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Also ich bin ja nicht der größter Putzfan, ich geb’s zu. Dreckig darf’s nicht sein, das nicht, aber bevor ich auf die Idee komme, die Wohnung geleckt zu haben, setze ich mich lieber aufs Sofa und lecke an ’ner Zuckerstange.
Gut, manche Sachen mache ich gerne. Aufräumen zum Beispiel. Oder pömpeln. Ohhhh ja, das liebe ich. Vielleicht, weil pömpeln wie pimpern klingt. Oder weil der Pömpel, also diese Gummi-Saugglocke, schon ein bisschen phallisch anmutet. Vielleicht aber auch, weil Herr König sich jedes Mal so köstlich aufregt, wenn ich sauge, dass das sich das Abflussrohr biegt (sicher tut er das, weil er wie ich überzeugter Pazifist ist und ihn das Ding an Schlagstöcke erinnert).
Sei’s drum, saugen mag ich, ja, aber putzen an sich? Püh.
Und soll ich euch was sagen? Bevor ihr heute wie eine Irre oder ein Verrückter den Putzlappen schwingt und den Boden schrubbt, als würde man am Abend im Kreis der Lieben mit den Fingern davon essen – lasst es! Denn: Es ist tödlich. Das zumindest will eine neue Studie herausgefunden haben. Die besagt, dass Putzen das neue Rauchen ist.
Ich will euch nicht mit den Einzelheiten quälen, aber unterm Strich ist’s so: Wer seinen Rüssel ständig in die Scheuermilch hält und nach jedem Pinkeln mit der WC-Ente flirtet, schadet seiner Lunge mehr als ein Raucher, der sich täglich 20 Zigaretten reinzieht, sagen die Anti-Saubermänner vom Institut. Und hey, wisst ihr, was das für euch bedeutet? Erstens, dass ihr ohne schlechtes Gewissen eure Füße hochlegen dürft. Meister Propperglatzkopf kann euch mal! Und zweitens, dass ihr, falls ihr Raucher seid und es nicht schafft, aufzuhören, stattdessen einfach mit dem Putzen aufhören könnt. Hat laut Studie ja denselben Effekt.
Wobei wir mal wieder beim Denken sind. Denn diese Schlussfolgerung legt die Studie nahe. Aber nicht immer ist das, was man uns erzählen will oder was wir lesen wollen, auch richtig.
Und jetzt ab mit euch ins Wochenende. Egal, ob schrubbelnd vor der Schüssel oder in aller Ruhe ein schwules Gay Romance Buch (von Tommy Herzsprung ? 🙂 ) lesend auf der Schüssel.
Macht’s mal gut,
Euer Tommy, der wieder an seinem nächsten Gay Romance Buch schreibt. Es wird … und wird!

