einzige auf der Runde. Mir kam ein Obdachloser mit seinem Wagen entgegen – der hat nett gegrüßt. Ich habe eine Joggerin getroffen – sie hat wissend und freundlich genickt. Und – jetzt kommt etwas Magisches – als ich an einer Stelle war, die tatsächlich etwas düster und unheimlich war, hörte ich plötzlich Musik. Schöne Musik.
Ich bin den Lauten gefolgt – und stand plötzlich in einer Gruppe von vielleicht 15 anderen Zuschauern, die ebenso fasziniert geguckt haben, weil sich mitten in der Nacht mindestens dreißig Leute zum Musizieren und Singen eingefunden haben. Direkt am See.
Lange habe ich nicht zuhören können, obwohl die Musik das Herz aller Anwesenden erfüllt hat. Denn wie gesagt – es war arschkalt. Aber sicher fünf Minuten noch begleiteten mich die wundervollen Laute der Musiker, die über den See getragen wurden, auf meiner weiteren Runde, die mich nicht nur um die See führte. Sondern auch ein kleines Stückchen weiter auf dem Weg zu mir selbst.
Ich wünsche euch einen herrlichen Mittwoch! Die Sonne scheint schon wieder; macht was draus!
Euer Tommy

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Samstagmittag, Sonne, Gartenzeit. Also riss ich meinen Mann vom Computer weg, drückte ihm die Säge in die Hand und nahm ihn mit nach draußen. Wie bestellt und nicht abgeholt stand er dort. Und wisst ihr, was er dann als erstes zu mir sagte? „Wir müssen vorher in den Baumarkt! Eine Elektrosäge kaufen.“
Ich schmunzelte nur milde und drückte ihm noch mal die Säge in die Hand. „Für irgendwas muss das Fitnessstudio doch wohl gut sein!“
Und dann ging es los. Zwar nörgelte mein Männeken zuerst ein wenig, doch je länger wir dabei waren, umso mehr Spaß hatte er. Ruck, zuck hatten wir alle Bäume geschnitten und auch die Sträucher wieder in Form gebracht. Tschakka! Gute Teamarbeit!
Doof nur, dass die schlimmste Arbeit da noch vor uns lag: das Entsorgen der Äste. Aber wir kennen das. Ohne Anhänger und Transporter bleibt uns stets nur eines übrig – alles kleinschneiden und dann nach und nach zum Reisig-Sammelplatz zu fahren. Doch was soll’s? Ein, zwei Stunden – und das Zeug ist weg!
Nicht so dieses Mal. Denn da schoss mein Mann mal wieder echt den Vogel ab. Gerade als wir mit dem Kleinschneiden beginnen wollten, rief er freudig: „Jetzt muss ich wirklich in den Baumarkt! Ich kaufe einen Häcksler!“ Und so fragend ich ihn auch angesehen hab’ – er bestand darauf: Er brauchte einen Häcksler. Also düste er los, und ich ahnte Schlimmes. Und so war’s dann auch.
Stolz wie Bolle stand er 30 Minuten später vor mir. Einen Häcksler in der Hand. Doch Leute, das Teil war so klein, dass ich auf Anhieb sah, dass da nicht ein einziger Ast reinpasste.
Ich: „Duuuu, ich glaube, damit kriegst du nichts klein!“
Er: „Wiiiieso?“
Ich: „Er ist zu klein!“
Er: „Nein.“
Und schon machte er sich an sein Werk. Ha ha, ich hab’ mich totgelacht. Denn natürlich passten da nur Ästchen rein, die die Dicke eines Schaschlikstäbchens hatten. Aber weil das Ding jetzt nun mal da war, machte er weiter und weiter und weiter …
Vier Stunden später hatte er vier Schaschlikstäbchen-Ästchen klein gehackselt! Und: Die gesamte Nachbarschaft guckte genervt aus ihren Fenstern, denn das olle Dinge machte einen Heidenlärm. Doch jetzt wollte es mein Mann erst richtig wissen. Bis es dunkel war stand er draußen und schob ein Mini-Ästchen nach dem nächsten in sein Gerät. Um 19 Uhr dann sah er sich endlich einmal um: Der ganze Garten war noch voll von dicken Ästen und von Sträuchern. Tja, und das ist er auch noch jetzt. Denn der Gute bestand darauf, alles (!) durch das Teil zu jagen.
Also wenn ihr die nächsten vier Monate nix mehr von dem Süßen hört, wisst ihr, was er macht: Schaschlik-Stäbchen klein häckseln. Ach, er ist halt echt ein Unikat …
Eine schöne Woche wünsche ich euch
Euer Tommy

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Seine Träume verwirklich. Ausbrechen aus dem Alltag. Neues erleben. Etwas wagen. Freiheit spüren. Genau das planen Freunde von mir gerade. Applaus! Sie wollen alle europäischen Länder mit unserem historischen Audi 80 zu besuchen.
Im Vordergrund stehen dabei Weltoffenheit, Verständigung und Respekt vor dem Fremden – Werte, die alle großen Kulturen und Gemeinschaften vereinen. Ich finde das spitze, und ihr vielleicht auch? Guckt doch mal rein in den Reiseblog und hinterlasst ein „Gefällt mir“. Würde mich freuen!
https://www.facebook.com/pg/euroaudi/about/

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Kennt ihr diese intimen Momente, auf die man im Nachhinein liebend gern verzichten würde? Ich hatte am Wochenende, nach dem Boa-Konzert, einen solchen Moment. Denn ich hatte einen flotten Vierer. Mit meinem Mann, meinem besten Kumpel und eben einem Vierten. Einem Unbekannten. Einem Taxifahrer.
Gut gelaunt und auch nicht allzu alkoholisiert sind wir drei in seinen Wagen gestiegen, und nachdem wir unser Ziel – ein Kaff am Ortsrand – genannt hatten, ging die flotte Vierer-Fahrt los, die er offensichtlich unter das verheißungsvolle Motto „Alles kann, nichts muss“ gestellt hatte. Denn es KANN schon sein, dass es irgendwo auf der Welt noch jemanden außer ihm gibt, der gerne diese Art von Techno hört, der ich mich fragte, ob der Verstand schon vor oder erst nach dem Einschmeißen der Pillen weggeflogen ist. KANN schon sein, MUSS aber nicht. Und es KANN auch sein, dass es Menschen gibt, die nicht einmal ein Hallo, ein Danke-fürs-Trinksgeld oder ein Tschüssi für angebracht halten; MUSS es aber nicht. Und natürlich KANN es ebenfalls sein, dass es den einen oder anderen gibt, der es als Mitfahrer liebt, mit angelaufenen Scheiben und quietschenden Reifen um die Ecke zu sausen, um dann in einer 50er-Straße mit quälend lahmen 30 Sachen durch die Gegend zu nuckeln. MUSS aber nicht.
Also … ich fahre nicht gerne Taxi, denn ich empfinde das Zusammensitzen in dem Wagen stets als sehr intim. Und für mich ist es in der Regel eine Intimität, die ich mir gar nicht wünsche, der ich mich aber nicht entziehen kann. Wenn ich aus einem Taxi steige, überkommt mich jedes Mal ein befreiendes Gefühl. Auch wenn der Fahrer oder die Fahrerin nett gewesen ist.
Zu viele Gefühle, die man mit einem Fremden in einem fremden Wagen auf engstem Raum und in einer engen Zeitspanne teilt. Aber wahrscheinlich mache ich mir einfach immer nur zu viele Gedanken. Selbst nach einem supi Konzert mit supi Leuten.
Wünsche euch eine tolle Woche, die hier bei uns gerade mit strahlendem Sonnenschein beginnt. Freu!
Euer Tommy

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Ich treib’s aber auch wirklich ganz schön bunt zurzeit. Stellt euch vor, den morgigen Freitag habe ich mir schon wieder freigenommen. Leisten kann ich mir das eigentlich nicht. Aber ich tue’s trotzdem. Ätsch!
Grund ist erneut ein Konzert. Ich fahre in meine alte Heimatstadt. Werde meine Eltern sehen … und das Haus, in dem ich aufgewachsen bin … und meinen besten Freund, den ich seit der zehnten Klasse kenne – also laaaange schon. Kinder hat er mittlerweile. Zwei, um genau zu sein. Und auch, wenn wir mittlerweile in zwei doch recht unterschiedlichen Welten leben, so fühlen wir uns doch sehr verbunden; und das ist es, was am Ende zählt.
Was ich aber eigentlich erzählen wollte, ist, dass wir abends Phillip Boa sehen.
Kennt den Sänger jemand? Ist so ein Indie-Rock-Urgestein aus den 80ern. Ein zum Glück unverbesserlicher Gegen-den-Strom-Schwimmer. Und vor allem macht er Musik, zu der man hammer pogen hat. Und Pogo tanzen, gehört für mich zu dem Befreiendsten überhaupt. Oh Mann, wie ich das liebe. Vor allem das Slammen.
Okay, okay, ich weiß – das muss ich wohl erklären. Aber ihr habt das sicher schon einmal gesehen. Beim Slammen versammelt man sich vorne vor der Bühne, und dann, wenn die Musik so richtig abgeht, geht’s auch dort so richtig ab. Man stößt diejenigen, die neben einem stehen, von sich. Man schubst sich gegenseitig, rempelt sich an und wirft sich gegenseitig quer über die Tanzfläche. Für Außenstehende, also für die Hintenstehenden sieht das Ganze oft wie eine riesige Massenschlägerei aus. Doch wie so oft im Leben: Der Scheint trügt. Denn so wild und ungehemmt die Bewegungen dort vor der Bühne auch sind – niemand will den anderen verletzten. Alle achten aufeinander. Alle fangen sich auf und sehen zu, dass keiner stürzt. Und wenn es einen doch einmal von den Beinen holt und man stürzt, sind auf der Stelle Hände da, die einem wieder hochhelfen.
Das Gefühl, das ich beim Pogo habe, ist – ich merke es gerade – schwer zu beschreiben. Sich mal völlig gehen lassen, schwitzen, raufen, klatschnasse Haare und keine Frisur mehr haben, sich mit völlig Fremden für einen Tanz lang ganz verbunden fühlen, frei sein, Leben spüren …
Ich weiß, das ist womöglich schwer zu verstehen. Und meine Mutter wird, wenn sie das hier liest, sicher wieder mit dem süßen Köpfchen schütteln – und ihr tut das vielleicht auch –, aber das ist ja das Gute: Jeder von uns tickt anderes. Jeder ist auf seine Weise ganz besonders.
Ich wünsche euch ein erlebnisreiches und befreiendes Wochenende
Euer Blaue-Flecken-Sammler Tommy

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Kennt ihr diese Momente, die ihr einfach nicht mehr missen wollt? Zurzeit hält jeder Morgen einen solchen Moment für mich bereit. Und zwar, wenn ich spüre, dass mein Hintern langsam heiß wird. Oh Mann, wie sehr ich das doch liebe! Wenn mich die Hitze nach und nach durchflutet und mich entspannen lässt, dann drehe ich erst mal richtig auf und lasse mir die volle Dröhnung verpassen: Sitzheizung plus „normale“ Heizung. Letztere drehe ich – ich habe eben gerade einmal darauf geachtet – auf 29,5 Grad. Höchststufe. Mega-Gebläse; Hyper hyper! Auf die Füßchen und auf den Körper! Und die Hände halte ich, sobald ich an einer Ampel stehe, auch noch an die Lüftungs-Lammelen. Yeah! Gib’s mir, liebe Heizung!
Normal ist das nicht; ich weiß. Aber ich habe im Winter morgens so tiefgefrorene Extremitäten, dass ich das brauche, um irgendwie aufzutauen. Ohne diese morgendliche Sauna-Alternative und mein anschließendes, heißes Glas Tee würde es ewig dauern, bis ich meine Fingerchen bewegen und am Roman oder an meinem Posting (weiter-)schreiben kann.
Mein Mann kriegt, wenn er mal mitfahren muss, regelmäßig die Krise. Und mein Hund auch – der guckt mich immer an, als würde er mir vorwerfen: “Hallo? Ich bin doch kein Afrikanischer Nackthund. Ich trage Pelz! Alder … mir ist heiß!”
Aber sorry, da müssen beide durch. Also wenn ihr morgens gegen 9.30 Uhr mal einen verschwitzten jungen Mann mit einem hechelnden süßen Hund, dem die Zunge aus dem Maul hängt, aus einem schwarzen, ungewaschenen Auto steigen seht, dann wisst ihr: Das sind meine beiden überhitzten Jungs, bei denen ich mich hiermit ganz offziell für mein egoistisches Verhalten im morgendlichen Höllenfahrzeug entschuldige … doch ich kann einfach nicht anders 🙂
Wünsche euch eine gute Woche, in der ihr hoffentlich nicht bibbern müsst.
Euer Tommy

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Nein, ich bin kein Faschingsmensch. Und ich musste lange in den noch immer auf dem Fußboden verstreuten Fotoalben suchen, um das Foto hier zu finden. Aber beim Thema Fasching, der hier im Ländle gerade im vollem Gang ist, fiel mir heute Morgen die letzte Party, zu der ich eingeladen war, ein.
Also das war so. Ich war auf einer dieser Stehpartys eingeladen. Und was tut man so auf einer Stehparty? Yepp, dumm in der Gegend rumstehen, mit dem Fuß wackeln und an seinem Sekt nippen. Also ich zumindest tue genau das auf diesen Stehpartys, bei denen die ohnehin schon einlullende Cocktailmusik so leise aus den Boxen kommt, dass ich mich am liebsten mit ’nem Hörrohr – und ’nem Maß Bier statt ’nem Sekt vor die Box setzen würde.
Ich weiß auch nicht, aber mein Ding ist das nicht. Am liebsten würde ich bei so ’nem Abend einmal durch die aufgereihten Herrschaften hüpfen und einem nach dem anderen den Stock aus dem Hintern ziehen, meine Metal-Musik aufdrehen und jeden mal die Füßchen kitzeln. Aber das tue ich natürlich nicht. Stattdessen bemühe ich mich um Konversation … Nur wo fange ich am besten an?
Ah da, die Braunhaarige! Eine Frau! Jippie! Frauen gehen immer. Oder meistens. Also watschel ich mit meinem Sektchen rüber zu dem Schmuckstück. „Kuckuck!“, sage ich – oder so was Ähnliches. Und dann geht’s auch schon los. Booooaaaah, ohne Punkt und Komma labert mir die Gute voll das Schnitzel an die Backe. Das ist jetzt wirklich nicht mal übertrieben – ich glaube, innerhalb von zwei Minuten kommt sie von ihrem Freund, der, wie sie sagt, ein „natural born actor“ ist, über Shower-Gels und Zauberkästen auf ihre Bankirai-Terrasse zu sprechen, äh, zu monologen.
Luft holen, denke ich und schütte mir vor Schreck erst meinen Sekt auf ex in den Hals, und dann stelle ich mir vor, wie ich mich transformiere oder ich mir ’ne Maske aufsetze.
Tommy, du verwandelst dich jetzt einfach in was anderes; das wird sie aus der Quasselbahn werfen. Sagen wir mal in … ja, in was denn? … In einen Brokkoli.
Schwupps, bin ich ein Brokkoli; die Rolle kenne ich schließlich schon.
Doch Pustekuchen? Die Smalltalk-Labertasche labert einfach weiter. Die sieht nicht mal, dass meine Transformation geklappt hat, dass sie nun mit ’nem grünen Brokkoli-Männchen spricht.
Und da wird es mir bewusst. Nicht ich trage eine Maske. Sondern sie. Dieses ganze Heiße-Luft-Gequake ist eine Maske, die sie trägt, um nicht der Mensch sein zu müssen, der sie wirklich ist. Den Grund dafür kenne ich nicht. Schutz? Unsicherheit? Ich weiß es nicht. Und um ehrlich zu sein, in diesem Fall ist’s mir auch egal. Aber was ich zu wissen glaube, ist: Dass wir durchaus ab und zu mal eine Maske aufsetzen dürfen. Um uns zu schützen, um ein anderer zu sein, um uns selbst zu hinterfragen. Aber sich auf Dauer hinter einer zweiten Haut zu verstecken? Statt in die Richtung zu gehen, in der wir uns selbst gerne sehen würden? Ich empfinde das als genauso traurig wie die Vorstellung, dass das ganze Jahr lang Fasching wäre.

