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Hmm, soll ich? Soll ich nicht? Grübel, grübel.. auf Ziele oder Sachen oder so, die man erreicht hat, hinzuweisen, hat immer ein bisschen was von Selbstbeweihräucherung (ich weiß). Und darum geht’s mir nicht. Nö – das brauche ich nicht. Ich versuche, mich zu mögen, unabhängig von Buchsachen. Und ich habe mir sicherheitshalber, wenn das jemand anders denken sollte, schon mal einen Sicherheitshelm angezogen (voll hip und trendy, oder?).
ABER: Ich bin, und das sage ich ehrlich, sau-sau-sau verdammt stolz auf dieses Buch. Auf „Fight to Love Again“.
Yepp, ich habe fast 7 Monate jeden Tag bis zu 7 Stunden dran gearbeitet und gelitten und geflennt und und und. Echt, wie ein Wahnsinniger. Normal war das nicht.
Aber jetzt ist’s draußen … und es gefällt euch. Nein, ihr liebt es. Und das macht mich so was von happy. Danke.

„Das Buch war der Hammer. Und am Ende habe ich ohne Ende geheult.“

„Ich habe schon ganz viele tolle Geschichten gelesen. Aber diese Geschichte ist nicht toll, sie ist wundervoll.“

„Diese Geschichte geht richtig unter die Haut.“

„Ich habe geweint, gelacht, mich aufgeregt und war betroffen.“

„Starke Protas, eine durchdachte Story, Herzschmerz, Erotik und Humor. Wie üblich habe ich auch dieses Buch von Tommy verschlungen.“

„Ich hatte Herzklopfen vor Aufregung, und mir liefen so manches Mal einfach die Tränen.“

„Absolut genial! Ich bin immer noch hin und weg.“

„Das Buch ist soooo toll, ich kann es kaum aus der Hand legen.“

„Die Protas gingen mir unter die Haut.“

„Oh mein Gott, ich liebe dieses Buch!

„Ich kann es nur weiterempfehlen, wer es nicht liest, hat was verpasst.“

„Wirklich sehr spannungsreich, aktuell, witzig, tiefsinnig, ein großes Lesevergnügen.“

„Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!“

„Wann ist ein Buch 5 Sterne wert? Wenn beim Lesen das Kopfkino einsetzt und die Protagonisten vor den Augen den Seiten entsteigen und sie mich mitnehmen.Viele Autoren unterhalten. Tommy Herzsprung nimmt mich mit in die Geschichte.“

„ … eine gebündelte Wucht an Gefühlen!“

„Wow, wow, wow!“

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“Zudem bitte ich, zu Protokoll zu geben,
dass ich Hoden hässlich finde.
Der Schwanz ist schön. Aber die Eier?
Meistens sehen die Teile
wie eine gerupfte Wachtel aus,
die an Gänsehaut gestorben ist.“

Hi, ihr Lieben. Heute hab‘ ich mal ein Zitat aus „Fight to Love Again“ für euch, das aus dem Rahmen fällt und untypisch für das Buch ist. Ein lustiges Zitat. Dabei ist die Geschichte ja eher düster und traurig. Aber nicht nur. Denn: Es gibt auch Licht, wo Schatten ist. Wie im Leben. Nie ist alles verloren; nie alles dunkel, traurig.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und sende liebe Urlaubsgrüße vom windigen, stürmischen Meer, bevor ich das Handy wieder in Auszeit-Modus fahre.
Ab ans Wasser; ich gehe jetzt mit mir, mit meinen Lieben und meinen Gedanken am Strand spazieren. Und vielleicht nimmt das Meer ja einiges mit, das ich nicht mehr mit mir herumtragen möchte …
Pass auf euch auf, und guckt auch mal nach eurem Ballast.
Reinigendes Wasser gibt es überall …
Euer Tommy
PS: Der Beitrag ist von heute Morgen, aber ich hab kein Surfvolumen mehr, daher dauerte das Posten den ganzen Tag. Zu viele Metal-Videos auf YouTube angeguckt -:)

