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Ich höre auf mein Herz.
Eben aber hörte ich es. Schlagen.
Es war schön,
und es war strange.
Befremdlich.
Schwupps,
eines Tages – klar, ich bin ja nicht naiv –
schlägt es nicht mehr.
Und was letztendlich gut zu wissen ist.
Denn deswegen trau ich mich.
Ich springe,
ich schwimme,
ich lebe.
Viel zu selten. Noch.

Euer Tommy;
schönes Wochenende – macht was Schönes!

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Sollte ich meine letzten Tage, wie die meisten der Menschen, die ich begleite, allein oder noch schlimmer allein gelassen in einem Pflegeheim verbringen müssen, wünsche ich mir ein Radio. Ein Radio, das den Soundtrack meines Lebens spielt. Die Lieder, zu denen ich geweint, getanzt, aber vor allem geliebt und Jimmy in den Armen gehalten habe.
Heute ist Welttag des Radios. Und das feier ich. Zwar bin ja nicht von gestern, ich habe Spotify, meine Playlists, meine eigene Musikbibliotheken, aber ein Leben ohne Radio kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Radio ist Leben. Nur das Radio schafft es, mich wie heute Morgen, als beim Drücken auf die On-Taste „I Saved The World Today“ von den Eurythmics lief, innerhalb von Sekunden aus meiner Ich-bin-ein-schlecht-gelaunter-Zombie-und-das-wird-sich-auch-niemals-wieder-ändern-Stimmung zu holen.
„Hey, hey, I saved the world today. Everybody’s happy now, the bad things gone away.“
Radio ist das Hier und Jetzt. Doch Radio, das sind auch meine Erinnerungen an die Kindheit, an Abende mit meinen Eltern auf dem kleinen Balkon, der für mich das Größte war. An meine Jugend, an Hitpardenhören, an Piratensender-Spielen, ans Träumen, wie mein Leben eines Tages sein würde.
Ich liebe das Radio. Es verknüpft mich mit dem Sein. Keine Ahnung, wieso das so ist. Denn natürlich gibt es auch Momente, in denen ich das olle Drecksding, weil mich die unauthentischen, künstlich gut gelaunten Moderatoren nerven oder weil zum zehnten Mal an diesem Tag Pink oder sonst wer läuft, an die Wand schmeißen könnte. Aber das könnte ich den Jimmy auch. Und doch ist es eine Liebe, die niemals enden wird.
Auf das Radio! Und aufs Leben, das wir vielleicht just dann, wenn wir es verstehen, zu Ende geht
„Hello, hello, turn your radio on;
Is there anybody out there?
Help me sing my song.
La, la, la, life is a strange thing.
Just when you think you learned how to use it,
It’s gone.“
Euer Tommy

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Ja, Freunde, Freaks und Fans, es gibt ja die verrücktesten Jubel-Tage. Den Tag des Schnitzels (9.9.), den Tag der Putzfrau (8.11.) und sogar den Steak-und-Blowjob-Tag (14.3). Kein Scheiß, er ist das Pendant zum Valentinstag und soll Frauen den Möglichkeit bieten, ihrem Liebsten zu zeigen, wie viel er ihnen bedeutet. Bescheuert, oder? Dagegen ist der heutige Mitfeiertag – der Try-Tommy-Tag – geradezu höchst notwenig. Und vor allem weniger chauvinistisch.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Heute am weltweit ersten, am one and only Try-Tommy-Tag (anlässlich drei Monaten in der Top 100 der Charts-Rubrik) gibt’s meinen aktuellen Roman „Forever – Solange wir uns halten“ zum Ich-dreh-am-Rad-und-klemm-mir-vor-Freude-die-Beine-hinter-den-Kopf-Sonderpreis von 2,99 Euro (Ebook, auf amazon).

