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Moooorgen! Ich dreh am Rad! Ihr seid unfassbar, ihr habt mich auf die Shortlist des Leserpreis von „Lovelybooks“ gewählt. In der Kategorie „Erotik“. Mal im Ernst, das ist der Oberhammer. Egal, wie’s ausgeht. Denn jetzt steh ich da in der Endrunde zusammen mit der „Fifty Shades of Grey“-Autorin. Ich meine, das kann was, oder? So – und jetzt will ich’s natürlich wissen. Schlachtruf! Wer hat die besseren, wer hat die geileren, wer hat die pornöseren, wer hat die knuddeligeren Fans? Die Shades-Tante oder der Tommy-Onkel? Kommt schon, ready, steady, go – zeigt der Welt, dass Liebe viele Facetten hat. Auch schwule oder sonst was. Und das nicht nur „Schlag mich“-Nummern eine Senkrechtnummer sein können! Ich freue mich über jede Stimme! Auch über die eurer Oma, die sicher schon immer mal wissen wollte, was LoveIsLove bedeutet. Und verzeiht mir meine überspitzte Anheizer-Nummer. Aber ich trage gerade ein Cheerleader-Kostüm – mir war grad danach; ich sollte weniger Kaffee trinken 🙂
Bis einschließlich Mittwoch 27.11. habt ihr Zeit. Also noch eine Woche!
Go, go, go …
Hier der Link zum Tommy-Glück. PS: Teilen aber so was von erwünscht
www.lovelybooks.de/leserpreis/2018/abstimmungen/erotische-romane/

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Vieles im Leben nehmen wir als selbstverständlich hin. Doch nichts ist selbstverständlich. Meist wird uns das erst bewusst, wenn das, was für uns wegen der Routine nichts Besonderes mehr darstellte, plötzlich fehlt. Deshalb versuche ich – es gelingt nicht immer –, auch in den kleinen Momenten das Große zu sehen. Für mich als Autor z.B. ist es natürlich erst mal ein Riesenerfolg, wenn mein Buch in den Charts gut platziert ist. Aber genauso dankbar und glücklich bin ich, vielleicht sogar noch glücklicher, wenn das Buch auch bei euch ankommt. Wenn es euch berührt. Euch mitnimmt. Und ihr mir ein Dankeschön schenkt. Denn nichts anderes sind eure liebevollen Rezensionen, Postings und privaten Nachrichten zum Buch. Sie schreiben sich nicht einfach so runter, sie nehmen wertvolle Lebenszeit in Anspruch, und – das ist, was ich euch sagen wollte – sie sind nicht selbstverständlich für mich. Ich helfen mir, weiter als Autor tätig sein zu können, ich freue mich sehr darüber, und manche treiben mir sogar Pipi in die Augen. Danke (auch dem Jimmy, der mir mal so eben nebenbei die Musik gezaubert hat; musikalisch is’ er ja echt, der Kleine)!
Schönes Wochenende, und überlegt mal, was in eurem Alltag immer mal wieder passiert – und für das ihr dankbar sein könnt. Die von Schatzi hingestellte Kaffeetasse am Morgen, die Nachbarin, die eure Pakete annimmt, der Kollege, der seinen Kuchen mit euch teilt … Es gibt soooo viel!
Euer Tommy

… der danke sagt für:

„Mein Herz! Diese Geschichte hat eine unglaubliche Tiefe.“ Laura

„Für dieses Buch lassen sich nur schwer Worte finden. Ich könnte ewig in die Welten des Autors abtauchen, und ich bin jedes Mal wieder traurig, wenn ich eines seiner Bücher fertig gelesen habe.“ Maria H.

„Ein echter Tommy Herzsprung – das ist inzwischen ein Gütesiegel. Ein Roman voller Gefühl und Herz, Protagonisten die scheinbar einen Stempel auf der Stirn tragen und dann doch immer durch ihre Handlungen überraschen, Menschen mit denen man gerne befreundet wäre.“
Susanne S.

„Ich hab geschmunzelt und geheult. Ich hätte ewig weiterlesen können. Großartig!“ Ingo Z.

„Ein Buch, das mich am Abend kaum einschlafen lässt, mich morgens vor dem Wecker ruft, damit es weitergelesen wird und ich alles um mich herum vergesse.“ Alexandra K.