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Wenn man junge Männer vom Stall lässt, stellen sie die unmöglichsten Sachen an. Noch schlimmer aber sind die der Clerasil-Phase längst entwachsenen Typen. Also ihr glaubt gar nicht, was man beim Gemüse-Schneiden im Campingbus nicht alles unters Messer kriegt, wenn man Tommy heißt und auf ’nen Festival ist: Gurken und Möhren, aber auch Socken (Upps!), Bier- (zum Wohl!) sowie Ravioli-Dosen (Pfui, Teufel!) – und den eigenen Finger. Schwupps war er ab. Also zumindest die Fingerkuppe. Sie hing gerade noch an einem Fetzen. Boah, das Teil hat geblutet wie im Splatter-Horrorfilm. Aber da ich die nächste Band gucken wollte, hab ich auf den Festival-Sanitäter gepfiffen und mir das rote Etwas einfach selbst wieder in die Hand gedrückt, Pflaster drüber, fertig.
Dann, paar Stunden später, schwinge ich mich auf einen Holzstapel (müde Beine), und ramme mir drei (!) fette Holzsplitter in die (andere) Hand. Sanitäter? Ach, was?
Doch mit der Hand bekam ich das Holzzeugs nicht heraus, also hab ich sie mir „professionell rausgebissen“; so wie ein obercooler Westernheld die Kugel, habt ihr sicher schon mal gesehen.
Nun ja, ihr könnt euch vorstellen, dass beide Hände danach wie abgestochen aussahen.
Selbst schuld, ich weiß.
Aber ein bisschen Mitleid bräuchte ich dennoch, denn ihr glaubt nicht, wie mit zwei verletzten Händen plötzlich die alltäglichsten Alltagstätigkeiten zu den unmöglichsten Herausforderungen werden.
Der große Toilettengang zum Beispiel. Also schon unter normalen Voraussetzungen ist der auf dem Campingplatz (dort waren wir nach dem Festival) ja nicht gerade ein Highlight, sondern eher eine Heimsuchung. Aber mit zwei abgestochenen Händen? Doch was muss, das muss. Und zum Glück war auch nie was los (ich habe extra gewartet), ich konnte mir aus 20 freien Kabinen eine aussuchen.
Bis ich saß, war das stille Örtchen in der Tat ein müffelndes, überhitztes, aber stilles Örtchen. Dann aber ging die Tür auf … und was glaubt ihr, wohin gingen die Schritte? In welche der noch 19 freien Kabinen? Genau! Direkt in meine Nachbarkabine.
Also ich mag ja Besuch und Nähe und so. Aber ein nachbarschaftliches Verrichten der Dinge? Nee, das geht zu weit. Ich hätte mir vor lauter Scham (deutliche Geräusche von nebenan) beinahe in die Hand gebissen.
Jetzt bin ich ja wieder zu Hause. Und die Wunden heilen auch schon, die Fingerkuppe wächst nach, mein stilles Örtchen ist wieder ein stilles Örtchen, ich ernähre mich wieder gesund, alles gut. Nur vernünftig, ich glaub, vernünftig werd ich nie.
Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ich mir nach der selbst zugefügten Blutschlacht erst mal geschwind eine Tetanus-Impfung holen musste, die so reinschlug, dass ich eine ganze Woche lang vor Schmerzen kaum noch laufen konnte.
Aber wie sagt man so schön? Nur die Harten kommen in den Garten.
Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche; macht was draus und beißt euch nicht! Aber mal im Ernst … auf eine so bescheuerte Idee würde ja euch kein Mensch kommen Never ever.
Euer Westernheld Tommy