Euch ein schönes, erholsames Wochenende mit möglichst wenigen Momenten, in denen ihr euch unwohl fühlt.

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Nun ist er wieder da, der große Tag der Liebe, und ich muss zugeben, dass mein Mann und ich ihn nicht begehen, den Valentinstag. Kein Ahnung, wieso, aber irgendwie hat er sich bei uns in all den Jahren nicht etablieren können. Dennoch mag ich ihn. Meinen Mann. Und den Valentinstag irgendwie auch, schließlich dreht sich heute alles um die Liebe. Und die Liebe ist nun einmal alles. Nur, wenn wir Liebe geben und in Liebe leben, ist das Leben lebenswert; wenn wir die Liebe aus unserem Leben ausgrenzen, grenzen wir die größte Kraft von allen aus.
Und eines steht für mich ganz außer Frage: Sie ist immer da, die Liebe. Auch, wenn gerade alles scheiße ist und wir nicht mehr an sie glauben.
Ich kenne das. Mal fühlt man sich einsam. Mal scheint alles mühsam. Mal entpuppt sich der Freund, an den man glaubte, nicht als die Person, die man in sein Herz gelassen hat. Ja, mal liebt man nicht einmal sich selbst. Das sind Verletzungen, die schmerzhaft sind. Und dann verschließen wir unser Herz, weil wir Angst vor weiteren Enttäuschungen haben. Als nächstes bauen wir eine Mauer auf und erlauben nur noch wenigen Menschen, einen kurzen Blick dahinter zu werfen. Kurz: Wir schränken die Liebe ein, und das lässt uns leiden. Denn wir alle brauchen sie, die Liebe.
Auch ich ertappe mich immer wieder, wie mich zu schützen versuche. Sobald mir Menschen mit Missgunst, Hass oder Intoleranz begegnen; nach verfehlten Zielen; nach Tagen, die mir die letzte Kraft zu rauben scheinen, spüre ich, dass ich Gefahr laufe, mich zu verschließen. Doch ich will das nicht. Und in stillen Stunden; wenn ich neben meinem Hund durch den Wald gehe; wenn ich morgens neben meinem Mann wach werde; wenn mich jemand, den ich noch gar nicht lange kenne, voller Wärme, voller Verbundenheit in seinen Arm nimmt; wenn ich an meine tote Oma denke, der ich mich nie ganz geöffnet habe; wenn ich Fotos von unserem Patenkind sehe; wenn ich spüre, dass ich älter werde und die Zeit ein rares Gut wird; wenn ihr mir eine Nachricht schickt, die mir beim Lesen Tränen in die Augen schießen lässt oder ein Lächeln ins Gesicht zaubert – dann weiß ich wieder, dass das Aufbauen einer Mauer falsch ist. Vor der Liebe müssen wir uns nicht schützen. Nur vor dem Zweifel.

Alles Liebe zum Valentinstag
– und für jeden anderen Tag des Jahres.
Euer Tommy

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„Tommy, seid ihr in Istanbul gewesen?“ Das könnte man tatsächlich meinen, wenn man sich unsere Schnappschüsse vom Wochenendtrip ansieht. Dabei waren wir nur einen Katzensprung von zu Hause weg. In Heidelberg und Schwetzingen. Aber viel erlebt haben wir trotzdem.
Also erstes sind wir in einer Chocolaterie gelandet. Sah super aus – voll das Wohnzimmer-Ambiente. Doch der Schein trog. Gemütlich war hier nix. Zum einen hatten die dort sämtliche Fenster offen, sodass man ja nicht auf die Idee kommen konnte, sich wohlzufühlen. Echt Leute, meine Beine waren vor Kälte kurz davor, zu Eisstelzen zu werden. Und dann die Bedienung – auch eiskalt. Boah, da arbeitet die Gute in einem Schoko-Laden – im Paradies – und serviert unsere heiße Schokolade, als brächte sie uns keine Zucker-Freude, sondern einen Stapel Stasi-Akten. Nichts gegen bewussten Genuss. Im Gegenteil. Aber der Laden war nicht nur bio und vegan, sondern auch zu hundert Prozent spaßfrei.
Wir flüchten, und dann finden wir doch noch unsere kleine Genuss-Oase. Ein kleines Café mit netten Leuten und nettem Gesprächs-Pegel.
Danach ein Eis auf die Hand. Keine gute Idee – bei arschkalten 4 Grad. Wir können von Glück reden, dass unsere Zungen nicht dran festgeklebt sind. Anderenfalls hätten wir bei der anschließenden Schlossführung nicht so dumme Fragen stellen können. Und abends auf dem Konzert auch nicht mitsingen können. Das war übrigens in einem kleinen Schnaps-Laden mit nur 35 Gästen. Beeindruckend! Ebenso wie die vielen Reisegruppen aus Japan oder China – und die Tatsache, dass man in einem Hotel, das mitten in der Altstadt liegt, in der Nacht zwei Optionen hat. Entweder: Fenster zu und bei gefühltem Sauna-Klima höllisch schwitzen statt friedlich schlafen. Oder Fenster auf und wegen des Lärms kein Auge zubekommen. Beides führt dazu, dass man am nächsten Tag besser keine Fotos von sich macht, da man echt beschissen aussieht.
Aber das ist’s wert. Ab und zu mal aus der Routine ausbrechen. Neues sehen. Den Alltag und die Bequemlichkeiten des eigenen Zuhauses hinter sich lassen. Ich merke stets aufs Neue, wie gut mir das tut, und ich brauche da alles andere als Luxus. Und weit weg muss es auch nicht immer gehen. Manchmal reicht schon ein überhitztes, kleines Hotelzimmer mitten in der lauten Altstadt in einer Stadt um die Ecke …
Ich hoffe, auch ihr habt eure Batterien übers Wochenende aufladen können – wie und mit wem auch immer. Und ich wünsche euch eine tolle Woche mit vielen Sonnenstunden
Euer Tommy

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Heute muss, nein, will ich eine kleine Meldung aufgreifen, die ich super fand. Ein mittelständiger Motoröl-Hersteller hat im letzten Jahr ordentlich Kasse gemacht und ein großes Plus erzielt.
„Na und?“, werdet ihr jetzt zu recht sagen, „fette Beute machen sie doch fast alle, die großen Firmen“.
Ja – das schon. In diesem Fall aber gab der Firmenchef einen großen Batzen des Gewinns an seine rund 800 Mitarbeiter weiter. Sage und schreibe 11.000 Euro Jahresprämie gab’s jetzt für jeden „Mitunternehmer“, wie die Firma seine Mitarbeiter gerne anerkennend nennt. 11.000 Euro!
Super, oder?
Gut, ich kenne die Arbeitsbedingungen, unter denen die Leute dort arbeiten, nicht. Aber wenn man bei dem, um was sich in der Wirtschaft alles dreht – nämlich dem Geld – schon so sozial eingestellt ist, wird man sich wohl auch im Arbeitsalltag um ein soziales Umfeld bemühen, und das halte ich für absolut bemerkenswert. Zwar sollte dies ja eigentlich normal sein; ist es aber nicht.
Die menschliche Arbeitskraft ist vielerorts zur Ware geworden. Der Mensch ist zur Ware geworden. Viele von uns arbeiten sehr viel – für sehr wenig Geld. Und nicht nur das! Wie viele Menschen sogar unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten, darüber gibt es keine offiziellen Zahlen, doch die Anzahl dürfte wohl erschreckend sein.
Ich finde das zum Kotzen! Ausbeuten, bis zum Geht-nicht-Mehr.
Der folgende Vergleich ist beschämend, aber leider wahr: 62 Menschen – nennen wir sie einfach mal Super-Reiche – besitzen so viel Geld wie die 3,6 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen.
Doch das ist nur die Spitze des Eisberg. Die Problematik fängt bereits im Kleinen an: Die Wertschätzung des Arbeitnehmers ist zum raren Gut geworden.
Dabei ist Wertschätzung eines der zentralen Bedürfnisse des Menschen – im Privatleben und im Job; wir möchten geachtet und respektvoll behandelt werden. Und genau aus diesem Grund kann ich zur ausgezahlten Rekordprämie nur sagen: Hut ab! Mögen sich auch andere bislang falsch gepolte Wirtschaftsbosse wieder daran erinnern, dass ihre Angestellten keine Maschinen, sondern Menschen sind.
In diesem Sinn: Ich wünsche euch einen wundervollen Donnerstag, und wenn euch jemand schlecht behandelt, macht ihn respektvoll darauf aufmerksam. Lasst euch nicht ärgern, ihr Lieben!

Bis Montag in neuer Frische! Morgen gönne ich mir – schon wieder; freu! – einen freien Tag. Ich werde einen kleinen Städtetrip machen und abends ein Konzert besuchen.

Euer Tommy

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So was musste ja mal passieren … Ich höre dunklen Metal, sammle abgebrochene antike Puppenköpfe und liebe Gruselfilme; klar, dass ich da eines schönen Tages eine unheimliche Heimsuchung haben musste. Und bevor ihr jetzt sagt: „Tommy, The Walking Dead gibt’s nur im Film“ – äh, äh, es gibt Dinge, die außerhalb unserer Vorstellungskraft liegen. Dinge, die wir nicht begreifen können oder nicht wollen. Seit heute Morgen weiß ich das.
Müde und noch schlaftrunken schlappe ich ins Bad und mache, vor dem Spiegel stehend, das Licht an.
FUCK! SCHREI! HILFE! KRASSER SCHEISS!
Okay, okay, die Zeiten, in denen mich mein morgendliches Spiegelbild wach und faltenfrei und milde anlächelte, sind vorbei. Das weiß ich, und ich hab’ mich dran gewöhnt. Kein Ding. Ich weiß, dass die Zeit nur vor dem Teufel halt macht. Doch das, was ich im Spiegel entdecke, ist eine weiße Kreatur, wie sie fürchterlicher echt nicht sein könnte.
NEIN, DAS KANN UNMÖGLICH ICH SEIN. Ich bin gestern brav und artig zeitig schlafen gegangen und habe auch in der Nacht nix Unanständiges angestellt. Also schreie ich zu meinem Mann, der noch nichts ahnend im Bett liegt: „WAS IST DAS?“
Im nächsten Augenblick taucht er auch schon im Türrahmen auf. Und so stehen wir – „Akte X“ lässt grüßen – nun wie Mulder und Scully im fürchterlichen Horror-Bad.
Ich (Special Agent Mulder): „Was ist das hier?“
Mein Mann (Scully); schuldbewusster Blick: „Ähhhhh ….“
Ich: „Raus mit der Sprache! Scully-Schnucki, du weißt doch was!“
Und ob mein Göttergatte etwas wusste. Der Schlawiner trägt sogar die Schuld an meinem Zombie-Spiegelbild.
Heimlich – so, als würde ich es nicht mitkriegen – hat er unsere gute warmweiße, alte Glühbirne (böser, böser Stromfresser) gegen eine sparsame LED-Birne ausgetauscht. Echt Leute, das Licht ist so scheißenhell, dass es Dracula, Chucky – die Mörderpuppe, Freddy Krueger, Candyman und die weiße Alte aus „The Ring“ gleichzeitig töten würde. Dabei soll die Helligkeit, wie mir mein Mann sich rausredend erklärt, gerade mal 40 Watt entsprechen.
4.000 Watt wohl eher. Ach was – 40.000! Dagegen hat sogar die Leichenhalle ein geradezu kuscheliges Komm-lass-knutschen-Licht.
Boah, ich hasse – ja, ich hasse! – diese kaltweißen LED-Birnen. Aber mein Mann versucht es immer wieder und glaubt doch tatsächlich, dass er mich, wenn er es heimlich macht, austricksen kann. Mich, den Special Agent Tommy Warmlicht. Dass ich nicht lache …

Ich wünsche euch einen Tag mit einem Strahlen im Gesicht und mit warmen Momenten
Euer Tommy

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Gestern habe ich in der Facebook-Timeline eines Bekannten folgende Studie entdeckt, die er gelikt hat:
„Männer müssen sich zwei Mal die Woche mit Freunden betrinken, um gesund zu bleiben.“
Hä? Wie bitte? Kurz auf den Kalender geguckt – nein, noch ist nicht der 1. April. Und der Artikel will auch gar kein Scherz sein, sondern ernst genommen werden. Zitat: „Wenn Männer etwas für ihre Gesundheit tun wollen, müssen sie ab sofort nicht mehr an die frische Luft oder ins Fitnessstudio gehen. Es reicht ein Gang in die Kneipe zusammen mit den besten Freunden. Wobei — eigentlich wären sogar zwei Kneipenabende pro Woche noch besser.“
Klar, Leute, lasst euch schön für dumm verkaufen … Oder wartet … Nee, besser doch nicht! Denn Arme im Geiste finden sich – gerade in den sozialen Netzwerken – zurzeit zur Genüge. Unter dem Schutzmantel der Anonymität wird gelikt, was das Zeug hält und was der flinke Finger in Zeiten unserer Schnelllebigkeit und Informationsflut auf die Schnelle anklicken kann. Nachdenken? Schön wär’s. Dass wir uns zwei Mal die Woche betrinken sollen, um gesund zu bleiben, ist letztendlich einfach nur eines: Hirnschiss per excellence – und für die, die es glauben und in die Tat umsetzen, gefährlich noch dazu.
Nur wer vor dem Fällen einer Meinung und damit vor dem Handeln seine kleinen grauen Zellen anstrengt, ist vor solchen Dummheiten geschützt. Und dasselbe gilt für die Flut an populistischen Pseudo-Fakten, die uns einfach nur Angst machen wollen. Angst vor dem Fremden, vor der Zukunft und vor unserem eigenen Glauben an das Gute. Trump ist da das beste Beispiel. „Alternative Fakten“ nannte er die Tatsache, das er sich die Welt so (böse) macht, wie sie ihm gefällt. Fröhlich und vor Lügen nicht zurückschreckend bastelt er sich seine eigene Wirklichkeit, die wir ihm glauben sollen. Tun wir aber nicht. Und auch solche Dumpfbacken-Fakten wie die erwähnte Alk-Studie zweifeln wir – bitte, bitte – an, denn sie zeigen, dass die mediale Wirklichkeit nicht immer die Realität abbildet, sondern vielmehr oftmals einen simplen Zweck verfolgt. Im harmlosen Fall: die Quote oder Auflage steigern. Im gefährlichen Fall: Stimmung gegen demokratische Werte machen.
Ich wünsche uns allen einen guten Dienstag und wachsame Augen!
Euer Tommy

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Mann, Mann, Mann, mein Menneken, du bist mir einer …

Ja, er hat mal wieder alle Register gezogen, mein werter Göttergatte. Am Samstagmittag trennten wir uns.
Keine Sorge; nicht für immer. Er ging in die Stadtbibliothek, ich in ’nen Klamottenladen (ich brauchte neue Jeans; hatte also die Arschkarte).
„Ich komme in 45 Minuten zu dir in die Hosenabteilung“, meinte mein Mann.
Vorspul … Nach 50 Minuten singe ich in Gedanken: „Wo mag denn nur mein Männlein sein … in Hamburg oder Bremen? Seh’ ich mir diese Hose an, so denk ich an mein Männelein …“
Nach über einer Stunde und einem furchtbar langweiligen Herumschleichen zwischen den Kleiderständern entschließe ich mich, mal draußen vor dem Eingang des Ladens zu warten; vielleicht hatten wir ja aneinander vorbeigeredet!? … Guck, guck … Nix … Hmm, mal anrufen!
Ich hole also mein Handy, das ich wie immer am Wochenende auf stumm geschaltet habe, aus der Tasche und sehe: Vier neue Nachrichten.

