Allgemein

Gestern und heute war’s im Fitnessstudio hormongeladen wie im Swingerclub oder der Gay-Sauna. Kein Scheiß, man sah die Testosterone und Östrogene förmlich Samba tanzen. An allen Geräten wurde geflirtet und gebaggert; hier ein T-Shirt das – upps! – ein Stück nach oben rutschte, da ein Ausschnitt, der mehr zeigte als dass er verbarg. Es war, um es auf den Punkt zu bringen, bumsvoll. Was ja auch wohl auch das passende Adjektiv für die Karnevalstage ist. Da ist so mancher Laden, mancher Club zum Brechen voll; zudem werden hier und da in sternhageldichtem Zustand Körperflüssigkeiten ausgetauscht. Bumsvoll – sag ich doch!
Wobei, mein Ding ist das ja nicht.
Probiert hab ich’s, ja. Doch mein Sex-Anbandel-Versuch – ich ging als grüner Dache oder Ähnliches – war nicht sonderlich erfolgreich. Wir beide – er wie ich mit Sabberzunge, nur in Rot statt Grün – hingen, statt übereinander herzufallen, groggy auf ’ner Parkbank ab und sangen Abba-Lieder.
Karneval und Sex und ich – nee, wir passen nicht zusammen.
Euch aber, falls ihr heute noch mal einen drauf macht, ganz viel Spaß.
Have fun, aber passt schön auf euch auf!
Euer Tommy
PS: Sind eure “Rescue Me”-Taschenbücher angekommen? Gebt mal Bescheid; ich bin sooo gespannt!
Wer den Roman noch nicht kennt (tss, tss, tss) – ein besseres Anti-Kater-Mittel gibt es nicht. Zumal in der Story sogar gekuschelt und geliebt wird… nix mit Parkbank-Chillen
Tommy-Link zum Glück: https://amzn.to/39UO8b0

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Darf man über Pupse sprechen? Also, wenn’s die vom eigenen Hund sind, schon. Und der Herr König ist ja mein Hund, also darf ich. Nun ja, eigentlich duften seine kleinen Winde ja nach Veilchen und Lavendel, schließlich ist er ein König, ein Adliger. Selten, aber durchaus manchmal allerdings gibt’s ’nen Ausreißer in Richtung Gas-Alarm. Neulich beispielsweise. Ich führe meine Mum fein zum Essen aus. Kleines Restaurant, sie und ich und der Herr König in einem schnuckeligen Séparée, als das geliebte Pelzvieh einen ziehen lässt, dass es uns vom Stuhl haut. Tja, und was passiert? Just in diesem Müffel-Augenblick tritt die Kellnerin in unser Séparée, um die Bestellung aufzunehmen. Ich, entschuldigend: „Der Hund war’s!“ Aber am Gesichtsausdruck der Bedienung sah ich, dass es ihr pupsegal war, wem das Lüftchen entschlüpft ist – sie wollte nur eines: sich schleunigst wieder ver-duften.
Apropos, ich noch ’ne dazu passende, lustige Szene aus „Rescue me – Bis wir uns verzeihen“. Genau wie das Leben mal traurig, mal spannend, mal lustig ist, kommen auch in meinen Romanen alle Emotionen vor. Aber das wisst ihr ja längst.
Also, los geht’s: Pupsen, Vol. 2.:
„Die Wäscherei lief auf Hochtouren. Frauen und Männer wuselten wild durcheinander, beluden Waschmaschinen oder entnahmen ihnen saubere Wäsche. Verschlafen folgte ich dem Treiben in der Lagerhalle, in der wie immer eine feuchte Schwüle herrschte, während ich mechanisch in die Metallbox neben mir griff und ihr eine Hose in Tarnfarben entnahm, auf deren Bein ein großer undefinierbarer Fleck prangte.
»Sie nimmt immer noch Maismehl. Ich glaube, das tut sie nur, um mich zu ärgern. Dabei weiß sie doch, dass Maismehl direkt wieder aus meinen Schläuchen läuft«, rief Donna, die mit mir die Wäsche vorsortierte.
»Was?«, fragte ich.
»Meine Mutter«, sagte Donna. »Wo bist du nur mit deinen Gedanken? Gestern war ich doch zum Essen bei ihr, und schon wieder hat sie die Tortillas mit Maismehl zubereitet. Dabei habe ich ihr bestimmt schon hundert Mal eingebläut, dass Maismehl bei mir für durchschlagende Erfolge sorgt. Ich habe die halbe Nacht auf dem Keramikthron gesessen und …«
»Oh bitte, erspar mir die Details«, sagte ich.
»Und wo hast du gestern gesessen? Du siehst auch aus, als hättest du nicht viel Schlaf bekommen«, stellte Donna fest, ohne die Arbeit zu unterbrechen. Rasend schnell sortierte sie die Wäsche, während sie mir Dinge erzählte, die ich nicht hören wollte. Mir wurde ganz schwindelig, wenn ich ihr zusah.
»Ich war bei Laci und Patrick zum Barbecue eingeladen.«
»Wie schön. Ich hoffe, es gab keine Tortillas aus Maismehl«, sagte sie in ihrer etwas einfältigen, aber charmanten Art. Donna mochte nicht die Hellste sein, trotzdem arbeitete ich gern mit ihr zusammen. Sie hatte ein großes Herz.
»Kein Maismehl«, antwortete ich.
Dafür aber Informationen über einen gewissen Ex-Marine. Informationen, die mir keine Ruhe lassen.
___