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Ich erzähl euch sicher nix Neues, wenn ich euch sage, dass es nicht so easy ist, reich und berühmt zu sein. Da steht man morgens – noch nass und nackt vom Duschen – vor der Haustür und will nur eben kurz mal gucken, wo die gute Miley Cyrus mit den Low-Carb-Brötchen, die sie zum Frühstück mitbringen wollte, denn nur bleibt – schon drücken die Paparazzi auf ihre Kameras. Klick, klick, klick … Oder abends im Garten, wenn man sich wie Sau auf sein fettiges Grillwürstchen mit Senf freut. Schon krass, wie sehr man da aufpassen muss, statt ins Würstchen in eine der vielen Mikrofone zu beißen, die einem heimlich unter die Nase gehalten werden.
Aber da ich weder reich noch berühmt bin und auch die Vorstellung, dass Miley Cyrus zum Frühstück vorbeischneit, wenig verlockend finde und ich sie nicht mal erkennen, sondern sicher verwechseln würde („Ah, Sie kommen vom Zirkus? Nee, sorry, dafür spende ich nix.“) – muss ich mir um solche Probleme Gott sei Dank keine Gedanken machen.
Vor meiner Tür stehen keine Medienfuzzis. Wenn es mal klingelt, ist’s entweder die Nachbarin („Also, Herr Herzsprung, wenn Sie noch einmal so laut Musik hören, versohle ich Ihnen den Poppes oder gebe Ihnen einen Zungenkuss!“ … Frau Luschenmeyer, wenn Sie das jetzt lesen: Ich nehme die Poppesschläge, bitte keeeeinen Kuss!“), oder es ist der Typ von der Klärpump-Druckentwässerungsfirma („Guten Morgen, Herr Herzsprung, Ihre Kacke ist am Dampfen! Wir müssen da mal ran!“).
Neulich aber hatte ich wirklich ein Interview. Eeeehrlich!
Ich bin ja für den diesjährigen Skoutz-Award nominiert (obwohl es ein schwuler Roman ist; eine Gay Romance) und mittlerweile auf der Midlist gelandet („Bestes Erotik-Teil“ oder „-Buch“ oder so). Mit „Crazy Boys – Total scha(r)f auf dich“. Und die Guten von Skoutz – Finde Dein Buch! klappern unter dem Motto „Zu Besuch bei“ alle nominierten Autoren ab. Mich halt auch. Und echt, Leute, das war mal ein cooles Interview. Tolle Gesprächspartnerin (danke, liebe Jasmin!) mit einem süßen Skoutzi (Maskottchen oder so)! Und richtig gelöchert wurde ich mit Fragen – Holla, die bekiffte Waldfee, ich tropfe heute noch aus allen Öffnungen!
Also ich von meiner Seite kann sagen, dass ich voll den Spaß hatte. Ich meine, wann habe ich schon mal die Gelegenheit zu sagen, dass ich Feen-Weibchen disse, trägen Musen in den Hintern trete und überhaupt finde: Man sollte nicht immer alles so bierernst nehmen.
Wenn ihr Bock habt, könnt ihr ja mal reinlesen, ins Interview. Den Link zum Skoutz-Award-Special findet ihr unten. Ansonsten muss ich jetzt mal Schluss machen und mich verstecken. Nicht dass doch noch Miley Cyrus oder die Frau Luschenmeyer hier vorbeikommt …
Ich wünsche euch ein zuckerfeines Wochenende, das Wetter ist jetzt schon hummelfreudentanzhammer!
Euer Tommy Herzsprung