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Freunde, ihr Lieben, ich erzähl euch nix Neues, wenn ich euch sage, dass es Zeug gibt, das pädagogisch besonders wertvoll hast. Und ich meine damit nicht schwule Gay Romance Bücher. Und eher den Stempel der gekünstelten “Nein, wir spielen nicht mit Kindern, deren Eltern keine studierten Hipster sind”-Mentalität als den tatsächlichen pädagogischen Nutzen.
Ähm, lasst mich überlegen. Sätze wie „Brezel ist bäh! Aus, sofort aus! Hier ist deine Dinkelstange, Sophie-Marie“.
Oder selbst gebaute Drachen.
Oder Hulahoop-Reifen, die man nach Gebrauch im Kreise der Lieben essen kann.
Doch natürlich ist das Ganze, zumindest aus dem Leben eines Tommys, keine Erfindung der Neuzeit. Das kenne ich schon aus meiner Kindheit, und tja, was soll ich sagen, eines dieser „Prädikat besonders wertvoll“-Sachen wird diese Woche 70 Jahre alt.
Jawoll, die Augsburger Puppenkiste. Die feiert Geburtstag, und das weckt böse Erinnerungen bei dem Tommy.
Also ich war fünf oder sechs, vielleicht auch sieben, keine Ahnung, und damals mochte ich es noch, Geschenke zu bekommen, und es war Weihnachten. Boah, ich saß mit mindestens zwei Packungen Dominosteinen im Bauch auf der Couch und drehte Däumchen. Noch so unendlich viele Stunden bis zur Bescherung!
Und was tat man, also ich, damals, um die Zeit totzuschlagen? Genau! In die Glotze gucken. Und was kam da? Nochmal genau! Die Augsburger Puppenkiste.
Heiliges Ofenrohr, ich schwör’s euch, ich hätte das „Urmel aus dem Eis“ erwürgen können. Gähnende Langweile hat Bruce-Willis-Thrill dagegen. Ich hätte diesem debil dreinschauenden Dinosaurier die verdammten Marionettenstricke um den dünnen Hals wickeln können. Schließlich wartete meine erste Abba-Platte unter dem Baum auf mich. Aber wenn ihr denkt, das Viech hätte sich beeilt, zum Ende zu kommen, dann irrt ihr euch gewaltig. Nee, das olle Urmel urmelte so unerträglich lange in der Glotze ‘rum, dass ich so aggro war, wie es Sido nicht zu seiner Zeit beim Plattenlabel „Aggro Berlin“ gewesen ist.
Heute bin ich friedvoller, Ehrenwort, und ich entschuldige mich beim Urmel für meine Mordgedanken. Aber eines ist – auch wenn die Geschichten so wunderbar aus der Zeit gefallen sind – bis heute gleich geblieben: Die Augsburger Puppenkiste und ich – nee, wir werden keine Freunde.
Habt einen wundervollen Tag!
Euer Tommy, der gerade einen Alptraum hat – und zwar von einer Insel mit zwei Bergen und dem tiefen, weiten Meer mit vier Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr … dädädädä, dädädädä, dädädädädä, dädädädä; dädädädädä, dädädädä, dädädädädedäääh!
Ach so und bevor ich es vergesse: Ich hab eure Kidneybohnenmumugedichte nicht vergessen. Beim nächsten Mal verrate ich euch, wer gewonnen hat.
So, jetzt muss ich aber mal wieder. Denn da ist eine Insel, eine Insel … dädädädä, dädädädä, dädädädädä, dädädädä; dädädädädä, dädädädä, dädädädädedäääh!
Ich schreibe dann mal weiter an meinem fünften Tommy-Buch. Was es wird? Eines steht fest: eine schwule Gay Romance Geschichte. Mehr wird nicht verraten; außer dass das Schwulsein wie immer nicht allein im Vordergrund stehen wird.

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Hmm, also manche Sachen ärgern mich trotz Übung in Verständnis schon. Der ESC zum Beispiel. Bzw der Vorentscheid. Zur Musik will ich mich gar nicht äußern. Musik ist Geschmackssache. Und das ist gut so. Aber wenn ich einen Beitrag sehen muss, in dem sich eine Frau – den singenden Mann anhimmelnd und anbiedernd – ohne jede Spur von Ironie auf einem Klavier räkelt und darauf rumturnt, als gäbe es für jedes Rad, das sie schlägt, einen Kuss vom Sänger, dann kotze ich am Strahl. Sieht so das Frauenbild (und damit auch das Männerbild) 2018 aus? Na, vielen Dank auch.