Nachricht 1: „Bin eingeschlossen.“
Nachricht 2: „War kein Witz. Bin in der Bibliothek eingeschlossen.“
Nachricht 3: „Rufe jetzt die Polizei.“
Nachricht 4: „Die kommen gleich! Mach dir keine Sorgen.“

Äh? Was? Wie? Wieso? Hiiiilfe! Keine Sorgen machen? Ich fange gerade an, mir – natürlich – welche zu machen, da latscht mein Mann grinsend um die Ecke.
Doch soll ich euch was sagen? Das war echt kein Joke. Er wurde wirklich in der Bibliothek eingeschlossen – die haben um 13 Uhr einfach zugemacht und ihn beim vorhergehenden Kontrollgang übersehen. Und das Beste war natürlich die Polizei! Die Typen haben sich scheckig gelacht, als sie meinen Mann an der Strippe hatten. „In der Bibliothek eingeschlossen? Ha ha! Na, dann machen Sie sich’s mal gemütlich“, haben sie ihm zunächst gesagt, als sie den Anruf noch für einen schlechten Streich gehalten haben. „Genug Bücher zur Unterhaltung haben Sie ja…“
Letztendlich haben sie sich aber doch erbarmt und sind hingefahren, um mal nach dem Rechten zu schauen. Tja, mein Mann meinte, die Polizisten hätten ganz schön dumm aus der Wäsche geguckt, als er ihnen durchs Fenster zugewunken hat. Helfen konnten sie ihm aber nicht, und so wurde dann auch noch die Feuerwehr dazugerufen. Ein Großeinsatz quasi.
Die Feuerwehrmänner haben meinem Mann im oberen Stockwerk schließlich eine Seitentür geöffnet, woraufhin er ins Freie konnte.
Puh, ich hab’ ihn also wieder! Bis zur nächsten Verrücktheit seinerseits. Irgendwie erinnert er mich manchmal an Astrid Lindgrens „Michel aus Lönneberga“; jedenfalls muss ich immer höllisch auf ihn aufpassen …

Wünsche euch eine supi Woche. Und passt schön auf euch und eure Liebsten auf, gell?
Euer Tommy

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Jippie! Ich verabschiede mich bereits heute ins Wochenende. Weil morgen mein vierter und – wie ich annehme – vorerst letzter Tattoo-Termin ist. Dann ist mein aktuelles Arm-Motiv fertig gestochen.
Ich freue mich schon riesig drauf. Nicht nur auf das, was bleibt. Auch auf den Tag an sich, denn wie ich euch ja schon mal erzählt habe, ist mein Tätowierer ein ganz, ganz Toller.
Außerdem habe ich dann wieder einmal etwas geschafft, was mir eigentlich recht schwerfällt. Warten. Auf den ersten Termin … auf den zweiten … den dritten … und den jetzt. Dazwischen immer mal wieder eine Terminverschiebung („Tommy, kannst du heute statt übermorgen kommen?“), immer mal wieder ein telefonisches Abklären. Und das alles ist etwas, was mich zappelig macht.
Meinen Freund, den Tatöwierer, lässt das hingegen völlig kalt. Er ist da ganz anders. Wie’s kommt, kommt’s – und am besten kommt’s auch noch völlig anders.
Vielleicht verstehen wir uns gerade deshalb so super. Weil wir uns gegenseitig Zeugs erzählen und Dinge zeigen, die wir so – aus dieser Perspektive – noch nicht gehört und gesehen haben.
Ja. Jedes unserer Treffen ist bereichernd. Wegen dem, was bleibt – und damit meine ich nicht nur meine Tattoos …
Nun denn: Schönen Donnerstag, ihr Lieben, und schon mal jetzt ein gutes Wochenende mit dem ein oder anderen Gespräch, das im positiven Sinn unter die Haut geht und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Euer Tommy

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Heute Morgen hat mir eine Kleinigkeit ein tiefes, warmes Gefühl beschert. Ich machte mich wie immer mit meinem Hund auf in die Natur und fing gerade an, loszutrotten. Da merke ich, dass ich anders laufe. Dass der Boden nachgibt. Nach den vielen Tagen des Frosts war er weicher, und ich sank ein kleines bisschen in die Erde ein. Nicht viel. Kaum spürbar. Aber ich ich sank ein. Und das Besondere: Ich merkte es.
Das hat mich unerwartet gerührt und gefreut. Denn dass ich – gerade in dieser Woche, in der ich merke, dass ich negativem Stress und schlechten Gedanken zu viel Raum gebe – plötzlich, ohne es provoziert zu haben, meine Aufmerksamkeit auf den Boden, auf meine Schritte, lenke, ist ein gutes Zeichen.
Zudem zeigte es mir, dass es immer einen Weg neben der viel befahrenen Hauptstraße gibt. Dass man einfach nur mal abbiegen muss, um statt steinigem, weichen Untergrund zu spüren. Dass man, wenn man es denn wirklich will, immer eine Wahl und sowohl der Rastlosigkeit als auch den Belanglosigkeiten des Lebens den Rücken zudrehen kann.
Wünsche euch schöne Momente auf eurem Weg durch diesen Tag
Euer Tommy

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Käffchen gefällig? Aber immer doch, stimmt’s?
Also ich werde ohne den Muntermacher ganz und gar nicht munter, und ich weiß, dass es einigen von euch genauso geht.
Dass man auch zu viel davon trinken kann, habe ich in meiner Zeit als Fernseh-Redakteur lernen müssen. Immer, wenn es stressig war, hab’ ich mir einen Kaffee gegönnt. Und wenn ich mich gefreut habe … und wenn ich nervös war … und wenn ich müde war … bis mein Magen irgendwann gestreikt hat.
Doch das ist nichts gegen das, was zwei Studenten in Großbritannien jetzt passiert ist. Bei einem Experiment übers Lernen hatte die Uni ihnen Koffeinpulver in Saft geschüttet – die falsche Dosis. Die Jungs sollten drei Tassen mit 0,3 Gramm Koffeinpulver trinken. Doch: Shit happens! Die armen Typen erhielten aus Versehen die 100-fache Menge, und die entspricht rund 300 Tassen Kaffee. Wahnsinn – 300 Tassen Kaffee!
Klingt erst mal lustig, ist es aber nicht, denn das ist ’ne tödliche Dosis. Die Jungs kamen zwar gerade noch mal mit dem Leben davon (weil sie fitte Sport-Studis waren), haben aber noch immer gesundheitliche Probleme.
Okay, okay – jetzt kommen wir natürlich nicht auf die Idee, 300 Tassen Kaffee am Tag zu trinken (allein die vielen Klo-Besuche; ich käme schon nach zehn Tassen nicht mehr runter von der Schüssel!). Aber was mich echt erstaunt hat, ist die gesundheitlich unbedenkliche Menge an Tassen Kaffee, die wir täglich trinken dürfen: 2,6 bei durchschnittlichen Frauen und 3,1 bei entsprechenden Männern.
Äh … also vier schaffe ich locker am Tag … Leben am Limit 🙂 Doch was soll’s? Mein Käffchen wird mich schon nicht umhauen. Und selbst wenn – immer alles richtig zu machen, ist jedenfalls auch tödlich. Todlangweilig.
In diesem Sinn: Haut rein, habt Spaß, und passt auch euch auf!
Euer Tommy
PS: Ist mein Kaffeebecher nicht klasse?
Ja, ja, Schwulen-Klischee par excellence – mein Auge zwinkert auch jedes Mal beim Trinken ganz gewaltig

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Über Musik lässt sich nicht streiten. Ich weiß. Aus der eigenen Sicht hört man selbst stets supergeiles Hammerzeugs, während die anderen irgendwelchen Käse hören. Musik ist nichts Objektives. Jedem das Seine.
Aaaaaber: Was zu weit geht, geht zu weit. Was ich zurzeit höre, wenn ich das Radio einschalte – egal, ob nun SWR, NDR oder WDR, geschweige denn die Privaten – ist zum Teil keine Musik mehr, das ist gequirlte Hühnerkacke.
Ich mag singende Mädchen. Ehrlich. Wenn ich am Wochenende morgens ausgeschlafen wach werde und die Nachbarsmädchen draußen Hickelkästchen spielen und dazu fröhlich singen höre, geht mir voll das Herz auf. Wenn im Radio aber ein nichts sagendes Mädel nach dem nächsten einen eben so nichts sagenden Tra-la-la-und-schu-bi-du-Song ins Mikrofon haucht, krieg’ ich so langsam echt die Krise.
Wo wir auch schon voll beim Thema sind: Laut Musikwissenschaft werden wir in Krisenzeiten besonders oft mit Cover-Versionen gequält. Soll heißen: Haben die Menschen Schiss, hören sie Scheiße.
Kann ich voll bestätigen. Mein Fitnessstudio quält mich täglich mit einem privaten Idiotensender, in dem sich eine musikalische Katastrophe (ich sage nur: Hohlbirnen-Mädel covert Depeche Mode) mit einem An-den-Kopf-pack-Hörer-Interview abwechselt.
Kostprobe gefällig? Okay, ihr wolltet es nicht anders.
Moderator ruft die Schwachmaten, äh – die Hörer, dazu auf, anzurufen und sich übers kalte Wetter auszulassen. Mädel meldet sich. Ich nenne sie jetzt mal Chayenne. Chayenne heißt übersetzt übrigens “Helle Sonne”. Das nur am Rande, denn helle war die nicht.
Zitat Chayenne (sie bemüht sich, Hochdeutsch zu reden): “Äh, also, das Wetter … finde ich nicht so schön. Weißt du? Immer der Schnee und so. Ich liege lieber in der Sonne und so.”
Moderator: “Also lieber Sommer statt Winter?”
Chayenne: “Ja, voll. Meine Freundin sagt schon immer: ‘Ey, du musst nach Afrika!'”
… Äh, Radiosender – danke, dass ich jetzt weiß, was Chayenne und ihre Freundin so in der Rübe haben. Und dass ihr mich informiert habt, dass Marco und sein Kumpel Jay den Winter “hammergeil” finden, weil man da beim Eislaufen “voll die Frauen anlabern kann.”
Aber zum Glück dauern diese Interviews ja stets nur kurz. Schließlich wartet schon die nächste Cover-Version darauf, gespielt zu werden. “What is Love?”, natürlich gesungen von einem La-la-la-und-niedlich-ausseh-Mädchen. “Baby, don’t hurt me, don’t hurt me, no more…”
Genau. Sag ich doch! Bitte, bitte tut mir mit dieser Musikfolter nicht mehr weh … Don’t hurt me, no more …
Doch wenn ich die neuesten Trump-Folter-Meldungen höre, fürchte ich: Das geht so weiter mit der musikalischen Hühnerkacke. Ihr erinnert euch? Menschen haben Schiss = hören Scheiße …
Wünsche euch einen fröhlichen Tra-la-la-Donnerstag mit Tiefe
Tommy

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So was! Da philosophiere ich gestern noch über die Endlichkeit des Lebens – schon steht der Sensenmann heute Nacht vor meiner Haustür. Ein fieser, hinterhältiger Typ. Okay, seinen Look mag ich. Echt cooles schwarzes Outfit! Aber ich schweife ab … Jedenfalls stellt mich der finstere Geselle skrupellos auf die Probe: Schafft’s der Tommy noch mal, oder geht er über die Wupper?
Ich befürchte fast: Letzteres. Echt! Ich sterbe … Meine Nase ist verstopft.
Nein, ich bin nicht wehleidig (hey, ich bin ein harter Kerl!), und ich gehöre auch nicht zu denen, die bei jedem Wehwehchen zu Hause bleiben – ich bleibe IMMER zu Hause, schließlich arbeite ich von dort.
Und beklage ich mich? Nie. Nur, wenn meine Nase verstopft ist.
“Boah, du nervst! Atme einfach durch den Mund”, schimpft mein Mann. Kann ich nicht. Ich muss verdammt noch mal durch die Nase atmen. Sonst drehe ich am Rad. Also greife ich zur Einstiegsdroge. Zum Nasenspray.
Stopp! Bevor ihr mich jetzt warnen wollt – “Das kann zu schweren Nasenschäden führen!” – und mir das Spray aus der Hand reißt: Ich weiß das alles. Ich will nichts schönreden, kenne die Fakten. Und dazu noch rückt meine Apothekerin der Zeugs so ungern raus, dass es mir jedes Mal vorkommt, als würde ich Crystal meth von ihr verlangen.
“Liebe, liebe Apotheker-Dealer-Frau! Ja, ich schwöre hoch und heilig, das Spray nur eine Woche zu nehmen! Und ich werde es auch nicht als Partydroge unters Volks bringen. Großes Tommy-Ehrenwort. Alles kein Thema. Aber jetzt sofort her mit dem Stoff, oder ich schieße!”
Meine Drohung hat geholfen; die Frau in Weiß hat sich mit einem mitleidigen Blick breitschlagen lassen. Danke! Danke! Danke! Denn alles andere – inhalieren, Nasendusche, Schnüffel in gebrauchte Socken halten 🙂 – macht mir nur ‘ne rote, fette Nase und hilft nix. Und wenn nix hilft, sterbe ich.
Wünsche euch – schnief, schnief – einen schicken Mittwoch und ein befreites Durchatmen!
Euer Tommy