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Moinse! Ich hab grade was festgestellt, was ich euch dringend, dringend, dringend mitteilen möchte – obwohl ich heute eigentlich nix posten wollte. Denn meine Eltern sind im Anmarsch, und meine Vorfreude ist bereits ins Ziel gesprintet. Aber was muss, das muss: Wisst ihr, was geil ist? Kindisch sein. Ab und zu ist das einfach Hammer. Wir, also wir vom Tommy-Stern, sind gerade total kindisch. Haben uns mega hässliche, mega fiese Polyester-Schals (fieser Gänsehaut-Nippel-Alarm!), mit denen ich eigentlich unsere Bäume schmücke, umgebunden. Wir hören „The Mamas and the Papas“, „Let the Sunshine in“ und Co. und ärgern die Nachbarn mit unserer guten Laune. Die war einfach da, die gute Laune. Und wenn sie da ist, sollte man sie doch willkommen heißen, oder?
Ich hatte eine sehr traurige, bewegende Woche. Wusstet ihr, dass jeden Tag Menschen sterben, Menschen verzweifelt sind, Menschen trauern, Menschen Abschied nehmen? Für immer?
Ja, wusstet ihr. Aber wenn man es vor Augen hat, dann erst wird es real.
Umso schöner, dass es auch diese anderen Momente gibt. Diese wertvollen „All You Need Is Love“-Momente.
So, ihr Süßen, ich muss, ich will dann auch mal wieder.
„Jimmy, leg noch mal die ‚Mamas and the Papas‘ auf … und sag mal, wo ist eigentlich unser Hula-Hoop-Reifen? Und wieso haben wir kein Hubba Bubba zu Haus?“
Lebt! Und habt euch wohl; ich hab euch lieb!
Euer Tommy, der euch ein schönes Wochenende wünscht.
PS: Peace and Love … ob schwul oder hetero … in welcher Form auch immer.

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Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir rubbel die Katz immer neue Gründe finden, schlecht gelaunt in einen Tag zu starten?
„Das Wetter ist nicht mehr normal. So affenheiß im Juni? Wo soll das denn noch hinführen? Da stecken doch sicherlich die Deoroller-Lobbyisten oder die Russen dahinter …“
„Diese gottverdammte Ampel. Immer rot … wenn nicht gerade grün ist.“
„Wenn die Nachbarin bei 25 Grad noch einmal morgens um 8 Uhr ihren Pups-Müffel-Kohl kocht, muss ich die Gute wohl doch noch eines Tages in ihren Schnellkochtopf stecken und um die Ecke bringen!“
Aber wisst ihr was? Es gibt eigentlich viel mehr Gründe, happy in den Tag zu starten. Selbst, wenn’s ein Montag ist.
Mir sind eben beim Gassigehen im Wald so viele Gründe eingefallen, dass ich mit einem Mal jungenhaft gehüpft statt krückstockmäßig getrottet bin. Nun ja, zumindest gedanklich.
Also …
1.)
Ich hab im Wald ’nen Kuckuck gehört. Erst hab ich gedacht, Tommy, du spinnst. Kuckucke machen doch nur nachts kuckuck. Aber dann fiel mir ein, dass das die Eulen sind. Und dass die jedoch nicht kuckuck machen. Und dass ich mich mit Federvieh zu wenig auskenne. Und dass ich auch ohne Eule und Kuckuck manchmal strange Gedankengänge habe … und das gut finde.
2.)
Ich mache heute Drittel-FKK. Ich trage Shorts. Yeah. Freiheit für die Tommy-Beine! Zeigt der Welt, was weiße Stelzen sind!
3.)
Meine körperlichen Schmerzen, die halt mit den Jährchen kommen, halten sich heute mal in Grenzen. Drei Mal klopf auf Holz („Jimmy, ich muss mal eben schnell auf deine Rübe klopfen!“).
4.)
Es gab zum Frühstück Erdbeeren. Und Melone. Und der Kaffee schmeckte.
5.)
Ich weiß, dass ich heute etwas Gutes tun, mich engagieren werde.
6.)
Herr König hat mir, als wir im Wald auf der Bank saßen, einen Nass-Zungen-Nasen-Knutsch gegeben.
7.)
Es ist Super-dubi-Reggae-Schwimmbad-Wetter. Nicht, dass ich Reggae mag oder ins Freibad gehe, aber das Feeling ist doch (Arsch-)Bombe. Und schwül ist’s auch nicht. Perfekt!
8.)
Ich überlege, wie ich meinen Feierabend heut gestalten werde. Bierchen im Garten? Vorher bisschen biken? Dann was Feines grillen, Musik hören und was Dummes labern?
9.)
Ich hab die Haare schön. Oft sind die Dinger ja strohig wie Osternestgras oder horrormäßig wie bei der Kleinen aus „The Ring“. Aber heute? Ich sehe auf dem Kopf, glaub ich, aus wie eine Mischung aus Curt Kobain, Jared Leto, Krystle Carrington aus „Denver Clan“ und Vicky Leandros. Also wie ein toter Rocker auf Hipster-Hippie-Urlaub, umgeben von Weichzeichnern und angepustet von einer Schlager-Windmaschine.
10.)
Es ist der 4. Juni. Genau wie jeder andere Tag ein guter Tag, um den Tag zu nutzen.
So, und jetzt hüpfe ich rein in die neue Woche.
Anlauf hol … spring, Tommy, spring … Arschbombe und mach was draus!
Und genau das – sowie 124.131.552.233.344 Gründe, gut gelaunt zu sein (wehe, euch fallen nicht mindestens 113 ein) – wünsche ich euch auch!
Euer Tommy Herzsprung

