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Moinse! Ich hab grade was festgestellt, was ich euch dringend, dringend, dringend mitteilen möchte – obwohl ich heute eigentlich nix posten wollte. Denn meine Eltern sind im Anmarsch, und meine Vorfreude ist bereits ins Ziel gesprintet. Aber was muss, das muss: Wisst ihr, was geil ist? Kindisch sein. Ab und zu ist das einfach Hammer. Wir, also wir vom Tommy-Stern, sind gerade total kindisch. Haben uns mega hässliche, mega fiese Polyester-Schals (fieser Gänsehaut-Nippel-Alarm!), mit denen ich eigentlich unsere Bäume schmücke, umgebunden. Wir hören „The Mamas and the Papas“, „Let the Sunshine in“ und Co. und ärgern die Nachbarn mit unserer guten Laune. Die war einfach da, die gute Laune. Und wenn sie da ist, sollte man sie doch willkommen heißen, oder?
Ich hatte eine sehr traurige, bewegende Woche. Wusstet ihr, dass jeden Tag Menschen sterben, Menschen verzweifelt sind, Menschen trauern, Menschen Abschied nehmen? Für immer?
Ja, wusstet ihr. Aber wenn man es vor Augen hat, dann erst wird es real.
Umso schöner, dass es auch diese anderen Momente gibt. Diese wertvollen „All You Need Is Love“-Momente.
So, ihr Süßen, ich muss, ich will dann auch mal wieder.
„Jimmy, leg noch mal die ‚Mamas and the Papas‘ auf … und sag mal, wo ist eigentlich unser Hula-Hoop-Reifen? Und wieso haben wir kein Hubba Bubba zu Haus?“
Lebt! Und habt euch wohl; ich hab euch lieb!
Euer Tommy, der euch ein schönes Wochenende wünscht.
PS: Peace and Love … ob schwul oder hetero … in welcher Form auch immer.

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Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir rubbel die Katz immer neue Gründe finden, schlecht gelaunt in einen Tag zu starten?
„Das Wetter ist nicht mehr normal. So affenheiß im Juni? Wo soll das denn noch hinführen? Da stecken doch sicherlich die Deoroller-Lobbyisten oder die Russen dahinter …“
„Diese gottverdammte Ampel. Immer rot … wenn nicht gerade grün ist.“
„Wenn die Nachbarin bei 25 Grad noch einmal morgens um 8 Uhr ihren Pups-Müffel-Kohl kocht, muss ich die Gute wohl doch noch eines Tages in ihren Schnellkochtopf stecken und um die Ecke bringen!“
Aber wisst ihr was? Es gibt eigentlich viel mehr Gründe, happy in den Tag zu starten. Selbst, wenn’s ein Montag ist.
Mir sind eben beim Gassigehen im Wald so viele Gründe eingefallen, dass ich mit einem Mal jungenhaft gehüpft statt krückstockmäßig getrottet bin. Nun ja, zumindest gedanklich.
Also …
1.)
Ich hab im Wald ’nen Kuckuck gehört. Erst hab ich gedacht, Tommy, du spinnst. Kuckucke machen doch nur nachts kuckuck. Aber dann fiel mir ein, dass das die Eulen sind. Und dass die jedoch nicht kuckuck machen. Und dass ich mich mit Federvieh zu wenig auskenne. Und dass ich auch ohne Eule und Kuckuck manchmal strange Gedankengänge habe … und das gut finde.
2.)
Ich mache heute Drittel-FKK. Ich trage Shorts. Yeah. Freiheit für die Tommy-Beine! Zeigt der Welt, was weiße Stelzen sind!
3.)
Meine körperlichen Schmerzen, die halt mit den Jährchen kommen, halten sich heute mal in Grenzen. Drei Mal klopf auf Holz („Jimmy, ich muss mal eben schnell auf deine Rübe klopfen!“).
4.)
Es gab zum Frühstück Erdbeeren. Und Melone. Und der Kaffee schmeckte.
5.)
Ich weiß, dass ich heute etwas Gutes tun, mich engagieren werde.
6.)
Herr König hat mir, als wir im Wald auf der Bank saßen, einen Nass-Zungen-Nasen-Knutsch gegeben.
7.)
Es ist Super-dubi-Reggae-Schwimmbad-Wetter. Nicht, dass ich Reggae mag oder ins Freibad gehe, aber das Feeling ist doch (Arsch-)Bombe. Und schwül ist’s auch nicht. Perfekt!
8.)
Ich überlege, wie ich meinen Feierabend heut gestalten werde. Bierchen im Garten? Vorher bisschen biken? Dann was Feines grillen, Musik hören und was Dummes labern?
9.)
Ich hab die Haare schön. Oft sind die Dinger ja strohig wie Osternestgras oder horrormäßig wie bei der Kleinen aus „The Ring“. Aber heute? Ich sehe auf dem Kopf, glaub ich, aus wie eine Mischung aus Curt Kobain, Jared Leto, Krystle Carrington aus „Denver Clan“ und Vicky Leandros. Also wie ein toter Rocker auf Hipster-Hippie-Urlaub, umgeben von Weichzeichnern und angepustet von einer Schlager-Windmaschine.
10.)
Es ist der 4. Juni. Genau wie jeder andere Tag ein guter Tag, um den Tag zu nutzen.
So, und jetzt hüpfe ich rein in die neue Woche.
Anlauf hol … spring, Tommy, spring … Arschbombe und mach was draus!
Und genau das – sowie 124.131.552.233.344 Gründe, gut gelaunt zu sein (wehe, euch fallen nicht mindestens 113 ein) – wünsche ich euch auch!
Euer Tommy Herzsprung