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Morgen! Erinnert ihr euch an meine Kidneybohnenmumu?
Klar, tut ihr das. Ist ja gerade mal ein paar Tägelchen her. Wenn nicht – trotzdem nicht gleich in den Drogeriemarkt flitzen! Die Pillchen gegen Vergesslichkeit helfen in erster Linie einem: der Wirtschaft.
Aber worauf wollte ich eigentlich zu sprechen kommen? Ach ja, auf meine Zeichnung. Die hing neulich heimlich kurzzeitig im Museum (lach!) und ist mir heute Morgen beim Frühstück noch mal zwischen die Finger gekommen. Und irgendwie hat sie mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, und so bin ich auf ’ne Idee gekommen: Der Tommy, also ich, verlost auf Facebook das Kunstwerk.
Schon klar, das Ding ist ungefähr so viel Wert wie ein Barthaar von Herrn König – nix. Aber genau das, finde ich, ist das Gute an der Idee. Natürlich könnte ich auch ein Duschbad, eine Schoki oder sonst was verlosen, tu ich aber nicht. Es gibt auch nix dazu, nur das Bild und einen lieben Gruß. Und – das ist das Geile – jetzt, sofort, wenn ihr mitmacht, gibt’s jede Menge Spaß. Hoffe ich zumindest. Ein Späßchen am Morgen vertreibt … na, ihr wisst schon. Ich habe mich jedenfalls schon köstlich amüsiert. Beim Dichten und Reimen und Albernsein. Ich habe einen Sechszeiler über meine Kidneybohnenmumu geschrieben. Hier ist er:

Halt ich über Kidneybohnen meinen Rüssel,
komm ich nicht mehr runter von der Schüssel.
Zeigt mir eine Lady ihre Mumu beim Saunieren,
fang ich augenblicklich an, mich zu genieren.
Denn Mumus, hey, das sind doch Schnurrekätzchen,
Tiere, die in Thermen echt sind fehl am Plätzchen.

So, und jetzt seid ihr dran. Gebt’s mir!
Gebt mir eure Reime (vielleicht schafft ihr ja sogar einen Sechszeiler). Müssen keinen Sinn, nur Freude machen. Unter allen, die sich trauen, kreativ und albern zu sein, verlose ich das einzigartige, aufsehenerregende, atemberaubende Meisterwerk „Kidneybohnenmumu“.

Und wenn keiner mitmacht? Dann schenke ich’s einem Wutbürger. Vielleicht hat der dann ja mal endlich ein bisschen Spaß und fängt an, das Leben und die Welt zu lieben!

Ich selbst tauche jetzt ab und lasse euch (erst mal) mit euren Ergüssen allein. Hab’ ne komplizierte Szene zu schreiben. Und in der kommt (versprochen) keine Kidneybohne und auch kein Kätzchen vor!

Ach so – muss das Folgende auch bei einem Kritzekratzelbild? Schon, denke ich: Das Gewinnspiel läuft bis Di., 27.2, 22 Uhr. Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinn nicht tauschbar, keine Barauszahlung (wie geil, was wäre denn da der Gegenwert, 1 Cent fürs Papier?). Und: Facebook hat nix damit zu tun; FB ist nicht der Veranstalter dieses Hyper-Mega-Gewinnspiels; ist nur auf meinen Mist gewachsen.

Habt euch wohl, ich hab euch lieb!
Euer Tommy

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Hallo, zusammen!
Auf dem Blog “Dream of Books” geht’s in dieser Woche um meine Bücher und meine Hirnwendungen. Und die Bloggerin (die echt nett ist) hat sogar was für euch. Guckt doch mal bei ihr vorbei, sie und ich würden uns freuen.
Eine gute Woche wünscht euch euer Tommy
(teilnehmen und so unter dem Originalposting; nicht hier)

Hier der Link zum Blog
https://www.facebook.com/Dream-Of-Books-2018805271730439/

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Übrigens … Tommy #5, mein neuer Roman, er wird. Also, ich bin dran. Aber so was von dran. Seit Oktober. Mit Herz und Seele und jeder Menge anderem Zeug. Und eines kann euch ich jetzt schon verraten: Er hat’s in sich.
Wollte ich nur schon mal gesagt haben.
Dauert aber noch.
Ich will mich nicht stressen (nein, tue ich nie! Hüstel, hüstel).
Mehr dazu erzähl ich euch, sobald ich mir sicher bin, dass ich es euch erzählen will (hach, was kompliziert ich doch manchmal bin). Und vor allem sobald ich mir sicher bin, dass ich mich traue, die Geschichte wirklich (!) zu erzählen.
So, neugierig genug gemacht? Dann ist ja gut.
Euer Tommy

