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Hey, ihr Helden! Heute hab ich weniger eine Geschichte als einen Bombentipp für euch. Quasi den ultimativen Shopping-Tipp.
Wir kaufen ja vieles, was wir gar nicht brauchen. Heute aber, haltet euch fest, könnt ihr euch was schießen, von dem ihr, wenn ihr es denn einmal euer Eigen nennt, nie mehr Abschied nehmen wollt. Das Schwimmbad Münsingen bringt alles unter den Hammer, was nicht niet- und nagelfest ist.
Also ich überlege ja, ob ich mir den Sprungturm kaufe. Wenn Jimmy das nächste Mal übers Essen motzt, schick ich ihn da hoch und lasse ihn so lange oben versauern, bis er wieder artig ist. Geil wär auch die 60-Meter-Wasserrutsche: Morgens einfach so aus dem Bett in den Tag sausen und während der Fahrt ein bisschen Duschgel auf den Body klatschen – zack, fertig, startklar.
Zugeschlagen hab ich auch schon. Beim Bademeister. Den halte ich mir als Toyboy, aber psst, nicht dem Jimmy sagen!
Ach ja, und für euch hab ich auch ’ne echt steile Idee. Schlagt doch bei den Umkleidekabinenwänden zu. Also ich rate euch zu so einer quasi für alle Freibäder obligatorischen Wand mit Loch. Stellt das Ding bei euch zu Hause im Bad auf. Und dann geht’s ab: Ihr zieht euch um, und Schatzi spielt für euch den Spanner. Das macht sicher mega Fun. Und nein, ihr könnt euch nicht damit rausreden, dass ihr darauf keinen Bock habt, weil das anschließende Duschen ja so nervig und so anstrengend ist … Nix duschen, Mensch, muss ich euch denn alles sagen? Könnt ihr nicht mal selbst denken? Tse, tse, tse, ihr Dummerchen, ihr springt doch einfach ins 20-Meter-Becken, das ihr euch heute ebenfalls unter den Nagel reißt.
So, ich muss dann auch, will mir noch ’nen Startblock kaufen. Euch schon mal ein feines Wochenende!
Euer Tommy

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Der freie Wille macht uns zu dem, was wir sind. Zu einem Menschen. In unseren Entscheidungen sind wir, das lässt sich nicht leugnen, freier als andere Lebewesen. Freier als Einzeller wie Pantoffeltierchen oder Kieselalgen. Dennoch gilt es als gesichert, dass wir unsere Entscheidungen – zumindest im absoluten Sinn – bereits gefällt haben, ehe unser Bewusstsein davon Kenntnis nimmt. Pointiert formuliert: Wir denken nicht unsere Gedanken, sondern werden gedacht.
Einige rufen jetzt sicher: „Boah, voll der komplizierte Stoff am frühen Morgen, Tommy! Geht’s noch?“ Also will ich euch ’ne Nachbarschaftsgeschichte aufs Auge drücken.
Also das war so: Der Tommy und der Jimmy, die haben Nachbarn. Viele. Denn sie leben dicht an dicht in einer Wohnhaussiedlung. Und eines Tages kaufte sich der erste dieser Nachbarn eine Gartendusche. Voll happy war er mit dem Teil, und mit seiner Euphorie steckte er den zweiten Nachbarn an, der sich wenig später ebenfalls eine Gartendusche zulegte.
Am dritten Tage hatte auch der dritte Nachbar eine – na, was wohl? – Gartendusche. Stolz beugte er sich über den Gartenzaun von Tommy und Jimmy und sagte: „Guckt mal, Tommy und Jimmy, wir haben eine Gartendusche! Ihr habt keine, oder? Also, wie ihr das aushaltet, so ohne Gartendusche, ist mir ein Rätsel. Ohne Gartendusche würde ich den Sommer nicht überstehen können.“
Der Tommy und der Jimmy guckten sich nur fragend an. Denn weder der Tommy noch der Jimmy verstand, wofür man in einem kleinen Reihenhaus zwingend eine Gartendusche brauchte. Und erst recht nicht wollte Herr König, der Hund der beiden, das verstehen. Wuffend legte er mit verschmierter Schnauze, die er gestrichen voll hatte, Protest ein.
Der Gartenduschen-Virus aber war nicht aufzuhalten. Ein Monat zog ins Land, und mit einem Mal hatte jeder Nachbar – außer die beiden Jungs, die armen Knöpfe! – eine Gartendusche. Und erst duschten die stolzen Besitzer auch fleißig in ihrem Garten. Doch schon nach wenigen Wochen weinten die Gartenduschen, denn sie standen einsam und verlassen in der Gegend herum und kamen sich überflüssig und vergessen vor.
Und so tropfen sie noch heute deprimiert und auf sich zurückgeworfen vor sich hin, denn die Gartenbesitzer haben sich von einem neuen Virus anstecken lassen, der jeden befällt, der nicht achtsam dafür ist, dass nicht jeder Wunsch der eigene Wunsch sein muss.
In diesem Sinn, meine lieben Freunde, seid achtsam! Überlegt, wann ihr etwas wirklich befürwortet und wann ihr Gefahr lauft, den Gedanken der Masse für euren eigenen zu halten.
Im Falle einer Gartendusche mag Letzteres nicht weiter tragisch sein, im Falle von Menschenrechten, Demokratie und Grundfreiheiten ist es das aber sehr wohl.
Habt euch wohl, ich hab’ euch lieb
Euer Tommy, der jetzt erst mal duschen geht. Oben, ganz stinknormal, im Badezimmer.