Sehr lustig und dazu obercool finde ich ja auch Colleen aus “Rescue me” (also gegen Ende des Buches, nach ihrer Entwicklung). Ich liiiiebe diese Szene. Sie ist lustig und sie steckt auch voller Liebe (das schnallt man aber erst, wenn man sie ganz liest und im Kontext versteht):
Von hinten schlangen sich zwei Arme um mich. »Grübelst du?«, fragte Jace und legte seinen Kopf an meine Schulter.
»Nein, ich überlege nur, ob wir es wie einen Unfall aussehen lassen können, wenn wir meine rauchende Mutter aus dem offenen Fenster werfen«, scherzte ich und wischte mir dabei unauffällig mit dem Unterarm über die Augen.
»Da wäre ich vorsichtig«, sagte Mom. Ihr raues Lachen erklang. »Die Leiche ist nicht das Problem, aber Zigarettenkippen auf den Boden zu werfen, kann in dieser Stadt verdammt teuer werden.«
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So nun sind wir aber wieder ernst, oder? Und mal ganz im Ernst – das Lesen (sag ich mal so frech) von „Rescue me“ lohnt sich!
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Euer Tommy; und gell – pupst nicht so viel, gell? Hi hi!

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Warum ich auf dem Foto so skeptisch aussehe, um nicht zu sagen, dumm aus der Wäsche gucke?
Weil es in diesem schottischen „Café“ nur Tee gab.
Aber ich hab’s drauf ankommen lassen und geguckt, ob die heiße Plörre meinem geliebten Käffchen das Wasser reichen kann. Mein damaliges, spontanes Fazit: reicht lange nicht an den Stoff ran, den ich mir sonst so reinpfeife.
Aber: Mittlerweile trink ich gern mal ein Teechen. Ich hab mich „eingetrunken“ und weiß die Feinheiten echt zu schätzen. Außerdem erinner ich mich super gern an diesen Tee-Tag in Schottland; an diesen Tag, an dem Jimmy und ich so viel gelacht haben (als wir wieder draußen waren).
Das ist recht typisch für uns, denke ich. Wir bewegen uns in unserem Kreis. Fühlen uns mit dem Gewohnten sicher, geborgen. Aber wer nie seinen Radius erweitert, verpasst was. Und genau deshalb erzähle ich euch das.
Weil ich mich freuen würde, wenn einige von euch, die bislang keinen Tommy-Roman in der Hand hatten oder „Recue Me“ noch nicht gelesen haben, sich rantrauen würden.
Ich kann euch nicht versprechen, dass ihr die Geschichte lieben werdet. Wie auch? Aber ich bin recht zuversichtlich. „Rescue Me“ ist voller Emotionen, voller Szenen, die zum Nachdenken anregen, voller Spannung, voller überraschender Wendungen, dazu Drama, Humor, Erotik, Sozialkritik – irgendwas Wertvolles könnt ihr sicher rausziehen. Und sei es nur, etwas Neues versucht zu haben.
Glaubt mir, das bringt euch weiter.
Nicht nur beim Lesen.
Ach, ja, ich hab da noch ein paar wundervolle Rezis anderer Über-ihren-Schatten-Springer:

• „Ich bin kein Fan von Liebesromanen. Aber ich war Feuer und Flamme. So etwas nennt man wohl Pageturner. RECUE ME ist nicht nur eine Love-Story, sondern auch Familienroman, Krimi – und Selbstfindung. Die Geschichte hat mich vollständig vereinahmt.“

• „Ich weiß nicht, wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll. Fantastisch, emotional, treifgründig … und ich könnte die Liste ewig fortsetzen.“

• „Verluste, Ängste, Wut, Trauer, Liebe – alles habe ich durchlebt.“

• „Das Buch hat mich glücklich gemacht.“

• „Ein Roman, der Hoffnung macht. Hoffnung, dass solche Geschichte wirklich passieren.“

• „Eine wundervolle Geschichte. Zwischen Liebesroman und Thriller. Eine Geschichte, die dich nachdenken, weinen und lachen lässt. Und eine Geschichte mit kritischem Blick auf die Gesellschaft.“

• „Danke für Spannung und Leidenschaft, für Hoffen und Verzweifeln, danke für Protagonisten, die mir so ans Herz gewachsen sind, dass es mir schwer fiel, sie gehen zu lassen.“

• „Unglaublich! Mein Herz brach entzwei. Schon jetzt mein Buch des Jahres 2020.”

• „Sensationell geschrieben.“

• „Ich habe mitgeheult, mitgelacht, mitgelitten.“

• “Am Ende war ich traurig, dass es schon vorbei ist.”

• “Jetzt beim Schreiben dieser Worte füllen sich meine Augen nochmals mit Tränen.”

• Eine fesselnde, spannende, unvorhersehbare, wendungsreiche, atemberaubende, aber auch emotional berührende und sozialkritische Story – so lebendig verpackt, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, diese live mitzuerleben.”

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Ich freue mich wie Bolle. “Rescue Me – Bis wir uns verzeihen” ist schon am Veröffentlichungstag ein Besteller geworden. Zudem “Aufsteiger des Tages”. Und direkt rein in die “Top 30” aller Bücher. Das verdanke ich nur euch. 1000 Dank fürs Lesen! Ihr seid die Besten.

Hier übrigens noch der Klappentext: Nach dem College will Jason Ward nur eins: Texas hinter sich lassen und in New York neu anfangen. Doch der Autounfall seines Bruders, den Jason hätte verhindern können, lässt seine Träume platzen. Geplagt von Schuldgefühlen, vertritt Jason seinen Bruder in dessen Wäscherei, als eines Tages der traurig wirkende Landon Reed einen Aushilfsjob in dem maroden Familienbetrieb annimmt. Schnell fühlt Jason sich zu dem ebenso attraktiven wie verschlossenen Landon hingezogen. Doch obwohl Landon diese Gefühle teilt, setzt er alles daran, Jason auf Abstand zu halten. Denn Landon hat ein Geheimnis – und er weiß, dass es Jason mit in den Abgrund zieht, wenn er ihn zu nah an sich heranlässt …

Lesen wollen? Hier der Link:
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Ihr Lieben, es ist da. Mein neues Buch
“Rescue Me – Bis wir uns verzeihen”.
Ich höre ja immer auf mein Herz,
und mein Herz sagte mir gestern:
“Lass es los! Gib es frei! Es ist an der Zeit.”

Womit wir beim Thema sind.
Wir klammern uns oft an Dinge.
Auch an den Schmerz.
Weil er vielleicht das Einzige ist, was uns geblieben ist.
Ich kenne das.
Aber ich habe gelernt,
dass es irgendwann an der Zeit ist,
loszulassen,
Denn Loslassen, Abschied nehmen,
Trauern und neu beginnen
gehen oft Hand in Hand.
In Liebe.

Ja, davon erzählt “Rescue me – Bis wir uns verzeihen.”
Davon und vom Mut, wieder aufzustehen.
Davon zu uns selbst zu finden.
Davon, der Mensch zu werden,
der wir tief im Inneren sein wollen.