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Zwei Fragen hab ich: Erstens, wieso sieht meine Zeichnung nach ’ner Kidneybohne aus, obwohl es was ganz anderes darstellen soll?
Und zweitens: Was machen hundert Mumus morgens um 7 Uhr in der Stadt?
Sie warten, dass der Schlecker aufmacht!
Ich fand den Witz immer total knuffig. Weil ich mir die Mumus bildlich vorm Schlecker wartend vorgestellt habe – mit Peeptoes und ’nem Handtäschchen.
Übrigens, ich plane einen Comic: „Tommy und der Mumu Bling Ring“.
Aber zurück zum Thema: Das mit dem Warten ist ja jetzt passe´, Geschichte. Den Schlecker gibt’s nicht mehr. Und heute würden die hundert Mumus auch – Piepvogel – nicht mehr vor dem Schlecker stehen („behaltet eure doofe Scheuermilch!“). Zeiten ändern sich. Heute stehen die Guten nicht mehr vor dem Putzmittelgeschäft, sondern vor dem Kino.
Boah, ich sag euch, gestern im Cineperplex war die Hölle los. Hundert, nein, tausend Frauen. Und alle aufgedreht wie Minnie Mouse nach ’nem Stromschlag sowie dropsig wie eine Packung Lutschbonbons. Und das alles nur wegen „50 Zeugs of Knübbel-Mich“.
Wie gesagt, Zeiten ändern sich. Statt zu Ata oder Meister Proper gibt es heute vor dem Kino eine Runde Ladys-Night-Sekt. Und das ist gut so. Mädels, macht, worauf ihr Bock habt, gönnt euch euren Spaß! Die Frage, wie emanzipatorisch die 50-autsch-aua-weh-Filmchen wirklich sind, lasse ich, der sich schon immer als Frauenrechtler (oder Menschenrechtler) gesehen hat, jetzt einfach mal unter den Tisch fallen. Nicht alles muss pädagogisch wertvoll sein. Manchmal reicht es auch, wenn der Drops gelutscht wird.
Aber ich schweife schon wieder ab. Denn eigentlich wollte ich meine Sauna-Trilogie beenden, und der letzte finale Teil schließt nämlich den Sauna-Kino-Kreis. Irgendwie zumindest.
Also wisst ihr, was ich mich neulich gefragt habe, als die Therme wieder mal bis nachts um 3 Uhr in der Nacht geöffnet hatte: Wieso um Himmels Willen hat sie bis um 3 Uhr offen? Was zum Teufel macht man zu dieser Uhrzeit in der Sauna? Außer pennen?
Also mich braucht ihr ja schon mittags nach dem ersten Saunagang nur kurz auf die Liege zu legen und ich ratze und schnarche mir was weg. Aber nachts? Äh, ich glaube, die Saunabetreiber müssten mich nach Ladenschluss mit dem Schubkarren nach draußen bringen. Und selbst das würde ich nicht merken.
Was in aller Welt also machten diese ganzen Leute (es waren viiiiiele!) in der Sauna, als wir gegangen sind?
Checken, ob was gehen könnte. Ihr kennt doch diese „Fisch sucht Fahrrad“-Partys … so was in der Art. So lautete meine wage Vermutung. Doch dagegen sprach, dass es dort gar keine Kabinen oder dunkle Ecken und auch keinen Whirlpool gab.
Sherlock Tommy tappte im Dunkeln.
Doch dann waren Jimmy und ich neulich bei sehr, sehr guten Freunden (einem Heteropärchen in den 50ern) eingeladen, die, ich muss ihr tolles Wesen hier leider verkürzen, einen unkonventionellen Lebensstil pflegen – auch liebesmäßig – und ebenfalls oft in die Sauna gehen. Also hab ich die beiden beim Essen einfach mal gefragt, ob es beim Nachtsaunieren in erster Linie um das Eine geht.
Jetzt bin ich schlauer. Doch viel interessanter als die Antwort und des Rätsels Lösung war mein Jimmy. Das Kerlchen ist rot angelaufen wie eine Tomate. Dabei ist er bei Gott kein Klosterschüler oder so. Trotzdem stand seine Birne kurz vorm Platzen, als ich mit meinen Freunden ein bisschen über verräterische Flecken, Lutschbonbons und Relaxliegen für zwei, so genannte Wellnessmuscheln, geplaudert habe.
Versteht mich nicht falsch, ich plädiere nicht dafür, jedem seinen Intimkram aufs Auge zu drücken. Ich käme nie auf die Idee, zu einer Kellnerin zu sagen: „Einen Kaffee bitte und übrigens ich bin schwul“. Und um ehrlich zu sein, glaube ich sogar, dass eine Überpräsens an sexuellen Reizen kontraproduktiv ist. Aber ein etwas coolerer Umgang mit dem Thema wäre nicht schlecht. Wenn wir uns auf der Leinwand die extravagantesten Praktiken bei einer Portion Popcorn angucken, aber selbst mit unseren Freunden nicht mehr über Verhütung oder Ähnliches sprechen können, ist da eine Diskrepranz. Vielleicht sogar ’ne Doppelmoral – und Doppelmoral ist scheiße. Immer.
Jedenfalls ist und bleibt das Thema tabubehaftet. Und da ändert auch kein 50-Kram-of-Irgendetwas dran.
Ach ja, bevor ich euch aus meinem Gedankenstrudel entlasse, übrigens: Mein schwules Comic-Buch „Tommy und der Mumu Bling Ring“ ist, genau wie der Schlecker, schon Geschichte. Zu heikel für die großen Firmen. Ich werde also wohl weiter “schwule Bücher” schreiben. Gay Romance, ich verlass dich nicht 🙂
Wünsche euch ein wundervolles Wochenende.
Lasst euch nicht ärgern, und guckt und macht, was ihr wollt! Oder lasst es bleiben, wenn es nicht euer Ding ist. Nicht jeder muss beim Kochen einen Knüppel im Mund haben und beim Spaziergehen Liebeskugeln mit sich führen …
Euer Tommy mit herzlichen Grüßen von Jimmy, der süß verschämt grinsenden Tomate!