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Ach, beinahe hätte ich euch einen brennend heißen Schwank aus meinem Leben vorenthalten. Aber nur beinahe.
Also … wir gehen noch mal zurück in meinen Urlaub. Ihr wisst schon: Ich = zwei lädierte Hände, aber sonst gut drauf. Schließlich sind wir an der Nordsee, und die Sonne scheint sogar. Nur arschkalt ist’s, und der Wind hat einen Affenzahn drauf … Ich sag’s euch, ich hatte schon Gänsehautnippelchen, so kalt war’s beim Spazieren am Strand. Aber dann die Fata Mogana: ein windgeschütztes Café – mit Feuerstellen am Tisch.
Saugeil! Mensch, wie kuschelig, wie angenehm!
Aber nur kurz. Dann war Schluss mit kuschelig und mit angenehm erst recht. Ich sag’s euch, diese kleine Feuerstelle, die auf Lendenhöhe war, hatte es in sich. Boah, in Null-Komma-Nix wurde mir so heiß zwischen meinen Beinen, ich hab gedacht, da wollte einer Eier kochen. Und zwar hart gekochte.
Also ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, dass mein Lörres quasi unter Feuer stand. Normalerweise soll die HodenHolla-Wohlfühl-Temperatur ja 33 bis 35 Grad betragen; dort, im „Burn, Baby, Burn“-Café lag meine bei mindestens 66 Grad. Ich brannte förmlich, und die Frau vom Nachbartisch kam sogar zu uns herüber und fragte mich, ob sie ihre Zigarette zwischen meinen Beinen anzünden dürfe, sie habe ihr Feuerzeug vergessen.
Das nenn ich mal echt ’ne echte Fehlkonstruktion, dieses Tischfeuer. Nur gut, dass ich Bier zum Löschen da hatte. Meine Klöten und deren schwimmende Bewohner danken es dem Pils noch heute.
Wünsche euch einen zauberhaften Tag … und verbrennt euch nicht!
PS: Ohrwurm gefällig? Klingelingeling, klingelingeling, ihr kommt der Eiermann …
Oder wir wär’s mit „Zu nah am Feuer“ von Alice und Stefan Waggershausen?
Euer Tommy Herzsprung