Ich wünsche euch dafür alles Gute, ihr packt das.
Genauso wie meine Figuren.
Der trauernde, allein gelassene Reed,
die verletzte, vergessene Trinity,
der getretene Jace,
die verstoßene Colleen.
Gute Lese-Zeit euch. Und danke für Lesen!
Ich hab euch lieb.
Link zum Buch?

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Letzte Wocje war ich mal wieder bei einem meiner besten Freunde und beim Tätowieren. Und danach, als ich darauf wartete, dass Jimmy mich mit Herrn König abholte, habe ich mich, weil es draußen so arschkalt gewesen ist, im Einkaufszentrum auf eine Bank gesetzt.
Wartend saß ich da, in einem Himmel voller Lichter.
Über, unter, neben mir, überall glänzte und funkelte es.
Und fast schien es mir, als wäre ich in einer Kathedrale.
Doch der Schein trügte. Natürlich tat er das.
Denn statt Einkehr – In-sich-kehren – herrschte weihnachtliche Hektik. Tüten wurden wie Schutzschilder vor sich hergeschoben, Weihnachtslieder klangen wie Kampfansagen gegen die Stille, und von leuchtenden Kinderaugen fehlte jede Spur.
Nee, das ist – auch wenn wir uns dran gewöhnen sollen – nicht das, was mich zu mir und dem Wesentlichen kommen lässt, nicht das, was mich am Ende eines Jahres zur vielleicht authentischsten Version meiner Selbst werden lässt.
Und ich mach da auch nicht mit. Lieber ziehe ich den Stecker, suche – noch mehr als sonst – die Ruhe und das Zusammensein mit denen, die mir guttun. Zu Hause, in einem Café, das mich auffängt, vielleicht bei einem guten Essen, guten Wein, einem Buch, das erst mit meiner Fantasie lebendig wird, mit Musik, die etwas mit mir tut. Einfach mit allem, was da menschelt, echt ist.
Ich wünsche euch schöne Weihnachten. Euer Tommy

 

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Wahnsinn! Boah, ich kann‘s nicht glauben. Mein Roman „Forever – Solange wir uns halten“ hat den „LovelyBooks Leserpreis 2019 in Gold“ gewonnen. Mein Herzchen steht kurz vorm Kollaps, unser Fußboden ist vor Freude durchgetanzt, meine Nachbarn denken wegen meiner Schreie sicher, hier würde jemand abgestochen („Dass der Tommy einen an der Klatsche hat, haben wir immer schon gewusst!“) … ach, ich glaub‘s noch gar nicht. Erotischer Roman des Jahres. Nee, oder???
Danke LovelyBooks – Der Treffpunkt für Leser, Autoren und Verlage und meeeega danke an euch. Das hab ich logo nur euch zu verdanken. Juhuuuuu!

❤️😘✌️👏 Euer Durchdreh-Tommy

( und hier noch der Link zum Buch
https://amzn.to/2OsArYT )

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Fallende Blätter faszinieren mich. Ich kann mich nicht an ihnen satt sehen.
Niemand, außer sie selbst, kann wissen, welchen Weg sie nahmen,
an wen und was sie sich geklammert haben, wenn die Zeit der Stürme kam.
Alt und verschrumpelt sehen viele aus,
das, was sie erlebt, gesehen haben, hat sichtlich Spuren hinterlassen,
dennoch schillern sie in Farben, zeigen sich in Formen,
die nur ihnen eigen sind, sie auf ihre Weise einzigartig machen.
Frei und leicht und, wie mir scheint, mit einem Lächeln,
fallen sie zu Boden, gehen, nehmen Abschied.
Ja, das will ich eines Tages auch,
und das ist, so glaube ich, auch keineswegs etwas, das sich unseren Einflüssen entzieht.
Wir müssen nur so leben wie ein Blatt, das fällt.
Frei und leicht, was zugegebenermaßen manchmal schwer erscheint
– wenn wir uns dessen nicht bewusst werden,
dass der Wind oder die Liebe derer, die an unserer Seite sind, uns trägt.