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Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Das habe ich gedacht, als ich am Wochenende das erste Mal unser Patenkind im Arm hatte. Wahnsinn, welche Macht solch ein Krümel hat! So ein Winzling – und doch macht es die kleine Schwester meines Manns zur Mutter und deren Freund zum Vater. Auf den neugeborenen Winzling konzentriert sich plötzlich alles. Wie aus heiterem Himmel ist seinen Eltern keine Anstrengung mehr zu viel. Okay, die beiden sehen wegen des Schlafmangels zwar aus wie Zombies aufs Speed, und ihre Wohnung ist mehr Chaos als Chill-out-Zone – doch wie selbstverständlich sind die zwei für die Kleine da. Ja, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Mich erinnert der Anfang aber auch die Endlichkeit des Lebens. Ob wir’s nun verdrängen oder nicht: Alle sind wir sterblich.
Klar – das wissen wir. Doch nur zu gern verdrängen wir einen kleinen, aber entscheidenden Aspekt in diesem Wissen. Nämlich, dass wir nicht nur einmal sterben müssen, sondern dass wir Wesen sind, die jederzeit sterben können. Heute. Oder Morgen. Oder erst in fünfzig Jahren.
Keine Sorge, kleine, süße Nichte – du wirst sicher hundert Jahre werden! Deine Patenonkel haben ein gutes Wort für dich eingelegt. Du wirst das Leben rocken! Aber auch du wirst eines Tages sicher an dem Punkt des Lebens stehen, an dem ich gerade stehe: Menschen, die ich liebe, sterben. Die wunderbare Mutter meines Mannes. Meine Oma. Mein Onkel. Meine Gassi-geh-Freundin. Und neue Menschen, die ich lieben werde, kommen zur Welt. So ist das. Der Tod ist Teil unseres Lebens. Und nur, wenn wir die Endlichkeit – die eigene und die unserer Lieben – annehmen, können wir uns auf das konzentrieren, was wirklich zählt: auf das Leben. Nur dann hangeln wir uns nicht von einer Serien-Staffel zur nächsten; nur dann lenken wir nicht all unsere Aufmerksamkeit von Medien-Ereignis zu Medien-Ereignis; nur dann machen wir unser Glück nicht von der Anzahl der Tragetaschen abhängig, die wir nach dem Shoppen in den Händen halten. Und nur dann fragen wir uns am Ende nicht, was wir all die Jahre eigentlich gemacht haben und wo die Zeit verdammt noch mal geblieben ist.
Ich wünsche euch einen schönen Dienstag mit achtsamen Momenten!
Euer Tommy

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Mein Mann, der Scherzbold, hat am Wochenende wieder mal den Vogel abgeschossen. Fast im wahrsten Sinn des Wortes.
Nein, Piepmätze vom Himmel holen war er nicht, keine Sorge. Stattdessen war er Stofftiere jagen. Im Baby-Fachgeschäft. Wir haben nämlich Nachwuchs in der Family. Wir sind Patenonkel. Und was bringt man dem Schnuckelchen beim ersten Mal mit? Na, klar – was Plüschiges.
“Ich besorg was Süßes”, meinte er und kam dann auch ganz stolz mit einem kuscheligen Vögelchen zurück. “Knuffig, gell?”, strahlte er so glücklich, dass ich mir das Teil – zu meiner Schande – gar nicht so richtig angesehen, sondern mich einfach mitgefreut habe.
Am Samstag dann die Übergabe. Wie die zwei heiligen Könige brachten wir dem Kindchen unsere Gaben. Und erst kam das süße Vögelchen mit seinem gelben Schnabel ja auch prima an. Bis das Teil kopfüber auf dem Nachwuchs lag. Denn wisst ihr, wie das Ding da plötzlich ausssah? Ui jui jui, ich trau’s mich gar nicht, zu schreiben. Aber es war eindeutig: Die zwei Kulleraugen, der steile Schnabel … Echt Leute, vor uns lag mit einem Mal ein Plüschschniedelchen, aber ein ganz aufgeregtes. Ihr könnt euch vorstellen, wie mit einem Mal die Augen aller Anwesenden groß wurden … ehe das große Lachen losging.
Aber Gay-Romance-Haushalt hin, Gay-Romance-Haushalt her – ich schwöre: Das hat mein Mann beim Kaufen nicht gesehen. Nein, es war keine Absicht, es muss wohl im Blut liegen.
Also, meine Lieben, wenn der Tommy oder sein Göttergatte euch jemals ein Stofftier schenken sollte – guckt genau hin, ehe ihr euch das süße Teil aufs Sofa setzt und euer Besuch sich dann heimlich Gedanken macht, mit welcher Ferkelei ihr da denn wohl kuschelt.
Wünsche euch eine kuschelige Woche!
Euer Tommy

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Jeden Tag aufs Neue krieg’ ich die Pimpernellen. Da kann ich noch so gechillt sein. Nützt nix. Sobald die Warnung aufpoppt, geht mir der Hut hoch. Grrh, dieser verdammte Hinweis … den ich natürlich immer erst sehe, wenn ich schon losgefahren und mitten im Straßenverkehr stecke.

“VERSUCHEN SIE NICHT,
DAS GERÄT WÄHREND DER FAHRT ZU BEDIENEN!”

Sapperlot! So ein Stuss, werter Auto-Hersteller! Denn jetzt, wo der Warnhinweis dort am Autoradio blickt, kann ich gar nicht anders, als das Autoradio zu bedienen, – wenn ich nicht will, dass mir das ständige Aufblinken den letzten Nerv raubt. Oder wenn ich Musik hören will – was ich definitiv will.
Also fummel ich beim Fahren jedes Mal an diesem gottverdammten Touchscreen ‘rum, bis das olle Teil endlich nachgibt und den Warnhinweis wieder ausblendet und mich in Ruhe Radio hören lässt. Wetten, dass der Warnhinweis mehr Unfälle verursacht, als dass er welche verhindert?
Klar, das machen die Hersteller aufgrund der verrückten Millionen-Klagen in Amerika. Dort bekam ja mal eine Frau 640.000 Dollar Schadensersatz, weil sie sich im McDonald’s ‘nen Kaffee geholt und sie sich das sauheiße Zeug im Auto über die hübschen Beinchen geschüttet hat.
Und Käufer von Kinderwagen bekommen in den USA in der Gebrauchsanweisung zu lesen: “Vor dem Zusammenfalten unbedingt das Kind herausnehmen!” Kein Witz! Dummbirnen der Welt seid wachsam!
Zu bescheuert. Mich regt dieser beknackte Warnhinweis in meinem Auto mega auf. “Versuchen Sie nicht, das Gerät während der Fahrt zu bedienen”? Ha ha.
Fehlen nur die Hinweise: “Fluchen Sie nicht beim Fahren, sondern seien Sie ein anständiger Christ”, “Lackieren Sie sich an der roten Ampel nicht die Fußnägel. Und schon gar nicht rosa!” Und: “Gucken Sie sich im Stau keine schmutzigen Filmchen an.” Schon klar, Leute…
Ich wünsche euch einen tollen Tag.
Und einen Warnhinweis hab’ ich noch für euch: Versuchen Sie nicht, dem Tommy zu sagen, was er zu tun und was er zu lassen hat!
Herzlichst, Euer Tommy
PS: Wünsche euch schon mal ein schönes Wochenende; ich bin morgen familymäßig in Beschlag genommen

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Ui, jui, jui, bin ich heute Morgen müde!
Kein Wunder aber auch – letzte Nacht hab’ ich mich absichtlich zwei Mal von meinem Handy wecken lassen. Nee! Nicht, weil ich einen frühen Flieger kriegen muss und auch nicht, um meinen sexy Nachbarn dabei zu beobachten, wie er sich nächtens bei nicht runtergelassenem Fensterrollo einseift, duscht und fertig macht, um zur Frühschicht zu fahren. Der Grund ist einfach folgender: Weil man das heute so macht.
Echt, Leute. Einer von fünf Jugendlichen lässt sich jede Nacht von seinem Handy wecken, um kurz mal zu checken, was in den sozialen Netzwerken so geht. Und da dachte ich so: Wenn das heute so üblich ist, mach’ ich das halt auch mal.
Okay, okay, ich geb’s zu – ihr habt mich beim Lügen erwischt … Tommy-Nase wachse … Nein, das hab’ ich natürlich nicht gemacht. Denn ich mag zwar speziell und ein seltsamer Typ sein, doch so einen an der Waffel hab’ ich nun auch wieder nicht.
Aber ich bin ja auch schon lange kein Teenie mehr. Und die Kids tun das nämlich aus der Angst heraus, aus dem Freundeskreis ausgeschlossen zu werden.
Ich verrat euch jetzt mal was: Ich bin froh, dass das mit dem Freunde-Sein zu meiner Zeit noch ganz anders ablief: Entweder man mochte sich, oder man fand sich scheiße. Oder man musste sich arrangieren, weil der beste Freund (PS: der heimliche Schwarm!) die strunzdumme Blondine aus der 9 a nicht ganz so scheiße fand wie man selbst.
War auch nicht immer einfach, damals. Aber zumindest konnte man nachts pennen oder irgendwas anderes tun, was Spaß macht.
Wünsch’ ich einen schönen Tag mit ausgeschlafenen Impulsen und Ideen!
Habt euch wohl – ich hab’ euch lieb.
Euer Tommy

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Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich vorhin in meinem virtuellen Briefkasten hatte. Fan-Post. Von ‘nem männlichen Verehrer. An für sich voll toll (“Hey, Tommy, jetzt kriegst’e auch schon Liebesbriefe”).
Und der Text war auch ganz … nun, sagen wir mal, neutral: “Du bist nett, Tommy. Mal Lust?”
Das wirklich Besondere war das Bild. Ich scrolle runter, und schon springt es mir ins müde Morgen-Auge. Ein nacktes Pilzchen. Also ein aufgeregtes, sein Köpfchen nach oben streckendes Pilzchen. Ohne Mützchen. Also ein … Ihr wisst schon, was ich meine.
Da frage ich mich doch: Denkt der Absender allen Ernstes, mir könnte beim Ansehen Folgendes durchs Hirn schießen: “Wow. Guck mal da, Tommy! So was hast du ja noch nie gesehen. Und wie hübsch sie doch aussieht, die nervöse Schniedelwutz. Och ja – in den Typ könntst’e dich glatt verlieben. Ja, lass mal treffen, Alder!”
Hallo? Okay, es mag ja durchaus Situationen geben, in denen so ein Anblick nicht der übelste ist. Aber als Kontaktaufnahme? Äääähn, so wirklich schön ist so ein völlig aus dem Kontext gerissener Lörres nun auch mal wieder nicht. Schon gar nicht, wenn er, wie in diesem Fall eine Nahaufnahme von der roten Rübe ist und einem medizinischen Bild aus einem 70er-Jahre-Krankheitslexikon gleicht (“Mama, ist das ansteckend?”).
Und schön präsentiert ist der werte Herr Kollege selbstverständlich auch nicht. Schlüpfer runter, Bild gemacht, fertig. Wo bleibt die Fantasie, Männer? Die Deko? Wenn im Hintergrund wenigstens ein romantischer Sonnenuntergang wäre. Oder eine Tasse Kaffee mit Sahne und Kakao. Aber nix da. Einfach nur das blanke Elend. Brrrh!
Und das war jetzt schon das zweite Mal, dass mich ein Tommy-Fan so bezirzen wollte. Jungs, ob ihr’s mir glaubt oder nicht: Klappt nicht! Nö, nö. Klappt auch nächstes Mal nicht!
Da hole ich mir eher den Ekel und schreibe nie, aber auch wirklich nie, nie wieder auch nur eine schwule Liebesszene.
Aber vielleicht muss ich auch in diesem Punkt einfach an mir arbeiten. Vielleicht macht man das heut’ so, wenn man jemandem sagen will, dass er eine nette Person ist.
Vielleicht bringe ich Tante Gudrun das nächste Mal, wenn wir uns sehen, statt Blumen auch einfach mal ein Lümmel-Selfie mit …
Wünsche euch einen ästhetischen Dienstag!
Euer Tommy

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Soll ich euch mal was verraten? Heute ist “Blue Monday” – der traurigste Tag des Jahres. Heißt es. Anhand einer Formel will man das berechnet haben. Eine Rolle spielen dabei die nachweihnachtliche Schwermut, bereits wieder gebrochene Vorsätze – z.B. Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sex haben -, die Sicherheit der Arbeitsplätze und das arme, ständig gedisste Winterwetter, das sich so schlecht wehren kann.
Also ich hatte gestern zwar keinen Blue Monday. Aber einen Crazy Sunday. Mal war ich himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt. Und ständig dieses Überlegen. Links oder rechts? Alles oder nichts? Vollgas geben oder bremsen? Herz oder Kopf? Mega glücklich oder total down? … Puh!
Aber wisst ihr was? Heute weiß ich wieder, dass es nicht nur “entweder oder” gibt. Nicht nur “richtig oder falsch”. Manchmal liegt der beste Weg halt echt einfach in der Mitte. Manchmal hilft es, erst mal nur den nächsten Schritt zu gehen und sich dann von dem, was weiter geschieht, überraschen zu lassen. Auf den Lauf der Dinge vertrauen. Dem Leben vertrauen. Und sich selbst vertrauen.
Eines ist jedesfalls klar wie Klößchenbrühe, ihr Lieben: Das Leben bleibt spannend. Und es steckt voller toller Möglichkeiten. Auch an diesem Blue Monday, der mit Sicherheit nicht der traurigste Tag des Jahres wird. Denn – geht’s noch? – das lassen wir nicht zu, gell? Ich für meinen Teil setz’ mir jetzt ‘ne Clownsnase auf und grinse blöde vor mich hin. Ätsch!
Wünsche euch einen fröhlichen Wochenstart!
Euer Grinse-Rotnasen-Tommy

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Update aus meinem Fitness-Studio. Ich war gerade dort, und, ey, da verrät der Opi mit dem steifen Kreuz mir doch glatt, dass auch er Bücher schreibt – ganz neues Genre: Rücken-Romance. Lol! – und dass er schon längst mehr Likes auf seiner Facebook-Autorenseite hat als ich mit meinen armseligen 200 und irgendwas.
Zwinker, zwinker.
Also ihr Lieben – der Tommy würde sich ganz dolle freuen, wenn ihr eure Fingerchen mal eben kurz auf meine Autorenseite wandern und auf “Gefällt mir” klicken lasst. Daaaaanke. PS: Ich poste dort verschwindend wenig. Also keine Sorge – es gibt kein Tommy-Spam!
Hier der Link!
https://www.facebook.com/TommyHerzsprungAutor/?fref=ts