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Ich mache, zugegeben, selten bei diesen Challenges mit. Aber ich wurde nun mehrfach von euch nominiert, unter anderem von Anne Felix, bei diesem Musikding teilzunehmen. Und weil mir Musik so wichtig ist und man mich mit Musik fast immer kriegt, hier meine “7 Songs, die mir was bedeuten”. Ich habe sie in ein Posting gesteckt, weil ich euch nicht noch mehr auf den Keks gehen will, als ich es ohnehin schon hier auf FB tue.

D.A.F.: Alle gegen alle

Kontrollierte, reflektierte Wut über Ungerechtigkeiten ist aus meiner Sicht der Dinge wichtig, um nicht abzustumpfen. Um nicht alles, als gegeben hinzunehmen. Liebe ist, was mich lenkt, im Leben. Aber schon immer spürte ich auch den Drang, nicht wegzusehen, wenn man nicht wegsehen sollte. Außerdem musste ich als kleiner, schmächtiger schwuler Junge sehr viel kämpfen. Mich verteidigen. In der – im Übrigen ideologiefreien – Musik von „D.A.F.“ fand ich die nötige Kraft dazu. Außerdem habe ich durch „D.A.F.“ viel darüber nachgedacht, inwieweit Provokation ein geeignetes Mittel ist, um Missstände sichtbar zu machen.

Sangre De Muerdago: Medianoite

Ich liebe den Wald. Die Tiere. Die Natur. Und ich begreife mich als Teil eines Kosmos, der von Liebe gespeist wird. Manchmal vergesse ich das. Und dann verliere ich mich in unwichtigen Dingen, die nur kostbare Lebenszeit rauben. Traurig macht mich das, doch kaum begebe ich mich in die Stille, in den Wald, kaum sehe ich in die Augen von Herrn König, meinem Hund, oder in die von Jimmy oder meinen Eltern, sehe ich wieder klar. Diese Band sieht das ähnlich.

Propaganda: Dr. Mabuse

„Propaganda“ – die Band kam aus Düsseldorf – waren so düster, so kühl, und sie eckten an mit ihrer Ästhetik. Für mich war das wie der Eintritt in eine Welt, in der ich mich verstanden fühlte. Ich weiß, das ist schwer nachzuvollziehen, und ich kann es auch schlecht erklären, aber zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass auch andere da draußen ein schweres Herz haben und die Welt, wie sie ist, nicht immer verstehen. Und dass mich die Suche nach Antworten ein Leben lang begleiten wird.