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Zwei Sachen gleich vorweg. Ich schreibe nicht nur schwule Gay Romance Bücher. Ich bin auch ein Garten-Experte. Und ich ein spitzen Koch. Also ein guter Koch, kein spitzer Koch, nicht dass ihr das falsch versteht. Beim Gemüseschnippeln und Brutzeln tendiert meine Leidenschaft in Richtung tote Hose. Anders bei einem ehemals – von Beginn an halbherzig – befreundeten Pärchen. Bei dem waren wir mal zum Essen eingeladen, und als wir so an ihrem Esstisch saßen, meinte der eine Typ freiweg von der Leber, seinem Liebsten einen Kussmund zuwerfend: „Während des Kochens überkommt es uns oft. Ich koche oft nackt, und nicht selten passiert es dann in der Küche …“ Boah, ich sag’s euch, die danach servierte Pasta Carbonara habe ich mit ganz anderen Augen gegessen. Bzw. runtergewürgt.
Aber zurück zum Thema. In Sachen Natur und Kochen kann mir so schnell keiner etwas vormachen, und neulich hatte ich plötzlich tierisch Bock auf einen Löwenzahnsalat. Fragt mich nicht, wieso. War so. „Das schmeckt voll geil“, sagte ich jedenfalls zu Jimmy, der als Salatallergie-Vortäuscher natürlich wenig begeistert war, sich aber in sein Schicksal fügte, als ich mich in unserem Garten ans Sammeln der Löwenzahnblätter machte.
Was soll ich sagen? Hat mir Spaß gemacht, und ich hab damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Unkraut weg, Essen her!
Ich also: rausrupf, rauszupf, und weil so ein Löwenzahn ja auch roh gut schmeckt, zwischendurch schon mal fleißig davon gegessen.
Dass die Blätter hart wie noch was und auch stachelig waren, hätte mir zwar zu Denken geben sollen. Hat es aber nicht. Und so landeten die grünen Dinger schließlich auf dem Teller. Bis Jimmy sagte: „Nee, Tommy, ich mach ja viel von deinem Grünfraßattacken mit. Aber Distel-Salat? No way. Nicht mir mir.“
Ich schwör’s euch, kein Scheiß, ich hatte Disteln statt Löwenzahn gepflückt. Und ich weiß bis heute nicht, wie mir das passieren konnte. Wahrscheinlich war ich total übermüdet vom vielen Schreiben und den ganzen Erotikszenen oder so. Unachtsam. Und echt unytpisch für mich, gerade im Garten. Aber ist passiert.
Natürlich bin ich sofort ins Internet, um zu gucken, ob ich mich vergiftet hatte. Ich meine: Disteln – zur Hölle, sind die, wenn man sie gegessen hat, gefährlich?
Sind sie nicht. Ich lebe noch. Und wie ich recherchiert habe, sind Disteln (Knospen, Stängel und Blätter) … Achtung, Überschrift aus dem Internet, „Eine Delikatesse vom Wegesrand“.
Äh, glaubt’s mir – ist total gelogen. Keine Delikatesse. Nö. Keine, keine, wirklich keine Delikatesse. Also wenn ich euch einen Tipp geben darf: Bleibt bei Chips und Salzstangen, wenn ihr was knabbern wollt. Distelblätter jedenfalls sind keine Alternative.
Aber wieso ich euch das überhaupt erzähle: Immer schön achtsam sein. Und glaubt nicht jedem Experten jeden Scheiß!
Euer Tommy; schönes Wochenende wünsche ich!
PS: Ich muss dann auch mal los, heute Abend gibt’s Distel-Auflauf