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Ich liebe den Schwarzwald. Nicht ohne Grund zieht mich nichts mehr von hier weg. Die Berge sind Hammer, der Mummelsee hat was Uriges, und selbst die Kuckucksuhren sind – wenn ich die Spießigkeit kurz ausblende – echt ganz knuffig. Aber jetzt kommt das kleine Aber: Aber mit der Gay-Erotik hapert’s ganz gewaltig hier.
Ich sage nur: Fitness-Studio. Boah, was war das früher, als ich noch in Münster oder Hamburg lebte, jedes Mal ein Schwulen-Eldorado. Nun will ich euch ja nicht allzu sehr die Nase lang machen, aber oh la la … Vergesst meine Romane, lächelt müde über “Queer as folk” – was dort an Testosteron in der Umkleidekabine lag, übertraf echt jede Fiktion. Man(n) übertreibt ja gerne mal, aber ich glaube, ich greife nicht zu hoch, wenn ich sage, dass dort zwei von drei Typen schwul und verdammt sexy waren.
Hier, im Schwarzwald, sind in meinem Fitness-Studio zwei von drei Typen über 65. Und so steht der Tommy da tagtäglich zwischen weißen Feinripp-Schlüpfern und lauscht Gesprächen wie dem Folgenden:
“Und Hans? Steifer Rücken, was?
“Ja, ja. Was soll man machen…”
“Du sagst es. Also früher war ‘was andres steif…”
Jetzt ist’s nicht so, dass ich es nicht cool finde, dass die alten Herren so agil sind. Richtig super finde ich das sogar! Nur bitte, bitte lieber Gott, schick mir ab und zu auch mal etwas Knackiges vors Auge. Ich schwöre dir, ganz brav zu sein und nur zu gucken. Aber bitte, bitte habe Gnade! Die Lektion, dass die Schwerkraft eines Tages auch bei mir zuschlagen wird, hab’ ich längst gelernt. Dass die Glocken länger werden als der Strang, auch. Und dass dazu die Haare dann nur dort noch sprießen, wo sie es nicht sollen, erst recht! Also komm schon, Gott, zeig dich milde. Beende deine Schwarzwald-Strafe; gib mir Futter für die Augen!
Doch wisst ihr was? Der gute Mann im Himmel denkt gar nicht daran. Scheckig lacht er sich über mich.
Doch ich lasse nicht locker. Und wenn er nicht nachgibt, der Herr Gott, dann kauf ich mir eine riiiiiesen Kuckucksuhr, reiße diesen ollen Vogel raus und klebe stattdessen einen riiiiiesen Sexgott mit meeeeega Muckies und einem meeeeega Piephahn drauf.
Schönes Wochenende euch!
Habt euch wohl, ich hab euch lieb.
Euer Schwarzwald-Tommy

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Kennt ihr das Turnbeutel-Vergesser-Feeling? Ich konnte als pubertierendes Etwas echt ein Lied davon singen. Oh, wie ich es als Schüler gehasst habe, meine Sportsachen zu vergessen! Denn dann wurde ich immer dreifach bestraft. Erstens gab’s dolle, dolle Schimpfe und ‘nen negativen Eintrag. Zweitens musste ich trotzdem am ollen Sportunterricht teilnehmen, und drittens musste ich hierfür die Turnsachen-Vergesser-Notfall-Sachen anziehen, die der Lehrer bei sich in der Kabine hortete. Allein, wenn ich daran denke, kriege ich heute noch die Krätze; die Sachen haben gestunken … Echt, ich glaube, die wurden nie, nie, nie gewaschen. Aber das war nicht mal das Schlimmste. Nein, das Schlimmste war, dass ich in den XXL-Klamotten aussah wie ein Schlumpf im King-Kong-Dress. Kurz: Ich habe mich klein und scheiße gefühlt.
Genau wie am Montagmorgen. Da hatte ich meinen ersten 2017-Termin bei der Hunde-Physiotherapeutin. 11 Uhr.
11.01 Uhr war ich dort – und stand vor verschlossener Tür. Komisch, denke ich so, und klopfe sachte. Prompt taucht der Kopf der Therapeutin neben mir im Fenster auf. Aber Hilfe! Die Gute scheint vom Teufel besessen zu sein. Zornig funkelnde Augen leuchten mich an. Die Haare stehen übelst ab. KRASS! Ich sage nur: “Der Exorzist” lässt grüßen …
In der nächsten Sekunde reißt sie die Tür auf, und ich will gerade freundlich “Guuuten Mooorgen! Frohes neues Jahr noch!” sagen, da klopft sie wie eine Irre auf ihre Armbanduhr und flucht erbost: “Eine Stunde und eine Minute zu spät! Termin ist weg!”
Hä? Irritiert sehe ich in meinem Handy nach. Und lese: “Physiotherapie. 11 Uhr.” Ganz eingeschüchtert zeige es ihr es. Aber sie macht nur eine abfällige Geste – soll heißen: papperlapapp! – und haut mir einen neuen Termin um die Ohren.
Missmutig gehe ich also stattdessen ins Fitness-Studio. Und da ist es dann, das Turnbeutel-Vergesser-Feeling. Ich fühle mich klein und scheiße. Ich bin wütend. Ja, auch ein bisschen verletzt, weil sie mich nicht hatte meine Sicht der Dinge sagen lassen. Klar, auch ich kann mich in der Uhrzeit geirrt haben. Aber darum geht es nicht einmal. Die Art des Miteinander-Umgehens fand ich ätzend. Ich fand die Art despektierlich. So missbilligend gehe ich nicht mit anderen um – und ich will auch nicht, dass andere so mit mir umgehen. Der Tag ist jedenfalls gelaufen, das merke ich. Und ich überlege schon, ob ich den neuen Termin schwänzen oder gar die Therapeutin wechseln soll.
Aber, nee, nicht mit mir – höre ich mich sagen, als ich in der Beinpresse stecke, und weiter in mich reinhöre. Tommy, wenn du eines gelernt hast im Leben – dann ist es: Friss es nicht in dich hinein! Sprich es an!
Also ziehe ich mich fix wieder um und düse vom Studio zurück zur Therapeutin. Klar, dass die verdutzt guckt.
“Hast du mal noch zwei Minuten für mich? Ich würde gerne über eben sprechen”, sage ich.
Sie hat die zwei Minuten. Und ich sage ihr – ich bemühe mich, ruhig und freundlich zu bleiben –, wie das Ganze bei mir ankam. Anschließend schildert sie ihre Sicht der Dinge. Und alles ist gesagt.
Nein, nicht alle Missverständnisse sind aus dem Weg geräumt. Aber mein Turnbeutel-Vergesser-Feeling ist verschwunden. Und wir umarmen uns sogar flüchtig.
Gut, dass wir drüber gesprochen haben, finde ich und klopfe mir gedanklich stolz auf die Schulter. Denn egal, wie die Sache mit uns jetzt weitergeht: Ich war freundlich. Und ich war vor allem ich.

Schönen Donnerstag! Lasst euch nicht ärgern!
Euer Tommy

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Manchmal hinke ich ja mal voll meiner Zeit hinterher. Bis gestern wusste ich zum Beispiel nicht, was ein “Echo Dot” ist. Nie gehört.
Ihr auch nicht? Nun, das ist wohl so ein neuer Technik-Firlefanz. Ein Schnickschnack-Lautsprecher, der mehr kann als nur Musik abspielen. Mit dem kann man auch den Wecker stellen (warum auch immer man das auf diese Weise tun will) oder Kinokarten bestellen und so’n Zeug. Man muss nur “Alexa” rufen – schon tut das Sprach-erkenn-Lautsprecher-Ding, was man ihm sagt.
Wozu man das braucht? Echt – der Tommy hat keine Ahnung. Aber das “Alexa”-Teil ist so begehrt, dass Amazon nun “Einladungen zum Kauf” vergibt. Einladungen zum Kauf! Hä?
Jedenfalls stehen in Amerika schon ziemlich viele von den Teilen in den Haushalten ‘rum. Und in einem hat ein 6-jähriges Mädchen nun mit “Alexa” gesprochen und sich ganz, ganz viele Kekse und ‘ne Puppenstube gewünscht. Schwupps standen mit der nächsten Post-Liederung zwei Kilo Kekse (haha) und die bestellte Puppenstube vor der Tür der Family.
Klar, dass die Eltern der Kleinen da dumm aus der Wäsche geguckt haben.
Prompt berichtete ein TV-Sender drüber, und der Moderator wiederholte in dem Beitrag die Worte, mit denen sich das Mädchen an “Alexa” gewandt und eine Puppenstube bestellt hatte. Und jetzt kommt’s! Wisst ihr, was dann passiert ist? In etlichen Haushalten, in denen der Fernsehbericht lief und die ebenfalls so ein Gerät hatten, erfüllte “Alexa” wieder ihren Auftrag und bestellte eine Puppenküche. Kein Witz! Die haben, ohne dass sie es wollten, alle von “Alexa” bzw. diesem Echo Dot eine Puppenküche gekauft und geschickt bekommen.
Zu geil, die Massenbestellung, oder?
Nun, das automatische Bestellen von Sachen lässt sich beim Gerät wohl abstellen. Und man kann das Ding auch so einstellen, dass jeder Kauf erst per PIN bestätigt werden muss. Und stornieren kann man auch. Aber ich brauch’ “Alexa” trotzdem nicht.
Und ihr? Bitte, bitte tut mir einen Gefallen – für den Fall, das ihr euch so ein Ding zulegt: Setzt eurem Nachwuchs vorher einen Floh ins Ohr. “Du willst viele, viele Tommy-Romane kaufen … Du brauchst alle, alle Tommy-Bücher … Nur mit sämtlichen Tommy-Werken bist du happy!” Vielleicht kommt’s dann ja zu ‘ner Massenbestellung meiner Bücher. Hey, das wäre voll phat!
… So, und jetzt befehle ich “Alexa”, euch einen schönen Mittwoch zu bestellen. Die Lieferkosten, die auf euch zukommen? Keine. Mir reicht’s, wenn ihr mir ein kleines Lächeln schenkt 🙂
Euer Tommy

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Mädels, Ladys, ich bitte um Aufklärung!
Also … Gestern lauschte ich im Fitness-Studio ‘nem Gespräch unter Frauen. Die eine war echt völlig verzweifelt, die Arme.
“Ich bin am Verzweifeln”, meinte sie dann schließlich auch zur anderen. “Ich hab’ noch immer keine neuen Winterstiefel!”
Winterstiefel? Und dazu noch neue?
Kapier ich nicht. Echt nicht. Wozu in aller Welt braucht man Winterstiefel? Also meine Winterstiefel heißen Sneakers. Ob’s kalt ist oder warm – die gehen immer. Und meine Freunde tragen auch alle Sneakers. Ich glaub’, ich kenne nicht einen einzigen Typen, der sich im Winter Winterstiefel zulegt. Es muss also so’n Frauending sein, irgendwie.
Wanderschuhe. Ein Paar. Okay. Damit kommt man doch, selbst, wenn’s wie heute richtiges Winterwetter ist, gut durchs Jahr. Aber Winterstiefel? Also ich hatte, glaube ich, mein letztes Paar – es waren schrill-blaue Moonboots – als kleiner Hosenscheißer. Aber da war ich auch den ganzen Tag draußen Schlitten fahren, Schneebälle werfen und solches Zeug. Und ich wette meinen Popo drauf, dass ihr DAS, liebe Mädels, heute nicht macht, wenn ihr Winterstiefel tragt.
Wieso also in aller Welt braucht ihr jedes Jahr neue Winterstiefel? Und jetzt sagt bloß nicht: “Weil’s so kalt ist, Tommy!” Denn dann frage ich zurück: “Wo denn? Im Büro beim Arbeiten? Im Einkaufszentrum? Im Kino? Oder im Aldi? Na?” Das frage ich nämlich auch immer meiner Mutter, wenn sie sich drüber aufregt, dass ihr “Junge” keine “ordentlichen Winterschuhe” hat. Die Gute hat mir sogar schon mal das Geld für welche zugesteckt. “Für Winterstiefel” hat sie gesagt. Äääh, wisst ihr, was ich mir vom Geld gekauft habe? ‘Ne Metal-CD und … neue Skeakers (bitte, bitte nicht meiner Ma verraten, gell?)
Ich weiß. Ich weiß. Heute setz ich mich voll in die Nesseln. Gestern Ballett-Banause – heute Shopping-Sabateur … Tommy, übertreib’s nicht!
Und jetzt – Stiefel tragende Frauen dieser Welt – echauffiert euch, macht mich zur Schnecke, zeigt mir, was ‘ne Harke ist!
Vorher wünsche ich euch aber noch geschwind ‘nen angenehmen Dienstag
Euer Tommy

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Ich bin ja durchaus kulturbegeistert. Ihr wollt ins Kino – bin dabei. Museum – auch das wirklich gerne. Aber Ballett? Meinetwegen. Aber nur, weil ihr’s seid. Genau so hab’ ich reagiert, als mich meine Freunde eben das gefragt haben: “Tommy, kommst du mit ins Ballett?”
Und so sitze ich nun da, neben all den älteren Anzugs-Herren und Pelzmäntel-Damen, die mir, sagen wir’s mal diplomatisch, alles andere als sympathisch sind, warte auf den Startschuss und bete inständig, dass es nicht allzu schlimm wird.
Applaus! Applaus! Applaus! Die erste Primaballerina springt mit ihren dünnen Beinchen auf die Bühne … Die Arme, denke ich so bei mir, mehr als einmal täglich am Salat nuckeln darf die aber nicht! Und diese …
Weiter komme ich nicht mit dem Grübeln, denn schon hüpft mir der erste Tänzer rein ins Blickfeld. Natürlich – wie sollt’ es anders sein? – in diesen typischen Ganzkörper-Strumpfhosen. In Waldgrün. Okay, ich weiß, Skinny-Hosen liegen voll im Trend – aber dieser Anti-Look geht ja echt mal gar nicht. Der Springfrosch sieht voll aus wie Robin Hood in Strumpfhosen oder wie der Prinz aus “Drei Brösel für die Aschenmösel”.
Tommy, ermahnt mich meine Stimme, so ist’s halt im Ballett, basta, konzentrier dich gefälligst auf das Wichtige – guck ihm in den Schritt! Und HALLO! Ja, dort, zwischen den Beinen spielt sie wirklich, die Musik. Jedenfalls hat der kleine Russe ordentlich was zu bieten. Mann! Mann! Mann! Und wie sich das Ganze deutlich abzeichnet …
Alles Schwindel!, mischt sich meine Stimme ein, so wie bei Elvis! Der soll doch auch mit Füllungen nachgeholfen haben, damit’s in seinen engen Höschen was zu sehen gab. Und überhaupt Tommy, Schluss jetzt mit dem Starren, guck sofort woanders hin!
Brav wie ich bin, tue ich das – und starre auf den Po der Hupfdohle … Verdammt Leute!, schreie ich still, gebt mir auf der Stelle eine Walnuss! Ich wette, dass der grüne Springer sie mit seinen muskulösen Backen locker aufknackt. Und dass er …
Zum dritten Mal: meine Stimme. Pfui! Pfui! Pfui! Du bist so einfach gestrickt, Tommy! Augen auf die Handlung!
Okay, ich gebe klein bei, gelobe Besserung und gucke nur noch nach dem Rumgehüpfe auf der Bühne …
Fünf Minuten später: erstes Gähnen. Dreißig Sekunden später: wieder gäääähn! Boah, was gehen mir die ollen Trippelschritte zwischen Tüll-Frau und Leggings-Mann auf den Senkel! Und boah, und jetzt wirft er den Hungerhaken schon wieder in die Höhe … Gähn!
Und sagen tun die beiden auch nix! Nix! Nix! Nix! Kommt schon, bitte, bitte sagt doch mal was! Irgendwas Lustiges. Oder Provokantes. Von mir aus “postfaktisch” (ist schließlich Wort des Jahres), “Trump-Effekt” oder “AfD – nicht okay!”. Egal. Aber rettet mich vorm Einpennen. Doch nix. Niente. Nada.
Wieder dreißig Minuten später bin ich so genervt, dass mir sogar die pralle, in der Strumpfhose steckende Männlichkeit des Tänzers gewaltig auf den Keks geht. Und müffeln tut’s da sicher auch, denke ich: Schwitzender Schritt + Polyester-Höschen = dringend waschen!
Nee, nee, klassisches Ballett und Tommy; die werden niemals Freunde.
Wünsche euch einen guten Wochenstart – hüpft fein rein in die erste ganz normale Arbeitswoche des noch jungfräulichen Jahres. Mit oder ohne Strumpfhöschen 🙂
Eurer Tommy

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Guten Morgen, ihr Lieben,
heute schalten wir aus aktuellem Anlass direkt aus unserem Funkhaus zu Tommy, unserem Live-Berichterstatter. Er hat vor lauter Angst zwar schon die Hosen voll, aber für euch traut er sich trotzdem, übers Katastrophen-Geschehen zu berichten.