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Hey, ho, let’s go! (Kennt das jemand? Ist ’n alter Punkrocksong von den Ramones). Ich wollte, nee, ich will kurz danke sagen. Für eure Tattoowünsche, und ohne Scheiß, das ist mir wichtiger als die zum Geburtstag.
War toll heute; hab’ mit meinem „geliebten Stecher“ (lol! + „Echt, 12 Jahre schon ein Herz und eine Seele?“) viel gequatscht, viel Kraft getankt, alte Wunder geschlossen. Nein, keine Tattoos, Verletzungen, die tiefer sitzen. Zu reden hilft – ob mit einem guten Freund, dem Tätowierer, dem Psychotherapeuten oder wegen mir auch mit dem, an den (oder an was) ihr glaubt – kotzt euch aus! Und ich hab’ neue Wunden provoziert (es ist, ihr kennt mich, schwarz und vermeintlich düster, und hat Frauennippel). Irgendwann seht ihr es sicher mal, aber präsentieren will ich’s nicht, weil ich das, was das Tattoo mit meiner Seele anstellt, viel wichtiger und schöner finde, als das, was auf meiner Haut zu sehen ist.
Schlaft gut, ihr Lieben.
Und: Ich hoffe, dass auch eure Wunden eines Tages heilen.
Euer Tommy