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OH MEIN GOTT! Ich fasse es nicht. Sprachlos (trotzdem bitte Ton anstellen). Mein Roman „Fight to Love Again“ ist Preisträger des „Lovelybooks Leserpreis“. Zusammen mit Sebastian Fitzek, Mona Kasten, Jojo Moyes, Laura Kneidel und, ja, der „Shades of Grey“-Autorin. Dritter Platz – Bronze – der besten „Erotischen Romane“ des Jahres. Ich knuddel gerade mit E L James, die links neben mir sitzt
Ich bin meeega happy, meeega stolz. Und meeega dankbar. Ich danke euch. Von Herzen! Fühlt euch alle mal ganz feste umarmt, aber seid drauf gefasst, ich atme gerade ziemlich schwer.
Und wie ich’s im Video ja sage, als spontanes Dankeschön gibt’s das ausgezeichnete Buch „Fight To Love Again“ jetzt kurze Zeit für 2,99 Euro statt 4,99 Euro.
Luftsprung. Cheerleader-Sprung. Salto rückwärts.
Daaaaanke!
Hier der Link zum …. Trommelwirbel, Tommy-Herzschlag-Alarm … ausgezeichneten Buch!
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Manchmal, wenn ich in der Nacht keinen Schlaf mehr finde, senkt sich die Decke wie eine schwarze Wolke, die mich zu verschlucken droht, auf mich hinab. Früher, als ich jünger war, sprang ich auf, um auf den Lichtschalter zu drücken. Heute hingegen bleibe ich liegen und zwinge mich, hinzusehen. Denn ich glaube, gelernt zu haben, dass Ängste, Zweifel, sich verdrängen lassen, aber nicht verschwinden, wenn wir es vermeiden, uns ihnen zu stellen und sie als Trugbild unserer Gedanken zu entlarven. Denn es sind ja bekanntlich nicht die Dinge wie das Älterwerden, die Arbeit, das Sinnsuchen und die Schnelllebigkeit der Welt, die uns beunruhigen, sondern unsere Worst-Case-Sicht auf diese Dinge. Unsere Ängste haben meistens nichts oder nur sehr wenig mit der Wirklichkeit zu tun, sie sind letztendlich lediglich ein Szenario, eine imaginäre Situation, die wir als bedrohlich einschätzen. Deshalb sehe ich nachts hin, wenn sich die Dunkelheit auf meine Seele legt. Und wisst ihr was? Zu wissen, dass meine Gedanken nicht den Tatsachen entsprechen, hilft. Es hilft mir, wieder klarzusehen und zu erkennen, dass uns Ängste, von denen keiner von uns frei ist, etwas sagen wollen, dass sie uns sogar behilflich sind, der Mensch zu werden, der wir sein wollen. Denn Leben ist, auch wenn uns das manchmal beschissen unbequem erscheint, Veränderung – auch an uns selbst.
Eine schöne, möglichst unbeschwerte Restwoche wünscht euch euer Tommy

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Jimmy versprach mir gestern Abend Soulfood. „Specialburger“, sagte er, „mit grünen Pommes“.
War letztlich Linsenzeug mit Bohnen.
Trotzdem Soulfood.
Weil ich wusste, dass da jemand ist, der mich nach einem verheulten Scheißtag auffängt.
Und der mir zuprostet: „Auf uns. Und aufs Leben!”

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Ja, ja, es ist ja gerade die Zeit der guten Vorsätze. Endlich wieder mit dem Rauchen anfangen und am besten gleich noch dazu ab und an ’ne Runde kiffen, sich im Supermarkt öfter an der Kasse vordrängeln, die Zeugen Jehova beim nächsten Klingeln zu ’ner Runde Dirty Talk aufs Sofa bitten …
Was? Nee? Ihr habt euch andere Sachen vorgenommen? Stimmt, sorry, ich war gerade auf dem falschen Dampfer. Und es ist ja auch klasse, wenn man ein besserer Mensch werden will. Gerade im Fall des eigenen Partners. Jimmy zum Beispiel hat sich vorgenommen, mich dieses Jahr tagtäglich auf Händen zu tragen, und er hat auch schon damit begonnen.
Gestern rief er mich mit liebreizender Ich-verlieb-mich-stets-aufs-Neue-in-dich-Stimme zu sich, und es klang extrem nach einer tollen Überraschung.
Hula Hopp auf Hawaii?
Tantra in Tunesien?
Oder unsere zweite Hochzeit und danach die Flitterwochen auf den Fidschis?
Ich flitze also aufgeregt zu ihm ins Zimmer, wo ich ihn vor dem Computer sitzen sehe.
Aha, denke ich, er hat die Hochzeitsreise schon gebucht oder die Ringe bereits ausgesucht. Doch noch ehe mein Gehirn registriert, was meine Augen auf dem Bildschirm sehen, strahlt mich Jimmy happy an: „Guck mal, mein neues Lieblings-Pornomodel.“
Ich schwör’s euch, bis über beide Ohren grinste er debil. „Ist der nicht der Hammer? Schau mal, was der alles kann!“ Und in der Tat, der Gute konnte sogar im Handstand alle gefühlten tausend Männer glücklich machen. Und 20 Jahre jünger als ich war er auch. Und gelenkig wie ’ne Schlangenfrau im Zirkus.
Nun ja, jedenfalls ist Jimmy diesem Typen echt verfallen. Er „followt“ ihm auf Insta, hat seinen Newsletter abonniert und klickt sich ständig durch die künstlerischen Machenschaften dieses sexuellen Überfliegers.
Eine Reise hat er trotzdem für uns zwei geplant. Immerhin.
Jimmy will mit mir nach Bratislava. In ein schnuckeliges 1-Sterne-Hotel am Stadtrand – gegenüber dem Plattenbau, in dem sein Pornotyp mit anderen Jungs die Lovely-Gay-WG betreibt. Videoübertragung plus Meet-and-Greet natürlich inbegriffen.
Hmm, ich merke schon: Das neue Jahr geht romantikmäßig weiter, wie das letzte aufgehört hat: immer wieder überraschend! Doch ich muss jetzt wirklich Schluss machen, Jimmy ruft. Er will mir wieder etwas zeigen, und wenn ich ehrlich bin, könnte ich ihn auch dafür herzlich knuddeln. Schließlich steckt in Jimmy stets ein Schelm. Ein Schelm, der nicht alles bitterernst meint und der mir stets ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Ob hier in Karlsruhe, auf den Fidschis oder wenn es sein muss, mir soll’s recht sein, auch in Bratislava.
Ich wünsche euch ‘ne gute Restwoche
Euer Tommy, der jetzt auch die Handstandnummer übt und sich mit Nacktbildern von Inge Meysel, Gott hab sie selig, bei seinem Jimmy räch