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Das Bild, das sie sah, war so erschütternd, dass ihr Verstand sich weigerte, es als real anzusehen. Das Leben konnte zwar durchaus grausam sein – das hatte sie schon als Mädchen lernen müssen –, aber das hier … Nein, sie musste, musste, musste träumen. Einen Alptraum haben. Doch noch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, waren ihre beiden Geschwister – vier und neun Jahre – tot. Erstickt, nachdem ihre Körper großflächig im Feuer zu brennen begonnen hatten. Sie konnte nichts mehr tun. Also versuchte sie zu fliehen, aus dem brennenden Haus zu rennen. In der Diele aber brach sie zusammen und starb an einem Hitzeschock.
Ihre große Schwester kam weiter: Sie schaffte es, aus einem Fenster im Dachgeschoss zu springen, schlug jedoch auf der Kante eines Betonschachts auf und brach sich das Genick. Bei der Obduktion sollte man später feststellen, dass sie, als sie sprang, bereits schwerste Brandmerkmale auf dem Rücken hatte. Hinter ihr hatte das Feuer nach ihr gegriffen, vor sich hatte sie den Abgrund und den Tod gesehen … Nur ihre dreijährige Tochter, die sie kurz vorher in der Hoffnung fallen ließ, dass sie jemand fangen würde, überlebte den Aufprall …
Shocking, oder? Und es ist keine Stelle aus meinem nächsten Buch. Kein Thriller.
Sondern das, was vor 25 Jahren geschah, als Rechtsextremisten ein Haus in Solingen in Brand steckten.
Denkt mal drüber nach.
Lohnt sich.
Denn jeder kann etwas bewegen. Etwas ändern.
Damals wie heute.
Euer Tommy Herzsprung

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Guten Morgen, ihr Lieben!
Kennt ihr noch diese bescheuerten Shopping-Sender im Fernsehen, in denen irgendwelche schlecht synchronisierten Ami-Verkäufer irgendwelche total bekloppten Sachen an den Mann oder die Frau bringen wollen?
„Oh, my God! Es sind nur noch drei phosphoreszierende Stützstrumpfhalter aus 100 Prozent Polyester da. Jetzt heißt es schnell sein, werte Damen und Herren! Moment … Die Redaktion verrät mir gerade über den Kopfhörer: Wer jetzt bestellt, da bekommt noch diese nach Quadratlatschen stinkende Leberwurst-Großpackung gratis dazu. Oh, my God, ich mach mir vor Aufregung ins Höschen, liebe Fernsehzuschauer.“
Also, eines kann ich euch versprechen – ins Höschen mach ich mir nicht. Frühestens in ein paar Jährchen, wenn mich die Altersblasenschwäche ereilt und ich auf der Kaffeefahrt nach dem Käffchentrinken ständig auf die Bustoilette muss. Und ’ne Leberwurst hab ich auch nicht im Angebot. Dafür aber hätte ich wieder Taschenbücher von „Fight to Love Again“ hier. Eben angekommen. Dieses Mal ohne überforderten Paketboten und ohne Holzpalette.
Der Rest ist wie beim ersten Mal: kostet inklusive Porto und persönlicher Widmung (wenn ihr eine Widmung wollt) 14,99 Euro. Einfach kurz Bescheid geben als Privatnachricht oder einfach hier.
Ansonsten wünsche ich euch ’ne feine Woche. Mädels, Männer – es wird heiß. Boah, ich schwitze jetzt schon, und das obwohl ich natürlich bereits nackedeinackig bin. Klingt wie Japanisch oder so, meine Wortschöpfung „nackedeinackig“; allein das Lesen und Verstehen ist am Montagmorgen ’ne echte Herausforderung, gell? Und ist das eigentlich ein Stilmittel? Eine Tautologie? So wie „tote Leiche“ oder „weiße Milch“? Und schreib ich meine Liebesromane wirklich in FKK-Montur? Fragen über Fragen. Und die letzte beantworte ich lieber direkt, bevor morgen irgendwo auf FB steht: „Igitt! Der Tommy Herzsprung schreibt seine schwulen Liebesszenen nackt“: NEIN! Allein die Vorstellung, mit meinen Pobacken am Stuhl festzukleben, bereitet mir ein spürbares Unbehagen … und einen akuten Lachflash kriegt ich bei der Vorstellung auch. Bäh! Schüttel! Aber um auf den Pudels Kern zurückzukommen: Ihr könnt wieder „Fight to Love Again“-Taschenbücher (Gay Romance) bei mir bestellen.
Euer Laber-Tommy;
genießt den tollen Tag! Macht was draus.