FUNKHAUS (hysterische Stimme):
“Danke, Tommy, dass du für uns vor Ort bist! Was ist der Stand der Dinge? Wie dramatisch ist es? Wie schätzt du die aktuelle Wetterlage ein? Deine Meinung?”
TOMMY: “Es ist halt Winter.”

FUNKHAUS (dramatische Stimme):
“Und die Minustemperaturen?”
TOMMY: “Gehören dazu. Winter halt.”

FUNKHAUS (ausgebremste Stimme):
“Ja, aber was sollen unsere Zuhörer denn jetzt machen bei der Wahnsinns-Eiseskälte? Bei diesem Ausnahmezustand?”
TOMMY: “Nix. Die Heizung hab’n die sicher an. Und Winterreifen hab’n sie auch. Passt.”

FUNKHAUS (enttäuschte Stimme):
“Und dein Ratschlag?”
TOMMY: “Rausgehen! Es ist wunderschön, da draußen. Die Luft ist klar, trocken und herrlich frisch. Die Sonne strahlt, und der Himmel zeigt sich von seiner schönsten Seite. Dieses atemberaubende Blau! Wow. Und überall funkelt und glitzert es. In den Büschen, auf den Wiesen, in den Bäumen. Sogar die Vögel sind begeistert und zwitschern, was das Zeug hält. Hammertag!”

FUNKHAUS (verzweifelte Stimme; die Einschaltquoten fallen ins Bodenlose):
“Äh … ja … danke, Tommy. Ich höre gerade: Wir müssen dringend zurück ins Studio schalten …”

Aus die Maus. Thema vom Tisch.
Nächste Pseudo-Hyper-Hyper-Katastrophenmeldung, bitte!
Denn mal ehrlich: Ja, es ist kalt. Und ja, auch ich find’s geiler, in Shorts auf der Sommerterrasse zu sitzen, als bei minus 15 Grad morgens auf den ollen Bus zu warten. Aber mein Gott, so ist’s nun mal im Winter. Und der hat auch seine schönen Seiten. Und um die zu sehen, müssen wir gar nicht viel tun.
Dazu reicht eines: Einfach mal wieder richtig hinsehen!

Ich wünsche euch ein schönes, entspanntes Wochenende. Lasst euch nicht wuschig machen, gell?
Euer Tommy

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Heute hab’ ich euch noch was aus meinem Urlaub zu berichten. Dafür müsst ihr wissen, dass ich es über alles liebe, mit meinem Hund lange Wanderungen zu machen. Ab auf die Berge. Gern ein paar Stunden. Aber auch unsere morgendliche Waldrunde gibt mir viel. Und meinem Hund auch. Da leuchten jedes Mal vier Augen. Nun ist es aber so, dass wir alle nicht mehr die Jüngsten sind und mein pelziger Freund in einer Pfote Arthose hat. Dass zu wissen, tut mir schon weh genug. Aber zu allem Überfluss fing der Gute diesen Sommer auch noch an, relativ schnell zu humpeln. Puh – wie mir das das Herz zerriss.
Nun ja, jedenfalls habe ich die Wanderungen da komplett eingestellt und auch die Morgenrunde stark verkürzt. Besser wurde es dadurch aber nicht, denn wie ihr vielleicht wisst, erfordert Arthrose kontrollierte Bewegung. So richtig gut bewegen konnte er sich aber nicht. Echt – das war zum Verrücktwerden.
Was also, neben Physiotherapie, tun, Tommy?
Oh Mann, was hab’ ich mir den Wolf recherchiert. Nix. Bis ich im Herbst eine Family mit einem Bollerwagen fürs Spielzeug gesehen habe. Da kam mir die Idee, so ein Teil mit zum Wandern zu nehmen und meinen Hund ab und zu reinzusetzen. So weit, so gut. Wenn da nicht die Stimme gewesen wäre, die da schrie: “Ey, Tommy, voll peinlich! Wenn du mit dem Hund im Wagen gesehen wirst, echt Mann, dann hast du endgültig deinen Ruf weg. Das ist, als würdest du mit ‘nem Puppenwagen durch die Gegend laufen und so tun, als wär’s ein Kinderwagen. Mach das nicht, du Spacko!”
Also hab’ ich die Idee wieder verdrängt und weiter auf das verzichtet, was mir so am Herzen lag. Bis zum Urlaub. Da nahm ich all meinen Mut zusammen und hab’s einfach mal gemacht. Hund geschnappt, Wagen hinter mir hergezogen, losgewandert. Und: Auf den Boden geguckt. Schäm. Dann aber merkte ich, wie ich glücklich war. Endlich konnte ich wieder mit meinem Vierbeiner auf Achse gehen. Und als meine Mundwinkel nach oben gingen, richtete ich auch skeptisch meinen Blick nach oben. Und? Klar, die Leute, die uns entgegenkamen, guckten irritiert, sobald mein tierischer Fahrgast im Wagen saß. Einige sprachen mich auch an. Aber ob ihr’s glaubt oder nicht: Die meisten fanden’s gut. “Super, dass Sie das für Ihren Hund machen!” Und so ähnlich.
Mittlerweile geht’s meinem Hund merklich besser (lauf, lauf), und ich gehe auch hier, wo ich wohne, mit dem Wagen in den Wald. Und da kam mir die Tage ein LKW-Fahrer mit gefällten Bäumen entgegen. Ein bärtiger, stämmiger Mords-Kerl – einer, der seinen Mann steht und für modernen Firlefanz nix übrig hat. Und natürlich hupte er laut. Dann ließ er die Scheibe runter: “Ey, du da!”
Ich zucke innerlich zusammen. Jetzt kommt was Abfälliges!
Er weiter: “Super Idee! Das mache ich auch. Ich hab’ nen zehnjährigen Schäferhund und der kann nicht mehr so lange wandern …”
Das Ende vom Lied: Jetzt sind sie wieder happy auf Tour – die vier leuchtenden Augen. Mein Hund und ich. Und gelernt hab’ ich auch wieder was. Wenn man etwas tun will und das Herz dazu ja sagt, dann soll man’s tun! Selbst, wenn der eigene Mann skeptisch ist und man sich damit vielleicht zum Kasper oder zum Gespräch der Leute macht. Denn: Am Ende kommt’s eh immer ganz anders.
Ich drücke euch und wünsche einen schönen Mittwoch!
Euer Tommy

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Mann, Mann, Mann, Tommy, da hast du dich wieder mal in Teufelsküche gebracht. Versprichst deinen Lesern, dass es heute um Sex geht, dabei hast du als fleißiger Schreiberling doch gar keine Zeit für so was. Tagein, tagaus sitzt du einsam in deinem Kämmerlein und schreibst dir mit der Schreibmaschine deine Sehnsüchte vom Herzen. Schmunzel! Lach! … Wobei: Ihr kennt das. Man ist keine 18 mehr. Und es gibt auch andere Sachen, die einem die Freizeit versüßen.
Aber im Urlaub. Ja, da ist mal wieder ausreichend Zeit fürs Bummdidumm. Da wird georgelt, bis die Engel halleluja singen.
Und die Pläne passten. Mein Mann und ich sind in den Weihnachtsferien ab in die Pampa. Ferienwohnung im Nirgendwo. Keine Medien, keine Termine. Nur wir. Hach, wie schön. Und ‘nen Kamin gab’s auch. Also ist mein Göttergatte schon im Vorfeld losgezogen, um für Feuer zu sorgen. Archaisch wie der Steinsteinmann ist er auf die Jagd nach Holz gegangen.
Okay – zurück kam er mit Briketts. Na und? Hauptsache, er heizt uns ordentlich ein, dachte ich und sah uns schon auf dem Bärenfell schwitzen. Und ins Schwitzen kam mein Mann wirklich, als es endlich so weit war. Weil diese ollen Briketts nicht glühen wollten. Ich sag’s euch – der Arme hat eine ganze Packung Grillanzünder in den Kamin geworfen. Nix. Außer seinem Gesicht war nichts feuerrot. Aber aufgeben? Nee, nicht mit ihm, dem Steinzeitmacho. Also was tut er in seiner Verzweiflung? Echt – da fängt er doch tatsächlich an, das Geschenkpapier von den Weihnachtsgeschenken zu reißen … Anzünd, rein damit … Nix.
Und das Beste: Dem Guten ging’s gar nicht um knisternde Erotik, sondern nur ums Feuermachen an sich. Denn irgendwann meinte ich belustigt: “Na, dann wird’s wohl nix mit dem Kamasutra vorm Kamin”, woraufhin er wie folgt reagiert hat. Erst sagte er: “Sex? Nee, lass mal. Ich hab’ doch Urlaub!”, dann gab er im nächsten Augenblick alle Anstrengungen, Feuer zu machen, auf.
Am Ende machten wir ein Teelicht an – das brannte wenigstens – und landeten zu dritt auf der Couch. Mit unserem Hund, wohlgemerkt, nicht mit dem heißen Typen vom Nachbar-Ferienhaus. Und mit ‘nem Buch und ‘nem Kakao in der Hand.
Also ein Naturbursche wie Johannes aus meinem Sterne-Roman ist mein Mann nicht. Und ‘nen Survival-Kurs würde ich auch nicht bei ihm buchen. Und Geschenkpapier weiß er auch nicht zu schätzen. Trotzdem ist er – sicher wie euer Schatzi zu Hause – der beste Mann der Welt.
Ich wünsche euch und eurem Herzi einen tollen Dienstag!
Euer Tommy

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Hallo ihr Schnuckipuckis,
tolles Foto, was? Ich meine das Landschaftsfoto – nicht die draufgesetzte Giraffe mit dem langen Hals …
Habe ich geschossen. Am Silvestermorgen. Da bin ich nämlich auf die Idee gekommen, einen Schwarzwald-Berg hochzukraxeln.
Nun, normalerweise flitzen wir drei Nasen da ohne Murren und Knurren hoch. Aber an Silvester, nach dem vielen Entspannen, meldete sich bei meinem Mann und sogar bei meinem Hund ein nörgelnder Gnom zu Wort. “Boah, wie beschissen” … “Bei dem schlechten Wetter” … “Ist doch Nebel!” … “Und wir müssen doch noch in den Supermarkt Sekt holen!”
Na, ihr könnt’s euch vorstellen, gell?
Jedenfalls hab’ ich mich fast schon anstecken lassen von der Unlust, und so schleppten wir uns träge wie drei alte Ziegenböcke den nebeligen Berg hoch. Ätzend! Doch oben angekommen, strahlten die Augen. Bling-bling. Plötzlich waren wir über der Nebelgrenze und standen phatt im strahlenden Sonnenschein. Das fetzte. Echt, der Wald und die Welt unter uns sahen wie gemalt aus. Aber das seht ihr ja auf dem Foto …
Klar, das war nur “Wetter”. Stinknormales Wetter, plus bezwungene Höhenmeter. Aber als ich so drüber nachdachte, zeigte mir das wieder einmal etwas: Wenn wir den Blick für das, was wirklich zählt im Leben, haben wollen, müssen wir erst unseren Hals lang machen – wie eine Giraffe, die über die Nebelwolken gucken will und sich einen Überblick verschafft. Und dann müssen wir loslaufen. Raus aus dem Nebel.
Natürlich ist es schön bequem, drin zu bleiben in der Nebelsuppe. Die Gedanken der anderen denken. Den Mund halten. Die Verwirklichung der eigenen Träume eintauschen gegen ein gechilltes Leben auf dem Sofa.
Ja, in einer Gesellschaft, die stark um Bequemlichkeit und Konformität kreist, ist es schwer, sich aufzuraffen und rauszugehen aus der vermeintlichen Komfortzone. Doch wenn wir es uns dort allzu gemütlich machen, verpassen wir mehr als viel. Wir verpassen alles. Nämlich unser Leben und die Chance, Tag für Tag ein bisschen mehr wir selbst zu werden.
In dem Sinn wünsche ich uns allen für 2017 den Drang, frei und selbstbestimmt zu sein. Und den ungebrochenen Willen, den Hintern hochzukriegen.
PS: Schön, wieder bei euch zu sein! Echt – ich hab’ euch vermisst. Und wisst ihr was? Morgen wird’s schmuddelig. Nix mit Sinnsuche und so. Da geht’s einfach nur um dreckigen Sex.
Ha ha, hab’ ich euch?
Billiger Trick. Ich weiß. Aber so bin ich. Mit allen Wassern gewaschen, der Tommy 🙂

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Echt? Habt ihr gedacht, ich verschwinde in meine Weihnachts-Auszeit, ohne euch Weihnachtsgrüße zu schicken? Nee, das tue ich natürlich nicht. Allerdings muss ich heute wie auf Speed schreiben. Ich hab’ nämlich um 9 Uhr schon ‘nen Termin. Und ihr wisst ja, wie ich diese Morgentermine hasse. Eigentlich. Heute aber habe ich einen Supi-trupi-freu-Termin. Mein neues Tattoo, das derzeit im Entstehen ist, wird weiter gestochen.
Ich weiß, bei Tattoos gehen die Meinungen auseinander. Gut so. Ich für meinen Teil freue mich über meine stets wie ein Schneekönig. Jedes einzelne gehört zu mir, ist ein Teil meines Lebens. Wie eingebrannte Narben.
Nein, weg gehen die nimmer. Sollen sie auch gar nicht. Alle sind auf meinen eigenen Mist gewachsen, und sie erinnern mich an den Menschen, der ich war und bin, und an die Menschen, die ich liebe.
Außerdem ist mein Tätowierer ein super Typ. Ein Tag mit ihm – und alle negativen Gedanken sind wie weggeblasen, äh, weggestochen. Also wenn es einen Mann gibt, der das Gute anzieht, dann er. Es gibt diese Menschen – und das ist kein Weihnachtsmärchen –, die einfach nur super sind. Mit denen man einfach lächeln muss, egal, wie scheiße der Tag bisher gewesen war. In deren Nähe man sich ohne Wenn und Aber wohlfühlt. Also meine Stimme fürs Bundesverdienstkreuz hat mein Tätowierer.
Seht ihr – ich wollte doch nur kurz schreiben. Typisch. Und jetzt muss ich mich wieder mal sputen. Egal. Meine Tattoos sind mir wichtig – ihr aber auch.
Und deshalb wünsche ich euch jetzt schöne Weihnachten. Und mit “schöne” meine ich … Stopp! Jetzt wollte ich schreiben, was ICH unter “schöne Weihnachten” verstehe. Aber, nee, das mache ich jetzt mal nicht. Ich wünsche euch vielmehr, dass die Weihnachtstage so werden, dass sie EUCH zufrieden und vielleicht sogar ein wenig glücklich machen. Was dafür geschehen muss, das wisst ihr selbst am besten.
Aber ‘nen kleinen, ganz kleinen Tipp möchte ich euch dennoch mit auf den Weg in die Weihnachtstage geben. Neu ist der nicht. Aber halt einfach wertvoll. Nehmt euch Zeit. Lasst euch nicht stressen. Und stresst euch auch nicht selbst. Krabbelt zwischendurch mal den Pelz eures Hundes, eurer Katze oder den eures Mannes. Smile. Und schenkt euch auch selbst mal ‘nen Moment der Ruhe. Um das wieder zu spüren, was wirklich zählt im Leben.
Ah, und noch was: Passt auf den Christbaum-Ständer auf, und haltet die Ohren – oder sonst was – steif.
Kicher, kicher; sorry fürs plötzliche fallende Niveau, aber das konnte ich mir als Gay-Romance-Autor einfach nicht verkneifen.
Schäm dich Tommy!
Tu ich … und hüpf dann auch mal schnell weg. Bis 2017 – ich freue mich auf euch!
Habt euch wohl – ich hab euch lieb 🙂
Euer Tommy

PS: An alle, die Taschenbücher bei mir bestellt haben: Auch wenn ich meine Weihnachts-Auszeit wirklich als solche nutzen will, werde ich regelmäßig nachschauen, ob eure Überweisungen da sind. Wenn ja, gehen meine Bücher auf jeden Fall an euch raus.