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Guckt (und hört!) mal, was in der Post war. Der “Lovelybooks Leserpreis” für meinen Roman “Fight To Love Again”. Mein Gewinn, also wobei eher euer Gewinn – denn ihr habt das ja erst möglich gemacht.
Herr König lässt das kalt. Er ist ganz gechillt und guckt nur nach der Nachbarskatze; die hat er nämlich zum Fressen gern. Ich aber freu mich wie Wutz. Und möchte euch und LovelyBooks – Der Treffpunkt für Leser, Autoren und Verlage noch einmal herzlich danke sagen. Schönes Wochenende!
Euer Tommy

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Mensch, ihr Lieben, ihr seid mir ja welche! Da schick ich euch ein süßes Klämmerchen als Dankeschön fürs Lesen meiner „Forever“-Taschenbücher mit, und was macht ihr? Benutzt das knuffige Dekoteilchen als Nippelzwickerli. Freunde, Freunde, so geht das nicht. Ich muss wirklich mit euch schimpfen. Pfui, pfui, pfui und noch mal pfui, Dekoklammern sind doch zum Dekorieren da. Nicht zum Dranklammern an irgendwelche Körperteilchen. Wobei mir diese Zweckentfremdung ja noch einigermaßen recht ist. Im Gegensatz zur Verwendung als Nasenklammer. „Guck mal, Tommy, die trage ich jetzt nachts immer ganz demonstrativ im Ehebett. Weil Wolfgang* (*Name ebenso wie Wahrheitsgehalt von der Tommy-Redaktion geändert) immer so pupsen muss, sobald er in den Schlaf fällt“, hat mich eine begeisterte Leser-Nachricht ereilt.
Hmm, was soll ich dazu sagen? Ihr Süßen macht mich sprachlos. Ach, macht einfach, was ihr nicht lassen könnt. Hauptsache, ihr habt Spaß und einen guten Schlaf!
Euer Tommy, der sich gerade köstlich amüsiert

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Also ich kenn ja „The Wall“ von Pink Floyd, „The Wall of Death“ (das Aufeinanderzurennen und Gegeneinanderprallen auf Metal-Konzerten), und jetzt kenn ich auch „The Wall of Tommy“. Eure Taschenbücher sind – juhu! – da. Und ich muss sagen, dass ich, wenn ich die „Forever“-Ansammlung vor mir sehe (ein Teil ist sogar noch eingepackt), ganz schön happy bin, dass ihr in so großer Zahl Lust auf mein Buch und Freude mit meiner Geschichte habt.
Ich mach mich dann mal ans Einpacken, ans Dankeschön-Goodies-Basteln, ans Verzieren und ans Signieren, wobei mich die Masse an Was-da-zu-tun-Ist eben kurz nervös gemacht hat.
Oft, wenn ich einen Berg vor mir sehe, habe ich nämlich Angst, es nicht zu schaffen. Nicht schnell genug zu sein. Aber das will ich nicht. Gerade – aber nicht nur – bei angenehmen, schönen Dingen sollte man sich Zeit nehmen. Sie bewusst tun.
Und das mache ich jetzt. Ich freue mich, dass ich es tun darf. Dass „Forever“ so gut bei euch ankommt. Dass ihr mich unterstützt. Und dass ich, dadurch dass wir uns hier so regelmäßig schreiben, beim Einpacken weiß, wer ihr seid und zu welchen Menschen meine Bücher gehen. Das ist cool und was Besonderes!
Ich wünsche euch einen tollen Tag. Macht was Schönes, und wenn jemand noch ein Taschenbuch (oder eine Stofftasche) will, einfach melden. Ich habe einige mehr bestellt, als geordert wurden, und somit noch ein paar hier.

Euer Tommy, der jetzt erst mal abtaucht … in die Versandstation und in seine (hoffentlich anhaltende) innere Ruhe (Om! … Om!)

# schwule Romane, schwule Bücher, Gay Romane, deutsch

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