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Moooorgen! Ich kann euch mit stolzer Brust etwas verkünden.
Ich schreibe gerade an meiner erster Trilogie.
Leider nicht in Romanform, nee, keine schwulen Bücher, keine Gay Romance, nur hier bei meinen schwulen Geschichten aus dem Leben eines Tommys.
Neulich hatte ich euch doch schon mit in die Sauna genommen, und heute geht die Story – Applaus, Applaus, Applaus – mit Teil 2 weiter.
Also wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, dem In-die-Flucht-Schlagen der Pizzafresse. Also, um euch wieder auf Stand zu bringen, das war so: Ich – I’m too sexy for my rosa Bademantel – schlappe in den Ruheraum und freue mich, dass noch ’n paar Liegen frei sind. Aber dort reinzukommen in die Liege, war ein echtes Kunststück, denn die Holzdinger schaukelten wie die Sau. Es reichte, dass ich meinen Willi von vorne zurück auf den Bauch klappte oder die Haare hinter mich warf, um in böse Schieflage zu geraten. Aber ich hab’s gemeistert und mich entspannt meinem schwulen Buch gewidmet. Ja, auch ich lese Gay Romane, schwule Bücher also. Nicht immer, aber immer öfter.
Plötzlich geht die Tür auf. Nein, sie wird aufgerissen. Stellt euch einen Western vor, in dem der Schurke schwer bewaffnet in den Saloon kommt und alle Augen auf ihn gerichtet sind und alle denken: Nein, bitte nicht ich. Lass mich am Leben, lieber Schurke! Nur, dass es in diesem Fall kein Schurke, sondern eine Matronen-Elfe war. Grimmig dreinschauend, leicht schwankend (passend zum Western; da war sicher schon ein Whisky im Spiel) und alles andere als leicht(füßig). Suchend sieht sie sich um – und natürlich (!) schießt sie sich auf mich ein. Beziehungsweise auf die Liege, die neben mir noch frei ist.
Puh, puh, mein Herz raste wie bekloppt, als sie auf mich zuschritt. Und dann passierte es. Rückwärts ließ sie sich auf die Schaukel fallen. Wirklich fallen, nicht im Sinne des in Romanen verwendeten „fallen lassen“.
Scheiße, der ganze Ruheraum hatte einen kleinen Herzinfakt. Und ich ’nen großen. Die Matronen-Elfe machte nämlich einen Kopfstand, der sich gewaschen hatte. Krasser Scheiß! Und natürlich rutschte dazu noch ihr Bademantel über ihre Hüften nach unten bis über ihren Kopf, was nicht mal das Schlimmste war. Schlimmer war, dass wir so eng nebeneinander lagen, dass ich ihre werte Jadehöhle (so umschriebt man das doch!?), also ihre Mumu, direkt vor der Nase hatte. Ich meine, ich liebe Frauen. Wirklich. Aber nicht auf diese Weise. Nö, nö und noch mal nö.
Aber weil ich ja ein Lieber bin, rette ich sie trotzdem (ganz im Gegensatz zu allen anderen, die verstohlen wegguckten). Ich also: aufsteh, hinstell. Dann klappe mit Ach und Krach die Liege wieder nach vorn.
Und wisst ihr, was dann kam? Neeein, kein Danke. Die Elfe pflaumte mich voll an: „Hey, ich will das so.“
Empört rappelt sie sich auf und lässt sich wieder in die Liege fallen. Wieder klappt sie kopfüber um, wieder segelt ihr Bademantel zu Boden, wieder gucken alle ganz verstört. Und ich auch. Echt, da macht die Elfe in einem Ruheraum irgendwelchen Übungen, mit denen sie selbst beim Cirque des Soleil nicht hätte landen können.
Eine Zeitlang habe ich versucht, es zu ignorieren und in mein “Gay Romance”-Buch zu starren. Aber als die Elfe mir auch fünf Minuten später noch die Mumu hingestreckt hat und ihr Kopf rot wie ‘ne Tomate war, hab ich zu viel bekommen und hab das Weite gesucht.
Und was lernen wir daraus? Der Tommy zieht die seltsamsten Vögel an (kein Wunder; er ist ja auch selbst einer).
Und:
Es kann der frömmste Tommy nicht in Frieden ruhen oder Gay Romance lesen, wenn es dem irren Nachbar nicht gefällt.
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!
Euer Tommy, der sich diese Woche – versprochen – ganz dem Schreiben seiner neuen “Gay Romance”-Geschichte widmet und sich nicht auf Elfensuche begibt
PS: Habe GERADE EBEN erfahren, dass ich JETZT nen Tattoo-Termin habe. Werde also erst morgen auf euch reagieren können. Aber wisst ihr was? In dem Fall, dem Tattoofall, freue ich mich drüber Grins… Tschüssi!
PPS: Bevor ihr fragt, nein, es wird kein “Gay Romance”-Motiv! Und auch nicht der Tommy Herszprung Schriftzug. Wäre ja noch schöner. Schüttel.