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Ach, beinahe hätte ich euch einen brennend heißen Schwank aus meinem Leben vorenthalten. Aber nur beinahe.
Also … wir gehen noch mal zurück in meinen Urlaub. Ihr wisst schon: Ich = zwei lädierte Hände, aber sonst gut drauf. Schließlich sind wir an der Nordsee, und die Sonne scheint sogar. Nur arschkalt ist’s, und der Wind hat einen Affenzahn drauf … Ich sag’s euch, ich hatte schon Gänsehautnippelchen, so kalt war’s beim Spazieren am Strand. Aber dann die Fata Mogana: ein windgeschütztes Café – mit Feuerstellen am Tisch.
Saugeil! Mensch, wie kuschelig, wie angenehm!
Aber nur kurz. Dann war Schluss mit kuschelig und mit angenehm erst recht. Ich sag’s euch, diese kleine Feuerstelle, die auf Lendenhöhe war, hatte es in sich. Boah, in Null-Komma-Nix wurde mir so heiß zwischen meinen Beinen, ich hab gedacht, da wollte einer Eier kochen. Und zwar hart gekochte.
Also ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, dass mein Lörres quasi unter Feuer stand. Normalerweise soll die HodenHolla-Wohlfühl-Temperatur ja 33 bis 35 Grad betragen; dort, im „Burn, Baby, Burn“-Café lag meine bei mindestens 66 Grad. Ich brannte förmlich, und die Frau vom Nachbartisch kam sogar zu uns herüber und fragte mich, ob sie ihre Zigarette zwischen meinen Beinen anzünden dürfe, sie habe ihr Feuerzeug vergessen.
Das nenn ich mal echt ’ne echte Fehlkonstruktion, dieses Tischfeuer. Nur gut, dass ich Bier zum Löschen da hatte. Meine Klöten und deren schwimmende Bewohner danken es dem Pils noch heute.
Wünsche euch einen zauberhaften Tag … und verbrennt euch nicht!
PS: Ohrwurm gefällig? Klingelingeling, klingelingeling, ihr kommt der Eiermann …
Oder wir wär’s mit „Zu nah am Feuer“ von Alice und Stefan Waggershausen?
Euer Tommy Herzsprung