Dead Can Dance: Persephone

Es gibt keine andere Sängerin, deren Stimme mich so ergreift wie die von Lisa Gerrard. Mehrmals habe ich „Dead Can Dance“ live in Opern- und Konzerthäusern gesehen, und jedes Mal musste ich weinen. Eine Stimme, die allein ob ihres Klangs Geschichten erzählt. Songs, die mein Herz öffnen und ganz, ganz weit machen. Nur: Ich kann sie nicht so oft hören. Erstens weil mich das zu sehr aufwühlt. Und zweitens weil die Nachbarn immer klingen, weil ich „Dead Can Dance“ einfach extrem laut hören muss.

Eurythmics: Sweet Dreams

Auch die „Eurythmics“ waren für mich nicht bloß eine gute Band – die beiden kamen mir wie eine Offenbarung vor. Der coole Klang, die melodische Härte. Und vor allem Annie Lennox. Eine Frau, die nicht dem klassischen Frauenbild entsprach. Mehr noch: Sie spielte mit den Geschlechtsrollen. Mal war sie in den Videos ein Jungs verschlingender Vamp, mal ein Mann, mal irgendwas dazwischen. Ich fand das mutig, fand das sexy und es zeigte mir, dass man sein kann, wie man will. Annie Lennox und die „Eurythmics“ haben mich – das ist, glaube ich, nicht übertrieben – stark geprägt.

Anne Clark: Our Darkness

Ein Song von Anne Clark trägt den Titel “Weltschmerz”. Treffender kann man ihre Musik nicht charakterisieren. Wobei es im Grunde eher vertonte, melancholische Gedichte sind. Spoken Words. Poesie. Und ich liebe Poesie. Ich liebe Worte, ich liebe die Sprache, und ich liebe die Kraft, die von Sätzen ausgehen kann.

Wolves In The Throne Room: Born From The Serpent’s Eye

Aus der EBM-Szene bin ich vor Jahren in die (Black-)Metal-Szene gekommen. Und ich bin echt dankbar, dass sich diese Tür für mich geöffnet hat. Ich habe durch die Musik wunderbare Menschen kennengelernt, die ähnlich denken, mich teilweise verstehen. Das ist ein gutes Gefühl. Denn wenn man nichts sagen muss und doch spürt, dass der andere weiß, was in einem vorgeht, ist das ein Geschenk. „Wolves In The Throne Room“ mag ich besonders. Ihre Musik. Und ich mag auch, dass die Mitglieder auf einer naturverbundenen Kommunen-ähnlichen Farm in Olympia leben.

So, ich hoffe, eure Ohren haben meine Songs überlebt.
Eine gute Restwoche wünsche ich und schon mal ein schönes Wochenende!
Euer Tommy … Ach ja, und wer ebenfalls Songs posten und was dazu sagen will, nur zu. Jeder darf, wie er will.

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Die „Rocky Horror Show“ feierte diese Woche ihren 45. Geburtstag.
Ich selbst habe kaum bewegende Erinnerungen an das Musical oder den Film; beides sollte nie zu einem Puzzleteil meines Lebens werden.
Dafür aber weiß ich noch, als wäre es gestern gewesen, wie meine Eltern, damals als der Film nachts in den Programmkinos lief und für Aufsehen sorgte, vom Ausgehen zurückkamen und beide völlig begeistert, ja geradezu geflasht gewesen sind. Vor allem meine Mutter schwärmte von diesem Strapse tragenden, trans- und bisexuellen Frank’n’Furter, der wie sie sagte, verdammt sexy war.
Und ich wiederum war verdammt stolz auf meine Mutter. Sie war so offen, so modern. Und wie Frank’n’Furter ging sie ihren Weg. Immer in halsbrecherischen Pumps und mit wenig bzw. luftigem Stoff am Körper, weil sie die Freiheit auf der Haut spüren wollte.
Ich fand das immer mega cool. Fand sie cool. Sie hatte stets ein Faible für die Kaputten, die Verletzten und die schrägen Vögel. Sie liebte abgefahrene Musik. Liebte den dicken Meat Loaf, die wilden Aerosmith und die punkigen Sigue Sigue Sputnik. Nahm jeden, wie er war. Und vor allem war sie sich selbst treu. Versuchte immer, ihren Weg zu gehen.
Heute – damals ist schon lange her und die Zeit ist echt gerast – trägt sie keine Stöckelschuhe mehr, weil’s ihr Körper nicht mehr zulässt. Und auch Musik hört sie nicht mehr wirklich. Manchmal kommt sie mir auch traurig und gebrochen und zerbrechlich vor.
Doch dann, an manchen Tagen, steht sie wieder wie damals vor mir. Stolz und mutig, freiheitsliebend und unbeirrt ihren Weg gehend. Wie Frank’n’Furter, der über jede Moral erhaben, den Mut vorlebt, zu sein, wie auch immer er gerade sein möchte.
Die „Rocky Horror Show“ ist jetzt 45. Die schrillen Figuren sind mittlerweile 45 Jahre alt.
Die Moral aber, sie hat sich nicht geändert. Weder für meine Mutter noch für uns alle: „Don’t dream it, be it!“
Euer Tommy, der sich brennend wie die gefakte Fluppe in seinem Mund, für eure Rocky-Horror-Storys interessiert und euch wünscht, dass ihr euren eigenen Weg, ja, euch selbst, nie aus den Augen verliert!