„Hatte viel Spaß beim Lesen, war sexuell erregt, und einmal hab ich feuchte Augen gehabt.“ M.

„Ein absoluter Lesegenuss!“ RedSun

„Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint, alles ist viel komplexer“ www.lesenimdunkeln.de

„Viel mehr als nur eine Love Story. Es geht um Außenseiter, Familientragödien, Rockerbanden, psychische Probleme, und mir sind die Protas, bis zu den Nebenfiguren ans Herz gewachsen.“ Karin G.

„Beim Lesen dieses Buches ist mein Herz mehrfach gesprungen, sei es aus überschäumenden Glücksgefühlen, atemlosen Staunen oder auch aus purer Angst.“ aris.buecherauszeit

„Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt, geschrieben mit viel Herz und Gefühl.“ Gertrud D.

„Ich habe schon die anderen Bücher des Autors gelesen und fand sie toll, bei diesem hat er noch mal eine Schippe draufgelegt.“ Scoti

„Eine absolute Leseempfehlung“ Sabine H.

„Spannend. Die Geschichte ist ergreifend, und man fiebert mit.“ Micha

„Einfach gut“. Marion

„Forever end ever möchte ich Bücher von Tommy Herzsprung lesen. Der Autor schafft es immer wieder, mich von der ersten bis zur letzten Seite total zu fesseln. Seine Geschichten sind keine Friede-Freude-Eierkuchen-Bücher, sondern überraschen den Leser mit unvorhersehbaren Wendungen ,die mich jedesmal am Ende dazu bringen, dass Buch neu von vorne zu beginnen, weil ich mich von den Jungs nicht trennen will.“ Amazon-Kunde

„Ich habe mitgefiebert und mir den Nagel abgebrochen, weil ich vor Spannung drauf herumgekaut habe. Sehr romantisch, wild, heiß, aber auch lustig und unterhaltsam.“ Jenefer

„Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.“ KA

„Die Figuren wachsen miteinander, setzen sich gegen Ungerechtigkeiten ein, und man liebt jeden einzelnen.“ Kerstin W.

„Einfach nur WOW! Eine ganz tiefgründige und emotionale Geschichte.“ Beccas Bücherwelt

„Ich war vom ersten Satz gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen!“ Silvia

„TOLL! Die Charaktere sind so toll beschrieben, dass ich es schade fand, sie am Ende gehen lassen zu müssen.“ Heike

„Tommy lässt einen eintauchen: in jeden einzelnen Charakter, in jeden beschriebenen Raum und jede Emotion. Herrlich dieses Kopfkino. Aber bitte lest selber! Jeder wird in diesem Buch seinen eigenen Liebling ausfindig machen, Parallelen zum eigenen Leben finden und hinterfragen.“ Susanne R.Z.

„Viel mehr als eine Lovestory. Nichts ist, wie es scheint, und verhasste Charaktere werden zu Sympathieträgern, wenn man erstmal zum Blick hinter ihre Fassade aufgefordert wird.“ Wolpy

„Tommy hat seine Protagonisten so lebendig geschildert, dass man meint, sie persönlich zu kennen. Eine Geschichte voller Gefühl, Mut, Respekt, Toleranz, Hoffnung, Angst, Wut, Liebe – da ist von allem etwas, und dennoch wirkt es kein bisschen kitschig oder unglaubwürdig.“ Missi

„Ein wirklich toller, spannender und tiefgründiger Roman, der mich sehr überzeugen konnte! 6 von 5 möglichen Sternen!“ Rocky 2007

„Ein geniales Buch mit tollen Menschen und außergewöhnlichen Hintergründen.“ Heidi Sp

„Ein Roman, der mich sehr berührt hat. Tommy bringt mir mit seinem Schreiben immer ein warmes und tolles Gefühl in den Bauch.“ Franziska

„Mal eine ganz andere Lovestory. Und doch hält sie so viele Facetten des Lebens bereit.
Veränderungen, die nötig werden und doch irgendwie Angst machen.“ Beate U.