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Zwei Sachen gleich vorweg. Ich schreibe nicht nur schwule Gay Romance Bücher. Ich bin auch ein Garten-Experte. Und ich ein spitzen Koch. Also ein guter Koch, kein spitzer Koch, nicht dass ihr das falsch versteht. Beim Gemüseschnippeln und Brutzeln tendiert meine Leidenschaft in Richtung tote Hose. Anders bei einem ehemals – von Beginn an halbherzig – befreundeten Pärchen. Bei dem waren wir mal zum Essen eingeladen, und als wir so an ihrem Esstisch saßen, meinte der eine Typ freiweg von der Leber, seinem Liebsten einen Kussmund zuwerfend: „Während des Kochens überkommt es uns oft. Ich koche oft nackt, und nicht selten passiert es dann in der Küche …“ Boah, ich sag’s euch, die danach servierte Pasta Carbonara habe ich mit ganz anderen Augen gegessen. Bzw. runtergewürgt.
Aber zurück zum Thema. In Sachen Natur und Kochen kann mir so schnell keiner etwas vormachen, und neulich hatte ich plötzlich tierisch Bock auf einen Löwenzahnsalat. Fragt mich nicht, wieso. War so. „Das schmeckt voll geil“, sagte ich jedenfalls zu Jimmy, der als Salatallergie-Vortäuscher natürlich wenig begeistert war, sich aber in sein Schicksal fügte, als ich mich in unserem Garten ans Sammeln der Löwenzahnblätter machte.
Was soll ich sagen? Hat mir Spaß gemacht, und ich hab damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Unkraut weg, Essen her!
Ich also: rausrupf, rauszupf, und weil so ein Löwenzahn ja auch roh gut schmeckt, zwischendurch schon mal fleißig davon gegessen.
Dass die Blätter hart wie noch was und auch stachelig waren, hätte mir zwar zu Denken geben sollen. Hat es aber nicht. Und so landeten die grünen Dinger schließlich auf dem Teller. Bis Jimmy sagte: „Nee, Tommy, ich mach ja viel von deinem Grünfraßattacken mit. Aber Distel-Salat? No way. Nicht mir mir.“
Ich schwör’s euch, kein Scheiß, ich hatte Disteln statt Löwenzahn gepflückt. Und ich weiß bis heute nicht, wie mir das passieren konnte. Wahrscheinlich war ich total übermüdet vom vielen Schreiben und den ganzen Erotikszenen oder so. Unachtsam. Und echt unytpisch für mich, gerade im Garten. Aber ist passiert.
Natürlich bin ich sofort ins Internet, um zu gucken, ob ich mich vergiftet hatte. Ich meine: Disteln – zur Hölle, sind die, wenn man sie gegessen hat, gefährlich?
Sind sie nicht. Ich lebe noch. Und wie ich recherchiert habe, sind Disteln (Knospen, Stängel und Blätter) … Achtung, Überschrift aus dem Internet, „Eine Delikatesse vom Wegesrand“.
Äh, glaubt’s mir – ist total gelogen. Keine Delikatesse. Nö. Keine, keine, wirklich keine Delikatesse. Also wenn ich euch einen Tipp geben darf: Bleibt bei Chips und Salzstangen, wenn ihr was knabbern wollt. Distelblätter jedenfalls sind keine Alternative.
Aber wieso ich euch das überhaupt erzähle: Immer schön achtsam sein. Und glaubt nicht jedem Experten jeden Scheiß!
Euer Tommy; schönes Wochenende wünsche ich!
PS: Ich muss dann auch mal los, heute Abend gibt’s Distel-Auflauf

