Februar 2017

Jippie! Ich verabschiede mich bereits heute ins Wochenende. Weil morgen mein vierter und – wie ich annehme – vorerst letzter Tattoo-Termin ist. Dann ist mein aktuelles Arm-Motiv fertig gestochen.
Ich freue mich schon riesig drauf. Nicht nur auf das, was bleibt. Auch auf den Tag an sich, denn wie ich euch ja schon mal erzählt habe, ist mein Tätowierer ein ganz, ganz Toller.
Außerdem habe ich dann wieder einmal etwas geschafft, was mir eigentlich recht schwerfällt. Warten. Auf den ersten Termin … auf den zweiten … den dritten … und den jetzt. Dazwischen immer mal wieder eine Terminverschiebung („Tommy, kannst du heute statt übermorgen kommen?“), immer mal wieder ein telefonisches Abklären. Und das alles ist etwas, was mich zappelig macht.
Meinen Freund, den Tatöwierer, lässt das hingegen völlig kalt. Er ist da ganz anders. Wie’s kommt, kommt’s – und am besten kommt’s auch noch völlig anders.
Vielleicht verstehen wir uns gerade deshalb so super. Weil wir uns gegenseitig Zeugs erzählen und Dinge zeigen, die wir so – aus dieser Perspektive – noch nicht gehört und gesehen haben.
Ja. Jedes unserer Treffen ist bereichernd. Wegen dem, was bleibt – und damit meine ich nicht nur meine Tattoos …
Nun denn: Schönen Donnerstag, ihr Lieben, und schon mal jetzt ein gutes Wochenende mit dem ein oder anderen Gespräch, das im positiven Sinn unter die Haut geht und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Euer Tommy

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Heute Morgen hat mir eine Kleinigkeit ein tiefes, warmes Gefühl beschert. Ich machte mich wie immer mit meinem Hund auf in die Natur und fing gerade an, loszutrotten. Da merke ich, dass ich anders laufe. Dass der Boden nachgibt. Nach den vielen Tagen des Frosts war er weicher, und ich sank ein kleines bisschen in die Erde ein. Nicht viel. Kaum spürbar. Aber ich ich sank ein. Und das Besondere: Ich merkte es.
Das hat mich unerwartet gerührt und gefreut. Denn dass ich – gerade in dieser Woche, in der ich merke, dass ich negativem Stress und schlechten Gedanken zu viel Raum gebe – plötzlich, ohne es provoziert zu haben, meine Aufmerksamkeit auf den Boden, auf meine Schritte, lenke, ist ein gutes Zeichen.
Zudem zeigte es mir, dass es immer einen Weg neben der viel befahrenen Hauptstraße gibt. Dass man einfach nur mal abbiegen muss, um statt steinigem, weichen Untergrund zu spüren. Dass man, wenn man es denn wirklich will, immer eine Wahl und sowohl der Rastlosigkeit als auch den Belanglosigkeiten des Lebens den Rücken zudrehen kann.
Wünsche euch schöne Momente auf eurem Weg durch diesen Tag
Euer Tommy

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