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Was ich sehe, wenn ich in den Spiegel schaue?
Mal einen aufgeweckten, schelmischen Jungen, der voller Ideen steckt. Mal einen Mann, der das Leben zu verstehen versucht. Und mal, besonders morgens, wenn mir das künstliche LED-Licht entgegenstrahlt, einfach nur ein verknittertes, müdes Etwas.
Meistens aber sehe ich einfach mich. Den Tommy. Der mal lacht und mal weint. Der schon viel gekämpft hat – oft auch gegen sich selbst –, der aber auch schon viel Glück gehabt hat im Leben. Der achtsam und weise zu sein versucht, manchmal aber auch einfach nur irre unvernünftig ist. Den die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Angst machen, der aber weiter an die Menschlichkeit glaubt. Der fest davon überzeugt ist, dass Liebe alles ist. Der diszipliniert ist, aber auch mal über die Stränge schlägt. Der sich bemüht, einfach er selbst zu sein.
Das alles sehe ich, wenn ich in den Spiegel schaue. Aber ich sehe jetzt, wo ich diesen Text schreibe, auch euch. Euch, die ihr genauso voller Freude, Sorgen, Hoffnungen, Ängste, Liebe, Zweifel und wer weiß was seid. In dem Punkt sind wir uns – so verschieden wir Menschen glücklicherweise auch sind – doch alle gleich. Wir gehen nur unterschiedlich mit unseren Gefühlen um. Und das ist auch gut so. Das macht uns aus. Vielfalt statt Einfalt.
Ich bin dankbar dafür, dass ich mich – natürlich mal mehr, mal weniger – so akzeptiere, wie ich bin. Und dass ich mich bemühe, auch andere so sein zu lassen, wie sie sind. Außer, sie verhalten sich ungerecht, hinterhältig, entwürdigend oder verletzend.
Letzteres hat mich – nach langem Überlegen – übrigens dazu bewogen, hier doch 100 Prozent Tommy zu sein. Gesicht zu zeigen. Denn: Wenn andere sich hinter einem anonymen Profil verstecken, um ihren populistischen, menschenverachtenden Dreck in die Welt zu lassen, dann will ich anders sein.
Also – hier bin ich!
Euer Tommy

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Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Zeit mein Feind und nicht mein Freund ist. Dass mich der Sog der Schnelllebigkeit mitreißt und ich meine Erdung verliere.
Gestern war das so.
Schnell noch dies tun, geschwind noch jenes erledigen. Und kaum dass ich mich versah, lag ich auch schon im Bett und wusste, dass ich einen Tag verschenkt hatte.
Für sich genommen, ist das eine Mal noch lange kein Drama. Nein. Aber wie schnell wird die Hast, die Ruhelosigkeit zur Routine und zum Leben an sich?
Ich kenne das. Und ich will das nicht mehr. Ich will mich selbst und das, was mir wichtig ist, nicht aus den Augen verlieren.
Also bin ich heute Morgen in aller Herrgottsfrühe mit meinem Hund zu “unserem” See gefahren.
Still haben wir da gestanden, am Ufer, und ich habe meinen Blick aufs Wasser gerichtet.
In der Ruhe des Wassers ist alles in Balance. Es ist ein Stillstand, eine Stille, die doch voller Möglichkeiten ist. Denn unter der Oberfläche, in der Tiefe findet sich das Elementare.
Es ist ein gutes Gefühl, das zu wissen. Dass wir gar nicht viel tun müssen, um zurück zu uns selbst zu finden.
Ankommen. Abgeben. Aufatmen.
Eigentlich ist es ganz einfach.
Stimmt’s, Hund?
Ich gehe runter auf seine Höhe, umarme ihn, spüre sein Herz schlagen, und so bleiben wir eine ganze Weile einfach so am Ufer stehen. Bis mich die Bewegungslosigkeit plötzlich frösteln läßt.
Ja, meine Füße sind kalt. Aber dafür fühlt es sich in mir wieder warm an. Und mit diesem schönen Gefühl starte ich heute ruhig, bewusst und achtsam in den Tag. Und das wünsche ich auch euch: einen guten Tag mit vielen kleinen schönen Momenten, die das große Glück ausmachen.
Euer Tommy

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Ja, was ist denn das? Also … ich weiß es. Ich hab’s mir schließlich bestellt. Aber ihr wisst es nicht; ätsch! Und unser Postbote auch nicht. Und das hat ihn am Samstag, als er es gebracht hat, ganz wuschig gemacht, den Lieben.
Ja, er ist echt ein Netter, unser Postbote. Aber furchtbar neugierig. Der weiß immer schon, was wir kriegen, bevor wir es selber wissen. “Post von Steuerberater? Der hat doch letzte Woche schon geschrieben!” Oder: “Tommy – nix für dich! Ist für deinen Mann. Vom Gitarrenshop!” Oder: “Nikolaus-Päckchen von der Mama.”
Ist wahrscheinlich ‘ne Berufskrankheit.
Am Samstag aber staunte der Gute Bauklötze. Als ich die Tür öffnete, stand er da, mit meiner XXL-Bestellung und grinste sich was weg. “Ist das groooß, Mann! Was ist das denn?”, fragte er schelmisch, und ich konnte seine Gedanken lesen. Ach, der Tommy und sein Mann … Bei denen weiß man ja nie … So verrückt, wie die sind … Was ganz doll Spannendes oder was zum Spielen … für zwei Männer …
Jedenfalls ging er gar nicht mehr weg. Wie angewurzelt stand er da, so, als wollte er drauf warten, bis ich das Teil raushole. Doch nix da! Alles muss Mister Naseweis auch nicht erfahren.
Euch aber verrate ich’s. Wobei … ihr kennt euren Tommy doch jetzt schon ganz gut. Ratet doch mal. Die längste Praline der Welt ist’s nicht. Hat was mit ‘nem Hobby von mir zu tun.
Derjenige, der’s zuerst errät oder am Ende des Tages zumindest am nächsten dran war, dem schicke ich was Kleines – wirklich was Kleines! Nicht so ein Riesen-Riesen-Teil wie das hier :-)!
Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche
Euer Tommy

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Seid ihr schon mal an einem Erotikshop vorbeigelaufen und habt ‘nen Typen davor stehen sehen?
Es gibt kaum etwas Witzigeres zu beobachten. Er: pfeif pfeif pfeif … schöne Parkuhren hier … schöner Bürgersteig … Hände unschuldig auf dem Rücken … verstohlen (aber total auffällig) umguck … dann nix wie rein ins klebrige Vergnügen.
Genau das habe ich gestern auch gemacht.
Wobei. Stopp! Nicht GENAU das. Aber so was Ähnliches. Im Supermarkt.
Also das war so. Ich weiß wirklich nicht, wieso. Aber plötzlich was sie da. Die Lust. Schwupp, einfach so. Und ihr kennt das. Wenn es einmal kribbelt, hört’s nicht wieder auf. Dann muss man es einfach mal wieder machen. So schmutzig und eklig es auch ist. Doch das Verlangen ist halt zu groß, um es zu unterdrücken.
MEIN Verlangen war zu groß. Verdammt noch mal, ja!, ich brauchte eine … Hühnersuppe aus der Tüte.
“Iiiiiiih! Pfuiiiii, Tommy, schäm dich!”, schreit ihr jetzt sicher.
Ja, ich weiß. Betreten auf den Boden guck. Kleiner schuldiger Tommy.
Alles, was es an Müll und widerlichen Dingen gibt, ist da drin. Angeblich sollen sogar zermahlene Hühnerzehen mit verarbeitet sein (schüttel) – und Gentechnik (wächst mir da heute etwa ein drittes Ohr aus dem Kopf?). Aber egal. Gestern denke ich einfach nur: Ich WILL, ich BRAUCHE ‘so ne beschissene Hühnersuppe. Nix anderes.
Etwas beschämt schnappe ich mir also ‘ne Packung, gehe an die Kasse. Und bilde ich mir das ein, oder guckt mich die Kassiererin wirklich angeekelt hat? Verrät ihr Blick wirklich meine Gedanken? Denkt sie: Ach, so sehen diese anonymen Tütensupppen-Käufer aus …
Zuhause freue ich mich wie Bolle, als ich das Chemie-Zeug ins Wasser rühre und mir der typischen Tütensuppengeschmack in die Nase steigt. Und schmecken tut sie … hmmm … so richtig fies fettig und mega müllig. Aber alle paar Jahre hab’ ich so ‘nen Junkie- Rückfall.
Gestern war es übrigens ‘ne “Hühnersuppe mit Gemüse”. Lustig – “mit Gemüse”!? Ich verrat euch jetzt mal, wie viel Gemüse da drin war. 0,0001 Prozent. Die Möhren waren kleiner als jeder Popel, und die Gartenkräuter musste ich mit der Lupe suchen. Aber lecker war’s.
Nur, dass mein Hund anschließend nicht die übrig gebliebenen Suppennudeln gegessen hat, müsste mir zu denken geben. Denn: Was mein Hund nicht isst, ist eigentlich nicht genießbar.
Wünsche euch allen einen Supi-Freitag!
Doch noch seid ich mich nicht los. Nee, nee. Bevor ich mich nachher ins Wochenende verabschiede, melde ich mich noch mal ganz kurz bei euch
Bis denne!
Euer Tommy

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Ja, ihr Lieben, das ist mein Auto. Mein Love-Mobil. Aber keine Sorge – ganz so dreckig ist es nicht immer.
Das war’s für heute aber auch schon mit dem lustigen Tommy.
Denn so richtig zum Lachen ist mir heute nicht zumute. Ich hatte gestern Abend nämlich meinen ersten beleidigenden Kommentar unter meinem gestrigen Posting stehen.
Ich habe lange überlegt, ob ich es heute zum Thema machen soll. Aber ich tue es. Weil man nicht immer den Mund halten und nicht immer alles einfach so hinnehmen sollte.
Jedenfalls kam der Kommentar von jemandem mit anonymem Profil – von jemandem, der mir kurz vorher eine Freundschafts(!)-Anfrage geschickte hatte.
Ich habe sogar noch höflich zurückgeschrieben. Aber keine Antwort. Die fand ich dann aber auf dem Profil.
Dort steht: “Und dann wundern sich die lieben Schwulen wieder, wenn Leute was gegen sie haben? Mich kotzt dieses ganze Getue der Schwulenszene wirklich an, das muss ich hier mal sagen. Nur weil man schwul ist, ist das noch lange kein Grund, es jedem unbedingt kundtun zu müssen.”
Frau Pichler lässt grüßen.
Alle, die meinen “Sternen”-Roman kennen, wissen, was ich meine.
Für die anderen: Auch wenn mein Buch ein Weihnachtsmärchen ist, so finden sich doch Inhalte darin, die real und alles andere als märchenhaft sind. Die Angst vor Nähe und Gefühlen. Die Angst vor dem Fremden. Und der Schwulenhass; er ist kein spannendes Roman-Element; er ist Wirklichkeit. Nach wie vor. Tagtäglich.
Diskrimierungen sind tagtäglich, nicht nur gegenüber uns Schwulen, auch gegenüber anderen Minderheiten.
Wenn nicht mehr der Mensch gesehen wird, sondern nur “der Behinderte”, “der Flüchtling”, “der Schwarze”, dann IST das diskriminierend und verletzend.
Was denken sich Menschen eigentlich dabei, wenn sie – unter dem Schutzmantel der Anonymität – Hassbotschaften verbreiten bzw. in die Welt rauskotzen?
Ich finde das feige und widerlich. Und ich mache da nicht mit. Also fragt mich bitte nicht nach dem Namen … oder so. Ich bleibe meinem Herzen treu. Und mein Herz sagt einfach nur: Liebe. Oder nennt es Menschlichkeit. Der feste Wille, Verständnis für den anderen haben zu wollen.
Ja, ohne Scheiß, eigentlich ist’s doch ganz einfach: Liebe statt Hass. Miteinander statt gegeneinander. Make love your goal!
Das löst nicht alle Probleme, nicht alle Meinungsverschiedenheiten. Nein. Aber das bereitet das Fundament für ein harmonisches, friedliches Zusammenzuleben. Nicht nur in der Weihnachtszeit.
Habt euch wohl – ich hab’ euch lieb
Euer Tommy