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Liebe Freunde, gebt fein acht, ich hab’ euch etwas mitgebracht. Viele andere deutsche Gay-Romance-Bücher (ich hasse diese Einsortierung eigentlich; ich sage immer eher: Bücher mit Figuren, die schwul, bi, lesbisch oder sonst was sind) von Kollegen und Kolleginnen. Wieder echt gut, wieder alles dabei. Guckt doch mal rein. So vielfältig ist unser Genre, so vielfältig ist halt nun auch mal das Leben.
Und wenn ich was Interessantes übersehen haben sollte, ein neues gutes „Gay-Buch“, sorry, keine Absicht. Gern dürft ihr eure aktuellen schwulen Romane oder Kurzgeschichten als Kommentar einfügen. Oder die der Autoren, die euch begeistert haben.
Denn ihr wisst ja: Miteinander statt gegeneinander, gelle?
Viel Spaß beim Lesen, ihr Lieben!

Fantasy, die nicht an der Oberfläche bleibt, von Akira Arenth.
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Viel Romantik, bisschen Action, bisschen Humor – Bianca Nias und Susann Julieva haben das Mischen drauf!
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Nicht alle Erinnerungen sind schön. Schön geschrieben aber hat Alexandra Lorenz
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Spannende Story mit einer überraschenden Wendung von Sydney Stafford
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Ganz schön düster, Chrissy Pirols! Ich mag düster …
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Auch Kurzgeschichten können was erzählen. Zeigt uns Caro Sodar.
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Bei Doris Lösel – Kay Monroe lass sogar ich mich liebend gerne auf ’ne Runde Französisch ein (kicher).
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Eine Kurzgeschichte, aus dem „Café Cinnamon“. Da will man gleich mehr, Alice Camden
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Spannend und gefühlvoll und kein 0815. Aber was anderes erwarten wir von Nele Betraa ja auch nicht!
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Und … (bis auf eine Ausnahme) kein Gay und vor allem Sachbücher, aber gut. So gut, dass ich es euch empfehlen muss:

Wenn man seine toten Eltern noch mal sehen könnte … davon erzählt dieser tolle Roman von Jochen Siemens. Ist unterhaltsam, aber regt auch zum Nachdenken an.
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Wer die Ursprünge des Nationalsozialismus verstehen will (sollte man verstehen). „Am Anfang war Gewalt“ stellt es klasse dar.
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Wie wir unsere Individualität leben können. Hier fand ich tolle Anregungen und Hinweise.
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… und dann hab’ ich da noch eine nette Kollegin gefunden. Und schreiben kann sie auch noch! Ich sag nur: Klasse Auftakt, Charlene Vienne.
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Ach ja, fast vergessen, weil noch nicht da (aber schon erwartet). Jona Dreyer kommt sicher bald mit ihrem Konig der Silion Gasse, oder? Drängel.

Und last but not least: Eine zauberhafte Geschichte eines Außenseiters (ich liebe Außenseiter-Geschichten). Ich war ganz gerührt! “Das Leben ist manchmal wonander”
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Ich schicke euch ganz herzliche Grüße!
PS: Wahrscheinlich schreibe ich meinen Roman doch nicht weiter. Ich werde jetzt Buchblogger
Euer Tommy

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