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Neulich stand Jimmy halb sich schämend und halb freudig grinsend wie ein Honigkuchenpferd vor mir, und ich wusste auf der Stelle: Jetzt kommt was.
Und es kam was. Was Neues ins Haus.
Stolz hielt er die Packung hoch, und ich sah sofort, dass es ein Gerät war. Doch die Abbildung sagte mir nix. Also las ich, um zu verstehen, um was für eine total notwendige, unverzichtbare Errungenschaft es sich dabei denn wohl handelte.
Es war ein … ta ta ta ta … Hochen-Taster.
Ich wusste absolut nix damit anzufangen.
Also fragte ich: „Hochen-Taster? Für was braucht man das?“
Jimmy lachte. Weil das Teil kein Hochen-Taster, sondern ein Hoch-Entaster war. Ich hatte das Wort nur falsch gelesen. Die zusammengehörigen Silben oder so vertauscht.
So wie bei Disco-Unterpreise, was eigentlich Discounter-Preise heißt. Aber manchmal hat man so einen Lese-Dreher.
Auch gut: „Er schlief in seiner Wachs-Tube“, dabei pennte der Gute in seiner Wach-Stube.
Aber was ich eigentlich erzählen wollte, ist, dass dieser Hochentaster so ein typisches Jimmy-war-im-Baumarkt-Produkt ist.
Stolz holte Jimmy sein Teil am Wochenende raus, ließ es zur vollen Größe ausfahren und stand dann schließlich mit dem Riesending vor mir: „Sag mir, Tommy, was ich damit machen soll, und ich mache es.“
Einsatz in Manhattan.
Bzw. Rambo im Garten.
„Ähm“, antwortete ich, „da an dem Strauch stehen ein paar Blättchen ab. Die kannste abschneiden.“
Tja, und dann stand Jimmy also da mit diesem Lulatsch-Ding und schnippelte die Blätter ab, die man auch mit einer Nagelschere hätte schneiden können.
„Und der Baum? Für den habe ich das Teil doch geholt. Der muss radikal gekürzt werden“, urteilte er fachmännisch.
Ich schüttelte den Kopf. Denn erstens lassen es sich darin gerade viele Tierchen gutgehen, und zweitens ist das unser Sichtschutz vor den Nachbarn. Und drittens sollte man Bäume nach Möglichkeit erst im Herbst wieder schneiden.
Nun ja, jedenfalls war Jimmy echt geknickt. Enttäuscht stand er mit seinem XXL-Teil da, das eigentlich gar nicht gebraucht wurde.
Und die Moral von der Geschicht? Männer, überschätzt euch mit der Größe nicht!
PS: Nicht traurig sein, der Jimmy ist es auch nicht mehr. Ich habe ihm versprochen, dass wir im nächsten Frühling das Teil gemeinsam rausholen, bis zum Anschlag ausfahren und dann mal so richtig die Garten-wir-machen-alles-klein-Sau rauslassen. Und bis es so weit ist, fallen uns wohl täglich weitere Worte wie Hochentaster ein. Jimmy und ich kamen heute beim Frühstück gerade noch auf Hinsterbender, Mietzentrum und Glasengel.
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende … und kauft bloß nix, was Jimmy sich nicht auch kaufen würde
Euer Tommy