„Danke für die Bilder, die beim Lesen in meinem Kopf entstanden, für die Playlist, die viele Erinnerungen weckte und für das Vergessen der Zeit während des Lesens. GHH

„Wer die Bücher des Autors kennt, weiß, dass diese immer mehrere tiefgründige Themen in einer rasanten, spannenden, ereignisreichen und wendungsreichen Handlung enthalten. Dieses ist auch hier der Fall. Wow!“

„Ich kannte bisher noch kein Buch von Tommy Herzsprung und bin erst durch die sozialen Medien auf den Autor aufmerksam geworden und habe das Buch sehr spontan gekauft.
Aus dem „mal eben reinschnuppern“ wurde dann ein „Ich kann das Buch nicht aus der Hand legen“. Diana E.

„Gefühle ohne Kitsch!“ Norina Hesse

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Mein Buch “Fight To Love Again” ist für den Lovelybooks Leserpreis 2018 nominiert.  In der Kategorie “Erotische Romane”. Ich freue mich über jede Stimme? Bekomme ich eure? Wäre klasse. Danke euch. Ihr müsst zum Buch scrollen oder ihr könnt es oben beim Button Buch nominieren” eingeben.

Hier der Link
https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2018/nominierungen/erotische-romane/

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»Zunächst wusste ich nicht, was los war,
doch dann verstand ich,
dass ich eine unsichtbare Grenze überschritten hatte.
Im Jetzt konnten wir uns alles geben,
doch ein gemeinsames Morgen gab es für ihn nicht.«

Hey, ihr vielleicht Brückentag-Glücklichen. Ich habe euch für heute ja noch ’n bisschen Futter zu meinem kommenden Roman versprochen. Schwierig. Was soll ich sagen, ohne zu viel zu verraten? Er spielt in New York und Skandinavien, hat mehr als 400 Seiten, hat ein Happy End, ist aber weiß Gott kein Alles-ist-super-alles-ist-so-schön-Roman, eher wie das Leben halt mit seinen Höhen wie mit seinen Tiefen. Es geht um Schuld und Fehler, die wir alle machen. Aber auch darum, Fehler zu verzeihen. Die von anderen und die eigenen. Es geht um Wurzeln, die uns halten, um falsche Freunde, um Wege, die wir gehen müssen, um am Ende hoffentlich irgendwann bei uns selbst anzukommen. Es geht ums Kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben genauso wie um ein selbstbestimmtes Sterben. Und um den Mut, (unbequeme) Entscheidungen zu treffen.
Ich denke, jeder wird den Schwerpunkt meines Romans in einem anderen Punkt sehen. Weil wir alle anders ticken und meine Geschichte den Raum dafür lässt. Ich bin gespannt, welcher Punkt euch am meisten berühren wird.

Nun ja, was kann ich euch noch verraten? Wer mich nun schon ein bisschen kennt, weiß, wie wichtig mir Musik ist. Sie hält mich aufrecht, sie ist meine Zufluchtsort, mein Halt. Und sie inspiriert mich beim Schreiben. Sieben Monate liefen ca. 50 Songs in der Endlosschleife hier bei uns (der arme Jimmy!). Sie ließen mich nicht los und fanden teils direkten Einzug ins Buch. Ich hab’ euch einen Soundtrack mit 25 Liedern dazu gebastelt. Ihr könnt euch die Videos auf YouTube anhören und ansehen oder, wenn ihr Spotify habt, direkt die Playlist anhören.

You Tube
https://www.youtube.com/playlist…

Spotify
https://open.spotify.com/…/5oq5zcagui4ex3hpdth42z3vi/playli…

Ich schwör’s euch: Wenn ihr euch die Zeit nehmt, euch in die Stimmung fallen zu lassen, werdet ihr mit Gefühlen satt konfrontiert. Allein die Videos – Wahnsinn. Wenn die Vögel in „Arrival of the Birds“ zur Landung ansetzen, setzt mein Herz aus, so schön sind die Bilder zur Musik. „Henry Lee“ und „Murder Song“ – zwei so düstere Songs mit so viel Tiefe und Schwermut … puh! Die Innigkeit zwischen RY X und der Frau im Video, wunderschön; es treibt mir Tränen in die Augen, wenn ich es sehe. Dann das schwule, authentische Pärchen in „Two Men in Love“ – ich könnte das Video knutschen. Und wer bei „The Book of Love“ kein Pippi in die Augen bekommt … keine Ahnung. Anderseits die so geil krasse Wut von Sinead O´Connor – Hammer. Genauso wie das tobende, schreiende „I Don’t Dance“ (Achtung, Hörsturz-Gefahr!) …