Euer Tommy

Bild könnte enthalten: im Freien und Natur
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Mein Roman „Forever – Solange wir uns halten“ steht in der Auswahl zum „LovelyBooks Leserpreis 2019″. Und zwar neben E.L. James, Louise Bay und Co – in der Kategorie „Erotik“.

Also, ihr Lieben, wenn ihr mein Buch gerne gelesen habt und mir helfen wollt, „Forever“ auf die Shortlist 2019 zu bringen, dann könnt ihr das jetzt tun.

Und zwar so: Auf LOVELYBOOKS zur Kategorie „Erotik“ gehen

https://www.lovelybooks.de/…/nominierungen/erotische-romane/

Dort auf den blauen Button „Buch nominieren“ klicken. Dann ins Suchfeld „Forever Solange“ oder „Forever Tommy“ eingeben und mein Buch in der Trefferliste anklicken.

Alternativ könnte ich euch auch durch alle nominierten Bücher scrollen. Dazu müsst ihr, bis „Forever“ kommt, aber einige Male auf „weitere Bücher laden” klicken.

Ach ja, und das Hörbuch von “Forever” ist auch nominiert – also auch da dürft ihr gerne voten.

In jedem Fall danke ich euch schon mal. Wäre klasse, wenn ihr mich unterstützen würdet, indem für „Forever“ stimmt. Ich weiß eure Mühe und die Zeit, die ich mir damit schenkt, zu schätzen. Darauf könnt ihr einen lassen, äh, ich wollte natürlich sagen: Dessen könnt ihr euch gewiss sein.
Danke, euer Tommy

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Also der Sommer ist mit Sicherheit die Jahreszeit, in der ich am wenigstens zu bremsen bin. Sobald die ersten T-Shirt- oder noch besser Mach-dich-nackig-Tage da sind, vernachlässige ich das Schreiben.
Stattdessen ziehe ich mit meinem Camper und meinen beiden Männern durch die Lande, und wenn ich doch mal hier zu Hause bin, hält mich auch nur selten was am Rechner. Stattdessen flitze ich zum See, schwimme, bis ich außer Puste bin, lese, flirte mit den Jungs, liebe meine Triebe, grabe meine Hände in die Erde unseres Gartens, trinke zu viel Wein beim Grillen, hänge mit meinen Kumpels und gefühlten tausend anderen in der so wundervoll abgefuckten Südstadt rum, wo Jung und Alt und die Nationen eins sind, schwitze beim Joggen durch den Wald, tanze mal lächelnd, mal weinend auf meinen geliebten Metal-Festivals und suche den Kontakt zu anderen.
Ich liebe das. Alles.
Aber so langsam geht nicht nur dem Sommer, sondern auch mir die Puste aus. Und ich geb’s zu, einige Tage lässt mich das teils panisch, teils melancholisch werden.
Denn wieder neigt sich ein Jahresabschnitt seinem Ende zu, wieder liegt ein weiterer Sommer unwiderruflich hinter mir.
Dann aber, und in der Phase bin ich jetzt, freu ich mich. Denn Mensch, Tommy, was hast du in den letzten Monaten viel Hammerzeug erlebt.
Okay, nicht alles, was ich gemacht, ausprobiert, geliebt habe, hat sich hinterher als gut bewiesen.
Aber dafür lebe ich.
Um immer wieder Neues zu erkunden. Nur so weiß ich, was ich mag und was ich will und was meine Sehnsucht nach dem Leben und der Liebe stillt.
Und das Zeugs, die Sachen, die so völlig für’n Arsch gewesen sind?
Hmm, ich glaub, an denen wachse ich. Denn ich denke noch einmal drüber nach – jetzt, wo der Herbst sich so langsam, aber sicher anschickt, an die Tür zu klopfen. Und wisst ihr was? Ich lass ihn, genauso wie den Spätsommer, echt gerne ein. Denn wenn er erst mal da ist, ziehe ich mich wieder mehr und mehr in mich zurück. Gucke, was meine Wurzeln machen. Schaue, ob es neue Äste gibt. Und ob Verwelktes darauf wartet, entfernt, entsorgt zu werden. Denn nur dann ist, sofern es das Leben mit uns gut meint, wieder Platz für Neues.
Euer Tommy

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