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“Wir beide spüren doch, dass wir mehr wollen.
Es ist, als hätten wir uns nicht gesucht
und doch gefunden.
Ich wollte das nicht.
Ich wollte nicht gefunden werden,
und ich war nicht auf der Suche.
Aber jetzt stehen wir uns mal hier…”

Wochenende! Genießt es. Bin schon voll in Urlaubsmodus; eben erst aufgestanden -:)
Und Jimmy ist gar nicht mehr wach zu kriegen. Nun ja, jetzt erst mal in die Dixi-Dusche 🙀🤣🙂🙃 … sind auf nem Festival gelandet … als erste Station.
Euer Tommy

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Hmm, soll ich? Soll ich nicht? Grübel, grübel.. auf Ziele oder Sachen oder so, die man erreicht hat, hinzuweisen, hat immer ein bisschen was von Selbstbeweihräucherung (ich weiß). Und darum geht’s mir nicht. Nö – das brauche ich nicht. Ich versuche, mich zu mögen, unabhängig von Buchsachen. Und ich habe mir sicherheitshalber, wenn das jemand anders denken sollte, schon mal einen Sicherheitshelm angezogen (voll hip und trendy, oder?).
ABER: Ich bin, und das sage ich ehrlich, sau-sau-sau verdammt stolz auf dieses Buch. Auf „Fight to Love Again“.
Yepp, ich habe fast 7 Monate jeden Tag bis zu 7 Stunden dran gearbeitet und gelitten und geflennt und und und. Echt, wie ein Wahnsinniger. Normal war das nicht.
Aber jetzt ist’s draußen … und es gefällt euch. Nein, ihr liebt es. Und das macht mich so was von happy. Danke.

„Das Buch war der Hammer. Und am Ende habe ich ohne Ende geheult.“

„Ich habe schon ganz viele tolle Geschichten gelesen. Aber diese Geschichte ist nicht toll, sie ist wundervoll.“

„Diese Geschichte geht richtig unter die Haut.“

„Ich habe geweint, gelacht, mich aufgeregt und war betroffen.“

„Starke Protas, eine durchdachte Story, Herzschmerz, Erotik und Humor. Wie üblich habe ich auch dieses Buch von Tommy verschlungen.“

„Ich hatte Herzklopfen vor Aufregung, und mir liefen so manches Mal einfach die Tränen.“

„Absolut genial! Ich bin immer noch hin und weg.“

„Das Buch ist soooo toll, ich kann es kaum aus der Hand legen.“

„Die Protas gingen mir unter die Haut.“

„Oh mein Gott, ich liebe dieses Buch!

„Ich kann es nur weiterempfehlen, wer es nicht liest, hat was verpasst.“

„Wirklich sehr spannungsreich, aktuell, witzig, tiefsinnig, ein großes Lesevergnügen.“

„Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!“

„Wann ist ein Buch 5 Sterne wert? Wenn beim Lesen das Kopfkino einsetzt und die Protagonisten vor den Augen den Seiten entsteigen und sie mich mitnehmen.Viele Autoren unterhalten. Tommy Herzsprung nimmt mich mit in die Geschichte.“

„ … eine gebündelte Wucht an Gefühlen!“

„Wow, wow, wow!“

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“Zudem bitte ich, zu Protokoll zu geben,
dass ich Hoden hässlich finde.
Der Schwanz ist schön. Aber die Eier?
Meistens sehen die Teile
wie eine gerupfte Wachtel aus,
die an Gänsehaut gestorben ist.“