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Das Bild, das sie sah, war so erschütternd, dass ihr Verstand sich weigerte, es als real anzusehen. Das Leben konnte zwar durchaus grausam sein – das hatte sie schon als Mädchen lernen müssen –, aber das hier … Nein, sie musste, musste, musste träumen. Einen Alptraum haben. Doch noch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, waren ihre beiden Geschwister – vier und neun Jahre – tot. Erstickt, nachdem ihre Körper großflächig im Feuer zu brennen begonnen hatten. Sie konnte nichts mehr tun. Also versuchte sie zu fliehen, aus dem brennenden Haus zu rennen. In der Diele aber brach sie zusammen und starb an einem Hitzeschock.
Ihre große Schwester kam weiter: Sie schaffte es, aus einem Fenster im Dachgeschoss zu springen, schlug jedoch auf der Kante eines Betonschachts auf und brach sich das Genick. Bei der Obduktion sollte man später feststellen, dass sie, als sie sprang, bereits schwerste Brandmerkmale auf dem Rücken hatte. Hinter ihr hatte das Feuer nach ihr gegriffen, vor sich hatte sie den Abgrund und den Tod gesehen … Nur ihre dreijährige Tochter, die sie kurz vorher in der Hoffnung fallen ließ, dass sie jemand fangen würde, überlebte den Aufprall …
Shocking, oder? Und es ist keine Stelle aus meinem nächsten Buch. Kein Thriller.
Sondern das, was vor 25 Jahren geschah, als Rechtsextremisten ein Haus in Solingen in Brand steckten.
Denkt mal drüber nach.
Lohnt sich.
Denn jeder kann etwas bewegen. Etwas ändern.
Damals wie heute.
Euer Tommy Herzsprung

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Guten Morgen, ihr Lieben!
Kennt ihr noch diese bescheuerten Shopping-Sender im Fernsehen, in denen irgendwelche schlecht synchronisierten Ami-Verkäufer irgendwelche total bekloppten Sachen an den Mann oder die Frau bringen wollen?
„Oh, my God! Es sind nur noch drei phosphoreszierende Stützstrumpfhalter aus 100 Prozent Polyester da. Jetzt heißt es schnell sein, werte Damen und Herren! Moment … Die Redaktion verrät mir gerade über den Kopfhörer: Wer jetzt bestellt, da bekommt noch diese nach Quadratlatschen stinkende Leberwurst-Großpackung gratis dazu. Oh, my God, ich mach mir vor Aufregung ins Höschen, liebe Fernsehzuschauer.“
Also, eines kann ich euch versprechen – ins Höschen mach ich mir nicht. Frühestens in ein paar Jährchen, wenn mich die Altersblasenschwäche ereilt und ich auf der Kaffeefahrt nach dem Käffchentrinken ständig auf die Bustoilette muss. Und ’ne Leberwurst hab ich auch nicht im Angebot. Dafür aber hätte ich wieder Taschenbücher von „Fight to Love Again“ hier. Eben angekommen. Dieses Mal ohne überforderten Paketboten und ohne Holzpalette.
Der Rest ist wie beim ersten Mal: kostet inklusive Porto und persönlicher Widmung (wenn ihr eine Widmung wollt) 14,99 Euro. Einfach kurz Bescheid geben als Privatnachricht oder einfach hier.
Ansonsten wünsche ich euch ’ne feine Woche. Mädels, Männer – es wird heiß. Boah, ich schwitze jetzt schon, und das obwohl ich natürlich bereits nackedeinackig bin. Klingt wie Japanisch oder so, meine Wortschöpfung „nackedeinackig“; allein das Lesen und Verstehen ist am Montagmorgen ’ne echte Herausforderung, gell? Und ist das eigentlich ein Stilmittel? Eine Tautologie? So wie „tote Leiche“ oder „weiße Milch“? Und schreib ich meine Liebesromane wirklich in FKK-Montur? Fragen über Fragen. Und die letzte beantworte ich lieber direkt, bevor morgen irgendwo auf FB steht: „Igitt! Der Tommy Herzsprung schreibt seine schwulen Liebesszenen nackt“: NEIN! Allein die Vorstellung, mit meinen Pobacken am Stuhl festzukleben, bereitet mir ein spürbares Unbehagen … und einen akuten Lachflash kriegt ich bei der Vorstellung auch. Bäh! Schüttel! Aber um auf den Pudels Kern zurückzukommen: Ihr könnt wieder „Fight to Love Again“-Taschenbücher (Gay Romance) bei mir bestellen.
Euer Laber-Tommy;
genießt den tollen Tag! Macht was draus.

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