Ihr seht, ich schwanke da zwischen zwischen voller Leben, Liebe, Wut und dem Blick aufs unweigerliche Ende. Es gibt halt nicht nur „Schwarz oder Weiß“. Die Wahrheit, das Leben, liegt meisten irgendwo dazwischen. Und so ist auch das Buch. Hoffe ich.
Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende … ach ja, und danke für euer Interesse, gell? Und für eure Unterstützung.
Euer Tommy

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»Der gehörnte Totenschädel ist das Zeichen der Riders.
Er soll mich daran erinnern,
dass man alle Entscheidungen im Leben mit Bedacht fällen sollte.
Denn mit Entscheidungen verhält es sich wie mit Tattoos.
Einmal getroffen, wirst du sie nie wieder los.
Nicht die guten, aber vor allem nicht die schlechten.
Sie verfolgen dich ein Leben lang.«

Ich kann’s selbst fast nicht glauben, aber er ist tatsächlich fast fertig. Mein neuer Roman. Wenn ich das jetzt so schreibe, wird’s mir fast ein wenig komisch ums Herz. Ist aber auch kein Wunder, irgendwie. Gut sieben Monate habe ich jeden Tag dran gesessen, fast 1.500 Stunden. Krass, oder? Man könnte auch sagen: bekloppt. Aber war so, und jetzt kann ich sagen: bin stolz drauf. Und ich verspreche euch ’ne ganz besondere Geschichte. Mit einem atmosphärischen Cover (wartet’s ab; ich mag den Typen), erotischen Momenten, Fingernägel-kau-Alarm, traurigen und bewegenden, aber auch lustigen Handlungssträngen … und, was mir immer wichtig ist, reichlich, reichlich Stoff zum Nachdenken.

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Ich hab’s euch versprochen; also mach ich’s auch. Hab auf der Frankfurter Buchmesse 20 Schaf-Karten für euch zur Seite gelegt – die verlose ich jetzt hier. Unter allen, die sich für meinen Newsletter anmelden. Teilnahmeschluss: 15.11.2o18.

Eine Auszahlung des Gewinns in bar, in Sachwerten, dessen Tausch oder Übertragung auf andere Personen ist nicht möglich.
Die Benachrichtigung über den Gewinn erfolgt per Mail.
Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften geschützt.

 

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Huhu, ich habe zwar eigentlich nix mit dem Amrun-Verlag zu tun, aber gerne mache ich euch drauf aufmerksam. Alsoooo, der Amrun-Verlag hat einen LGBT & Fanfiktion-Schreibwettwerb am Start. Und der 1. Preis ist ein Verlagsvertrag für die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einer LGBTIQ+ Anthologie, die als eBook und Print im ersten Halbjahr 2019 erscheinen wird. Vielleicht ist das ja was für euch; informiert euch doch mal; im Link stehen alle Infos.

Alle  Infos

(Der Schreibwettbewerb steht in keiner Verbindung zu mir und wird auch nicht von mir gesponsert oder organisiert oder so Gedöns; bei Fragen meldet ihr euch einfach beim Verlag)

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Franie Leopold, eine liebe Kollegin, geht gerade durch schwere Zeiten, denn im September ist ihr Sohn gestorben. Im Moment überlegt sie, einen Blog für verwaiste Eltern einzurichten, und ich finde die Idee wirklich wundervoll. Denn Trauerbewältigung ist ein wichtiges Thema. Bis sie ihren Blog hat, verfasst sie auf ihrer Facebook-Seite wundervolle Texte, die ich sehr mag. Lesen lohnt sich. Hier der Link zu ihrem Profil.
https://www.facebook.com/FranieLeopold