Hi, ihr Lieben. Heute hab‘ ich mal ein Zitat aus „Fight to Love Again“ für euch, das aus dem Rahmen fällt und untypisch für das Buch ist. Ein lustiges Zitat. Dabei ist die Geschichte ja eher düster und traurig. Aber nicht nur. Denn: Es gibt auch Licht, wo Schatten ist. Wie im Leben. Nie ist alles verloren; nie alles dunkel, traurig.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und sende liebe Urlaubsgrüße vom windigen, stürmischen Meer, bevor ich das Handy wieder in Auszeit-Modus fahre.
Ab ans Wasser; ich gehe jetzt mit mir, mit meinen Lieben und meinen Gedanken am Strand spazieren. Und vielleicht nimmt das Meer ja einiges mit, das ich nicht mehr mit mir herumtragen möchte …
Pass auf euch auf, und guckt auch mal nach eurem Ballast.
Reinigendes Wasser gibt es überall …
Euer Tommy
PS: Der Beitrag ist von heute Morgen, aber ich hab kein Surfvolumen mehr, daher dauerte das Posten den ganzen Tag. Zu viele Metal-Videos auf YouTube angeguckt -:)

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Wenn man junge Männer vom Stall lässt, stellen sie die unmöglichsten Sachen an. Noch schlimmer aber sind die der Clerasil-Phase längst entwachsenen Typen. Also ihr glaubt gar nicht, was man beim Gemüse-Schneiden im Campingbus nicht alles unters Messer kriegt, wenn man Tommy heißt und auf ’nen Festival ist: Gurken und Möhren, aber auch Socken (Upps!), Bier- (zum Wohl!) sowie Ravioli-Dosen (Pfui, Teufel!) – und den eigenen Finger. Schwupps war er ab. Also zumindest die Fingerkuppe. Sie hing gerade noch an einem Fetzen. Boah, das Teil hat geblutet wie im Splatter-Horrorfilm. Aber da ich die nächste Band gucken wollte, hab ich auf den Festival-Sanitäter gepfiffen und mir das rote Etwas einfach selbst wieder in die Hand gedrückt, Pflaster drüber, fertig.
Dann, paar Stunden später, schwinge ich mich auf einen Holzstapel (müde Beine), und ramme mir drei (!) fette Holzsplitter in die (andere) Hand. Sanitäter? Ach, was?
Doch mit der Hand bekam ich das Holzzeugs nicht heraus, also hab ich sie mir „professionell rausgebissen“; so wie ein obercooler Westernheld die Kugel, habt ihr sicher schon mal gesehen.
Nun ja, ihr könnt euch vorstellen, dass beide Hände danach wie abgestochen aussahen.
Selbst schuld, ich weiß.
Aber ein bisschen Mitleid bräuchte ich dennoch, denn ihr glaubt nicht, wie mit zwei verletzten Händen plötzlich die alltäglichsten Alltagstätigkeiten zu den unmöglichsten Herausforderungen werden.
Der große Toilettengang zum Beispiel. Also schon unter normalen Voraussetzungen ist der auf dem Campingplatz (dort waren wir nach dem Festival) ja nicht gerade ein Highlight, sondern eher eine Heimsuchung. Aber mit zwei abgestochenen Händen? Doch was muss, das muss. Und zum Glück war auch nie was los (ich habe extra gewartet), ich konnte mir aus 20 freien Kabinen eine aussuchen.
Bis ich saß, war das stille Örtchen in der Tat ein müffelndes, überhitztes, aber stilles Örtchen. Dann aber ging die Tür auf … und was glaubt ihr, wohin gingen die Schritte? In welche der noch 19 freien Kabinen? Genau! Direkt in meine Nachbarkabine.
Also ich mag ja Besuch und Nähe und so. Aber ein nachbarschaftliches Verrichten der Dinge? Nee, das geht zu weit. Ich hätte mir vor lauter Scham (deutliche Geräusche von nebenan) beinahe in die Hand gebissen.
Jetzt bin ich ja wieder zu Hause. Und die Wunden heilen auch schon, die Fingerkuppe wächst nach, mein stilles Örtchen ist wieder ein stilles Örtchen, ich ernähre mich wieder gesund, alles gut. Nur vernünftig, ich glaub, vernünftig werd ich nie.
Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ich mir nach der selbst zugefügten Blutschlacht erst mal geschwind eine Tetanus-Impfung holen musste, die so reinschlug, dass ich eine ganze Woche lang vor Schmerzen kaum noch laufen konnte.
Aber wie sagt man so schön? Nur die Harten kommen in den Garten.
Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche; macht was draus und beißt euch nicht! Aber mal im Ernst … auf eine so bescheuerte Idee würde ja euch kein Mensch kommen Never ever.
Euer Westernheld Tommy