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“Sonst, hat der Tommy immer so witzige Bilder. Aber heute? Nur so ‘n beschissener Block … Versteh’ ich nicht!”
Hat das gerade jemand von euch gedacht?
Ha ha, reingelegt. Denn natürlich postet der Tommy nicht ohne Grund seinen Block.
Also. Erstens wollte er euch zeigen, dass er neue Kuschelsocken hat. Ohne Loch … und die sind so warm, dass ich gerade Feuerfüßchen habe 🙂
Und zweitens hüpft der gute Tommy mit diesem Posting auf die aktuelle Hipster-Welle auf. Denn, jetzt haltet euch fest – ich hab’ ab heute im Internet ‘nen Blog.
Dass man so was heutzutage haben muss, verstehe ich ehrlich gesagt selbst nicht. Aber ohne Blog geht nix mehr.
Ich finde das ja schon lustig. Und dieses zugehörige Hipster-Getue auch. “Also ich hab’ da im Internet so ‘n Blog … Ich bin gaaaanz hip!”
Aber ich beuge mich. Ich mache mit.
Bis vor zwei Jahren hatte ich es auch nie vor möglich gehalten, jemals enge Skinny-Jeans anzuziehen. Da dachte ich, ich würde meine weiten Baggy-Jeans bis zur Rente tragen. Tja, so irrt man sich.
Oder wenn ich da nur an meine Haare und meinen Bart denke. Kaum, dass ich mich fürs Abschneiden entschieden habe, lasse ich beides wieder wachsen. Oder umgekehrt.
Sag niemals nie.
Wie dem auch sei. Jedenfalls habe ich jetzt einen Blog. Ha ha. Dort findet ihr meine täglichen Postings noch mal zum Nachlesen sowie Goodies und alle Bücher zum Bestellen. Und ganz viele Nacktbilder von mir … Noch mal reingelegt. Nein, natürlich nicht. Höchstens welche von meinem Hund.
Aber was ihr dort wirklich noch findet und tun könnt: Ihr könnt euch für meinen Newsletter anmelden. Was mich tierisch freuen würde.
Kein Angst: Ich mülle euch dann nicht mit Mails zu. Nur dann, wenn der Tommy einen neuen Roman veröffentlicht, gibt’s ‘ne kurze Nachricht und ‘nem lieben Gruß.
Also, würde mich freuen, ein paar Anmeldungen zu bekommen.
So. Und nun muss ich schnell mit dem Schreiben hier aufhören … denn ich hab’ da ‘nen Blog im Internet … und das ist ja soooo wichtig.
Wünsche euch allen einen tollen Mittwoch
Habt euch wohl – ich hab’ euch lieb
Euer Tommy

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Wie man den Nachwuchs sozialisieren kann, merke ich an meinem Hund. Als der noch ein Welpe und ich noch ein neuer, aufgeregter Hundebesitzer war, habe ich am 5. Dezember einen Schuh mit Hundeplätzchen für meinen Vierbeiner vor die Tür gestellt und eine Mordsaufregung drum gemacht. Seitdem liebt der Gute den Nikolaus-Tag, bzw. meine Sneakers, wenn sie vor der Tür stehen. So sehr, dass er jedes Mal vor Nervosität entweder voll die ADHS-Symptome an den Tag legt oder den flotten Heinrich bekommt. Oder beides.
Mein Mann tickt da ganz ähnlich.
Äh – nein. Nicht, dass ihr jetzt denkt, er würde vor lauter Nikolausfreude den ganzen Tag mit dem Schwanz wedeln oder auf dem Pott hocken. Aber ein bisschen aufgeregt ist er am 6.12. schon. Und nun ahne ich auch, warum. Denn beim Frühstück hat er mir erzählt, dass dort, wo er aufgewachsen ist (irgendwo im Nirgendwo in Westfalen) am Nikolaus-Tag auch wahlweise der böse Knecht Ruprecht mit ‘ner Rute gekommen ist. Nee, geschlagen hat er nicht (die Zeiten sind ja zum Glück längst vorbei), aber allein, dass der Typ mit Strafe gedroht hat, ist schon die Härte. Und noch krasser finde ich, dass er dazu noch schwarz war. Uh, der böse, böse Neger; wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Der weiße Nikolaus – der Gute; der schwarze Ruprecht – der Böse. Also, ich liebe ja Traditionen und alte Bräuche, aber darauf verzichten wir doch liebend gern, oder?
Aber … sorry, ich bin abgeschweift. Eigentlich wollte ich ja nur kurz von meinem Hund und den Nikolaus-Sneakern berichten. Also: Die Hundeplätzchen sind super angekommen und waren ruck, zuck verputzt. Nur: Was die vielen Mandarinen im Schuh sollten – darüber war mein kleiner Freund so gar nicht amused. Sein Blick jedenfalls sprach Bände und sagte verständlicherweise: Geht’s noch? Spinnst du? Zum Teufel mit dem ollen Vegan-Trend! Ich will Fleisch!
Wünsche euch und vor allem eurem Nachwuchs einen schönen Nikolaus-Tag!
Euer Tommy
PS: Wer von euch hat mein Loch im Kuschelstrumpf entdeckt 🙂 ?

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Realsatire am Samstagabend im Kino.
Drei eher einfach gestrickte Mädels – nein sorry, “Mädels” ist nicht das richtige Wort. Es waren “Tussis”. Also, drei hinter uns sitzende Tussis unterhalten sich:
Die Erste: “Geil, dass du’s geschafft hast und mit am Start bist!”
Die Zweite: “Ja voll, Mann (es war kein Mann dabei). Vor ‘ner Stunde war ich mir noch krass am Haarefärben.”
Erstes belustigtes Grinsen bei meinen Mann und mir.
Dann ca. fünf Minuten später:
Die Zweite wieder: “Ey, weißt’e was ey, die machen im Kino hier immer voll die Werbung für Eis. Und dann seh’ ich das so und hab’, boah ey, auch voll die Lust auf Eis … Und dann kommt so ‘n Typ her und fragt ‘Will jemand ‘n Eis?’ … Krass, gell, wie die das so machen!?”
Mein Mann und ich: fremdschämen.
30 Minuten später sind die drei Haarefärb-Grazien aus dem Kino gegangen, weil sie den Film nicht verstanden hatten.
PS: Es war ein einfach gestrickter Hollywood-Blockbuster. Aber: Es gab VOLL KRASS RICHTIGE Dialoge, und von den Filmfiguren war auch keine “sich voll krass am Haarefärben”.
Wünsche euch einen guten Start in die Woche
Euer Tommy

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Leute, Leute, ihr macht euch Sorgen, dass euer Tommy unter die Wildschweine gerät, dabei droht die Gefahr ganz woanders. Dort, wo man am wenigstens damit rechnet, plötzlich ins Gras zu beißen.
Am Briefkasten.
Da gehe ich eben nichtsahnend mit meinem Briefkastenschlüsselchen vor die Tür, drehe um, mache auf – und wusch, liege ich da. Erschlagen und begraben von Post.
Alles Fan-Post?
Klar, träum schon weiter, Tommy. Alles Werbung. Alles scheiß Werbung.
Ja, ja, es weihnachtet sehr.
Dabei sind sie bei mir echt an der falschen Adresse. Denn – ätsch – ich mach da nicht mit, bei dem extremen Konsumterror. Nee, echt nicht.
Doch nicht, dass ihr jetzt denkt, ich sei so ein unverbesserlicher Weltverbesserungs-Fussel-Kiffer-Raggaehörer-Typ à la “Worum geht’s? Egal, ich bin dagegen!”. Nee, das nicht. Aber den X-mas-Stress tue ich mir einfach nicht mehr an.
Verschenken tue ich trotzdem was.
Was das ist? Das verrate ich nicht. Das sehen meine Leute an Weihnachten. Aber eines ist sicher: Nix aus den Prospekten!
Wünsche euch ein schönes Wochenende
Euer Tommy

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Und morgen öffnen wir wieder ein Türchen am Adventskalender … oder eher nicht?
Ich finde ja – es gibt Adventskalender-Lebensabschnitte (geiles Wort).
Als kleiner Knirps habe ich stets einen dieser 99-Pfennig-Kalender von meinen Eltern gekriegt. Ihr wisst schon, so einen mit Billigschokolade zum Davonlaufen.
Dann, als ich ‘n bisschen älter wurde, hing der erste Selbstgebastelte meiner Mutter am Schrank.
Und schwuppdiwupp war ich erwachsen und habe meinem damaligen ersten Freund den ersten Adventskalender mit viel Liebe selbst gemacht (dass der Typ ‘ne Obergurke war, habe ich erst hinterher gemerkt).
Tja und heute … Heute brauche ich keinen Adventskalender mehr. Nö, nicht wirklich.
Dabei gibt’s da ‘ne Auswahl … Ich sag’ euch – Wahnsinn! Mit weißer Schokolade, mit Marzipan, mit Spielzeug, mit Leberwürsten (bäh!) und mit Bildchen der 24 größten, lebenden Diktatoren (nee, Späßchen gemacht, so einen Kalender gibt’s nicht. Aber im Zuge des Diktatoren-Hypes keine schlechte Verkaufsidee).
Was es aber wirklich gibt, ist ein Kalender mit 24 Schnaps-Fläschchen. Für die Fahne am Morgen: Erst mal einen hinter die Binde kippen, den Job schön saufen, dann auf die Arbeit.
Und auch einen Erotik-Kalender gibt’s. Mit 24 “geilen” Kleinigkeiten. Doch, äh, auch das stell’ ich mir bescheuert vor: Morgens Türchen aufmachen … ah, ne Potenzpille … schnell mal einschmeißen … den ganzen Tag mit ‘nem Röhrchen durch die Gegend laufen und “Vom Himmel hoch” singen.
Brauch ich das? Kurz überleg. Grübel, grübel … Nein, danke.
Aber jedem das Seine, gell?
Wünsch’ euch einen tollen Tag
Euer Tommy
PS: Es soll ja sogar Leute geben (gell, Samara?), die mein neues Buch “Weil du mir die Sterne zeigst”, das 24 Kapitel hat, als Adventskalender nutzen … Das wiederrum finde ich NATÜRLICH klasse. Herrlich verrückt. Smile!

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Puff, puff, peng, peng … Herrlich, ich wollte schon immer mal ein Montagsmorgen-Posting mit dem Wort Puff beginnen 🙂 … Also noch mal: Puff, puff, peng, peng, Hocus, pocus, fidibus, Kaninchen aus dem Hut – Tommy #2 ist da. Mein zweiter Roman ist seit heute online.

“WEIL DU MIR DIE STERNE ZEIGST”

Und ich sag’s euch – nicht nur meine beide Protagonisten und sämtliche Nebenfiguren des Romans durchleben in dem Buch ein Gefühlschaos, auch meine Welt stand beim Schreiben Kopf. Echt, ich war so drin, dass ich selbst manchmal herzhaft lachen musste, manchmal übers Leben nachgedacht habe und stellenweise über Sinn und Unsinn der Weihnacht, wie wir sie heute feiern, sinnieren musste. Und ohne Scheiß: Einmal war ich sogar ein klitzekleines bisschen gerührt. So bin ich halt. Typisch Tommy. Nur perfekt darin, nicht perfekt zu sein.
Jetzt, als ich heute Morgen nach dem Aufstehen gesehen habe, dass der Roman online ist, wusste ich nicht genau, ob ich vor Freude mit dem Besen durch die Wohnung tanzen oder mich vor Aufregung in ihm festbeißen sollte. Also bin ich mit meinem Hund ab nach draußen in den Wald. In die Ruhe.
Hey, und wisst ihr, was da passiert ist? … Nun ja, passiert ist vielleicht zu viel gesagt … Aber: Mir schien die Sonne so hell und leuchtend entgegen, so wärmend trotz der Arschkälte heute Morgen, dass ich mir fast wie der Typ auf meinem neuen Cover vorgekommen bin … also ich meine das Umgebensein von gelben Strahlen – im Gegensatz zu ihm hatte ich natürlich schon was an … bin ja kein Nackt-Flitzer 🙂
Irgendwie fand ich das ein gutes Omen, das mit den Strahlen. Außerdem habe ich gestern beim Hochladen ein Adventslicht angezündet.
So … und jetzt entlasse ich dich, meine zweite Geschichte, einfach mal nach draußen. Ab mit dir! Und tschüss … mach’s mal gut!
Nicht ohne jedoch schon mal danke zu sagen, EUCH DANKE ZU SAGEN. Denn ohne euch alle wäre das nicht möglich. Ich mag unsere gemeinsame Tommy-Welt, die wir uns hier zusammen schaffen.
PS: Hier noch der Klappentext.

KURZINHALT
Nils lebt ein Leben auf der Überholspur. Seinen Kollegen zeigt er, wie man Karriere macht, und seine Bedürfnisse befriedigt er in den Berliner Gay-Clubs. Gefühle? Wer braucht die schon! Doch ausgerechnet kurz vor Weihnachten steht sein Leben plötzlich Kopf und zwingt ihn zu einem Aufenthalt in den Bergen.
Kulturschock pur. Als er die schrulligen Dorfbewohner näher kennenlernt, will er sich schon aus dem Staub machen. Doch dann trifft er den sturen, aber überaus attraktiven Johannes, der abgeschieden in einer Almhütte lebt.
Schnell kommen sich die zwei unterschiedlichen Männer näher, und das Weihnachtsglück scheint perfekt. Aber die beiden ahnen nicht, dass die Dorf-Idylle trügt …

7 Tage in einem einsamen Bergdorf
2 Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten
1 Weihnachtsnacht, die alles für immer verändert
… und 1 viel zu großer Weihnachtsbaum

Eine gute, stressfreie und positive Woche wünsche ich euch … und viel Spaß beim Lesen!
Euer Tommy

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Person 1 zu Tommy: “Ey, Tommy, bist du auch dabei?”
Person 2 zu Tommy: “Und? Schon Karten vorbestellt?”
Person 3 zu Tommy: “Sollen wir zusammen reingehen?”
usw.
Ich denke: Hä? Um was geht’s eigentlich?
… Vorsichtig frag: “Um was geht’s eigentlich?”
Person 3: “Na, um Rogue One.
Ich: “Ach so um Rogue One… Und was ist das bitte schön?” (Bestimmt wieder so ein olles Computerspiel, denke ich)
Person 1+2+3 plus alle anderen Anwesenden glotzen mich an, als sei ich von einem anderen Stern. Alle gleichzeitig: “Hallo? Der neue S t a r W a r s!”
Ich: “Ach, so. Nö. Nix für mich.”
Dabei verspricht mir die Werbung, wie ich am Wochenende gesehen habe:
“Lässt dich alles vergessen, was du dieses Jahr bisher gesehen hast!”
… Aber ich will gar nicht alles vergessen, was ich in diesem Jahr bisher gesehen habe. Alles vergessen? Echt nicht. Und schon gar nicht wegen irgendwelchen Widerstandskämpfern, die irgendeinen Todesstern verteidigen müssen.
Schon klar, “Star Wars” ist Kult. Aber der Kult ist, als ich noch ein kleiner Tommy war, irgendwie an mir vorbeigezogen, und so ganz ohne Nostalgie-Feeling muss ich mir diese Obi-Wan-Kenobis und R2-D2s auch nicht unbedingt reinziehen – so gut es vielleicht auch sein mag.
Doch stopp! Bevor ihr mich jetzt mit euren Leuchtschwertern erschlagt – kennt ihr das nicht auch? Dass plötzlich alle über irgendetwas sprechen, das gerade VOLL IN IST, ihr aber null mitsprechen könnt und auch nicht wollt, weil es euch nicht die Bohne interessiert?

Übrigens: Noch mal viiiiielen lieben Dank für euer tolles Feedback zu meinem neuen Roman. Das tut echt gut und freut mich tierisch. Und: Danke auch für eure lieben Bewertungen und Rezensionen. Auf meiner Autorenseite werde ich nachher ein paar Schnipsel davon posten.

Einen schönen sonnigen Dienstag wünsche ich, und allen die gerade meinen “Sternen”-Roman lesen – viel Spaß und ein entspanntes, aber auch prickelndes Abtauchen vom Alltag

Euer Tommy

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