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Schon zum dritten Mal musste Dr. Psycho-Onkel Herzsprung, weil es das falsche Geschenk gab, Herzen einer Heteroliebe retten. Ich mach’s gerne, wirklich, denn für die Liebe lohnt es sich immer zu kämpfen. Aber lasst euch eines gesagt sein: Lasst es! Tut es auf keinen Fall! Wünscht euch niemals, aber wirklich niemals von eurem Schnuckelchen „schöne Unterwäsche“. Es endet im Streit. In den drei Fällen, in denen ich den SOS-Amor spielen durfte, war das immer so. Und immer fing es mit einem harmlosen Satz von ihr an: „Du, Schatzi, zum Geburtstag (oder wahlweise Weihnachten) wünsch’ ich mir schöne Unterwäsche von dir.“
Fatal. Ganz fatal. Denn wenn sie von „schöner Unterwäsche“ spricht, hat sie exklusive, stilvolle Dessous von La Perla oder Prima Donna im Sinn, bei ihm aber brennen bei „schöner Unterwäsche“ sofort alle Hirnleitungen durch. Sabbernd rennt er in den nächsten Erotikshop und holt Schätzchen „mal was riiiiichtig Geiles“ (Originalzitat). In allen drei Fällen hätte sich meine Freundin damit an die Straße stellen können. Ohne Witz. Einpackt war jedes Mal ein Ich-hab’s-echt-nötig-Fummel aus Ich-kratz-mich-wund-und-blutig-Stoff.
Jungs, das geht gar nicht. Das ist, als würdet ich euch euer Lieblingsessen von ihr wünschen und sie euch ’ne gedünstete Babykarotte auf ’nem Bett aus Roter Bete hinstellt.
Sie will sich in den Dessous nicht wie eine abgewrackte Bordschwalbe, sondern wie die schönste Frau der Welt fühlen. Und seien wir mal ehrlich – genau das ist sie doch auch. Egal, ob die Zeichen der Zeit an ihr – wie an uns allen – nagen. Hammersex ist toll, und nichts gegen neue Impulse im Schlafzimmer, aber das schönste der Welt ist ein „Ich hab dich lieb“ aus dem Mund des Menschen, der uns durch die Stürme unseres Lebens hilft … und der uns wirklich (!) zuhört, wenn wir uns etwas wünschen.
Euer Tommy

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Neulich, auf dem Rückweg von der Buchmesse, sitze ich bei meinen Eltern und suche in meinem ehemaligen Kinderzimmer nach ein bisschen Ruhe, als mein Blick auf den großen Holzschrank neben dem Fenster fällt. Dort stehen einige wenige Sachen, die an meine Kindheit erinnern. Ein nostalgischer kleiner Bus zum Aufziehen, mit dem ich sicherlich zweimal um die ganze Welt gefahren bin; ein echt ganz drolliger Igel, für den mir der Lehrer, obwohl ich das Ton-Tierchen mit so viel Liebe getöpfert hatte, eine Vier gegeben hat; und dort steht auch dieser E.T.
Tage-, nein wochenlang konnte ich schlecht schlafen, weil ich mich so auf Weihnachten gefreut hatte – darauf, dass er, dieser E.T., endlich mir gehört. Und hey, es war ein großes Geschenk, ein für damalige und für unsere familiären Verhältnisse teures Geschenk. Merch war offensichtlich schon immer überteuert. Jedenfalls war ich unfassbar stolz, als ich ihn mein nennen konnte. Oben auf den Schrank ist er gekommen, und keiner durfte mit ihm spielen, so kostbar war er für mich. Meine Freunde durften nicht mit ihm spielen, und auch ich selbst habe es mir untersagt, mit ihm zu spielen.
Heute steht er noch immer da. Und ich bin sehr, sehr, froh, dass ich ihn noch habe. Denn wenn ich ihn ansehe – auch er ist in die Jahre gekommen, Zeit macht vor nichts und niemandem hat – … fühle ich nichts. Ich bekomme kein weiches Herz, es spulen sich kaum Bilder aus meiner Kindheit ab, nichts. Dieser E.T. erinnert mich daran, dass Gegenstände, dass Besitztümer – nur um des Besitzes willen – selten ein warmes Gefühl schenken, von einem gewissen Sicherheitsgefühl, das in mancher Hinsicht auch ein Trugschluss ist, mal abgesehen.
Erst wenn wir Momente der Freude, der Freundschaft oder der Liebe mit Dingen verbinden, schaffen diese es, uns zu berühren. Denn letztendlich ist es nicht die Sache, nicht das Haben, das uns einhüllt, sondern die Menschen, denen wir begegnen und die es schaffen, irgendwas mit uns zu tun.
Ich wünsche uns allen ein super Wochenende mit genauso super Menschen … und die Achtsamkeit, wirklich wertvolle Momente als auch solche wahrnehmen zu können.
Euer Tommy

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