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Ich erzähl euch sicher nix Neues, wenn ich euch sage, dass es nicht so easy ist, reich und berühmt zu sein. Da steht man morgens – noch nass und nackt vom Duschen – vor der Haustür und will nur eben kurz mal gucken, wo die gute Miley Cyrus mit den Low-Carb-Brötchen, die sie zum Frühstück mitbringen wollte, denn nur bleibt – schon drücken die Paparazzi auf ihre Kameras. Klick, klick, klick … Oder abends im Garten, wenn man sich wie Sau auf sein fettiges Grillwürstchen mit Senf freut. Schon krass, wie sehr man da aufpassen muss, statt ins Würstchen in eine der vielen Mikrofone zu beißen, die einem heimlich unter die Nase gehalten werden.
Aber da ich weder reich noch berühmt bin und auch die Vorstellung, dass Miley Cyrus zum Frühstück vorbeischneit, wenig verlockend finde und ich sie nicht mal erkennen, sondern sicher verwechseln würde („Ah, Sie kommen vom Zirkus? Nee, sorry, dafür spende ich nix.“) – muss ich mir um solche Probleme Gott sei Dank keine Gedanken machen.
Vor meiner Tür stehen keine Medienfuzzis. Wenn es mal klingelt, ist’s entweder die Nachbarin („Also, Herr Herzsprung, wenn Sie noch einmal so laut Musik hören, versohle ich Ihnen den Poppes oder gebe Ihnen einen Zungenkuss!“ … Frau Luschenmeyer, wenn Sie das jetzt lesen: Ich nehme die Poppesschläge, bitte keeeeinen Kuss!“), oder es ist der Typ von der Klärpump-Druckentwässerungsfirma („Guten Morgen, Herr Herzsprung, Ihre Kacke ist am Dampfen! Wir müssen da mal ran!“).
Neulich aber hatte ich wirklich ein Interview. Eeeehrlich!
Ich bin ja für den diesjährigen Skoutz-Award nominiert (obwohl es ein schwuler Roman ist; eine Gay Romance) und mittlerweile auf der Midlist gelandet („Bestes Erotik-Teil“ oder „-Buch“ oder so). Mit „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“. Und die Guten von Skoutz – Finde Dein Buch! klappern unter dem Motto „Zu Besuch bei“ alle nominierten Autoren ab. Mich halt auch. Und echt, Leute, das war mal ein cooles Interview. Tolle Gesprächspartnerin (danke, liebe Jasmin!) mit einem süßen Skoutzi (Maskottchen oder so)! Und richtig gelöchert wurde ich mit Fragen – Holla, die bekiffte Waldfee, ich tropfe heute noch aus allen Öffnungen!
Also ich von meiner Seite kann sagen, dass ich voll den Spaß hatte. Ich meine, wann habe ich schon mal die Gelegenheit zu sagen, dass ich Feen-Weibchen disse, trägen Musen in den Hintern trete und überhaupt finde: Man sollte nicht immer alles so bierernst nehmen.
Wenn ihr Bock habt, könnt ihr ja mal reinlesen, ins Interview. Den Link zum Skoutz-Award-Special findet ihr unten. Ansonsten muss ich jetzt mal Schluss machen und mich verstecken. Nicht dass doch noch Miley Cyrus oder die Frau Luschenmeyer hier vorbeikommt …
Ich wünsche euch ein zuckerfeines Wochenende, das Wetter ist jetzt schon hummelfreudentanzhammer!
Euer Tommy Herzsprung

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