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Er ist da, mein neuer Roman: „Fight to Love Again“

Ich bin verdammt aufgeregt und freudig und happy … und hoffe, dass er euch gefällt. Klasse Lese-Momente wünsche ich euch.
Und jetzt: Ab mit euch zu meinen Jungs nach Los Angeles! Würde seeeehr mich freuen (Link zum Buch am Ende).
Euer Tommy

Klappentext:

»Die Zeit heilt alle Wunden, sagen sie.
Doch das ist Bullshit.
Narben bleiben, solange wir nicht lieben.
Aber das musste ich erst lernen
– und zwar auf die harte Tour …«

Ich kam gut alleine klar. Ich brauchte niemanden. Schließlich war ich Profiboxer und ein harter Kerl, unerschrocken, unbesiegbar. Bis zu jenem Tag, an dem ich Kaleb Dixon traf.
Natürlich hätte ich ahnen können, dass der Kerl Probleme macht. Man lässt sich nicht auf einen Typen ein, den man auf einer illegalen Party kennenlernt und dessen Tattoos so mysteriös sind, wie er selbst. Doch das Düstere, das ihn umgab, war mein Verhängnis. Oder meine Rettung. Denn ich sah in Kalebs Augen meinen eigenen Schmerz – den einzigen Gegner, den ich bisher nicht besiegen konnte …

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„Oh Gott, er zitterte. 
Seine Lippen, selbst sie zitterten. 
Kalebs Fassade bröckelte, 
nein, sie brach in sich zusammen.
Hilflos schlang er seine Arme um mich. 
Erst unsicher, dann fest, fast schmerzhaft,
ganz so,
als könne ihn nur diese Umarmung vor dem Ertrinken retten.“

Das war das zweite Zitate aus meinem kommenden Buch. Und ich lasse das jetzt einfach mal so stehen.
Und keine Sorge – das war’s für heute vom Tommy Herzsprung. Jetzt kommt nix mehr. Ich bin gerade eh voll mit euren Augen (und dem Leben darin) beschäftigt.

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Huhuhallöchen, wisst ihr, was ich mag? Augen.
Nun ja, hier auf Facebook sehen wir nur selten Augen. Draußen aber gibt es Augen. Und das ist wunderschön. Mir ist das diese Tage mal wieder aufgefallen. Sie erzählen so viel.
Ich kann in den Augen von Herrn König alles lesen. Den Schmerz beim Gassigehen und den Willen dennoch zu gehen, die Freude beim Spielen, die Liebe, die er mir schenkt, den Spaß am Postboten-Anbellen …
Dasselbe gilt für Jimmy.
Nein, er bellt keine Postboten an (außer sie sind nackt, und das sind sie nie ….zum Glück; die jetzigen sind nicht gerade eine Augenweide), aber auch seine Augen erzählen so viel.
Manchmal traue ich mich aber nicht, hinzusehen, denn gelegentlich ist da auch Schmerz, sind da Ängste, und davor verschließen wir unsere Augen gerne. Für einen Augenblick ist das auch okay, aber ständig wegzusehen, bringt’s nicht. Denn dann entgehen uns auch die wundervollen Momente. Die liebevollen, vertrauten, zufriedenden.
Seit mir das wieder bewusst ist, sehe ich wieder viel genauer hin. Denn irgendwie ist es doch ein großes Geschenk, jemanden an seiner Seite zu haben, der uns in die Augen blicken lässt.
Ich wünsche euch einen tollen Tag mit tollen, achtsamen Momenten!
Und PS: Auch sich selbst, im Spiegel, in die Augen zu sehen, kann sehr aufschlussreich sein. Macht das mal wieder bei Gelegenheit … also, wenn ich wollt. Ich will euch nix aufzwängen.
Habt euch wohl, ich hab euch lieb
Euer Tommy, der gerade fleißig an seinem neuen Gay Romance Buch schreibt

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